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Online-PR https://de.wikipedia.org/wiki/Online-PR wird oftmals nur als die Erweiterung der klassischen Pressearbeit im Internet betrachtet. Kein Zweifel, die direkte Kommunikation mit Journalisten ist nach wie vor sehr wichtig in der PR, um ein positives Medienecho zu erzielen und somit die Bekanntheit eines Unternehmens, einer Marke oder eines Produkts zu erhöhen. Online-PR jedoch bietet viele weitere Möglichkeiten, die Zielgruppen vor allem schnell zu erreichen – also nicht nur Journalisten, sondern auch andere Multiplikatoren – dank der vielen Facetten von Social Media. Egal ob Twitter, Foren, Blogs, Communities oder andere Plattformen zum Teilen von News, Bildern, Dokumenten und Meinungen, diese Dienste ziehen viele Nutzer an. Der Mehrwert für die PR ist damit klar. Hier besteht die Möglichkeit, laufende Diskussionen mitzugestalten, Blogkommentare und Forenbeiträge zu verfassen oder Facebook-Fans zu gewinnen. Wichtig ist jedoch auch hier die Spielregeln zu kennen und zu achten. Es ist nicht damit getan, ein Profil zu erstellen und einmal zu twittern. Kontinuität ist das Zauberwort. Wie bei allen Social-Media-Aktivitäten muss man ständig "am Ball bleiben" und Beziehungsarbeit leisten, das erfordert viel Zeit, Geduld und Aufmerksamkeit.

Also alles anders bei Online-PR? Nein, Online- und Offline-PR können, besser sollten, sich gegenseitig ergänzen. Und wenn alle Kanäle gut und effektiv genutzt werden, erreicht das Unternehmen damit eine umfassende Aufmerksamkeit. Auch in der Online-PR sind die Regeln der klassischen, analogen PR gültig: Journalisten wünschen sich zielgruppenrelevante, leicht verständliche, vollständige und doch kompakte Informationen. Unwichtiges und Unpassendes wird schnell aussortiert und landet im digitalen Mülleimer. Für beides gilt also: Wenn eine "News" keine ist oder ein Produkt nicht überzeugt, kann auch die professionellste PR kaum helfen.

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Ein absoluter Dauerbrenner in der PR ist das Thema: Prognosen, Ausblicke, Trends. Es ist ja auch sehr spannend, sich vorzustellen, was künftig alles möglich sein könnte. Blicken wir heute einmal 25 Jahre zurück und schauen, welche Technik die 1990er-Jahre prägte.

Unter anderem gab es die Textnachrichten oder SMS, die sich großer Beliebtheit erfreuten. Schon damals war das Telefonieren mit dem Handy eine Nebensache. Heutzutage wird das Handy auch eher für andere Dinge als das Telefonieren verwendet, wobei die SMS jedoch an Bedeutung verliert. In dieser Zeit brachte auch ein Student namens Linus Torvalds ein neues Betriebssystem namens „Linux“ in den Umlauf, welches einen starken Einfluss auf Computer haben würde.

Natürlich gab es noch viele andere technische Neuheiten, die für die damalige Zeit revolutionär waren. Für mich persönlich war der Discman, also ein mobiles Gerät, um CDs abspielen zu können, das absolute Objekt der Begierde. Als mir dieser Wunsch erfüllt wurde, ging ein Traum für mich in Erfüllung. Das Austauschen von CDs unter Freunden gehörte ab sofort zum täglichen Lebensinhalt.

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Wer aus der PR-Branche kennt das nicht, man ist auf einer Party von Freunden eingeladen und es dauert nicht lange bis die Frage nach der Tätigkeit gestellt wird. Einige Berufsbezeichnungen sind selbsterklärend und jeder weiß genau, was damit gemeint ist. Kommt die Frage auf mich zu, sieht das schon anders aus. Der Satz „Ich bin PR-Beraterin“ zieht eigentlich immer ein „Aha, und was macht man da so?“ nach sich (außer ich bin auf einer PR-Veranstaltung, da ist die Fragestellung natürlich eine andere). Natürlich bin ich bereit, Auskunft über den sogenannten „PR-Berater-Beruf“ zu geben. Also, „PR“ steht für Public Relations und steht für die Öffentlichkeitsarbeit. Der PR-Berater ist ein Vermittler zwischen Unternehmen und der Presse. Er liefert Informationen des Kunden in neutraler Form an die Presse, die selbst entscheiden kann, ob Verwendung hierfür ist. Ein PR-Berater handelt zwar im Sinne des Unternehmens, kann sich aber in die Lage von Journalisten hineinversetzen. Er weiß somit, welche Informationen für die Presse relevant sind bzw. wie Informationen aufbereitet werden müssen.

Gerne würde ich jetzt noch über PR-Strategien, integrierte Kommunikation und den Unterschied zwischen B2B- und B2C-PR reden, aber ein Blick in die Gesichter sagt mir, dass mir keiner mehr folgen kann. Wenn ich Glück habe, kommt jetzt die Rückfrage „Ach, du machst Marketing oder Werbung“ ... Zu Beginn meiner PR-Karriere war ich oft noch bemüht, dieses Missverständnis aufzuklären. Ich wollte, dass mein privates Umfeld genau versteht, was ich tue, aber nach zehn Jahren nimmt dieser Eifer so langsam ab. Ich bin gespannt, ob das Berufsbild des PR-Beraters auch in zehn Jahren noch Fragezeichen auf die Gesichter zeichnet.

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Es gibt kaum einen Bereich in dem das Internet of Things (IoT) nicht Einzug gehalten hätte. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass Entwickler weltweit davon ausgehen, dass ihre IoT-Apps im produktiven Einsatz echte Umsätze generieren. Laut einer Umfrage, die von Progress in Auftrag gegeben wurde, sehen die Befragten weltweit derzeit folgende Gebiete als die wichtigsten bei der Entwicklung von IoT-Apps an: Smart Homes (19%), Wearables (13%), die Automotive-Branche (11%) und den Bereich Sport/Fitness (11%). Für die deutschen Entwickler stehen die Apps für den Einzelhandel an erster Stelle. Die höchsten Umsätze werden ihrer Meinung nach in den Bereichen Wearables und Logistik erzielt.

So viele Vereinfachungen das IoT mit sich bringt, stellt auch hier das Thema Schutz der Daten und der Privatsphäre eine große Herausforderung dar. Welchen Stellenwert dieses Thema in Deutschland einnimmt, zeigt der internationale Vergleich. Für 34 Prozent der deutschen Entwickler ist das die größte Herausforderung, während die anderen Länder hier bei 20 Prozent liegen.

Weitere Informationen zur Studie gibt es hier: https://d117h1jjiq768j.cloudfront.net/docs/default-source/default-document-library/progress/documents/rollbase/iot_survey_infographic_2015.pdf?sfvrsn=2

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Hochleistungsrechner oder „High Performance Computing“ (HPC) sind heute nahezu in allen Bereichen der Natur- und technischen Wissenschaften zu finden; typische Anwendungsbereiche sind etwa Astro- und Teilchenphysik, Genetik, Quantenchemie und Strömungsmechanik. Darüber hinaus gibt es auch Anwendungen im kommerziellen Bereich wie Wettervorhersage, Crash-Test-Simulation, Strömungssimulation oder bei der Generierung von Animationsfilmen. Alles sehr spannende Themen, wo Unmengen von Daten anfallen, die es zu verarbeiten gilt. Das hier besondere Rechner zum Einsatz kommen, steht außer Zweifel. So ist es auch gar nicht verwunderlich, dass laut einer Umfrage, gerade einmal 5% des Mittelstands solche Lösungen nutzt. Scheint der Mittelstand hier doch gar nicht die richtige Zielgruppe zu sein. Doch genau da liegt der Fehler, denn auch kleine und mittelständische Betriebe können ihre Wettbewerbsfähigkeit mit HPC-Lösungen erheblich steigern. „Big Data“ ist in aller Munde und das rasante Wachsen von Datenvolumina ist kein Hype, sondern Realität. Warum diese Lösungen im Mittelstand noch kaum anzutreffen sind, ist somit verwunderlich. Viele der Befragten kannten den Begriff „HPC“ gar nicht. Weitere Ergebnisse der Umfrage hier: http://www.pr-com.de/de/pi/high-performance-computing-nachholbedarf-im-mittelstand

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So langsam beginnt wieder die Zeit, in der alle Welt in die Glaskugel schaut, um die Trends für das neue Jahr vorherzusagen. Sich jährlich wiederholende Themen erschöpfen sich eigentlich irgendwann, so nicht in diesem Fall. Jedes Jahr berichten Medien in allen Bereichen über die neuen Trends und Spekulationen, was wohl kommen mag. Unser Kunde Progress Software ist in diesem Jahr der Vorreiter und er beschäftigt sich mit Einschätzungen für die Entwickler. Gemäß Progress ist 2015 die Eiszeit bei der Applikationsentwicklung vorbei. Eine entscheidende Rolle spielen die Citizen Developers, engagierte Entwickler aus den Fachabteilungen, das Internet der Dinge und Node.js, um den weitgehenden Stillstand bei der Applikationsentwicklung zu überwinden. Es werden sicherlich noch weitere Meldungen von anderen Kunden folgen und der ein oder andere wird sagen, so ein alter Hut, warum wird sowas nur immer wieder gemacht? Eigentlich ist es ganz einfach: Es ist doch immer schön von der Zukunft zu träumen, wenn man Träume schon nicht immer leben kann.

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15. Juli 2015, das sind noch 276 Tage, dann stellt Microsoft den erweiterten Support für das Betriebssystem ein. Es werden keine Security-Updates oder Hotfixe für alle Editionen von Windows Server 2003, Windows Server 2003 R2 und den Microsoft Small Business Server (SBS) 2003 mehr bereitgestellt. Eigentlich klingt das Datum noch sehr weit weg, weshalb der eine oder andere IT-Chef glaubt, noch absolut im Zeitplan für den Wechsel auf Windows Server 2012 R2 zu sein. Bedenkt man jedoch, dass eine durchschnittliche Servermigration 200 Tage und eine Anwendungsmigration sogar 300 Tage dauert, so beziffert das Microsoft selbst, ist Handlungsbedarf gegeben.

Große Hersteller sowie Systemhäuser schlagen Alarm und rufen die IT-Verantwortlichen auf, sich diesem Thema rechtzeitig anzunehmen. Gemäß dem Tübinger IT-Dienstleister transtec sind besonders viele solcher Server noch bei kleinen und mittelständischen Unternehmen im Einsatz. Um gesetzliche und aufsichtsrechtliche Anforderungen, Compliance-Vorgaben und interne Sicherheitsrichtlinien einzuhalten, sollte hier schnell gehandelt werden.

Wichtig ist auch zu bedenken, dass es bei der Migration nicht nur um die Ablösung eines Betriebssystems geht. Ebenso aufwändig und problematisch ist die Applikationslandschaft, die vielfach nicht 64-Bit-tauglich ist und für die Software-Hersteller teilweise ebenfalls keinen Support mehr anbieten. Welche Lösungsmöglichkeiten gibt es? Was ist der Mehrwert eines Wechsels? Hier finden sich weitere Informationen zum Support-Ende von Windows Server 2003: www.endofwinserver.info

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Auf Messen werden immer wieder Plagiate gefunden, die der heimischen Industrie zu schaffen machen. Besonders dreist ist es jedoch, wenn es bereits Plagiate von Neuentwicklungen gibt, die noch gar nicht offiziell vorgestellt worden sind. Das selektive Abgreifen von vertraulichen Daten ist ein lukrativer Trend in der Welt der Cyber-Attacken und dabei müssen es nicht immer die Mitarbeiter selbst sein, die diese Informationen nach außen geben. Die sogenannten Advanced Persistent Threats sind gezielte Hacker-Angriffe, die nicht mehr auf Masse aus sind, sondern zielgerichtet und sehr aufwendig gemacht sind.

Die aktuelle Ponemon-Umfrage „Roadblocks, Refresh and Raising the Human Security IQ“ zeigt, dass viele Sicherheitsverantwortliche in Firmen Advanced Persistent Threats und Daten-Exfiltration als größte Bedrohungen ansehen. Unternehmen stecken viel Geld in die IT-Sicherheit, für 2014 sollen sogar mehr Ausgaben geplant sein als im Vorjahr, so eine Umfrage von eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. Da ist es doch verwunderlich, dass gemäß der Studie des Ponemon Institute erhebliche Mängel in der Kommunikation zwischen Sicherheitsverantwortlichen und Management herrschen. 31 Prozent der Befragten, die für den Bereich Cyber-Security zuständig sind, gaben an, nie mit dem Management über dieses Thema zu sprechen. 23 Prozent führten nur einmal im Jahr ein Gespräch und weitere 19 Prozent nur einmal im halben Jahr. Darüber hinaus haben nur 38 Prozent das Gefühl, dass ihre Unternehmen ausreichend in Personal und Technologien investieren, um Cyber-Security-Ziele zu erreichen. Immerhin gaben 49 Prozent an, in den nächsten zwölf Monaten Investitionen im Security-Umfeld zu tätigen. Die restliche Hälfte ist sich einig, dass erst in eine neue IT-Security-Lösung investiert werden würde, wenn ein Datendiebstahl-Vorfall zu beklagen wäre. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Abteilungen vorher rechtzeitig miteinander sprechen, um größere Schäden zu vermeiden.

Zur Studie: Es wurden weltweit rund 5.000 Verantwortliche für IT-Sicherheit in 15 Ländern befragt, darunter England, Deutschland, Frankreich, Italien, die Niederlande, Schweden und die USA.

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Immer wieder werden wir in Kunden-Meetings mit dem Thema Social Media konfrontiert und gefragt, welchen Nutzen diese Plattformen gerade für B2B-Unternehmen haben. Es gibt viele unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema. Während Facebook und Twitter umstritten sind, erfreut sich der Corporate Blog einer großen Beliebtheit. Es klingt auch ganz einfach – jeder bloggt nach seinem Gusto und alle sind glücklich. Doch wer mit seinem Blog Erfolg haben will, sollte einige wichtige Punkte beherzigen.

Zunächst einmal: Wen will ich adressieren? Gibt es überhaupt Themen für einen Blog? Wo bekomme ich sie her? Will ich tatsächlich die Faktenwelt verlassen und Einblicke (wenn auch gefilterte) in mein Unternehmen gewähren oder meine persönlichen Meinungen kundtun? Wenn dem so ist: Kann ich ausreichend Manpower bereitstellen, um den Blog kontinuierlich zu füllen? Wer darf, wer darf sich nicht beteiligen? Wie plane ich am besten den Inhalt? Wie soll sich der Inhalt von reinem PR-Inhalt unterscheiden? Wer sorgt für die interne Textfreigabe, und wie schnell? Ist das Top-Management damit einverstanden? Will oder soll es sich gar beteiligen?

Ein guter Anfang ist, herauszufinden, wer überhaupt Input für einen Blog liefern kann, und wie zuverlässig: Produktentwicklung, Berater, Vertrieb, Marketing, PR? Dann sollte am besten ein Inhaltskalender aufgestellt und gepflegt sowie ein Jour Fixe mit allen Beteiligten festgelegt werden, um die Inhalte und deren Umsetzung zu besprechen. Nach der Erstellung sollte der Blog nach dem Vier-Augen-Prinzip von einem kompetenten Kollegen gegengelesen und erst anschließend gepostet werden.

Wer schon einmal über ein spezielles Thema geschrieben hat, weiß, wie aufwendig das sein kann. Merke: Auch vermeintlich lockere Blog-Beiträge sollten gut recherchiert sein, um Kompetenz zu zeigen, aber auch, um sich von anderen Blogs abzuheben. Qualitative Beiträge werden bei der Leserschaft immer geschätzt. Mehr zum Thema: „Bitte keine Werbetexte“

Schließlich möchte ich noch die "integrierte Kommunikation" heranziehen: Ein Blog sollte nicht losgelöst von den anderen Kommunikationstools gepflegt werden, sondern wird idealerweise mit ihnen abgestimmt. Und wenn wir schon von B2B-Blogs reden: Der Impact ist vielleicht nicht immer so aufregend, wie man sich das vorstellt, denn Social Media lässt IT-Verantwortliche, die über die Anschaffungen von Systemen entscheiden, in der Regel eher kalt.

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Glauben Sie nicht? Hier ein einfaches Beispiel. Bei einem Pressegespräch sitzt der Redakteur dem Unternehmenssprecher mit verschränkten Armen gegenüber. Auch wenn noch kein Wort gefallen ist, wird der Unternehmenssprecher von einer eher ablehnenden Haltung seines Gegenübers ausgehen. Gerade kleinere Unternehmen behaupten oft, keine Zeit beziehungsweise keine Ressourcen für PR-Arbeit zu haben, dabei ist ihnen gar nicht bewusst, dass sie sich in einer Zeit, in der Online immer mehr zum Leitmedium wird, der Kommunikation gar nicht entziehen können. Das bedeutet jetzt nicht, dass alle Unternehmen aktive PR-Arbeit betreiben müssen, auch wenn das zur Steuerung des eigenen Images empfehlenswert wäre. Es bedeutet jedoch, dass grundlegende Punkte vorher geklärt werden müssen, damit Unternehmen vorbereitet sind, wenn Anfragen auf sie zukommen. Folgende Aspekte sollten für eine Basiskommunikation beachtet werden:

Zielgruppe

Ein Unternehmen sollte sich darüber klar werden, mit welchen Gruppen kommuniziert werden soll. (Neu-)Kunden und eigene Mitarbeiter stellen zweifellos wichtige Zielgruppen dar. Ob weitere Multiplikatoren adressiert werden, sollte in regelmäßigen Abständen überprüft werden.

Positionierung

Als ein erster, wichtiger Schritt sollte ein Unternehmen überlegen, wofür es steht und wie es wahrgenommen werden möchte. Eine klare Positionierung, die auch die Unternehmens-USPs hervorhebt, ist ein wichtiger Faktor für eine erfolgreiche Kommunikation.

Unternehmensprofil

Damit sich Interessenten und Pressevertreter einen schnellen Überblick über das Unternehmen verschaffen können, ist ein Fact Sheet sehr hilfreich. In diesem Fact Sheet werden die wesentlichsten Informationen zu Organisation, Angebot, Historie etc. knapp zusammengestellt. Aufwändigere Formate wären eine Image- oder Unternehmensbroschüre.

Ansprechpartner

Selbst wenn ein Unternehmen nicht auf aktive Kommunikation setzt, signalisiert das Vorhandensein eines Ansprechpartners Transparenz. Das Unternehmen ist für Fragen offen. Damit die Unternehmensaussagen richtig vertreten werden, ist eine regelmäßige Schulung des Ansprechpartners sinnvoll.

Bildmaterial

Klingt banal, ist es aber nicht. Viele Journalisten freuen sich über gutes Bildmaterial, das schnell zur Verfügung steht. Bilder vom Firmensitz, dem Geschäftsführer und den wichtigsten Produkten auf der Website sind empfehlenswert.

All diese Informationen sollten auf der Unternehmens-Website schnell zu finden sein, denn eine professionell gestaltete und gut gepflegte Webseite, ist auch ein Aushängeschild für das Unternehmen. Wenn diese Grundvoraussetzungen erfüllt sind, kann über weitere PR-Maßnahmen und auch Social-Media-Aktivitäten nachgedacht werden. Egal, wie die nächsten PR-Schritte aussehen, Voraussetzung ist die Beherrschung des Handwerks, also relevante Themen für verschiedene Medien aufzubereiten und sie in die Kommunikation strategisch einzubinden.

 

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Gerade in der heutigen Zeit, in der Redaktionen unterbesetzt sind und ein enormer Zeitdruck besteht, sind die Chancen fürs Unterbringen von PR-Beiträgen gestiegen, jedoch unter der Prämisse, dass der Beitrag den Ansprüchen der Redaktionen entspricht. „Bitte keine Werbetexte“: Diesen Satz hat jeder schon einmal gehört, der einen Beitrag platzieren wollte. Keinen Werbetext verfassen, das klingt im Grunde ganz einfach, ist es aber oft nicht. Die meisten Unternehmen investieren viel Zeit und Geld, um die eigenen Produkte gut darzustellen. Es werden neue, kreative Namen entworfen und tolle Konzepte rund um das neue Produkt geplant. Wunderbar für das Marketing. In der PR ist das aber anders – zumindest in der PR, wie PR-COM sie versteht. Es geht nicht darum, einfach irgendeinen Text zu verfassen und womöglich noch Textbausteine aus einem Marketing-Flyer oder einer Imagebroschüre zu kopieren, sondern die Medien mit professionellen, nicht-werblichen Beiträgen zu überzeugen.

Aus dem Basismaterial, das uns die Kunden zur Verfügung stellen, werden Produkte und Lösungen häufig mit Superlativen beschrieben. Doch in der PR gilt: Weniger ist meist mehr. Wer zu dick aufträgt, erzielt nicht automatisch Vertrauen, das Gegenteil kann der Fall sein. Wenn alles so „super“ ist, werden Leser eher misstrauisch. PR-Beiträge müssen deswegen gut recherchiert, interessant und informativ sein. Gute PR-Texte dürfen nicht den Eindruck aufkommen lassen, sie wären welche beziehungsweise die Werbeabteilung hätte mitgewirkt. Der Verfasser sollte sich nicht nur im Klaren sein, welche Aussage und Wirkung mit dem Text transportiert und erreicht werden soll, sondern auch welche Medien damit adressiert werden. Ist der Mehrwert für die Zielgruppe deutlich erkennbar, wird sich ein Redakteur oder Journalist schneller für diesen Beitrag entscheiden, als für einen, den er noch umschreiben beziehungsweise nachrecherchieren muss. So ein Beitrag wird nicht mal „schnell“ geschrieben. Es erfordert viel Erfahrung sowie Fach- und Branchenkenntnisse, um ans Ziel zu kommen.

Das Ziel der Werbung ist klar: der Absatz soll erhöht werden, deshalb spielt das Produkt eine sehr wichtige Rolle. Natürlich werden in der PR die Produkte auch berücksichtigt und positive Berichte oder Tests können sich auf den Umsatz auswirken. Jedoch steht bei der PR das Unternehmen selbst stärker im Fokus, also: Welches Image hat das Unternehmen? Ist es vertrauenswürdig? etc. Die Aufmerksamkeit wird auf das gesamte Unternehmen gelenkt. Während das Ergebnis von Werbung sich schnell ablesen lässt, ist bei PR Geduld gefragt. Der Aufbau eines Images braucht Zeit und muss glaubwürdig sein, erst dann stellen sich Erfolge ein, die sich auch finanziell auswirken können.

Zu diesem Thema habe ich mich auch mit meinem Kollegen aus der Redaktion, Jürgen Wasem-Gutensohn, unterhalten:

 

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Dass wir in einer schnell vergänglichen Welt leben, ist nichts Neues. Gerade in einer PR-Agentur mit Fokus auf ITK erfahren wir nahezu täglich, welche neuen Produkte oder Lösungen auf den Markt gebracht werden, die unseren Arbeitsalltag, aber auch unser Privatleben verändern können. Doch nicht nur die Angebote der Kunden ändern sich fortlaufend, auch die Art der Kommunikation befindet sich ständig im Wandel.

Dass vor einigen Jahren Pressebeiträge noch per Fax oder als Brief an die Journalisten geschickt wurden, klingt heute im Zeitalter von Social Media extrem altmodisch. Trotz des Wandels ist es gut zu wissen, dass sich einige Dinge nicht ändern: Kundenreferenzen bleiben „in“ und können sich auch in dieser Zeit behaupten. Kein Wunder, Referenzen sind, vor allem im B2B-Bereich, ein bewährtes Instrument, das sich vielseitig für PR, Marketing und Vertrieb einsetzen lässt. Empfehlungen von glücklichen Dritten sind sehr wertvoll, da sie glaubwürdig und authentisch sind.

Als „Case Study“ oder „Fallstudie“ bezeichnet die PR das klassische Tool, mit dem umgesetzte Projekte skizziert werden und anderen potenziellen Kunden Lösungsmöglichkeiten für spezielle Herausforderungen aufgezeigt werden sollen. Referenzen schaffen Vertrauen und können einer Marke zu einem positiven Image verhelfen. Kunde und Referenz profitieren so von einer Zusammenarbeit, die unter anderem von IT-Medien sowie der Fachpresse gerne veröffentlicht wird.

Neben der Veröffentlichung der Case Study in den Medien sind auch die eigene Unternehmenswebseite, Social-Media-Kanäle und Newsletter ideal zur Verbreitung geeignet. Während früher Case Studies vornehmlich in Schrift und Bild verfasst wurden, greifen immer mehr Kunden auch zur Video Case Study. Egal, welche Form am Ende gewählt wird, eines ist sicher: in beiden Fällen ist der qualitativ hochwertige Content sowie das Medien-Know-how ausschlaggebend für den Erfolg einer Referenz.

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