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Das Jahr 2016 hat gezeigt: Cyber-Attacken können jedes Unternehmen, jeder Größe, jeder Branche treffen. Keiner ist davor gefeit. Die Liste der Betroffenen ist lang: Krankenhäuser, Banken, Versicherungen, Social-Media-Kanäle und auch der Mittelstand stehen im Visier der Angreifer. Die Kriminellen werden dabei immer raffinierter, die Angriffsmethoden vielfältiger.

Bromium, Pionier bei der Micro-Virtualisierungstechnologie, hat die Methoden näher untersucht. Das sind einige der Ergebnisse:

  1. Zentraler Infektionsweg bleibt nach wie vor der Drive-by-Download, also die unbeabsichtigte Ansteckung durch Downloads von infizierten Webseiten.
     
  2. Die gängigsten Software-Kits für die Identifizierung von Software-Schwachstellen waren im ersten Halbjahr Neutrino und Rig.
     
  3. Die Ransomware-Familie wächst und wächst. Dutzende neue Typen sind 2016 hinzugekommen. Der aktuelle Marktführer scheint weiterhin „Locky“ zu sein.
     
  4. Aber auch Makro-Malware ist auf dem Vormarsch: So hat die gute, alte Spam-Mail noch lange nicht ausgedient.

Der Einfallsreichtum der Kriminellen kennt keine Grenzen, die traditionellen Lösungen halten kaum noch Schritt. Daher bleibt Endpunktsicherheit ein spannendes und heikles Thema, auch für das Jahr 2017.

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Wie jede Branche stößt leider auch die PR immer wieder auf Vorurteile oder absolute Unwissenheit. Die Ressentiments reichen von oberflächlich und faul bis zu geldgierig und manipulativ. Wer als PR-Berater im Alltag unterwegs ist, erlebt daher ständig Überraschungen. Eine sehr witzige Geschichte blieb mir dabei besonders im Gedächtnis:

Ich wollte mir ein Angebot zu einer Versicherung zuschicken lassen und habe mit einem Makler telefoniert.

Er: Okay, gut, gleich sind wir durch. Nur noch wenige Fragen und ich schicke Ihnen Ihr individuelles Angebot zu. Was arbeiten Sie denn?

Ich: Ich bin PR-Beraterin.

Es folgt Schweigen am Telefon und ich fühle mich wie ein ausgesetzter Hund.

Er: Aha. Das ist doch einer dieser neuen Berufe, oder?

Ich: Also eigentlich gibt es den Beruf schon seit einigen Jahrzehnten.

Er: Ach, Sie machen irgendwas mit Medien oder Marketing?

Ich bin etwas genervt, aber antworte höflich: Wenn Sie möchten, erkläre ich es Ihnen gern.

Er: Nein danke, ich muss nur wissen, ob es gefährlich ist.

Ich: Also ich arbeite nicht undercover als Investigativ-Journalist, wenn Sie das meinen. Ich reise oft und bin für Kunden unterwegs. Körperlich ist die Arbeit nicht anstrengend, denn Schwerpunkte trage ich ins System ein und nicht auf dem Rücken.  

Wieder Ruhe am anderen Ende der Leitung.

Er: Sie wollen mich auf den Arm nehmen. Gut, also was trage ich jetzt ein?

Ich: Ich bin PR-Beraterin.

Er: Diesen Beruf gibt es nicht in unserem System, suchen Sie sich was Vernünftiges aus, das man auch nachvollziehen kann.

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