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Dass Datensicherung nicht gleich Datensicherung ist, und eine Datenspiegelung im Zweifelsfall zu wenig sein kann, musste jetzt der FC Augsburg schmerzvoll erfahren. Ein irreparabler Serverschaden zwang den Bundesligisten, vom Netz zu gehen. Trotz RAID-Server mit Spiegelung konnten die verlorengegangenen Daten nicht gerettet werden. „Es ist einfach unfassbar“, schimpfte FCA-Pressesprecher Dominik Schmitz. „Man hat zwei Autos zur Verfügung wegen der Gefahr, dass eines kaputt gehen kann – und dann brennt die Garage ab.“ Knapp zwei Tage war der FCA offline. Doch damit nicht genug. Als der Serverschaden auftrat, waren die Augsburger gerade damit beschäftigt, ihre Vereinswebseite aufzuhübschen. Alle Änderungen im Zuge des Relaunch waren flöten gegangen und mussten noch einmal neu eingepflegt werden. Die Schwaben nahmen es aber mit Galgenhumor und feierten sich selbstironisch als einzigen Bundesligisten ohne Webseite:

Mittlerweile ist der FC Augsburg wieder online und kann sich voll und ganz auf das Bundesligageschäft konzentrieren. Zum nächsten Heimspiel kommt der VfB Stuttgart in die Fuggerstadt. Dann droht dem FCA ein neues Alleinstellungsmerkmal: Einziger Bundesligist ohne Punkte.

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Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis uns das Web 2.0 nach allen Errungenschaften des Internet-Zeitalters auch sein eigenes virtuelles Zahlungsmittel bescherte: das Bitcoin. Was zunächst nach einem interessanten Zeitvertreib ambitionierter Programmierer aussah, mausert sich so langsam zu einem ausgewachsenen Währungssystem – wenn auch mit einigen Haken und Ösen. 

Was die Bitcoins in Zeiten von PRISM und NSA-Skandal so interessant macht, ist die Tatsache, dass die Transaktionen anonym abgewickelt werden. Es gibt keine Verbindung zu Bankkonten, keine Namen und so gut wie keine Aufsicht. Die sonst übliche Überwachung des Zahlungsverkehrs wird damit umgangen. Da es keine zentrale Bank oder Institution gibt, die den Bitcoin-Handel und Zahlungsverkehr überwacht oder die Währung in Umlauf gibt, ist eine Regulation auch kaum möglich. Eine der Folgen ist allerdings auch eine hohe Volatilität, die eher an die Wertschwankungen von Aktien erinnert. Angebot und Nachfrage bestimmen den Kurswert. 

Verdienen kann man sich seine Bitcoins unter anderem durch Mining, was nicht von ungefähr an die Zeit der Goldgräber erinnert. Anders als Goldgräber müssen die Miner allerdings Rechenleistung einsetzen, um ihre Bitcoins zu schürfen. Mittels zweifacher SHA-256-Berechnung gilt es einen Hash-Wert zu errechnen, der unterhalb eines bestimmten Zielwertes liegt und damit einen neuen Block zu erzeugen. Dieser reiht sich in die Block Chain ein, eine Kette von Daten, die für alle einsehbar jede Transaktion dokumentiert. Der Lohn der Mühe sind dann Bitcoins, derzeit 25 Stück pro geschriebenem Block. Seit Anfang diesen Jahres gibt es erste ASIC-(application-specific integrated circuit) Rechner zum Mining von Bitcoins, mit denen das Mining rund 50 Mal schneller abläuft als mit GPU-basierten Systemen. Da das Mining durch die dafür notwendige hohe Rechenkapazität den meisten verschlossen ist, bleibt für den normalen Nutzer der Tauschhandel. Dafür existieren inzwischen eigene Internetbörsen und Bezahldienste.

Will man schnell und unkompliziert an Bitcoins kommen, bieten spezielle Plattformen auch OTC-Handel (Over-the-Counter) außerhalb der Internetbörsen an. Klingt konspirativ, ist es auch irgendwie. Privatleute finden sich auf Marktplätzen oder im Chat, vereinbaren ein Treffen und schieben sich mittels inzwischen vorhandener Apps Bitcoins gegen Bares über den Tresen. 

Trotz aller Hürden und Fallstricke, die Bitcoins scheinen auf dem Vormarsch. Immer mehr Internethändler und Organisationen setzen auf den virtuellen Zahlungsverkehr und lokale Initiativen wie der Bitcoin Kiez in Berlin Kreuzberg machen auch den Einkauf in normalen Geschäften möglich.

Es bleibt abzuwarten, ob wir künftig mehr von den digitalen Münzen sehen werden, oder ob es eine weitere virtuelle Blase ist, die nur ein paar Eingeweihte nutzen. Spannend ist es allemal.

Wie die virtuelle Währung im Alltag funktioniert, testet derzeit auch ein junges Ehepaar aus Utah, das für immerhin 3 Monate seine gesamten Zahlungen ausschließlich mit Bitcoins bestreitet. Ob und wie das funktioniert, werden wir dann laut Ankündigung im kommenden Jahr in einem Dokumentarfilm verfolgen können. Die Finanzierung für den Film jedenfalls wurde ganz real in Dollar über die Finanzierungsplattform Kickstarter gesichert – das Vertrauen in die Bitcoins ist demnach wohl auch bei den Fans noch begrenzt.

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Doch, schon wieder. Die Diskussion ist nicht neu, aber wieder notwendig geworden, weil sich in den letzten Jahren einige Dinge radikal verändert haben. Zum einen werden Produkte, Unternehmen und Dienstleistungen immer ähnlicher und austauschbarer. Ein schönes Beispiel ist der Smartphone-Markt: es ist letztlich völlig egal, von welchem Hersteller die Produkte kommen, weil Funktionen und Leistung im Grunde gleich sind. Das betrifft nicht alle, aber die meisten Branchen und Produkte. 

Andererseits sind die Märkte deutlich anspruchsvoller geworden, vielleicht auch unerbitterlich, Social Media und Online-Communities sei Dank. Fällt ein Produkt negativ auf oder verhält sich ein Unternehmen nicht so, wie sich die Communities das vorstellen, entsteht augenblicklich ein Meinungsstrudel oder Shitstorm, der kaum steuerbar ist.

Das sind einschneidende Veränderungen (neue Paradigmen, auf Neudeutsch), und deshalb muss die integrierte Kommunikation wieder auf den Tisch: erstens müssen sich Unternehmen sehr viel stärker zu Marken entwickeln und auf Markenbindung und -affinität achten. Zweitens ist es zwingend, dass sie sich zu mehr Transparenz verpflichten. Das geht nicht, wenn jede Abteilung ihr eigenes Süppchen kocht, und schon gar nicht, wenn Abteilungen ihre Grabenkämpfe ausfechten. Das ist leider im vielen Unternehmen immer noch Alltag. 

Es wird mehr denn je Zeit für eine starke, integrierende Persönlichkeit in der Chefetage, nicht nur auf dem Papier und kein Frühstücksdirektor auf dem Abstellgleis, die eine integrierte Kommunikationsstrategie entwickelt, Abteilungen in die Pflicht nimmt und peinlich genau auf die Umsetzung achtet. Dann klappt es hoffentlich mit I.K. 2.0.

Hier noch ein aktuelles Video zu diesem Thema: 

 

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Der Weg ist das Ziel, ist man versucht zu sagen, wenn wieder einmal darüber diskutiert wird, was die IT von der industriellen Fertigung lernen kann. Aktueller Anlass dafür ist ein neues Fachbuch mit dem Titel „Der Weg zur modernen IT-Fabrik“ (Industrialisierung – Automatisierung – Optimierung; Herausgegeben von Ferri Abolhassan), das den Prozess der IT-Industrialisierung beschreibt; gemeint ist damit der Wandel von internen und externen IT-Dienstleistern zur IT-Fabrik. Die Forderung, dass die IT von der Fertigungsindustrie lernen sollte, ist so neu nicht. Sie taucht, zum Teil mit Recht, beispielsweise immer wieder dann auf, wenn die Fachabteilungen ihren Kollegen von der IT vorhalten, diese würden Termine und Budgets überziehen, Anforderungen unzureichend umsetzen und wären viel zu unflexibel. 

Im Grunde genommen geht es immer um das alte Kommunikationsproblem zwischen IT und Fachabteilung – oder auch zwischen externen IT-Dienstleistern und deren Auftraggebern. Fachabteilungen fühlen sich von der IT nicht verstanden, Frust auf beiden Seiten ist vorprogrammiert. Erschwert wird die Zusammenarbeit durch unterschiedliche Vorstellungen, Ziele und Arbeitsweisen. 

Schnell muss sich die IT dann anhören, man solle sich die Fertigungsindustrie als Vorbild nehmen. Denn dort wäre die Organisation neuer Produkte mustergültig gelöst. Vergessen wird dabei oft, dass sich auch beim großen Vorbild ständig alles in Bewegung befindet. Beispiel Automobilindustrie: Hier wird seit vielen Jahren mit Leitlinien wie Automatisierung, Fließbandfertigung, Kaizen, Rapid Prototyping, Total Quality Management u.v.a. mehr gearbeitet. Es werden Strategien entworfen, in der Praxis getestet und neu angepasst. Nicht so sehr das Verfahren an sich zählt, sondern wie schnell sich ein Unternehmen an geänderte Anforderungen anpassen kann. 

Die IT ist anders. Sie kann nicht erfolgreich werden, wenn sie die Verfahren und Methoden der Fertigungsindustrie einfach unkritisch übernimmt. Die IT muss ihren eigenen Weg gehen. Wichtige Ansätze dazu liefert das DevOps-Konzept, das Entwicklung, Implementierung und Betrieb als Einheit sieht. Dazu kommen die schnelle Reaktionsfähigkeit, die ergänzt wird um automatisierte Prozesse – im Fachjargon: „Continuous Integration and Delivery“.

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Welche Auswirkungen haben die aktuellen Datenschutz-Diskussionen auf das Cloud Computing? Und wie ist es dabei generell um das Thema Datensicherheit bestellt. Ich habe mich dazu mit meinem Kollegen Dr. Rainer Doh unterhalten.

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Schon seit längerem und in letzter Zeit verstärkt geistert sie durch die Gazetten: die Smartwatch. Internetkonzerne und Elektronikhersteller wie Google, Apple, Samsung oder LG arbeiten an der Entwicklung solcher intelligenter, vernetzter Computeruhren. So hat Google bereits vor geraumer Zeit einen Patentantrag eingereicht. Und jetzt ist anscheinend Samsung weiter vorgeprescht. Man hat sich die US-Markenrechte für „Samsung Galaxy Gear“ gesichert. Laut Antrag soll es sich dabei um „tragbare digitale elektronische Geräte in Form einer Armbanduhr, eines Armbands oder eines Armreifes“ handeln

Im Hinblick auf die Funktionalität der Geräte bleibt Samsung im Antrag allerdings relativ unbestimmt: genannt werden unter anderem Internetzugriff, Führen von Telefongesprächen, drahtloser Empfang, Speicherung und Übermittlung von Daten sowie Nachrichten. Gerüchte besagen, dass Samsung die Smart-Uhr Anfang September vorstellt.

Die Vorfreude und Begeisterung für das neue Accessoire bei vielen Techbloggern ist bereits groß. Eines darf man dabei aber nicht vergessen: Smartwatches sind kein neues Thema. So hat beispielsweise Microsoft schon im Jahr 2003 auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas Armbanduhren mit sogenannter „Smart Personal Objects Technology (SPOT)“ vorgestellt. Der Erfolg blieb allerdings aus und 2008 wurden Entwicklung und Vertrieb der SPOT-Uhren wieder eingestellt. Ein weiteres Beispiel: Von Sony gibt es bereits seit vergangenem Jahr eine Smartwatch für rund 80 Euro. Auch hier ist der Erfolg überschaubar, mehr als ein Nischenprodukt ist sie nicht geworden.

Ein Erfolg wie beim iPhone oder bei Tablets dürfte allein schon aus technischen Gründen ausbleiben. Denn Computeruhren können vermutlich immer nur ein „Ergänzungsprodukt“ sein, denn Platz für einen Akku, der rechenintensive Prozesse unterstützt, dürfte wohl kaum vorhanden sein, das heißt, sie werden eher eine Ergänzung eines Smartphones sein. Und dann bleibt der Nutzen doch mehr als fraglich. Es sei denn, man legt Wert darauf, dass der Eingang einer E-Mail oder SMS auf dem Display der Armbanduhr angezeigt wird.

Andererseits sind durchaus auch sinnvolle Anwendungsszenarien denkbar, unter anderem im Bereich der Telemedizin. Die mit Sensorik ausgestatteten Uhren können hier zum Beispiel zum Erkennen von Anomalien eingesetzt werden. Aktuell haben beispielsweise Forscher vom Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD eine Software für Smartwatches vorgestellt, mit der diese Uhren auch in der Schlafforschung genutzt werden können.

Diese Spezialanwendungen haben sicher ihre Berechtigung. Doch daraus zu schließen, dass Smartwatches eine neue Ära einleiten, darf doch bezweifelt werden. Es wäre beileibe nicht die erste neue IT-Errungenschaft, die sich nicht durchsetzt, zumindest nicht in der vielfach prognostizierten Dimension. Und eines sollte man auch nicht außer Acht lassen: Klassische Armbanduhren sind für viele ein – auch unter Design-Aspekten – sehr wichtiges Accessoire. Und zwei Uhren wird vermutlich niemand am Handgelenk tragen wollen.

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Dass wir in einer schnell vergänglichen Welt leben, ist nichts Neues. Gerade in einer PR-Agentur mit Fokus auf ITK erfahren wir nahezu täglich, welche neuen Produkte oder Lösungen auf den Markt gebracht werden, die unseren Arbeitsalltag, aber auch unser Privatleben verändern können. Doch nicht nur die Angebote der Kunden ändern sich fortlaufend, auch die Art der Kommunikation befindet sich ständig im Wandel.

Dass vor einigen Jahren Pressebeiträge noch per Fax oder als Brief an die Journalisten geschickt wurden, klingt heute im Zeitalter von Social Media extrem altmodisch. Trotz des Wandels ist es gut zu wissen, dass sich einige Dinge nicht ändern: Kundenreferenzen bleiben „in“ und können sich auch in dieser Zeit behaupten. Kein Wunder, Referenzen sind, vor allem im B2B-Bereich, ein bewährtes Instrument, das sich vielseitig für PR, Marketing und Vertrieb einsetzen lässt. Empfehlungen von glücklichen Dritten sind sehr wertvoll, da sie glaubwürdig und authentisch sind.

Als „Case Study“ oder „Fallstudie“ bezeichnet die PR das klassische Tool, mit dem umgesetzte Projekte skizziert werden und anderen potenziellen Kunden Lösungsmöglichkeiten für spezielle Herausforderungen aufgezeigt werden sollen. Referenzen schaffen Vertrauen und können einer Marke zu einem positiven Image verhelfen. Kunde und Referenz profitieren so von einer Zusammenarbeit, die unter anderem von IT-Medien sowie der Fachpresse gerne veröffentlicht wird.

Neben der Veröffentlichung der Case Study in den Medien sind auch die eigene Unternehmenswebseite, Social-Media-Kanäle und Newsletter ideal zur Verbreitung geeignet. Während früher Case Studies vornehmlich in Schrift und Bild verfasst wurden, greifen immer mehr Kunden auch zur Video Case Study. Egal, welche Form am Ende gewählt wird, eines ist sicher: in beiden Fällen ist der qualitativ hochwertige Content sowie das Medien-Know-how ausschlaggebend für den Erfolg einer Referenz.

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Gestern, am 1. August, trat das neue Leistungsschutzrecht in Kraft. 

So heiß umkämpft das LSR bei der Verabschiedung war, das Inkrafttreten ging so geräuschlos über die Bühne, dass man sich fragen konnte: war da was? Wer nicht gut aufgepasst hat, hat es verpasst.  

Google darf also seit Donnerstag nicht mehr "Snippets" aus dem Verlags-Content für sein Google-News nutzen, das verbietet nun das LSR. Seitens der Verlage hatte man sich vorgestellt, Google würde ein wenig vom Kuchen abgeben, also Snippets bezahlen. Offenbar denkt Google gar nicht daran. Darf nicht heißt daher jetzt konkret: Google hat die Verlage schriftlich um Erlaubnis gebeten, Snippets kostenlos verwenden zu dürfen. Wer nicht zustimmt, fliegt ganz raus, mit Snippet und Link. Absehbare Folge: Google darf. Bis auf die Rhein-Zeitung aus Koblenz haben alle Verlage, also auch die Vorreiter bei der Durchsetzung des LSR, Googles Ansinnen zugestimmt.

So ergaben sich folgende Unterschiede bei Google-News, am 31.7., also vorher:

und heute, am 2.8., also nachher

Frappierend nicht wahr? Google-News sieht aus wie immer. Bis auf die News aus Koblenz natürlich, die fehlen jetzt. 

Das LSR war irgendwie … wie kann man es schön formulieren? … ein Schuss in den Ofen. Stefan Niggemeier, Blogger und bekennender Gegner des LSR, verweist dauf, dass die Verlage zwar ein "gigantisches PR-Debakel" erzeugt hätten, aber noch lange nicht aufgeben würden. Die Google-News-Einwilligungserklärungen seien alle nur vorläufig, die Verlage würden derweil über Modelle nachdenken, wie sie trotzdem an Google-Kuchen kommen könnten. Bisher scheint ihnen da noch nicht viel eingefallen zu sein, genug Zeit zum Nachdenken wäre eigentlich gewesen. 

Das heißt: Erste Runde an Google, aber: Der Kampf ums Leistungsschutzrecht hat erst begonnen.

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