Verpackung und Inhalt sind zwei Paar Stiefel

Verpackung und Inhalt sind zwei Paar Stiefel

Viele Agenturen sagen:

Die Leser im B2B wollen genau so angesprochen werden wie Privatpersonen. Sie möchten fetzige Texte und Stories, die sie unterhalten, und bloß nicht mit Produkteigenschaften oder gar technischen Details gelangweilt werden. Sie sind ja schließlich auch ganz normale Menschen und deshalb interessiert sie das nicht die Bohne. Außerdem machen die Amis das auch so, und die sind ja bekanntlich die Größten, wenn es um Marketing und PR geht.

Was sie damit eigentlich meinen:

Wir haben keinen blassen Schimmer von den Produkten und Technologien unserer Kunden. Und wir haben auch nicht vor, daran etwas zu ändern, indem wir uns damit auseinandersetzen und uns in diese Themen einarbeiten. Das wäre ja furchtbar anstrengend.

Wir sagen:

Liebe Unternehmen, lasst euch keinen Bären aufbinden. Die Verantwortlichen investieren durch ihre Entscheidungen häufig viel Geld und riskieren damit einiges. Deswegen möchten sie sehr wohl über die genauen Eigenschaften eines Produkts und seine technischen Details informiert werden. Durch sie hebt sich ein Produkt schließlich meistens ab und wird damit überhaupt erst interessant. Diese Aspekte kann eine Agentur aber nur strategisch und überzeugend kommunizieren, wenn es sie kennt und versteht. Natürlich kommt es dabei auch auf die Verpackung an. Selbst die überzeugendsten Fakten werden nur wahrgenommen, wenn sie in lesenswerten und spannend geschriebenen Texten stehen. Aber einfach nur die Verpackung zum Inhalt zu machen und auf die Fakten zu pfeifen, das ist zu wenig.