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Viele unserer Kunden starten mit PR-COM ihre ersten Schritte in die PR. Ergo kennen sie oft die Medienlandschaft nicht besonders gut und können zudem nicht einschätzen, welche Informationen für die Presse relevant sind und wie sie sich am besten als Experte in ihrem Themenbereich positionieren.

Mit einem Journalisten haben bis dato die wenigsten gesprochen. Das führt zu Unsicherheiten und im schlimmsten Fall zu falsch kommunizierten Botschaften.

Damit das gar nicht erst passiert, führen wir schon seit über zwei Jahrzehnten Medientrainings für Vorstände, Geschäftsführer, CIOs, CMOs sowie Produktmanager oder Sales-Mitarbeiter durch.

Ziel ist es, unter anderem zu vermitteln,

  • was PR im Rahmen des Kommunikationsmixes leisten kann,
     
  • wie wichtig eine integrierte Kommunikation ist, also ein Zusammenspiel aller Disziplinen im Kommunikationsmix,
     
  • wie die Medienlandschaft in den relevanten Branchen aussieht und
     
  • was die Do’s and Don’ts bei Pressegesprächen sind, beispielsweise wie Unternehmensvertreter auf Augenhöhe mit den Medien sprechen, ohne in Marketing-Sprech abzudriften.

Unsere Trainings bestehen aber nicht nur aus grauer Theorie. Das Augenmerk liegt auf der Umsetzung des Gelernten in die Praxis.

Wie das geht? Wir stellen eine Interviewsituation nach, die zudem gefilmt wird. So können wir im Anschluss eine detaillierte Analyse abliefern und gezielt Feedback zu Inhalten, Sprechweise sowie Gestik und Mimik geben. Die Interviewfragen kommen aus der Praxis: Sie beziehen sich auf das Unternehmen, den jeweiligen Themenbereich des Trainierten sowie das generelle Marktumfeld und Trendthemen der Branche.

Die Rückmeldungen unserer Kunden auf die Trainings sind durchweg positiv, so auch das oft begeisterte Feedback der Teilnehmer. Die gleichbleibend hohe Nachfrage zeigt zudem, dass Unternehmen verstehen, wie wichtig es ist, ihre Vertreter für Pressegespräche professionell ausbilden zu lassen. Wir empfehlen unseren Kunden daher für alle Mitarbeiter, die perspektivisch mit der Presse in Kontakt treten, ein Medientraining. Dann fühlen sich diese gut vorbereitet und sicherer, wenn sie das erste Mal mit Journalisten, sei es spontan auf Messen oder gezielt bei vereinbarten Interviews, sprechen sollen.

Außerdem sind Medientrainings ein wichtiger Schritt hin zu einer einheitlichen Kommunikation nach außen, da alle Mitarbeiter mit einer Stimme sprechen und nur die Messages in den Markt tragen, die vorab definiert wurden und eine Abgrenzung zum Wettbewerb dadurch erst möglich machen.

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Ich sag es jetzt mal so: Meine Eltern sind langsam in einem Alter, in dem sie sich schon Gedanken darüber machen, was mal passiert, wenn sie nicht mehr da sind. Deswegen fand ich mich vor Kurzem in einem recht unangenehmen (wenn auch unbedingt notwendigen) Gespräch mit meinem Vater wieder, in dem er mir erklärt hat, wo wir im Fall der Fälle sein Testament, seine Patientenvollmacht und die wichtigsten Passwörter finden. Moment – Passwörter? Den Amazon-Account wird man schon irgendwie kündigen können, oder nicht?

Ganz so einfach ist es aber gar nicht, auch wenn mein Vater im Netz weit weniger involviert ist als beispielsweise meine Wenigkeit oder andere Mitglieder der Generation Y. Außerdem umfasst unser digitales Leben natürlich viel mehr als nur unseren Amazon- oder E-Mail-Account. Grund genug, sich einmal ausführlich damit auseinanderzusetzen, was eigentlich mit unseren Daten passiert, sollten wir einmal nicht mehr sein.

Eine Veranstaltung, die sich mit ebendieser Thematik beschäftigt, ist die digina 2017 in München. Die Konferenz stellt das digitale Leben in den Fokus und gibt Antworten auf neue, bisher unbeantwortete Fragen:  

Wie lässt sich dieses Leben verwalten und schützen? Wie bewahrt man das Wichtigste dauerhaft? Wie gibt man es an die nächste Generation weiter? Wie verwaltet man dieses digitale Erbe? Den digitalen Nachlass? Wer hilft dabei? Welche Fallstricke warten? (Quelle: https://digina-conference.com)

Auf der diesjährigen digina sind zahlreiche interessante Speaker aus Wirtschaft, Politik und der Medienwelt vertreten – und wenn es um Datenschutz geht, darf unser Kunde Brabbler natürlich nicht fehlen. Karsten Schramm, Aufsichtsratsvorsitzender der Brabbler AG und leidenschaftlicher Privatsphäre-Blogger, spricht über das Thema „Vorsorgefunktion digitaler Nachlass als unternehmerische Verantwortung“.

Auch wenn man dieses Thema gerne von sich wegschiebt und ich beim Schreiben dieses Blogs mehrfach auf Holz klopfen musste, zum Abschluss noch ein kleiner Call to action: Testament oder Patientenverfügung sind nicht spießig, sondern #schlau, also kümmert euch. Ob digital oder analog.

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Weiter geht’s mit unserer PR-COM-Crew, dieses Mal ganz im Zeichen der guten Laune. Denn wenn am Montag in der Früh ein fröhliches „Guten Morgen allerseits!“ durchs Büro tönt, dann kann es nur von Melli kommen. Vielleicht sollten wir anderen das mit dem #tanzdichglücklich auch mal probieren?

Wie lange bist du schon bei PR-COM und in welcher Funktion?

Bei PR-COM bin ich inzwischen seit gut drei Jahren. Angefangen habe ich als PR-Volontärin, inzwischen betreue ich als Junior Account Manager insbesondere Kunden aus den Bereichen IT-Consulting, Security und Insurance.  

Was war das beste oder schlimmste Kundenerlebnis?

Das Beste an unserem Job ist es, unsere Kunden immer wieder zu überraschen. Ein „Frau Meier, wie haben Sie das denn wieder geschafft?!“ wird einfach nie langweilig.

Was würdest du gern unbedingt noch einmal machen?

Auf der Bucket-List in meiner Schublade steht schon lange ein Surfkurs. Ich liebe das Meer und – mal ehrlich – Surfer sind einfach cool. Wenn da nur nicht diese Haie wären ...

Beschreibe dich in drei Hashtags.

#guteLaune(sogarmorgens)
#tanzdichglücklich
#3imWeggla

Beschreibe PR-COM in drei Hashtags.

#strategischerPartner
#TeamArbeit
#Sektmussauchmalsein

Was ist für dich PR/Kommunikation in drei Hashtags?

#endloseVielfalt
#dasAundO
#oftunterschätzt

Und zum Schluss: Was sollte man im Moment unbedingt hören/lesen/sich anschauen (Buch, Musik, Kino, Theater …)?

Aktuell geht es nicht ohne Benedict Wells. Eine kleine Warnung an alle U-Bahn-Leser: Beim Lesen kommt es nicht selten zu spontanen Gefühlsausbrüchen. Wer also dazu neigt, mit den Protagonisten mitzufühlen, sollte die Romane eher zu Hause lesen. Oder man weint einfach in der Bahn. Geht auch.

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Die großen Flops der Technikgeschichte

Die technische Entwicklung verläuft nur selten gerade aufwärts, allzu oft führt sie auch in Sackgassen, wo sich die vermeintlichen Innovationen als Flops erweisen. Wer erinnert sich heute noch an den Transrapid, an den Wankel-Motor, BTX, Laser-Disk, Cargolifter oder OS/2?

Zu den längst vergessenen "Innovationen" gehört auch Apples iPhone, das genau heute vor zehn Jahren erstmals in Deutschland verkauft wurde. Vielleicht erinnert sich daran noch der/die eine oder andere. Während damals Marketing-Fuzzies und selbsternannte Apple-Fans vor Staunen und Begeisterung tagelang den Mund nicht mehr zu bekamen, wussten andere frühzeitig Bescheid – nicht zuletzt die Schwarmintelligenz in den einschlägigen Foren. Ein paar ihrer Expertisen konnte ich noch ausgraben:

  • "Wir reden hier von einem TELFON - meinetwegen eines mit VIELEN zusätzlichen Funktionen, die natürlich jeder tolle "Businessanwender" unter euch jeden Tag braucht - ALLESAMT - aber es bleibt unterm Strich ein TELEFON - NUR EIN TELEFON - HALLO! und der "iPhone-Rivale" ebenso! Wisst Ihr was? Ich habe zum Telefonieren auch ein Handy mit dabei - ansonsten besitze ich sowas wie ein altmodisches "Filofax" - ein in wirklich nettes Leder eingebundenes Ringbuchgerät im DIN A5 Format, wo ich Anfang jeden Jahres einen neuen Kalender für kaufe und wo meine Adressen und Termine drin stehen. Das Teil ist mittlerweile 10 Jahre alt, aber es 'funktioniert' wie am ersten Tag."
  • "was ist denn so toll an einem EiPhone? Mein olles Samsung ist jetzt über 6 Jahre alt und funktioniert immer noch? Wer surft denn mit den EiPhone wirklich?"
  • "Aber was ist nicht verstehe und das meine ich total ernst – warum viele Nutzer so mit diesem Zeug prahlen und es als unglaublich gut klassifizieren, aber nicht wissen warum. […] Es ist auch keine Kunst eine Benutzerführung einfach und intuitiv zu gestalten wenn kaum Funktionalität da ist. Es ist im Gegensatz dazu sehr anspruchsvoll Benutzer durch ein Gerät (PC, Handy, Waschmaschine...) zu führen welches sehr viele Funktionen bietet und flexibel ist. Aber flexibel und funktionsvielfalt war bei Apple in den ganzen jahren noch nie gefragt."

Und nicht nur die Schwarmintelligenz wusste Bescheid, sondern auch die echten, also die von ihren Unternehmen ernannten Experten und Strategen:

  • “500 Dollar für ein Telefon mit Vertrag? Das ist das teuerste Telefon der Welt und spricht Geschäftskunden nicht an, weil es keine Tastatur hat." – So der damalige Microsoft-Chef Steve Ballmer (an den erinnern wir uns natürlich gerne). Ballmer weiter: "There's no chance that the iPhone is going to get any significant market share. No chance."
  • Jon Rubinstein, ehedem CEO bei Palm: "Is there a toaster that also knows how to brew coffee? There is no such combined device, because it would not make anything better than an individual toaster or coffee machine."
  • Anssi Vanjoki, damals Chefstratege bei Nokia: "Even with the Mac, Apple has attracted much attention at first, but they have still remained a niche manufacturer. That will be in mobile phones as well."

Quellen:
heise online
Business Insider

Demnächst in diesem Blog: Warum man sich den Wankel-Motor aus der modernen Welt gar nicht mehr wegdenken kann.

 

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Zum 10-jährigen Jubiläum des iPhone gibt es in diesem Jahr auch ein Jubiläumsmodell, das iPhone X, zusätzlich zu den erst vor Kurzem vorgestellten iPhones 8 und 8 Plus. Eigentlich nichts Ungewöhnliches, dass ein Hersteller ein neues Produkt auf den Markt bringt, aber die Erfolgsgeschichte des iPhone ist schon sehr beeindruckend. Apple hat das Smartphone nicht erfunden, aber das iPhone war ein Meilenstein, das den Markt durcheinanderwirbelte und auch die Art der Kommunikation stark beeinflusste.

Am 9. Januar 2007 hat Steve Jobs auf der Macworld Conference & Expo in San Francisco das erste iPhone vorgestellt, am 29. Juni 2007 begann der Verkauf in den USA und am 9. November 2007 kam das iPhone nach Deutschland. Zunächst wurde das Gerät nur über T-Mobile vertrieben, ich kann mich noch gut an die Werbung erinnern und war sehr beeindruckt. Ein Grund für den Erfolg des iPhone war sicherlich die einfache Nutzung des mobilen Internets, die es jedem ermöglichte, das Gerät zu bedienen. Was früher nur Nerds fertigbrachten, kann jetzt auch Otto Normalverbraucher: E-Mails abrufen, Nachrichten lesen, im Internet recherchieren, Fotos ansehen und teilen und sogar mit dem Smartphone sprechen, um nur einiges zu nennen, was heute möglich ist. Dank immer neuen Apps erweitert sich die Bandbreite der Nutzung kontinuierlich. Ein Leben ohne Smartphone ist für viele heute kaum noch vorstellbar.

Smartphones sind nicht nur im Consumer-Bereich allgegenwärtig, sondern haben auch das berufliche Umfeld erobert. Selbst in Meetings sind sie anzutreffen, manchmal zum Leid der Teilnehmer, aber oft auch als Helfer. Schnell können Fakten oder fehlende Informationen nachgeschaut oder Dokumente geteilt werden, so dass ein Meeting nicht abgebrochen werden muss. Kalendereinladungen werden gleich mit der Adresse versehen. Mit einem Klick kann diese in der digitalen Karte aufgerufen werden, man weiß also gleich wohin. Auch mobiles Arbeiten ist nicht mehr nur auf Notebooks oder Laptops beschränkt. Smartphones sind eine gute Alternative, die auch beim Thema IT-Sicherheit mithalten können. Es gibt Lösungen, die ein sicheres, mobiles Arbeiten gewährleisten und selbst bei der Nutzung von nur einem Smartphone dienstliche und private Daten trennen, so dass die IT des Unternehmens keine Kontrolle über das Gerät hat, sondern nur Zugriff auf geschäftliche Daten. In den letzten Jahren haben sich diese Geräte zu einem Allrounder entwickelt, die einem das Leben vereinfachen. Viele Anwendungen sind inzwischen verfügbar, was vor einigen Jahren als unmöglich erschien. Ich bin wirklich sehr gespannt, was da noch alles kommt.

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Es ist schon eigenartig: Jeder kann schreiben, fotografieren und gut Auto fahren. Oder kennen Sie jemanden, der das nicht von sich behauptet?

In Unternehmen kann auch jeder gut kommunizieren. Und weil es so einfach ist, macht manchmal jeder alles: der Geschäftsführer die PR, seine Assistentin die Werbung und interessierte Mitarbeiter aller Abteilungen versuchen sich an Social Media. Soweit der Alltag, den wir in vielen mittelständischen Betrieben beobachten. Von Abstimmung, geschweige denn einer langfristigen Strategie, keine Spur.

Tatsächlich ist die Einsicht, dass sich Kommunikation mehr denn je zur strategischen Business-Säule entwickelt, im Mittelstand kaum verbreitet. Aber in Zeiten globaler Märkte und globaler Wettbewerber trägt sie dazu bei, den Bekanntheitsgrad zu erhöhen und Angebote klar zu differenzieren. Und die ist dringend notwendig: der nächste Wettbewerber ist vielleicht ein mit viel Risikokapital ausgestatteter Start-up aus Bangalore, Rio oder Grand Junction in Colorado – mit jungen, hungrigen und IT-affinen Überfliegern, die ihre Produkte schon morgen mit viel Tamtam über das Internet vertreiben.

Mund-zu-Mund-Propaganda reicht nicht mehr aus, um in diesem Umfeld zu bestehen: das war früher mal. Heute ist eine knallharte Professionalisierung der Kommunikation gefragt, angefangen bei den richtigen Akteuren über eine solide Strategie bis hin zur Abstimmung aller Maßnahmen und vernünftigen Budgets. Wer diesen Schritt nicht mitmacht und Kommunikation nicht tief in der Unternehmensstrategie verwurzelt, hat gute Chancen, ziemlich schnell vom Markt zu verschwinden.

Ich verweise an dieser Stelle gern nochmal auf unsere zehn Schritte, wie der Mittelstand seine Kommunikation verbessern kann. Wenn Sie Kommunikation in einem Unternehmen verantworten: bitte lesen.

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Künstliche Intelligenz ist momentan eines der spannendsten Themen in der IT, wie ich finde, wenn auch kein neues. 1955 definierte der Informatiker John McCarthy die Disziplin der Künstlichen Intelligenz als „die Wissenschaft und die Technologie zur Schaffung intelligenter Maschinen“. Diese Definition ist bis heute umstritten: Intelligenz ist, wie wahr, häufig schwer abgrenzbar.

Mit „Eliza“ veröffentlichte der Informatiker Joseph Weizenbaum 1966 eine Sprachsoftware. Benannt nach jenem Blumenmädchen in "Pygmalion", das von Professor Higgins lernt, wie man richtig spricht, wollte er mit ihr dem Computer das Sprechen beibringen. Weizenbaum wusste, dass der Computer den Menschen nicht wirklich versteht. Was ihn erstaunte war, was sich der Computer bei Experimenten alles anhören musste ...

Heute haben Unternehmen wie Google, Facebook, Amazon, Apple, Microsoft und andere das Thema Künstliche Intelligenz (KI) längst wiederentdeckt. Tools, die auf KI basieren, finden wir in Sprachassistenten wie Siri, Alexa oder Cortana. Kim, der Chatbot von Maggi, findet nicht nur Rezepte und passende Zutaten, bei Bedarf legt Kim die Zutaten auch gleich in den Warenkorb.

Unternehmen haben längst erkannt, dass Chatbots das Potenzial haben, die Kundenkommunikation und den Kundenservice von Grund auf zu verändern: nervige Wartezeiten in der Telefonhotline lassen sich reduzieren, einfache Probleme schneller lösen und die Nutzer sind zufriedener, weil sie zeitnah Hilfe bekommen.

Doch die sprechenden Maschinen stellen Unternehmen vor völlig neue Herausforderungen. Aus Sicht der Unternehmen eignen sich Chatbots zwar ganz hervorragend für die Kundenkommunikation. Allerdings eignen sich nicht alle Anfragen für die Kommunikation über eine virtuelle Maschine. Das kommt zum einen auf den Nutzer an, nicht jeder will mit einem virtuellen Assistenten sprechen und schon gar nicht, wenn er sauer ist, und zum anderen auf das eigentliche Problem. Mit komplexen Themen können Chatbots häufig noch nicht umgehen. Das kann, wie am Beispiel von Microsofts Chatbot „Tay“ zu beobachten war, zu Problemen führen und schnell zu einem Fall für die Krisenkommunikation werden.

Virtuelle Maschinen wie Chatbots werden auch für Marken eine Herausforderung sein. Denn ob Kunden über einen Chatbot mit ihrer Marke sprechen, hängt, neben Markenimage, Markenidentifikation usw., auch davon ab, ob eine Marke in einem virtuellen Assistenten überhaupt funktioniert, und wenn ja, wie eine Marke ihre Kunden anspricht.

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Früher habe ich ohne Bedenken im Internet gesurft oder E-Mails von unbekannten Absendern geöffnet – hätte ja etwas Interessantes sein können. Falls es Malware gewesen wäre, hatte man ja das Antivirus-Programm, das einen schützt. Heute kommt mir schon das Zittern, wenn der Computer etwas macht, was er sonst nicht macht. Virus? Ransomware? Trojaner?

Der erste große Cyberangriff, an den ich mich noch gut erinnern kann, war als Liebesgrüße per E-Mail verschickt wurden. Heute weiß man, dass der I-Love-You-Virus weltweit 50 Millionen Computer befallen und der Schaden 5,5 Milliarden US-Dollar betragen hat.

Mittlerweile hören wir fast täglich von Cyberangriffen auf Unternehmen oder Organisationen. Besonders stark vertreten sind momentan Ransomware-Attacken, die Daten von den befallenen Computern verschlüsseln und Lösegeld für die Entschlüsselung erpressen. Die letzten großen Angriffe wie „WannaCry“ und „NotPetya“ trafen große Unternehmen wie Beiersdorf, Fedex und Milka direkt ins Herz. Das Jahr 2017 gilt nach einem Bericht von Trend Micro „2017 Midyear Security Roundup: The Cost of Compromise“ übrigens als das Jahr der Ransomware. Allein in den ersten sechs Monaten gab es 82 Millionen Bedrohungen durch Ransomware, der Schaden beträgt etwa vier Milliarden US-Dollar. Auch wenn nicht jeder Angriff so weite Kreise wie „WannaCry“ und „NotPetya“ zieht, gefährlich sind sie allemal, besonders wenn Unternehmen nicht richtig geschützt sind. Ich frage mich oft, ob Unternehmen aus den vorhergegangenen Attacken nichts lernen? Immer wieder sind große namhafte Unternehmen dabei, von denen man doch eigentlich denkt, dass sie gut geschützt vor solchen Attacken und ihre Systeme auf dem neuesten Stand sind.

Ganz hoch im Kurs stehen übrigens auch Cyberversicherungen. Die können zwar keine verlorenen oder verschlüsselten Daten zurückbringen, den finanziellen Schaden können sie aber verringern. Doch wie auch immer Unternehmen sich bei dem Thema IT-Sicherheit aufstellen, wie sie ihre Mitarbeiter sensibilisieren oder welche Lösungen sie einsetzen – eines ist auf jeden Fall so sicher wie das Amen in der Kirche: Der nächste Cyberangriff kommt auf jeden Fall.

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Heute wollen wir euch ein weiteres Mitglied unserer PR-COM-Crew vorstellen: Markus, der in diesem Jahr sein zehnjähriges Jubiläum bei PR-COM feiert. Wir konnten in dieser Zeit leider trotzdem nicht herausfinden, was ein #schwobasegl ist.

Wie lange bist du schon bei PR-COM und in welcher Funktion?

Im Mai diesen Jahres waren es unglaubliche zehn Jahre – vom Junior-Berater zum Account Manager und jetzt Account Director.

Was hat sich in den zehn Jahren verändert, die du schon hier arbeitest?

Die Kommunikationsgeschwindigkeit hat sich durch die Digitalisierung und die Vernetzung der Kommunikations-Kanäle deutlich erhöht. Das spiegelt sich natürlich auch in den Agentur-Prozessen und der -Struktur wider.

Welche Projekte oder Themen liegen dir besonders am Herzen – privat und beruflich?

Transparenz und Ehrlichkeit im Team und auch privat. 

Was war dein bestes oder schlimmstes Kundenerlebnis?

Ich freue mich immer wieder sehr, wenn wir mit unseren Kunden langfristige Partnerschaften aufbauen. Das zeigt, dass wir den Kunden einen echten Mehrwert bieten können und sie es auch verstanden haben, unsere Expertise richtig einzusetzen. Das ist für mich im Rückblick immer ein tolles Gefühl und auch Bestätigung zugleich.

Was würdest du gern unbedingt noch einmal machen?

Ein Metallica-Konzert besuchen. Das habe ich in der Jugend irgendwie nie geschafft. Und jetzt steht die Familie im Vordergrund. Aber vielleicht ergibt sich noch die Möglichkeit dafür ...

Beschreibe dich in drei Hashtags.

Mir reicht einer, aber mit einem Augenzwinkern: #schwobasegl

Beschreibe PR-COM in drei Hashtags.

#analytisch
#proaktiv
#ergebnisorientiert

Was ist für dich PR/Kommunikation in drei Hashtags?

#essentiell
#vielfältig
#nielangweilig

Und zum Schluss: Was sollte man im Moment unbedingt hören/lesen/sich anschauen (Buch, Musik, Kino, Theater …)?

Als Familienvater mit zwei kleinen Söhnen ganz klar (in allen erdenklichen Formaten): Feuerwehrmann Sam, Paw Patrol, Super Wings …

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„Können Sie bitte in ein paar Sätzen erklären, was Ihr Unternehmen macht?“ Diese Frage stellen wir gerne unseren Kunden in den Medientrainings. Was so einfach klingt, wird aber oft zur Herausforderung. Das Wesentliche kurz und knapp darzustellen, ist auch nicht immer so leicht. Am schnellsten wird einem das in einem Selbstversuch klar. Was macht beispielsweise Virtual Solution?

Virtual Solution ist ein Münchner Sicherheitsspezialist, der mit seinen Lösungen Behörden und Unternehmen eine benutzerfreundliche Möglichkeit für sicheres mobiles Arbeiten ermöglicht. Das Unternehmen spricht damit aber nicht nur große Betriebe an, sondern auch kleinere und mittlere Unternehmen (KMUs). Erst vor Kurzem wurde SecurePIM Office vorgestellt, die ideale Lösung für KMUs: schnell zu implementieren und mit geringem Administrationsaufwand. Dafür, dass die dienstlichen Daten strikt von den Privaten getrennt sind, sorgt die Container-Technologie. E-Mails, Kalender, Kontakte, Notizen und Dateien sind in einer geschützten, vom Rest des Geräts isolierten Umgebung. Die Daten sind dank einer ausgefeilten Sicherheitstechnologie im Container sowie bei der Kommunikation verschlüsselt und geschützt.

Das macht also Virtual Solution zusammengefasst in ein paar Sätzen. Natürlich könnte man noch viel mehr darüber berichten, was auch am Thema „Mobile Sicherheit“ im Allgemeinen liegt. Wer jetzt mehr erfahren möchte, sollte diese Seite regelmäßig besuchen: http://www.pr-com.de/de/virtual_solution. Hier gibt es immer die aktuellen News des Kunden.

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Ein bisschen gleicht der Beruf des PR-Beraters ja auch dem des Detektivs: Wir sind immer auf der Suche nach neuen Themen und spannenden Trends im Bereich IT. Denn auf gar keinen Fall sollen unsere Kunden das erzählen, was alle anderen auch schon erzählt haben. 

Durch die stetig wachsende Informationsflut sind wir ständig auf der Suche nach neuen Möglichkeiten und innovativen Trends in den Bereichen Kommunikation und Public Relations, um die immer anspruchsvoller werdenden Zielgruppen zu erreichen. Aktuell hat es uns besonders der Bereich Virtual Reality angetan.

Bislang ist VR noch eher im Gaming-Bereich angesiedelt und hat den Ruf eines Geek-Gadgets. Und, zugegeben, ein bisschen befremdlich sehen die Brillen auch immer noch aus (wie unsere Kollegen Alain und Hanna erst kürzlich aus erster Hand erfahren durften). Hinter der Technologie verbirgt sich ein bisher noch wenig ausgeschöpftes Potenzial – insbesondere für die Unternehmenskommunikation.

Die Vorteile von Virtual Reality in der Unternehmenskommunikation:

1. Uneingeschränkte Aufmerksamkeit
Der Einsatz von VR-Brillen ermöglicht es dem Nutzer, in eine ganz eigene, dreidimensionale virtuelle Welt einzutauchen. Egal, was kommuniziert werden soll: Die ungeteilte Aufmerksamkeit des Rezipienten ist hier sicher. Unnötig zu erklären, dass das ein ganzes Eck mehr Spaß macht als das Lesen einer Pressemitteilung – ganz egal, wie locker-flockig sie geschrieben oder wie abgefahren das Schmuckbild ist.

2. Emotionale Wirkung
Außerdem lassen sich durch Filme deutlich schneller Emotionen transportieren als durch das geschriebene Wort. Natürlich darf man die eigentliche Botschaft nicht aus den Augen verlieren. Auch wenn der Kunde die Verfolgung durch einen Horror-Clown vielleicht nicht so schnell vergisst, hat sie mit der Performance der neuen Festplatte nicht allzu viel zu tun.

3. Erlebbare Consumer Experience
Virtual Reality ermöglicht Storytelling in einer ganz neuen Dimension. Inhalte und Botschaften werden durch das Eintauchen in eine virtuelle Welt zu einem echten Erlebnis: ob nun den Besuch eines Rechenzentrums oder den Spaziergang durch die Räumlichkeiten des zukünftigen Arbeitgebers.

Aktuell steckt der Einsatz von Virtual Reality in der Kommunikation noch in den Kinderschuhen, aber wir können kaum erwarten, mit unseren Kunden die ersten emotionalen Projekte umzusetzen.

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Viele Agenturen sagen:

Die Leser im B2B wollen genau so angesprochen werden wie Privatpersonen. Sie möchten fetzige Texte und Stories, die sie unterhalten, und bloß nicht mit Produkteigenschaften oder gar technischen Details gelangweilt werden. Sie sind ja schließlich auch ganz normale Menschen und deshalb interessiert sie das nicht die Bohne. Außerdem machen die Amis das auch so, und die sind ja bekanntlich die Größten, wenn es um Marketing und PR geht.

Was sie damit eigentlich meinen:

Wir haben keinen blassen Schimmer von den Produkten und Technologien unserer Kunden. Und wir haben auch nicht vor, daran etwas zu ändern, indem wir uns damit auseinandersetzen und uns in diese Themen einarbeiten. Das wäre ja furchtbar anstrengend.

Wir sagen:

Liebe Unternehmen, lasst euch keinen Bären aufbinden. Die Verantwortlichen investieren durch ihre Entscheidungen häufig viel Geld und riskieren damit einiges. Deswegen möchten sie sehr wohl über die genauen Eigenschaften eines Produkts und seine technischen Details informiert werden. Durch sie hebt sich ein Produkt schließlich meistens ab und wird damit überhaupt erst interessant. Diese Aspekte kann eine Agentur aber nur strategisch und überzeugend kommunizieren, wenn es sie kennt und versteht. Natürlich kommt es dabei auch auf die Verpackung an. Selbst die überzeugendsten Fakten werden nur wahrgenommen, wenn sie in lesenswerten und spannend geschriebenen Texten stehen. Aber einfach nur die Verpackung zum Inhalt zu machen und auf die Fakten zu pfeifen, das ist zu wenig.

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Willkommen zu unserer neuen Kategorie auf dem PR-COM-Blog: Ab heute wollen wir euch ab und zu ein Mitglied unserer PR-COM-Crew vorstellen.

Den Anfang macht Nadine, unsere #TestgeräteQueen:

Wie lange bist du schon bei PR-COM und in welcher Funktion?

Ich arbeite seit 2010 bei PR-COM. Angefangen habe ich als Volontärin und bin dann zum Junior Account Manager und schließlich Account Manager aufgestiegen. Letzteres mache ich jetzt seit etwa vier Jahren.

Was hat sich in den sieben Jahren verändert, die du schon hier arbeitest?

Man merkt immer mehr, dass klassische PR alleine nicht mehr ausreicht, um die Zielgruppen zu erreichen. Die Ansprache hat sich stark verändert, da muss man heute schon deutlich kreativer sein, um sich und den Kunden in der täglichen Flut von News Gehör zu verschaffen. 

Die Verlagerung in den Online-Bereich wurde mit der Zeit immer deutlicher und viele Redaktionen haben ihre Arbeit komplett umstellen müssen. Leider auch oft zu Lasten der Redakteure. Das merke auch ich bei meiner täglichen Arbeit, zum Beispiel wenn es darum geht Teilnehmer für Events zu rekrutieren. Das Thema kann superspannend sein – wenn aber in der Redaktion aus Kostengründen nur noch ein oder zwei Redakteure sitzen, dann bleibt dieser Platz eben leer.

Und um es noch mit einem konkreten Kundenbeispiel zu sagen: Die Notebooks von Dell wurden immer schmaler und schicker ...

Welche Projekte oder Themen liegen dir besonders am Herzen – privat und beruflich?

Für mich gewinnt das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz immer mehr an Bedeutung. Wir haben von unserem Büro aus ja den perfekten Blick auf eine der verstopftesten Kreuzungen der ganzen Stadt. Allein dadurch wird einem täglich bewusst, dass die Menschheit umdenken muss, wenn wir in zehn oder zwanzig Jahren immer noch gesund und munter leben wollen. Es gibt auch bereits viele Firmen, gerade auch in der Tech-Branche, die spannende und sehr interessante Green-Lösungen anbieten. Die sollten sich viel mehr um ihre externe Kommunikation kümmern, damit sie auch endlich gehört werden.

Beschreibe dich in drei Hashtags.

#MittagspausemitBuch
#Zombiesgehenimmer
#TestgeräteQueen

Beschreibe PR-COM in drei Hashtags.

#keinehalbenSachen
#kundenorientiert
#offenundehrlich

Was ist für dich PR/Kommunikation in drei Hashtags?

#absolutnotwendig
#keineWerbung
#Lieblingsaufgabe

Und zum Schluss: Was sollte man im Moment unbedingt hören/lesen/sich anschauen (Buch, Musik, Kino, Theater …)?

Wenn ich mir jeweils eins aussuchen müsste, wäre das wohl „Die Clifton-Saga“ (Buch), die Neuverfilmung von Steven Kings „Es“ und jedes einzelne Stück im Münchner Metropol-Theater.

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Ich bedaure, Ihnen mitteilen zu müssen, dass die traditionelle Form der zwanglosen, respektvollen Kommunikation nahezu ausgestorben ist.

Ein Gespräch – ob nun per Telefon oder von Angesicht zu Angesicht, ob privat oder geschäftlich – wird immer seltener. Die digitalen Errungenschaften und die Schnelllebigkeit der Zeit wirken sich auf die Art und Qualität unserer Kommunikation aus. Ein Beispiel? Zwei meiner Freunde standen vor Kurzem nebeneinander in der U-Bahn – sie schrieben über WhatsApp miteinander, bis ich dazwischen ging.

Auch der Büroalltag unterliegt einigen Veränderungen. Die E-Mail-Flut an manchen Tagen droht einen zu erschlagen. Das betrifft sowohl Quantität als auch Qualität der Nachrichten. Ich vermisse oft eine einfache Anrede, einen Gruß am Ende oder – ich weiß, das ist viel verlangt – genaue Informationen zu einem Projekt, simples Hintergrundwissen. Viele E-Mails gleichen einem Arbeitszuruf auf der Baustelle (Just realize the project!). Und oft weiß man als Empfänger der Nachricht nicht, worum es eigentlich geht. Das macht die Projektarbeit nicht gerade übersichtlich.

Eine Folge dieser „Ich-habe-keine-Zeit-für-nichts-Kommunikation“ ist, dass wir die Beziehung, unsere Bindung zueinander verlieren. Das betrifft mittlerweile leider auch die Kundenkommunikation. Egal in welche Richtung die Kommunikation verläuft: von Unternehmen-zu-Kunde, Unternehmen-zu-Unternehmen oder Unternehmen-zu-Dienstleister – es findet überall zeitgleich statt. Wir haben uns abgewöhnt, Tonlage, Gestik und Mimik als Teil der Kommunikation zu betrachten und reduzieren sie auf Textnachrichten, nur um augenscheinlich Zeit zu sparen.

Das ist traurig. Denn wie sollen Menschen eine Bindung zueinander aufbauen, ohne dass ihnen die Möglichkeit dazu gegeben wird? Allein das geschriebene Wort lässt wenig Spielraum für die persönliche Note (zumindest im Arbeitsalltag), dafür aber viel für Missverständnisse. Und das in einer Zeit, in der es nie zuvor so wichtig war wie heute, empathisch und kundenzentriert zu denken und zu handeln sowie präzise zu kommunizieren.

Hoffnung setze ich an dieser Stelle in die Videotelefonie oder die VR-Brillen. Sie verbinden die Menschen visuell über Entfernungen hinweg und fügen die getrennten Einzelteile der Kommunikation (Sehen, Hören, Fühlen) wieder zusammen.

Momentan ist es im Alltag doch oft noch leichter, zum Telefonhörer zu greifen als zur VR-Brille, um komplexe Sachverhalte gemeinsam zu analysieren. Doch auch das würde schon reichen, um den Umgang wieder zu normalisieren. Denn in der zwischenmenschlichen Beziehung geht es nicht nur um Worte, sondern darum, Gefühle, Gedanken und Ideen auszutauschen, für eine vertrauensvolle, respektvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit, die auf Empathie beruht.

Und ja, gut zu kommunizieren dauert Zeit und kostet Ressourcen. Aber wie viel mehr Ressourcen verschlingen missverstandene Arbeitsaufträge?

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Auch im Gesundheitswesen ist die Digitale Transformation eine Pflichtaufgabe. Sie beginnt mit der Prävention und umfasst beispielsweise Gesundheits-Apps und Fitness-Armbänder sowie Apps, um Krankmeldungen und Arztrechnungen einzureichen; dazu kommen die elektronische Gesundheitskarte, die Unterstützung der Ärzte bei der Diagnostik und Therapie und nicht zu vergessen die medizinische Grundlagenforschung. Erstens geht es bei der Digitalen Transformation im Gesundheitswesen darum, die Gesundheit der Menschen zu fördern und zu erhalten. Zweitens steht die Gesundheitsbranche unter einem enormen Wettbewerbs- und Kostendruck – egal, ob Ärzte, Krankenhäuser oder gesetzliche und private Versicherungen.

Mit Gesundheits-Apps hat die große Mehrzahl der Bürger erste Erfahrungen gemacht. In der einfachsten Form sind das die Schrittzähler-Apps für iOS, Android und Windows 10 Mobile. Einen guten Überblick über das Angebot, das weit mehr umfasst als Schrittzähler, gibt die Bertelsmann Stiftung in ihrer Studie „Digital-Health-Anwendungen“; sie beschreibt insgesamt sieben Typen von Digital-Health-Anwendungen. Angetrieben wird die Entwicklung durch zwei Trends: den technischen Fortschritt und die steigenden Anforderungen der Patienten. Sie informieren sich im Internet, werden aktiver und dadurch vergrößert sich auch das digitale Angebot.

Das zeigt sich beispielsweise daran, dass in den letzten Jahren immer mehr Private Krankenversicherungen ihre Services zur papierlosen Einreichung von Arztrechnungen, Rezepten und Belegen erweitert haben. Kunden scannen die Dokumente ein und die App überträgt die Daten dann verschlüsselt an den Versicherer. Der Vorteil für Kunden: der Vorgang wird vereinfacht und die Kosten für das Porto entfallen.

Ein weiteres Anwendungsszenario für die Digitalisierung ist die Präzisionsmedizin wie sie in der Krebstherapie zum Einsatz kommt. Im Kern geht es bei dieser Big-Data-Anwendung darum, aus der Gendiagnostik und der Analyse weltweiter medizinischer Wissensdatenbanken Ärzte dabei zu unterstützen, eine passgenaue Therapie für Krebspatienten zu entwickeln.

Wie in vielen andern Branchen auch, gibt es im Gesundheitswesen eine Vielzahl von Initiativen und Ansätzen zur Digitalen Transformation; aktuelle Projekte finden sich vor allem dort, wo Patienten und Kunden der Krankversicherungen involviert sind. In den eigentlichen Kernprozessen der Privaten Krankenversicherungen, der Kassenärztlichen Vereinigungen und der Abrechnungsdienstleister steht eine umfassende Optimierung der Abläufe – und damit die Digitale Transformation – erst am Anfang. Hier geht es um grundlegende Fragen: Kann das vorhandene, langjährig genutzte Kernsystem überhaupt modernisiert werden oder ist eine komplette Neuentwicklung notwendig? Reicht die Evolution oder ist eine Revolution notwendig?

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Auf diesen Blog meiner Kollegin Sandra möchte ich gern antworten.

Innovation ist natürlich eine conditio sine qua non für den Unternehmenserfolg. Tragisch genug, dass eine wahrhaftige Innovationskultur in deutschen Unternehmen eher selten anzutreffen ist. Ein paar zusätzliche und gut gemeinte Brainstormings reichen eben nicht aus, um Innovation tiefer zu verankern. Vielleicht brauchen wir in Zukunft tatsächlich so etwas wie einen Chief Innovation Officer. Der Zeit-Kolumnist Marcel Fratzscher ist übrigens der Ansicht, die Regierung solle mehr Geld in Innovation investieren. Ich glaube, das macht wenig Sinn, solange die Unternehmen selbst Innovation nicht als inhärenten Teil ihrer DNA begreifen.

So oder so, Innovation ist nicht alles. Sie braucht immer zwei wichtige Begleiter, um erfolgreich zu sein: den Zeitpunkt und die Kommunikation. Sandra hat recht: wenn der Markt nicht reif ist, hilft das beste Produkt nichts, Usability hin oder her. „Markt“, das sind aber nicht nur die Verbraucher, die ein Produkt zum „Kultstatus“ erheben können, sondern auch die Technologien: zu langsame Prozessoren, die zu schwachbrüstigen Geräten führen; eine zu lahme Internetverbindung, die jeden User zur Verzweiflung treibt; oder die fehlende Software, ohne die es keine zufriedenstellenden Response-Zeiten gibt – all das sind Killer für das bestgemeinte Produkt. 1993 war eben technologisch noch nicht reif für den Newton, das hat mit der Innovationskraft des Herstellers wenig zu tun. 14 Jahre später hat es dann mit dem iPhone ja geklappt.

Der zweite Begleiter im Bunde, die Kommunikation, ist ebenso essenziell. Das beste Produkt und der kaufgierigste Zielmarkt sind nichts wert, wenn das Produkt nicht oder nicht richtig kommuniziert wird; das kann jeder nachvollziehen (und das war beim Newton vielleicht auch der Fall). Erst im Zusammenspiel dieser drei Faktoren kann sich Erfolg etablieren. Fehlt ein einziger der Faktoren, klappt es nicht.

Dann noch Vereinigung von Germanisten und Informatiker. Germanisten, wirklich? Aber letztlich spielt es ja auch keine vorrangige Rolle. Wichtig ist tatsächlich die Verbindung beider Gehirnhälften und die Aufwertung der Kreativität in Unternehmen – von gesetzten Managern bislang naserümpfend verschmäht. Das schreit nach einer kulturellen Revolution in den Betrieben, und, damit einhergehend, wohl auch nach der Umwälzung bestehender Organisationen.

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Das Thema Digitalisierung scheint beim derzeitigen Bundeswahlkampf gerade besonders en vogue zu sein (Bemerkenswert: Jahre, nachdem die Piraten hip waren). Als vorbildlicher Wähler schleppte auch ich mich auf eine dieser Veranstaltungen, in denen mir 60jährige Männer im Ruhestand erzählen, was Arbeiten 4.0 sein wird. Dabei fiel ein Satz der mich von meinem Instagram-Newsfeed hochschauen lies: „Die Digitalisierung wird nur von Informatikern und Mathematikern gemacht! Das sind die Studiengänge, die wir fördern müssen.“ Vor meinem inneren Auge entzündete sich mein Abschluss in Philosophie und Germanistik spontan selbst, als ich mein iPhone wegsteckte.

Man möchte bei solchen Aussagen dringend zu einem Besuch im Museum of Failures in Helsingborg (Schweden) raten, um einmal über die Erfolgsfaktoren von Produkten beziehungsweise Technologien zu sprechen. Das Museum beinhaltet eine interessante Sammlung gescheiterter Produkte, darunter auch beispielsweise der Vorläufer des iPhones: der Apple Newton. Ein Versuch, auf dem damals aufkommenden Trend der PALM-Handhelden aufzuspringen. Zwar erreichte das Produkt Kultstatus, aber für eine digitale Wende wie das iPhone hat es nicht gereicht. Und so was aus der Innovationsschmiede Apple! Wie kommt’s?

Der entscheidende Faktor bei technischen Innovationen ist nicht allein der Hersteller, sondern vor allem der Verbraucher. Man spricht hier gerne von der sogenannten Usability. Der Newton beispielsweise war aus vielen Gründen kein massentaugliches Produkt. Die Lehren wurden gezogen und Jahre später folgte das iPhone. Ein Knüller!

Diese Aussage lässt sich auf neue Apps, Produkte und technische Innovationen übertragen. Wenn man ein Produkt nicht mehr aus der Hand geben mag, weil es den Alltag angenehmer gestaltet, eine Lücke schließt oder schlichtweg unterhält, dann haben wir einen Kandidaten für einen „Wandel“.

Was brauche ich also für eine gute digitale Idee? Eine Marktlücke, eine kreative Idee, diese zu schließen und eine schlüssige Umsetzung. Natürlich auch die stetige Bereitschaft meine Idee und die Usability auf das gleiche Level zu heben. Muss ich selbst dafür Informatiker oder Mathematiker sein? Nein. Was wirklich nötig ist, sind kreative Denker und logische Umsetzer in einem Team. Also liebe Germanisten und Informatiker – vereint euch!

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Dass Redaktionen (nicht nur) von Fachmedien Anzeigenkunden bevorzugt behandeln, ist sicher schon lange kein Geheimnis mehr. Was dieses Gebaren jedoch für den Qualitätsjournalismus bedeutet, steht auf einem anderen Blatt.

Bei manchen Medien bekommt man den Eindruck, dass ein Unternehmen eine noch so gute Dienstleistung, ein noch so innovatives Produktportfolio haben oder eine noch so bahnbrechende Entwicklung gemacht haben kann – wenn kein Media-Budget fließt, wird nicht darüber berichtet. Marktführer hin oder für die Leserschaft branchen-relevantes Thema her. No spendings, no visibility!

In den letzten Monaten durften meine Kollegen und ich uns einige erstaunliche Aussagen anhören, die uns stark an der Seriosität vereinzelter Verlage zweifeln ließen.

„Wir sind schon in Vorleistung gegangen“ – durfte ich mir beispielsweise anhören. Aha, so nennt sich das also, wenn einmal im Vierteljahr eine Pressemitteilung online veröffentlicht wird. Ich war so naiv, davon auszugehen, dass die Inhalte für deren Leser als relevant befunden wurden und die Meldung daher ihren Weg auf den Online-Ableger der Zeitschrift gefunden hatte. Aber scheinbar will man so nur den Media-Beratern den Weg ebnen, um mit Unternehmen oder deren Agenturen in Kontakt zu treten und dezent Druck aufzubauen.

Ein anderes Beispiel: Man vertritt einen Kunden mit geringem Media-Budget, der Interesse an einer Zusammenarbeit mit Verlag X signalisiert, aber leider nur Budget für etwas Newsletter-Werbung hat – deren Preis-Leistungs-Verhältnis nebenbei bemerkt unterirdisch ist; hier muss man sich anhören, dass einem hoffentlich klar sei, dass man dann „nur noch online stattfindet“. Print gibt es für so ein geringes Engagement natürlich nicht. Klar, auch bei Anzeigenkunden gibt es eine Hierarchie. Wie kam ich nur auf die Idee, mit popeligen 2.000 Euro ankommen zu wollen?

Ich weiß ja auch nicht, was ich mir dabei gedacht habe. Ich bin einfach davon ausgegangen, dass die Redaktion ein Heft inhaltlich so zusammenstellt, dass der Leser den meisten Mehrwert hat. Dass es schon immer eine Gratwanderung zwischen Anzeigenkunden und Nicht-Anzeigenkunden war, ist mir – bei aller Naivität – auch klar. Aber dass nun nicht einmal mehr versucht wird, das zu kaschieren, sondern offen Druck ausgeübt wird, fand ich anfangs erstaunlich und inzwischen regelrecht beschämend für die Verlage, die das praktizieren, und ärgerlich für die Leser, die Vertrauen in „ihr Fachmagazin“ haben und von einer unabhängigen Berichterstattung ausgehen.

Viele Unternehmen beugen sich diesen Entwicklungen und erhöhen ihr Media-Budget, um die Zusammenarbeit mit einzelnen Verlagen nicht vollends aufgeben zu müssen; auch weil ihnen klar ist, dass die finanzielle Situation bei einigen Fachtiteln nicht allzu rosig aussieht und man nicht allein mit „Teilen von Expertise“ partnerschaftlich zusammenarbeiten kann.

Nichtsdestotrotz wird der Ton immer harscher und der Ruf des einen oder anderen Verlages leidet. Klar sprechen anfangs nur Agenturen mit ihren Ansprechpartnern in den Kommunikationsabteilungen darüber – aber irgendwann „landet“ das auch bei den vertrauensseligen Lesern, die sich fragen dürften, ob die Inhalte noch nach Relevanz für sie als Leser oder eher nach Anzeigenkunden-Ranking ausgewählt wurden.

Jemand aus der Consumer-Branche würde darüber sicher nur hinter mehr oder minder vorgehaltener Hand lachen, denn hier ist eine derartige Vorgehensweise bekanntermaßen nicht die Ausnahme, sondern leider eher die Regel. Und dann echauffiere ich mich hier über latente Drohungen von ums Überleben kämpfenden Fachmedien? Wie naiv!

Vor circa 14 Jahren habe ich die Werbung zwar in Richtung PR verlassen, um ehrlicher kommunizieren zu können, allerdings bin ich jetzt wieder etwas zu meinen Wurzeln zurückgekehrt. Denn mein Zugeständnis an die sich ändernden Verhältnisse ist, dass ich für meine Kunden verstärkt die Media-Planung übernehme und sie dahingehend berate, welche Medien für welches Thema am geeignetsten sind und was es jenseits von Bannern für Möglichkeiten gibt, sein Media-Budget strategisch unterzubringen.

Über manche Veröffentlichungen kann ich mich jetzt nicht mehr so freuen wie früher, wenn ich dort erst ein paar Tage vorher ein nettes Media-Paket gebucht habe – und ich finde die Vorgehensweise mancher Verlage journalistisch bedenklich und auch in der Abwicklung oft unangenehm, aber ein Boykott dieser Verlage ist für die betroffenen Firmen in der Regel noch kein Weg, den sie einschlagen möchten.

Ich gebe jedenfalls die Hoffnung nicht auf, dass der Umgangston wieder etwas partnerschaftlicher wird und das Geben und Nehmen nicht nur rein an Euros sondern auch am Wissenstransfer und qualifiziertem Meinungsaustausch festgemacht wird.

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Unser Beruf bringt es mit sich, dass wir viel telefonieren. Manchmal führen wir spontane Telefonate aber natürlich gehören auch fest vereinbarte Telefontermine zum Alltag. Gibt es hier eigentlich eine Art Karenzzeit, eine Art Zeitvakuum, das man für Verspätungen einplanen kann, darf, soll oder gar muss?

Wir wurden zu einem Telefontermin eingeladen, es nahmen drei Parteien mit insgesamt fünf Personen teil. Dank der modernen Kommunikationsmöglichkeiten wurde der Termin über den Kalender verschickt und alle Beteiligten bestätigten diesen. 15 Minuten vor dem eigentlichen Termin erfolgte eine Terminerinnerung.

Vier Teilnehmer wählten sich überpünktlich (kurz vor dem vereinbarten Termin) ein und warteten und warteten, denn der Hauptsprecher des Telefonats hatte sich noch nicht eingewählt. Die Zeit wurde von den bereits teilnehmenden Parteien zwar bestmöglich genutzt, aber dennoch harrten natürlich alle aus. Geschlagene 17 Minuten dauerte dieser Zustand, bis sich dann auch schließlich der Fünfte im Bund einwählte. Ohne ein Wort der Entschuldigung, lediglich mit der Erklärung: "Ich habe es nicht eher geschafft, ich hatte ein paar Probleme“, startete das Telefonat.

Keine Frage: Pannen passieren und es gibt immer Gründe für Unpünktlichkeit. Niemand kann sich davon freimachen. Aber in einem solchen Fall gibt es allgemeingültige Verhaltensweisen:

  1. Informieren Sie die wartenden Parteien. Dank moderner Kommunikationsmittel gibt es hier vielfältige Möglichkeiten.
     
  2. Entschuldigen Sie sich und erklären Sie den Sachverhalt, so beziehen Sie die Betroffenen ein und schmälern den entstandenen Schaden.

Sich in einem beruflichen Telefonat geschlagene 17 Minuten zu verspäten, mit dem Wissen, vier Parteien warten zu lassen, der inhaltliche Leiter des Gesprächs zu sein und es dabei nicht für nötig zu befinden, die anderen Gesprächsteilnehmer über die Verspätung zu informieren, das ist schon eine Leistung. Dann aber das Telefonat zu starten, als wäre nichts gewesen, das ist definitiv mein unangefochtener Sieger des schlechten Benehmens.

Weitere Informationen zum Thema (Un-)Pünktlichkeit finden sich hier: 

http://blog.jobrocker.com/wie-unpuenktlich-ist-noch-hoeflich

http://karrierebibel.de/puenktlichkeit-unpuenktlichkeit

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Unser Kunde Red Hat ist in vielen Dingen der Zeit voraus: Vor zwei Jahren schon veröffentlichte Jim Whitehurst, President und CEO von Red Hat, das Buch mit dem Titel „The Open Organization: Igniting Passion and Performance“. Darin wird das offene Organisationsmodell von Red Hat beschrieben und wie wichtig es für den Erfolg von Unternehmen ist, klassischen Top-Down-Management-Modellen in Zeiten dynamischer Veränderungen den Rücken zu kehren. Seitdem haben viele Unternehmen diesen Ansatz für sich übernommen.

Im Rahmen des zweijährigen Jubiläums von The Open Organization erschien gerade der vierte Teil einer begleitenden Buch-Serie, die verschiedenste Aspekte des Open Organizational Design unter die Lupe nimmt. Unter dem Titel „The Open Organization Guide to IT Culture Change“ berichten mehr als 25 Autoren über ihre Erfahrungen und geben Ratschläge, wie es gelingt, eine offenere IT-Abteilung zu schaffen, die schneller und bessere Ergebnisse liefert sowie einen echten Mehrwert für das Business schafft. Unter folgendem Link steht der Text zum Download bereit: https://opensource.com/open-organization/resources/culture-change

Hinter der Buchserie steckt die Open Organization Community. Die Teile eins bis drei der begleitenden Buch-Serie heißen:

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