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Seit ein paar Tagen arbeitet Sonja bei uns. Eigentlich absolviert sie derzeit ein Praktikum in der Presseabteilung unseres Kunden Dell EMC. Damit sie einen vollständigen 360-Grad-Einblick in die Kommunikationsarbeit erhält, hat sie eine mehrwöchige Zwischenstation bei PR-COM eingelegt. Hier lernt sie den PR-Alltag aus der Agentur-Perspektive kennen.

Höchste Zeit, dass wir sie zu dieser Erfahrung ein bisschen befragen.

Sonja, du absolvierst dieses Praktikum im Rahmen deines Studiums. Was genau studierst du denn?

Sonja: Ich studiere gerade im fünften Semester „Public Governance across Borders“. Kurz gesagt, befasse ich mich in meinem Studium mit verschiedenen grenzüberschreitenden Bereichen der Öffentlichkeit: Politik, Ökonomie, Verwaltung und Recht.

Was hat dich daran gereizt, dein Praktikum in einer Presseabteilung zu leisten?

Sonja: Neben Schule und Uni habe ich mich schon immer gerne mit Journalismus befasst, zum Beispiel während meiner Praktika bei verschiedenen Medien und der Mitarbeit beim Campus-Radio. Dadurch war ich auch sehr häufig mit Presseabteilungen von Unternehmen oder politischen Institutionen in Kontakt und wollte gerne mal erfahren, wie es auf der anderen Seite eigentlich so läuft.

Und gefällt es dir bisher?

Sonja: Bisher gefallen mir mein Praktikum und die Arbeit richtig gut. Ich wurde von allen Kollegen super herzlich aufgenommen und fühle mich richtig wohl!

Was sind deine Hauptaufgaben?

Sonja: Grundsätzlich unterstütze ich den Pressesprecher von Dell EMC bei seiner Arbeit. Das kann alles Mögliche sein – Lektorat, Recherche, Mitbetreuung von Journalisten etc. Daneben begleite ich auch andere Projekte im Bereich der internen Kommunikation oder des Eventmanagements.

Du warst ja jetzt schon einige Monate bei Dell EMC auf der Unternehmensseite tätig und bist nun seit Kurzem bei uns in der Agentur. Was würdest du sagen sind die größten Unterschiede?

Sonja: Also der offensichtlichste Unterschied ist natürlich die Größe. Dell EMC ist ein riesiges Unternehmen mit Standorten überall auf der Welt. Deshalb hat man auch täglich mit Menschen aus anderen Ländern und mit den verschiedensten Kulturen zu tun – das finde ich immer super spannend. In der Agentur ist dafür alles wesentlich persönlicher. Schon nach einer Woche kann man fast jedem Gesicht einen Namen zuordnen. Bei Dell EMC fällt mir das allein bei den deutschen Mitarbeitern immer noch schwer. Das liegt natürlich auch an den vielen Abteilungen dort: PR, Marketing, Vertrieb, Finanzen – alle in einem Büro. In der Agentur sind die Tätigkeiten der einzelnen Mitarbeiter logischerweise näher beieinander, alle befassen sich mit PR.

Hast du dir die Arbeit in der Agentur so vorgestellt?

Sonja: Da ich ja schon einige Monate mit PR-COM zusammengearbeitet habe, hatte ich eine relativ genaue Vorstellung von der Arbeit. Trotzdem ist es natürlich immer etwas anderes, das alles konkret mitzuerleben – besonders die Zusammenarbeit der einzelnen Teams mit der PR-COM-Redaktion.

Könntest du dir vorstellen, nach deinem Studium auch in der Kommunikation zu arbeiten?

Sonja: Mir macht die Arbeit sehr viel Spaß und ich finde es toll, dass die Aufgaben so vielfältig sind und man mit den unterschiedlichsten Leuten zusammenarbeitet. Mein Fazit ist also: Ja!

Lieber im Unternehmen oder in der Agentur?

Sonja: Das finde ich eine sehr schwierige Frage. Beides hat seine Vorzüge. Mal schauen, wo ich nach dem Studium lande.

Gibt es noch irgendetwas, das du loswerden möchtest? The stage is yours …

Sonja: Ich würde gerne zwei Sachen loswerden. Erstens: IT ist sehr viel spannender als ich dachte! Es ist beeindruckend, was Technik alles ermöglichen kann. Zweitens: Ich bin sehr froh, dass ich auch mal auf Agenturseite einen Einblick in die Kommunikation bekommen darf. Danke an PR-COM für die nette Aufnahme in euer Team!

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Im Berufsleben eines PR-Beraters gibt es viele schöne und spannende Aspekte. Die Themenvielfalt bei den Kunden zum Beispiel oder auch die abwechslungsreichen Aufgaben. Es gibt aber auch Momente (gaaaaanz wenige freilich, aber es gibt sie), in denen der PR-Berater sich all seiner inneren Ruhe und Gelassenheit bedienen muss, um nicht durchzudrehen.

Das Paradebeispiel hierfür ist der Freigabeprozess. Zugegeben, in den meisten Fällen läuft das rund: Text geht zum Kunden – Kunde gibt Feedback – Text wird angepasst – fertig.

Aber ab und an gewinnt der Freigabeprozess eine Eigendynamik, über die man nur noch staunen kann. Vor allem dann, wenn sich der Kreis derer, die einen Text oder eine Kampagnenidee prüfen und freigeben sollen, fast wie von Zauberhand vergrößert. Und plötzlich steht man da und von drei, vier Seiten prasseln Korrekturvorschläge und neue, teils äußerst merkwürdige Anregungen auf einen ein.

Die Agentur Havas hat mal anschaulich demonstriert, wie solch eine eigendynamisierte Freigabeschleife aussehen kann. Passend zur Jahreszeit wurde die Weihnachtsgeschichte als Beispiel ausgewählt und mit fiktiven Kundenkommentaren versehen. Um die Anmerkungen zu sehen, muss man nur mit der Maus über die hervorgehobenen Textpassagen gehen. Ich wünsche eine besinnliche Lektüre: www.christmas-corrected.de

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Wer in den letzten Wochen die Mediennachrichten ein wenig verfolgt hat, wird sich vielleicht auch gefragt haben: Hatten wir das nicht schon mal? Doch! Und nun ist es wieder in aller Munde, dieses zähe Wort „L-e-i-s-t-u-n-g-s-s-c-h-u-t-z-r-e-c-h-t“, oder einfach nur LSR.

Vor drei Jahren schwirrte der Begriff schon einmal durch die deutsche Medienlandschaft. Um was es dabei ging, ist schnell zusammengefasst: Der deutsche Gesetzgeber wollte die Online-Erzeugnisse von Verlagen schützen, indem er Suchmaschinen dazu verdonnert, für Textvorschauen auf Verlagsinhalte – sogenannte „Snippets“ – zu bezahlen. Die Sinnhaftigkeit des Vorhabens wurde schon zum Zeitpunkt der Verabschiedung des Gesetzes angezweifelt, mein Kollege Rainer Doh hat dazu auch einen sehr erhellenden Beitrag auf unserem Blog geschrieben.

Mittlerweile ist klar, dass das LSR in Deutschland kolossal gescheitert ist. Google, denn um den Internet-Giganten ging es in erster Linie, hatte schon vor Inkrafttreten des Gesetzes mit den meisten Verlagen eine Übereinkunft getroffen, dass Kurzvorschauen auf Artikel und Nachrichten auch weiterhin kostenlos auf Google News gelistet werden dürfen. Bis heute hat das Unternehmen nicht einen Cent an die Verlage abgeführt. Auch Gerichtsprozesse zur Durchsetzung des LSR, angestrebt von Verlegerseite, blieben bisher eher erfolglos.

Wie sinnvoll ist es also, ein Gesetz, das schon auf Länderebene an die Wand gefahren ist, auch EU-weit durchzuboxen (sogar noch in verschärfter Form)? In den Augen des baldigen Ex-EU-Digital-Kommissars Günther Oettinger ist das mehr als sinnvoll, ja es ist sogar eine unabdingbare Notwendigkeit. In einem kürzlichen Vorstoß plädierte er im Schulterschluss mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und mit einer selten gesehenen Vehemenz für ein EU-LSR. Berechtigte Einwände wischt er konsequent weg. Selbst die Kritik vieler Online-Redaktionen (darunter Zeit Online, Spiegel Online und weitere große Namen), die argumentieren, dass ein Großteil der Leser über Google zu ihren Inhalten findet, ficht ihn nicht an. Für Oettinger ist die Sache klar:

Die Zahlen von Zeitungen, die kennen Verleger. Und Chefredakteure eingeschränkt. Also ich wüsste jetzt nicht einen Chefredakteur, der Einnahmen/Ausgaben jeden Tag misst. Das ist nicht sein Job. Sein Job ist der Content.“ (Quelle: Deutschlandfunk vom 22.10.2016)

Dass gerade die Chefs von Online-Plattformen ihre Zahlen ganz genau kennen sollten, um die Inhalte entsprechend darauf abzustimmen, das scheint dem Kommissar zu entgehen. Wir dürfen gespannt sein, wie die Geschichte weitergeht, zumal der Posten des EU-Kommissars für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft demnächst neu vergeben wird. Oettinger übernimmt dann das Ressort Finanzplanung und Haushalt – ein Bereich, für den dem Schwaben ausnahmsweise niemand die Kompetenz abspricht.

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Im Urlaub oder vor dem Besuch eines etwas besseren Restaurants ist es längst üblich, dass sich der geneigte Gast/Kunde vorab ein wenig über die wichtigsten Gepflogenheiten des Ortes, den er besuchen möchte, informiert. Was ist höflich? Was sollte man tunlichst unterlassen? Und was ist eventuell sogar strafbar? Regelwerke für den richtigen Benimm in den unterschiedlichsten Situationen sind zahlreich.

Auch in der PR und in der Zusammenarbeit zwischen Agenturen und Unternehmen gibt es ein paar Regeln und Gebote. Man wird zwar nicht gleich verhaftet, wenn man sich nicht daran hält, aber PR-Mitarbeiter – sowohl auf Unternehmens- als auch auf der Agenturseite – sind gut beraten, ein paar Dos und Don’ts zu beherzigen, wenn sie eine gute und erfolgreiche Pressearbeit machen wollen.

Was selbstverständlich klingt, ist es leider nicht immer (das können Sie mir glauben), deshalb folgen hier nun zehn gut gemeinte Ratschläge, die einem, wenn man sie denn beherzigt, das PR-Arbeitsleben deutlich erleichtern können.

  1. Kommunizieren Sie Ihre News – aber nur, wenn Sie welche haben
    Natürlich haben Unternehmen manchmal die rosarote Brille auf, wenn es um ihre eigenen Produkte geht: etwas Besseres, Effizienteres, Zeit- und Umweltschonenderes gibt es nicht. Trotzdem sollte nicht jeder zündende Gedanke gleich in eine Pressemitteilung gegossen werden. Vergewissern Sie sich, gegebenenfalls auch in Rücksprache mit Ihrer Agentur, ob der Newswert Ihrer Ankündigung stimmt. Die Journalisten werden es Ihnen danken.
     
  2. Verwechseln Sie nicht Pressearbeit mit Werbung
    Ein Fachtext oder Kommentar ist in mancher Augen das ideale Vehikel für Werbebotschaften. Möööp, Fehlanzeige! Gute Fachtexte zeichnen sich durch Herstellerneutralität aus und beleuchten am besten Trends, Themen oder Probleme, die für eine breite Zielgruppe von Interesse sind.
     
  3. Geizen Sie nicht mit Informationsmaterial
    Sie haben eine interessante Neuigkeit, die Sie einer breiten Öffentlichkeit vorstellen wollen? Glückwünsch, das ist schon mal gut! Die Information, dass bald ein tolles neues Produkt oder eine Lösung (Achtung Buzzword!) auf den Markt kommt, reicht allein aber nicht unbedingt aus. Stellen Sie sicher, dass Sie auch relevantes Informationsmaterial zur Verfügung stellen, angefangen bei Bildern über Preis- und Verfügbarkeitsangaben bis hin zu weiterführenden Unterlagen wie Datenblättern oder Broschüren.
     
  4. Deadlines brauchen Vorlauf
    Informieren Sie Ihre PR-Mannschaft rechtzeitig über neue Produkte und geplante Ankündigungen. Leider können wir die Zeit weder verlangsamen noch anhalten und die Aufforderung „Es wäre schön, wenn wir das heute noch rausschicken könnten“ ist für viele PRler so etwas wie ein rotes Tuch. Auch wenn es manchmal nicht so aussehen mag, aber in einem überzeugenden Pressetext steckt viel Arbeit und eben ein gewisser Zeitaufwand.
     
  5. Klare Ansagen wirken oft Wunder
    Redakteure und PR-Mitarbeiter brauchen Briefings. Je konkreter Sie vor einem Projektstart Ihre Vorstellungen und Ziele formulieren und mitteilen, welche Informationen Sie kommunizieren möchten, umso wahrscheinlicher werden Sie das gewünschte Ergebnis bekommen.
     
  6. Feedback ist keine Stadt in Oklahoma
    Gerade in der Zusammenarbeit mit Agenturen ist dieser Punkt wichtig. Falls Sie mit einem Textvorschlag mal nicht zufrieden sind (und das ist absolut in Ordnung), dann sagen Sie klipp und klar, was sie stört. Mit einem simplen „Gefällt mir nicht“ ist niemandem geholfen.
     
  7. Erscheinen Sie zu Terminen
    Nein, dieser Punkt ist nicht überflüssig und gilt gleichermaßen für PRler, Journalisten sowie Unternehmen. Vor allem bei persönlichen Treffen wie Interviews kann ein Nichterscheinen einer der genannten Parteien zu großem Unbehagen und Frust über die vertane Zeit führen. Übrigens sind Absagen, die erst am Tag des eigentlichen Termins eingehen, ebenso wenig wünschenswert und sollten im Fall der Fälle zumindest begründet werden.
     
  8. Schlafen Sie bei Interviews nicht ein
    Sie halten das für einen Scherz? Haben wir leider schon erlebt. Und glauben Sie mir: Auch wenn die Vorteile von Powernapping wissenschaftlich erwiesen sind, so was ist für niemanden wirklich angenehm.
     
  9. Lassen Sie sich beraten
    Agenturen sind Experten auf ihrem Gebiet und dazu da, Sie zu beraten. Also nehmen Sie das ruhig auch an. Es ist absolut unstrittig, dass Unternehmen ihre eigenen Produkte und Kunden am besten kennen. Aber gerade der Blick von außen ist bei der Pressearbeit Gold wert und sorgt mit dafür, dass Ihre Kommunikationsziele erfolgreich umgesetzt werden können.
     
  10. It’s all about people
    Rufen Sie sich ab und zu ins Gedächtnis, dass wir es in der PR und Kommunikationsarbeit immer mit Menschen zu tun haben. Und die haben ihre Macken, Vorzüge und Launen. Eine Prise Verständnis hie und da, gepaart mit den klassischen Regeln der Vernunft – und schon geht die Arbeit leichter von der Hand.
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Ich möchte hier mal ein Plädoyer loswerden. Oder besser gesagt ein paar beruhigende Worte an alle Studienabsolventen richten, die auf unsere Website gelangen – vielleicht sogar, weil sie erwägen, sich auf einen Job bei uns zu bewerben – und dann bei der Durchsicht unserer Kunden verschüchtert den Browser-Tab schließen in der (fälschlichen!) Annahme, sie seien für diese Themen nicht qualifiziert oder richtig ausgebildet.

Bitte habt keine Scheu vor Begriffen wie Enterprise Resource Planning, Cloud, Applikation, Systemintegration, Skalierung oder High-Performance-Computing! Ihr müsst keine Informatiker oder Geeks sein, um Kunden aus dem ITK-Umfeld ordentlich betreuen zu können. Damit man mir das glaubt, gebe ich hier mal eine kleine Übersicht zum Besten. In unserem Berater-Team tummeln sich unter anderem studierte

  • (Psycho-)Linguisten
  • Historiker (sowohl für Vor-, Früh- als auch neuzeitliche Geschichte)
  • Romanisten
  • Slavisten
  • Anglisten
  • Germanisten
  • Kommunikationswissenschaftler
  • Marketingfachleute
  • Medienwissenschaftler
  • Buchwissenschaftler
  • VWLer
  • Soziologen
  • Politikwissenschaftler
  • Ethnologen
  • Anthropologen
  • Literaturwissenschaftler
  • Werbekaufleute

Die meisten unserer Berater haben sich erst im Laufe ihres Berufslebens mit den technischen Themen vertraut gemacht, für die sie heute PR machen. Das mag vielleicht zu Beginn etwas anstrengend und ungewohnt sein. Aber man findet sich in der Regel erstaunlich schnell in die Bereiche seiner Kunden ein und wirft dann selbst mit Begriffen um sich, für die man im Freundeskreis nur große Augen und verständnislose Blicke erntet. Die ITK ist ein extrem interessantes und spannendes Feld, das sich ständig verändert und unsere Kunden sind nicht selten mitverantwortlich für den technologischen Fortschritt, von dem wir alle in unserem Alltagsleben profitieren.

Wer wollte da nicht dabei sein smiley?

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Ich nehme an, dass ein paar Kollegen beim Lesen dieser Zeilen gleich wissend nicken werden, denn sie haben sich bestimmt auch schon einmal in der folgenden Situation befunden.

Man steht irgendwo (auf einer Messe, einem Kundenevent oder auch nur beim Bäcker) und kommt mit einem bislang unbekannten Mitmenschen ins Plaudern. Es dauert nicht lange bis sich das Gespräch um die jeweiligen Berufe zu drehen beginnt und dann geht der Dialog in etwa so:

„Und was machen Sie beruflich, wenn ich fragen darf?“

„Sie dürfen, Sie dürfen! Ich arbeite in einer PR-Agentur im schönen Herzen Münchens.“

„Ach, Sie machen Werbung.“

„(...)“

Ab dieser Stelle ist der weitere Gesprächsverlauf schwer vorherzusagen und hängt stark vom jeweiligen Tagesgemüt des PR-Menschen ab. Klar ist nur, dass in den allermeisten Fällen (Er)Klärungsbedarf besteht und zwar darüber, was PR eigentlich tut.

Ich will versuchen, mich ganz kurz zu fassen.

PR macht keine Werbung und PR ist nicht gleichzusetzen mit Marketing. Das vorweg. PR versteht sich als Kommunikationskanal zwischen einem Unternehmen und der Öffentlichkeit oder einer bestimmten Zielgruppe. Wir PR-COMler betrachten uns ganz gerne als Aufklärer. Wir helfen Unternehmen, ihre Produkte bekannt zu machen und deren Nutzen zu erklären, ihnen (den Firmen) ein Profil und ein Gesicht zu geben und ihr Fachwissen mit der interessierten Öffentlichkeit zu teilen.

Manchmal für Außenstehende (und gelegentlich auch für unsere Kunden) schwer zu fassen, ist die Tatsache, dass wir nichts verkaufen. Veröffentlichung für entsprechende Gegenleistung – das funktioniert bei uns nicht. Es ist wichtig zu verstehen, dass wir die Zielgruppen unserer Kunden niemals direkt adressieren, sondern dass wir Informationen und Inhalte stets für einen ganz bestimmten Kreis aufbereiten: die Presse. Die Journalisten allein entscheiden, ob eine Neuigkeit oder ein Text es wert ist, wiederum mit ihren Lesern, und damit den Zielgruppen unserer Kunden, geteilt zu werden.

Wie wir das genau anstellen, worauf wir bei unserer täglichen Arbeit achten müssen und welche Stolpersteine sich uns manchmal in den Weg stellen – das sind Details, auf die meine Kollegen in diesem Blog schon in der Vergangenheit öfter eingegangen sind und die sie sicher auch künftig beschreiben werden.

Aber eines halten wir fest. Nein, PR ist keine Werbung und Äpfel sind keine Birnen.

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Über die Praktiken mancher Pressestellen kann man sich wirklich nur wundern. So habe ich nicht schlecht gestaunt, als ich kürzlich über diese Headline gestolpert bin:

„199,20 Euro für eine Frage zur Middelhoff-Kaution“
(Handelsblatt Online, 27. April 2015)

Im Zuge seiner Recherchen zu einem Artikel über Deutschlands zweitbekanntesten Freigänger wollte ein SPIEGEL-Redakteur sich die Information bestätigen lassen, dass die Hamburger Marseille-Kliniken bereit seien, eine Kaution für Thomas Middelhoff zu stellen, damit dieser aus dem Gefängnis frei kommt. Hierfür ließ er der Pressestelle des Unternehmens einige Fragen zukommen.

So weit so üblich.

Die Marseille-Kliniken sahen sich jedoch nicht veranlasst, diese Fragen einfach so zu beantworten (oder zu ignorieren), sondern schickten dem SPIEGEL einen Kostenvoranschlag für deren Beantwortung.

„Für die Beantwortung der Anfrage, Recherche“ sowie die „Auswertung von Unterlagen“ veranschlagte das Unternehmen 148 Euro. Zudem berechnete es eine „Schreibgebühr“ von 20 Euro. Inklusive Mehrwertsteuer ergab sich ein Gesamtpreis von 199,20 Euro (…).
(Auszug aus Handelsblatt Online, 27. April 2015)

Ja, ich habe mich gewundert. Auch noch als ich ein paar Tage später die Stellungnahme des Gründers und aktuellen Aufsichtsratsvorsitzenden Ulrich Marseille gelesen habe, der die ganze Aufregung nicht verstehen kann.

„Warum sollen wir Fragen beantworten, die uns nicht betreffen, uns aber Arbeit machen? Und warum sollen wir das umsonst machen?(…) Hätte der Spiegel 199,20 Euro bezahlt, hätte er eine Zeitungsente vermeiden können. Das ist doch ein guter Preis für wahre Berichterstattung“
(Auszug aus Kress.de, 29. April 2015)

Auch eine Logik.

Aber ein Gutes hat die ganze Sache: Bisher wusste ich nur, dass die Wahrheit ihren Preis hat. Jetzt kenne ich die exakte Summe.

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Ich lese gerne den SPIEGEL. Sowohl die gedruckte Version, aber vor allem auch die Online-Ausgabe. Wenn ich unterwegs bin oder irgendwo eine längere Wartezeit überbrücken muss, dann ist der erste Griff zum Handy und zur SPON-App – ja, sogar noch vor Facebook.

Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich eine ungeduldige Leserin bin. Meist überfliege ich die Schlagzeilen, klicke einige Artikel an und lese sie dann doch nicht bis zum Ende durch. Dass ich damit nicht allein auf weiter Flur bin, haben Wissenschaftler bereits gezeigt. Unser Leseverhalten im Internet hat sich stark wegentwickelt von dem, wie wir es früher von unseren Eltern kannten, die sich mitunter morgens noch eine Stunde oder länger Zeit für ihre Zeitungslektüre genommen haben.

Bewirkt die Sprunghaftigkeit beim Lesen auch eine generell verminderte Aufmerksamkeit für die Inhalte? Kann sein. Bei mir ist das ganz gewiss so, das stelle ich des Öfteren fest. Und genau deshalb war ich schon vor ein paar Wochen positiv angetan von einem Test, den das SPIEGEL-ONLINE-Wirtschaftsressort durchgeführt hat: Am Ende der Texte wurden für einige Tage nochmals kurz die wesentlichen Punkte und Positionen des Artikels zusammengefasst.


(Quelle: SPIEGEL ONLINE, "Möglicher Gauck-Nachfolger Steinmeier: Plan S", 4. März 2015)

Der Test schien für die Redaktion zufriedenstellend verlaufen zu sein, denn seit kurzem findet sich die Zusammenfassung wieder unter einigen Texten, diesmal quer durch alle Ressorts. Damit reagiert die Redaktion gekonnt auf den oben beschriebenen Trend und unternimmt einen neuen Versuch, sich an das veränderte Leseverhalten des modernen, digitalen Menschen anzupassen. Natürlich ersetzt eine solche Kurzzusammenfassung nicht gänzlich die Lektüre von Nachrichten und Berichterstattungen. Das ist laut SPON-Chef Florian Harms auch überhaupt nicht die Intention. Für die Einordnung von Geschehnissen und als Grundlage für die eigene Meinungsbildung reichen vier Zeilen nicht aus. Nichtsdestoweniger ist es eine gute Orientierungshilfe und für alle eiligen Leser wie mich ein sinnvolles Tool.

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„Die Arbeit ist so zu gestalten, daß eine Gefährdung für das Leben sowie die physische und die psychische Gesundheit möglichst vermieden und die verbleibende Gefährdung möglichst gering gehalten wird“ – so lautet der erste Grundsatz im Deutschen Arbeitsschutzgesetz.

Soweit die Theorie.

Es gibt einige Berufsgruppen – Bauarbeiter, Ärzte, Laboranten und andere – da sind Schutzmaßnahmen für die Gesundheit relativ leicht umsetzbar: Helme bewahren vor schlimmen Verletzungen, Ansteckungen kann durch das Tragen von Handschuhen und Mundschutz vorgebeugt werden. Wenn man sich aber die Realität von Büroangestellten anschaut, so wird man einsehen, dass es für die Erhaltung vor allem der psychischen Gesundheit etwas mehr braucht als einen Schutzhelm oder ein paar Handschuhe. Man wird vielmehr feststellen, dass dieser Grundsatz in der Arbeitswelt von heute gar nicht so leicht einzuhalten ist.

Denn auch wenn das Gros der Deutschen nach wie vor am liebsten im Büro vorm PC sitzt, um dort sein Tagwerk zu verrichten, so sollte man nicht aus den Augen verlieren, dass es heute neben dem klassischen 9-to-5-Job eine Reihe anderer Arbeits(zeit)modelle gibt. Und bei diesen ist der Angestellte oftmals auch selbst in der Pflicht, seine Arbeit so wenig gesundheitsgefährdend wie möglich zu gestalten.

Nehmen wir mal das Beispiel Home Office. Die Vorzüge wurden an dieser Stelle erst kürzlich dargestellt. Doch birgt das Arbeiten von zu Hause nicht auch die Gefahr, dass Bürostunden in Tageszeiten verlegt werden, die früher ganz klar als Freizeit definiert wurden? Zumindest bei einigen Berufsgruppen könnte man das annehmen, vor allem im Bildungs- und im kreativen Bereich. Die Evolving-Workforce-Studie von Dell und Intel zeigt, dass dies die Gruppen sind, die am wahrscheinlichsten ihren Arbeitsplatz zu Hause einrichten. Die Studie hat aber auch ergeben, dass es eben jene Berufstätigen sind, die am häufigsten geschäftliche E-Mails außerhalb der eigentlichen Arbeitszeiten lesen und bearbeiten.

Wir müssen aber auch gar nicht so weit gehen, es reicht auch schon, wenn wir uns nur das E-Mail-Verhalten von Angestellten vor Augen führen. Die technischen Grundlagen, um geschäftliche E-Mails quasi von überall zu lesen und zu bearbeiten, sind für kaum jemanden mehr Neuland. Und es ist ja auch praktisch, wenn man von unterwegs eine Anfrage beantworten oder einen neuen Auftrag an die Produktion weitergeben kann. Gleichzeitig besteht aber die Gefahr, dass die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben verwischen oder sogar ganz aufgehoben werden. Sogar Experten wie der Internet-Publizist und Autor Tim Cole attestieren den Deutschen eine gewisse Neigung zur Vermischung von Arbeits- und Privatleben:

„The Germans talk a lot about work‑life balance, about compartmentalizing between your professional life and your private life. That is mostly theory. In practice, of course, a digital worker is never off. You’re at least theoretically accessible 24/7.“ (Quelle: Evolving-Workforce-Studie 2014, Expert Insights)

Auch in unserem Agentur-Alltag sehen wir ab und zu E-Mails, die am Wochenende, mitten in der Nacht oder sogar aus dem Urlaub geschrieben werden. „Nur mal schnell nachgucken, ob was Dringendes reinkam.“ „Ich will nur schauen, ob etwas vorgefallen ist, das ich wissen muss.“

In Deutschland ist dieser Trend derzeit noch weniger stark ausgeprägt als in manch anderen Regionen. Hierzulande lesen 38 Prozent der Angestellten außerhalb der Arbeitszeiten ihre geschäftlichen E-Mails. Bei den Arbeitnehmern in Schwellenländern sieht das ganz anders aus, dort ist der Anteil mit 83 Prozent mehr als doppelt so hoch. Ganz nach dem Credo „always on“.

Bedeutet das gleich eine Gefahr für Leib und Leben? Sicher nicht. Aber eine übermäßige Erreichbarkeit für den Job oder das allzu häufige Checken der E-Mails kann Stress verursachen und der wiederum kann gefährlich werden. In der (Büro-)Arbeitswelt von heute kann es also nicht alleine dem Arbeitgeber obliegen, für den Schutz der Gesundheit seiner Mitarbeiter zu sorgen. Für eine ausgeglichene Work-Life-Balance sind vielmehr beide Seiten zu einem gewissen Grad verantwortlich.

Übrigens – für etwas Entspannung zwischendurch, sei es während oder außerhalb der Arbeitszeiten, haben wir eine Empfehlung: www.donothingfor2minutes.com

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Der deutsche Angestellte ist ein Gewohnheitstier. Das wurde schon im vorangegangenen Blog-Beitrag festgestellt und das spiegelt sich auch in einem weiteren Kernresultat der aktuellen Evolving-Workforce-Studie von Dell und Intel wider. Denn wenn es um den Arbeitsort Nr. 1 geht, dann mögen es die Deutschen am liebsten traditionell. Deutlich mehr als die Hälfte (58 Prozent) der Firmenbüros hierzulande folgen einem klassischen Konzept, sprich sind auf ein bis drei Mitarbeiter ausgelegt. Zum Vergleich: In allen befragten Industrienationen (*) zusammen beträgt dieser Anteil lediglich 40 Prozent und in den Schwellenländern (**) sind es sogar nur 37 Prozent.

Okay, zugegeben – wir Deutschen sind vielleicht nicht die experimentierfreudigsten Erdenbewohner und oftmals ziehen wir Altbekanntes aus dem einfachen Grund vor, dass es bisher ja auch bestens funktioniert hat. Aber es ist keineswegs so, dass man in Deutschland der sich wandelnden Arbeitswelt und damit auch neuen Arbeitsplatzkonzepten verschlossen gegenüber steht. Neue Bürokonzepte werden viel und kontrovers diskutiert: Innovativ müssen sie natürlich sein, das ist klar, und dazu am besten noch offen, mobil, teambildend, stylisch und mit einer Prise Wohlfühl-Atmosphäre. Die Ansätze sind zahlreich und einige Unternehmen avancieren sogar zu Vorreitern für den idealen Arbeitsplatz. Dennoch sind deutsche Firmen insgesamt noch sehr zaghaft, wenn es um die tatsächliche Umsetzung dieser Konzepte geht.

Eines hat die Dell-Studie aber auch gezeigt. So sehr wir auch am klassischen (Einzel-)Büroschema festhalten – wir sind keine distanzierten Eigenbrötler. Ganz im Gegenteil, denn in Deutschland wird mehr als anderswo Wert auf die direkte und persönliche Kommunikation gelegt. In Zahlen ausgedrückt liest sich das so:

  • 65% der befragten Deutschen bevorzugen persönliche Besprechungen gegenüber Online-Meetings – vs. 54% weltweit
     
  • 60% der deutschen Arbeitnehmer greifen lieber zum Telefonhörer als sich über Instant Messaging auszutauschen – vs. 50% weltweit
     
  • Und nur 26% schreiben lieber E-Mails anstatt sich telefonisch zu besprechen – vs. 37% weltweit

Darüber hinaus darf man eines auch nicht vergessen: Offene, helle, moderne Büros haben sicherlich ihre Vorteile, wenn es um die Zusammenarbeit in Teams und Abteilungen geht. Aber sie können auch ein Konzentrationskiller sein. Ablenkung durch klingelnde Telefone, plaudernde Kollegen oder klappernde Tastaturen in Großraum- oder Mehrpersonenbüros sind ein Problem und machen im schlimmsten Fall die vermeintlich hinzugewonnene Produktivität gleich wieder zunichte. Zwischenlösungen wie das Tragen von Kopfhören können hier sicherlich nicht das Maß der Dinge sein. Wirkliche Abhilfe schaffen Firmen nur dann, wenn sie ihren Mitarbeitern ganz genau zuhören und verstehen, wo deren Schmerzpunkte liegen. An Konzepten zur Behebung des Problems mangelt es sicherlich nicht. Sie müssen lediglich erkannt und ernst genommen werden.

(*)  Die Industrienationen umfassen: USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Japan
(**) Die Schwellenländer umfassen: Brasilien, China, Indien, Russland, Südafrika, Türkei,
      Vereinigte Arabische Emirate

In das „ideale“ Bürokonzept fließt eine Vielzahl von Faktoren ein.
(Bild: graphic-recorder.eu/Matthias Schwert)

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Alles ändert sich. Ständig. Das war schon immer so und ist an sich auch keine Überraschung. Über viele dieser Prozesse machen wir uns im Alltag kaum Gedanken – sei es weil die Veränderung so schleichend voranschreitet, dass wir sie kaum bemerken, oder dass sie einen Lebensbereich betrifft, der für den Einzelnen keine vorrangige Bedeutung hat. Es gibt allerdings auch Bereiche, die fast jeden erwachsenen Menschen betreffen und deren Wandel daher auch stets besonders aufmerksam beobachtet wird.

Ein Beispiel hierfür ist die Arbeitswelt. In Europa sind die Menschen knapp 35 Jahre lang beruflich aktiv. Für viele ist das fast die Hälfte ihres Lebens. Es ist also nicht wirklich verwunderlich, wenn Veränderungen in der Arbeitswelt – sowohl retrospektiv als auch prospektiv – akribisch und unter verschiedensten Gesichtspunkten untersucht und beleuchtet werden. Eine solche Untersuchung hat in diesem Jahr Dell in Kooperation mit Intel zum wiederholten Mal beim Marktforscher TNS in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse der Evolving-Workforce-Studie 2014 liegen seit wenigen Tagen vor.

Den thematischen Schwerpunkt bildete, und das ist naheliegend, die Rolle von Technologie in der heutigen und künftigen Arbeitswelt. Dabei wollten die Auftraggeber vor allem wissen, welche Technik im Berufsalltag genutzt wird, welche Auswirkungen sie auf die Beschäftigten und auf die Arbeit hat und welche Entwicklungen künftig noch zu erwarten sind. Die Umfrage wurde in zwölf Ländern – verteilt über den Globus – unter insgesamt 4.764 Vollzeitkräften von mittleren bis großen Firmen über sechs Branchen hinweg durchgeführt. Auch Deutschland war dabei. Hier gaben 500 Angestellte Auskunft über ihre aktuelle Arbeitssituation und zu ihren Einschätzungen für die Zukunft.

In den kommenden Wochen stellen wir hier im Blog einige interessante Erkenntnisse aus der Dell-Evolving-Workforce-Studie 2014 vor. Hätten Sie zum Beispiel gedacht, dass deutsche Angestellte eine deutlich geringere Bereitschaft zu Überstunden zeigen als im globalen Schnitt üblich? Oder wussten Sie, dass man in Deutschland viel mehr Wert auf die persönliche und direkte Kommunikation legt, als das in anderen Ländern der Fall ist? Wie diese Fakten mit der Arbeitstechnik von heute zusammenhängen, können Sie in Kürze hier nachlesen. Wer es nicht erwarten kann und sich lieber selbst umfassend informieren möchte, kann dies hier tun: www.dell.com/evolvingworkforce

Alle anderen dürfen gespannt sein.

 

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Während für die meisten Deutschen erst der 3. Oktober ein Tag zur Freude und zum Feiern ist, können wir bei PR-COM schon zwei Tage vorher die Sektkorken knallen lassen. Denn bei uns ist der 1. Oktober ein Jubiläumstag.

Wir gratulieren heute folgenden Kollegen:

Stefanie Dadson feiert heute neun Jahre bei PR-COM.

Wolfgang Cabolet und Barbara Schön stoßen jeweils auf sechs Jahre an.

Markus Schmid kann mittlerweile auf zwei PR-COM-Jahre zurückblicken.

Eva Stanglmayr hat ihr Volontariat erfolgreich abgeschlossen und ist seit heute Junior Account Manager.

Unsere Kollegin Anna von Krockow ist aus der Elternzeit zurück.

Und last but not least begrüßen wir unsere neue Kollegin Stephanie Kowalski im PR-COM-Team.

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In diesen Tagen wirft eine der für die Digitalbranche bedeutsamsten Messen wieder ihre Schatten voraus. Nein, hier geht es ausnahmsweise nicht um die IFA, sondern um die Dmexco, die Digital Marketing Exposition & Conference. Das Get Together der Online-Werbefachleute und Kommunikationsexperten feiert heuer seinen fünften Geburtstag und hat es innerhalb dieser relativ kurzen Zeit zu einer der führenden Messen für die digitale Marketingbranche gebracht. Über 800 Aussteller werden am 10. und 11. September in Köln ihre Technologien, Lösungen und Ideen dem Fachpublikum präsentieren.

Der ein oder andere Leser wird sich jetzt vielleicht denken: „Online-Marketing, was geht das mich an? Darum sollen sich die Vermarkter kümmern.“ Ein berechtigter Einwand – allerdings nur auf den ersten Blick. Denn die Messe verzeichnet Jahr für Jahr nicht nur ein deutliches Wachstum, sondern deckt auch immer mehr Themenbereiche ab, die für Unternehmen in Deutschland langsam aber sicher auf die IT-Agenda gehören. So wird die Dmexco in diesem Jahr unter anderem die Trends „Internet der Dinge“ und „Industrie 4.0“ aufgreifen. Hierfür haben die Organisatoren eigens eine World of Experience eingerichtet, wo den Besuchern anschaulich demonstriert wird, welchen Einfluss M2M auf die Internet-Nutzung haben kann und wie sich das Online-Marketing diesen Trend am besten zunutze macht.

Aber nicht nur die Ausstellerfläche bietet interessante Einblicke in die aktuelle und zukünftige digitale Welt. Auch die angegliederte Konferenz hat sich auf die Fahne geschrieben, weltweit führend und themensetzend zu werden. Die Besucher der Dmexco haben die Qual der Wahl und müssen unter den von 470 Sprechern angebotenen Vorträgen und Seminaren mit einem Gesamtvolumen von über 200 Stunden ihre persönlichen Highlights herauspicken. Und auch bei der Konferenz zeigt sich der immer breiter werdende Fokus der Veranstaltung sehr deutlich, denn neben Marketing- und Online-Strategen befinden sich auch einige Top-Manager von großen Unternehmen aus allen möglichen Branchen auf der Speaker-Liste, unter anderem von BMW, Facebook, IBM und Nestlé.

Unsere Empfehlung ist ganz klar: Ein Besuch der Dmexco lohnt sich und sollte für alle Unternehmen, die in der digitalen und vernetzten Welt am Puls der Zeit bleiben wollen, rot im Kalender angestrichen werden. Übrigens, der Eintritt ist nach vorheriger Registrierung kostenfrei.

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Das Thema „Virtualisierung“ - und ganz speziell die Desktop-Virtualisierung - ist nun wirklich nicht mehr neu. Seit Jahren schon werden die besten Strategien und Lösungsansätze der Hersteller in der Fachpresse vorgestellt, diskutiert und analysiert. „Hier kann es doch bis auf weiteres nichts Bahnbrechendes zu berichten geben“, könnte man meinen.

Ganz falsch!

Es gab tatsächlich noch einen Bereich in der IT, in den die Virtualisierung bis vor kurzem noch nicht vordringen konnte, da die nötigen technologischen Voraussetzungen fehlten. Denn erst mit der Einführung der GRID-vGPU-Technologie Ende 2013 ist es möglich, gleichzeitig mehrere Nutzer von rechen- und grafikintensiven Applikationen von einer einzigen GPU in eine virtuelle Umgebung zu verlagern. Und nur damit keine Missverständnisse entstehen, wir sprechen hier tatsächlich von High-Performance-Anwendungen wie Videorendering oder CAD-Modell-Bearbeitung, für die bislang der Einsatz einer physischen Workstation unumgänglich war.

Anders gesagt: Die Hersteller betreten eine neue Stufe auf der Treppe des Fortschritts und können jetzt auch Workstation-Virtualisierung.

Das wird vor allem Anwender aus Branchen wie Ingenieurswesen, Konstruktion, Multimedia, Automotive oder auch Architektur freuen, um nur ein paar zu nennen. Sie mussten nämlich lange auf das verzichten, was für viele andere mittlerweile völlig normal ist: der Zugriff auf Arbeitsdaten und -projekte von quasi jedem Endgerät und beliebigem Ort aus. Das macht nicht nur vieles einfacher, sondern vor allem auch sicherer, da alle Daten auf einem virtuellen Desktop in einem geschützten Rechenzentrum liegen und nicht mehr auf dem Endgerät selbst.

Darüber hinaus bringt die Workstation-Virtualisierung natürlich noch weitere Vorteile mit sich. Wir haben Peter Beck, Systems Engineer Workstation bei unserem Kunden Dell und Experte auf diesem Gebiet, ein paar Fragen gestellt:

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Auf diesem Blog haben wir schon öfter eines der aktuellen IT-Trendthemen aufgegriffen: Big Data. Der Begriff steht – sehr vereinfacht gesagt –­ für die Sammlung, Strukturierung und Auswertung riesiger und hochkomplexer Datenmengen. Am Ende des Prozesses soll – wieder simplifiziert gesprochen – ein Erkenntnisgewinn stehen, aus dem sich Handlungen ableiten oder Strategien entwickeln lassen. Oftmals wird diese Datenanalyse eingesetzt, um genau ein Ziel zu erreichen: den Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Egal, ob dies letztlich zur Absatzsteigerung von buntem Toilettenpapier oder zur Ausspähung ganzer Staatengebilde führt. Es geht um den Vorsprung vor den anderen, der nicht selten sogar entscheidend für den ganzen Unternehmenserfolg sein kann. Welches Potential strukturiert aufbereitete Daten haben, erkennen auch immer mehr deutsche Unternehmen. Fast die Hälfte der hierzulande ansässigen Firmen setzen bereits Big-Data-Lösungen ein oder haben dies zumindest ganz weit oben auf ihrer To-Do-Liste stehen.

Es gibt darüber hinaus aber auch andere, für die Allgemeinheit bedeutende Einsatzszenarien. Meine Kollegin Eva Kia-Wernard hat kürzlich ein paar Beispiele vorgestellt, wie Big-Data-Technologie zum Wohle der Menschheit eingesetzt werden kann.

Aus gegebenem Anlass wollen wir heute auf noch ein weiteres Anwendungsgebiet aufmerksam machen. Manch einer würde sogar sagen es handelt sich hierbei um das wichtigste Thema überhaupt: der Sport und hier vor allem König Fußball. Neben Training und körperlicher Kraftanstrengung spielt auch Big Data eine immer wichtigere Rolle im Leistungssport. Gesammelte Daten über Spielabläufe, Einzelspieler, Mannschaftsverhalten und vieles weitere mehr dienen als Grundlage für komplexe Analysen und können zur Darstellung von Zusammenhängen führen, über deren Existenz sich Trainer und Spieler bisher vielleicht noch nicht einmal bewusst waren. Auf diese Weise kann nicht nur die Konkurrenz noch besser unter die Lupe genommen werden, sondern auch die eigenen Stärken und Schwächen treten deutlicher hervor und können gewinnbringend für das Training eingesetzt werden.

Auch die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bedient sich vermehrt der Möglichkeiten, die Big Data heutzutage bietet. Das erklärte der Manager der deutschen Nationalmannschaft, Oliver Bierhoff, auf der diesjährigen CeBIT. Mit Hilfe von speziellen Sensoren sollen die unterschiedlichsten Daten über die Spieler und deren Zusammenarbeit gesammelt und in Datenbanken einander gegenübergestellt werden, um so noch bessere Strategien und Taktiken erarbeiten zu können. Vorbei also die Zeit der Spickzettel vorm Elfmeterschießen? Wir werden es vielleicht schon in den kommenden Wochen sehen, wenn Jogis Jungs in Brasilien um die Weltmeisterschaft kämpfen. Doch wie auch immer dieses Turnier ausgeht, Big Data steht als ein Sieger schon heute fest.

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Gerade schließt der Mobile World Congress in Barcelona wieder seine Tore und nicht wenige bleiben etwas ratlos zurück angesichts der zahlreichen Vorstellungen neuer Tablet-PCs, Smartphones und neuerdings auch Wearables, die in den vergangenen Tagen wie ein Platzregen auf uns niedergingen. Die vielen Presseberichte spiegeln vor allem eines wider: „Mobil“ ist der wegweisende Trend und wird für Anwender immer wichtiger. Das belegt auch eine aktuelle Studie des Branchenverbands BITKOM, nach der sich die Tablet-Nutzung bereits bei knapp einem Viertel der Deutschen ab 14 Jahren durchgesetzt hat – eine Verdopplung im Vergleich zum Vorjahr.

Der Trend betrifft nicht nur den Consumer-Markt, sondern hat auch im Unternehmensumfeld deutliche Spuren hinterlassen. Zugegeben, die Tatsache, dass der Mensch des 21. Jahrhunderts bei der Arbeit immer mehr Wert auf Mobilität und Flexibilität legt, ist nicht neu. „Bring your own device“ oder kurz BYOD ist hier das große Schlagwort und wird bereits seit einigen Jahren gründlich und ausführlich in der Fachwelt diskutiert. Die Gründe für die Tendenz dürften hinlänglich bekannt sein. Der Siegeszug von Smartphones und Tablets sorgte nicht nur für eine immer größere Bereitschaft der Nutzer always on zu sein, sondern brachte auch mit sich, dass die schicken Geräte vermehrt auch für berufliche Zwecke genutzt wurden, bis sie von ihren Benutzern schließlich als vollwertige Arbeitsmittel angesehen wurden, mit denen sich überall und zu jeder Zeit mehr oder weniger dringliche Aufgaben erledigen lassen.

Gleichzeitig sorgte der Trend auch für ein stärkeres Bewusstsein für den Faktor „Design“ bei Arbeitsgeräten. Bei IT-Produkten ist heutzutage nicht mehr allein eine möglichst hohe Leistungsfähigkeit gefragt, sondern die Geräte müssen vor allem auch den ästhetischen Ansprüchen ihrer Nutzer gerecht werden. Für ein ansprechendes Tablet- oder Notebook-Design sind Kunden sogar bereit, auch mal den ein oder anderen Euro zusätzlich auszugeben.

Die meisten Hersteller trugen diesen neuen Anforderungen ihrer Kunden lange Zeit Rechnung, indem sie sich lediglich darauf konzentrierten, ursprünglich für Consumer konzipierte Geräte auch für den Business-Einsatz zu optimieren – beispielsweise indem sie mit mehr Leistung, einer besseren Grafik und größerem Speicher ausgestattet wurden. Die eigentlichen Business-Linien blieben oft unangetastet. Zum Glück scheint nun aber ein Umdenken stattzufinden und etwas mehr Mut in die Design-Labs einzukehren, denn das Angebot für Geschäftskunden wird immer vielfältiger.

Besonders erfreulich ist, dass sich die Öffnung offenbar in zwei Richtungen vollzieht. Einerseits gewinnen ausgewiesene Business-Geräte immer mehr an Boden in stark designorientierten Produktkategorien wie Tablets und Convertibles. Auf der anderen Seite erfahren viele „klassische“ Business-Produkte wie zum Beispiel mobile Workstations ein komplettes Redesign und sind rein äußerlich teils nicht mehr von stylischen Ultrabooks zu unterscheiden.

Die Befürchtung der Hersteller, Geschäftskunden könnten sich von etablierten Produktreihen abwenden, weicht dem Bewusstsein, dass die Schale eines Notebooks oder Desktop-PCs heute ebenso viel Gewicht besitzt wie dessen Innenleben. Dass diese Erkenntnis angekommen zu sein scheint, wurde in Barcelona einmal mehr eindrucksvoll gezeigt.

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