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Wer in den letzten Wochen die Mediennachrichten ein wenig verfolgt hat, wird sich vielleicht auch gefragt haben: Hatten wir das nicht schon mal? Doch! Und nun ist es wieder in aller Munde, dieses zähe Wort „L-e-i-s-t-u-n-g-s-s-c-h-u-t-z-r-e-c-h-t“, oder einfach nur LSR.

Vor drei Jahren schwirrte der Begriff schon einmal durch die deutsche Medienlandschaft. Um was es dabei ging, ist schnell zusammengefasst: Der deutsche Gesetzgeber wollte die Online-Erzeugnisse von Verlagen schützen, indem er Suchmaschinen dazu verdonnert, für Textvorschauen auf Verlagsinhalte – sogenannte „Snippets“ – zu bezahlen. Die Sinnhaftigkeit des Vorhabens wurde schon zum Zeitpunkt der Verabschiedung des Gesetzes angezweifelt, mein Kollege Rainer Doh hat dazu auch einen sehr erhellenden Beitrag auf unserem Blog geschrieben.

Mittlerweile ist klar, dass das LSR in Deutschland kolossal gescheitert ist. Google, denn um den Internet-Giganten ging es in erster Linie, hatte schon vor Inkrafttreten des Gesetzes mit den meisten Verlagen eine Übereinkunft getroffen, dass Kurzvorschauen auf Artikel und Nachrichten auch weiterhin kostenlos auf Google News gelistet werden dürfen. Bis heute hat das Unternehmen nicht einen Cent an die Verlage abgeführt. Auch Gerichtsprozesse zur Durchsetzung des LSR, angestrebt von Verlegerseite, blieben bisher eher erfolglos.

Wie sinnvoll ist es also, ein Gesetz, das schon auf Länderebene an die Wand gefahren ist, auch EU-weit durchzuboxen (sogar noch in verschärfter Form)? In den Augen des baldigen Ex-EU-Digital-Kommissars Günther Oettinger ist das mehr als sinnvoll, ja es ist sogar eine unabdingbare Notwendigkeit. In einem kürzlichen Vorstoß plädierte er im Schulterschluss mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) und mit einer selten gesehenen Vehemenz für ein EU-LSR. Berechtigte Einwände wischt er konsequent weg. Selbst die Kritik vieler Online-Redaktionen (darunter Zeit Online, Spiegel Online und weitere große Namen), die argumentieren, dass ein Großteil der Leser über Google zu ihren Inhalten findet, ficht ihn nicht an. Für Oettinger ist die Sache klar:

Die Zahlen von Zeitungen, die kennen Verleger. Und Chefredakteure eingeschränkt. Also ich wüsste jetzt nicht einen Chefredakteur, der Einnahmen/Ausgaben jeden Tag misst. Das ist nicht sein Job. Sein Job ist der Content.“ (Quelle: Deutschlandfunk vom 22.10.2016)

Dass gerade die Chefs von Online-Plattformen ihre Zahlen ganz genau kennen sollten, um die Inhalte entsprechend darauf abzustimmen, das scheint dem Kommissar zu entgehen. Wir dürfen gespannt sein, wie die Geschichte weitergeht, zumal der Posten des EU-Kommissars für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft demnächst neu vergeben wird. Oettinger übernimmt dann das Ressort Finanzplanung und Haushalt – ein Bereich, für den dem Schwaben ausnahmsweise niemand die Kompetenz abspricht.

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PR-COM zieht demnächst um. Die Vorarbeiten sind schon in vollem Gange. Ein Umzug ist eine gute Gelegenheit, sich von alten Sachen zu trennen und verstaubte On-Premise-Archive aufzulösen. Dabei kommt dann auch der eine oder andere Gruß aus der Vergangenheit zu Tage – ehedem Eckpfeiler der IT- beziehungsweise Wirtschaftsmedien, heute so gut wie vergessen.

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Ein Leben ohne Social Media? Kaum mehr vorstellbar. Auch Unternehmen haben die Bedeutung von Social-Media-Kanälen für die interne und externe Kommunikation längst erkannt und in Ihre Unternehmenskommunikation integriert – viele leider ohne konkrete Strategie. Deswegen holen sich einige Unternehmen einen erfahrenen Partner ins Boot, um in die Social-Media-See zu stechen, während andere einen überstürzten Kopfsprung in unbekannte Gewässer wagen.

Wir haben fünf Tipps zusammengestellt, die Unternehmen bei der Umsetzung einer erfolgreichen Social-Media-Strategie beachten sollten.

1. Where’s the beef?

Wie überall gilt auch im Web 2.0: Wenn du nichts zu sagen hast, dann sag lieber nichts. Gerade in Sozialen Netzwerken kann das weitreichende Folgen haben: Wer nichts Spannendes zu erzählen hat, wird schnell abgestraft. Das „Entfolgen“-Knöpfchen ist halt doch noch ein wenig schneller und anonymer gedrückt als eine „Unsubscribe“-Mail.

2. Was wollen wir heute twittern?

In der internen und externen Kommunikation sind lange Freigabe- und Abstimmungsprozesse häufig an der Tagesordnung. Doch um an tagesaktuellen Branchendiskussionen in Sozialen Netzwerken teilzunehmen, bleibt dafür nicht viel Zeit. Umso wichtiger ist es, die Aktivitäten im Vorfeld so detailliert wie möglich abzustimmen. Dürfen Artikel von Wettbewerbern geteilt werden? In welchem Bereich will sich das Unternehmen positionieren? Nach dieser Planung sollten Unternehmen ihren Mitarbeitern bzw. der beauftragten Agentur soweit vertrauen, dass keine weitere Abstimmung mehr nötig ist. Denn Hand aufs Herz: wie aktuell kann ein Tweet sein, der einen Monat im Voraus abgestimmt wurde?

3. Vertrauen ist gut – Kontrolle aber auch

Eine aussagekräftige Erfolgsmessung in Sozialen Netzwerken allein über die Anzahl der Follower ist nicht ausreichend. Viel wichtiger sind Retweets, Likes und Kommentare, denn den Algorithmen von Google und Facebook ist unsere Follower-Zahl herzlich egal. Im Netz stehen zahlreiche (auch kostenfreie) Tools zur Verfügung, um den Erfolg in Social-Media-Kanälen zu messen. Ein Klick lohnt sich.

4. Aktion – Reaktion

Die Aktivität auf Social-Media-Plattformen darf sich nicht allein auf das Posten von interessanten Meldungen beschränken, vielmehr müssen Unternehmen sich aktiv vernetzen und Kontakte pflegen. Darüber hinaus ist eine schnelle Reaktionszeit entscheidend: Kommentare oder Kritik sollten nicht zu lange unbearbeitet bleiben – egal ob Lob oder Shitstorm-Flut.   

5. Drama, Baby!

Eine Sache bereitet vielen Unternehmen großes Kopfzerbrechen: Soziale Netzwerke brauchen Emotionen. Kommentare, über die wir unsere Köpfe schütteln; Videos, die uns zum Lachen bringen; Artikel, die uns nachdenklich machen. Natürlich eignen sich auch weniger emotionale Inhalte, dennoch gilt: Im Web 2.0 darf man sich ruhig auch einmal etwas trauen!

Abschließend lässt sich festhalten: Ein erfolgreicher Social-Media-Kanal erfordert ebenso viel Planung, Aufwand und Zeit wie die Umsetzung klassischer PR-Instrumente. Deswegen: Machen Sie #socialmedia. Aber nehmen Sie sich Zeit dafür!

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Eines gilt auch in der digitalen Welt: Die Wirklichkeit schreibt die besten Geschichten. Und die besten Stellenanzeigen.

Lass dich nicht von der Idee abschrecken, dass sich bei BUX alles um die Finanzmärkte dreht: In unserem Team können nur die wenigsten Erfahrungen im Banken- oder Investitionswesen vorweisen. Ehrlich gesagt hatten die meisten von uns keinen blassen Schimmer von Finanzmärkten, bevor sie anfingen für BUX zu arbeiten. Die Mehrheit des Teams kombiniert Kenntnisse über kreatives Marketing, Journalismus, Design, Tech, Social Media und Gaming. Wir bei BUX haben einen starken Unternehmensgeist und sind fest entschlossen die Finanzwelt auf den Kopf zu stellen. Und für dieses ambitionierte Vorhaben suchen wir einen: …

Quelle:  "Arbeite für BUX!"

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Überzeugendes aus der Welt des Marketings.

Und so kommt es, dass wohl manch ein überlegenes Geschäftsmodell an der puren Ignoranz der Nachfrage gescheitert ist. (Quelle: http://stryber.com/fintech-chance-und-bedrohung-fuer-bank)

 

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Wir leben heute in der modernen sogenannten Informationsgesellschaft. Jeder ist vernetzt, up-to-date, ständig und topaktuell informiert. Immer und überall wird das Handy gezückt, sei es um die Wartezeit in der U-Bahn oder im Bus zu überbrücken oder aus bloßer Neugier zwischendurch, was es Neues in der Welt gibt. Auf die Spitze gebracht wurde der Konsum von Informationen unter anderem in der Nacht des Amoklaufs in München. Leute saßen fieberhaft vor Radio und Fernseher, riefen im 5-Minuten-Takt News auf Handy und Laptop auf, um in Echtzeit Informationen aus den Medien aufzusaugen. Dass die Gesellschaft dabei umso mehr in Panik verfiel aufgrund von Spekulationen, Gerüchten, Falschinformationen und sogar neuen Drohungen von Trittbrettfahrern in Sozialen Netzwerken wie Facebook, während sie nach der beruhigenden Entwarnungsnachricht gierte, ist dabei einer der negativen Effekte.

Es kommen Fragen auf, ob die digitalen Medien – sei es Fernsehen, Tageszeitungen oder eben die Sozialen Netzwerke – erst die Plattform schaffen, um Terroristen und Amokläufern ihr erwünschtes Sprachrohr zu bieten und ihnen die Aufmerksamkeit zu verschaffen, die sie durch ihre Taten ja im Grunde erzielen möchten. Fragen werden laut, ob es in der heutigen Zeit nicht mehr Richtlinien oder Schranken für die digitalen Medien geben müsste. Klar gibt es theoretisch Grenzen für Meinungsäußerungen über Soziale Plattformen und es gibt Maßnahmen im Falle der Übertretung solcher Grenzen, wie zum Beispiel die Löschung und Ahndung menschenverachtender Posts auf Facebook etc., doch können verborgene oder unterschwellige Propaganda und Hetzreden oft nicht wirklich juristisch verfolgt werden. Die Gesellschaft muss also versuchen, selbst die Grenzen zu ziehen und nicht zuzulassen, dass dem „Hate Speech“ und irrationalen und herabwürdigenden Äußerungen im Internet Beachtung geschenkt oder Raum gegeben wird.

Zeitungen wie Le Monde haben sich in der Konsequenz dazu entschlossen, keine Fotos von Terroristen mehr zu publizieren, um einer Strategie des Hasses zu widerstehen und die Terroristen posthum nicht auch noch zu glorifizieren. Doch gibt es auch eine Schattenseite dieser – angesichts der Umstände durchaus verständlichen – Reaktion. Im Endeffekt negieren wir unsere freiheitlichen Wertvorstellungen mit einer Selbstzensur: wir beschneiden uns selbst in einem unserer modernen Menschengrundrechte, nämlich dem auf freie Meinungsäußerung. Wenn die großen, seriösen Medien nicht mehr allumfassend berichten und Details weglassen, um die Gesellschaft zu schützen, heißt das nicht, dass die Themen weniger brisant werden: Menschen werden sich über andere Quellen – derer es im 21. Jahrhundert zur Genüge gibt – genau die Informationen beschaffen, die sie gerne hätten. Die Gesellschaft braucht auch in Zukunft eine fundierte journalistische Berichterstattung ohne Wenn und Aber, um einen vernünftigen Gegenpol zu anderen digitalen Plattformen zu bilden und damit jedem Einzelnen die Möglichkeit zu geben, sich seine eigene freie Meinung zu bilden.

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Beim Lesen der diversen IT- und E-Commerce-Newsletter wurde mir in den letzten Tagen klar: das Sommerloch, es naht – scheinbar unerbittlich.

Im Juni war schon zu befürchten, dass das Sommerloch nach vorne verlegt wurde, als der gebrochene Arm von Herrn Zuckerberg mancher Publikation sogar einen Newsletter-Aufmacher wert war. Aber das war dann doch nur ein Ausreißer.

Während also bei uns schon die Vorbereitungen für die dmexco, die weltweite Leitmesse und Konferenz für die digitale Wirtschaft, im September in Köln laufen und die Planungen für die nächsten Herbst-Veranstaltungen ins Rollen kommen, scheinen andere schon der Langeweile verfallen zu sein. Oder wie lässt sich sonst der Artikel bei t3n zum Boreout-Syndrom erklären?

Mir ist dieses Syndrom gänzlich unbekannt. Hab ich was verpasst? Oder einfach nur Glück gehabt?

Bei uns kommt sicher keine Langeweile auf, erst recht nicht, wenn es mit der beginnenden Ferienzeit (hier in Bayern fangen die Ferien erst nächste Woche an) weiter derartige Beiträge zu lesen gibt.

Wer sich also fragt „Content, wo bist du?“, kann sich gerne bei uns melden, denn wir graben jederzeit spannende Themen aus, die erst gar nicht die Sommerloch-Frage aufkommen lassen.

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Es tut sich was in der Arbeitswelt. Die Digitale Transformation ist auch hier gewaltig im Anmarsch, das unterstreichen auch neue Studien:

Dell und Intel haben in der Ende 2015 durchgeführten Studie "The Global Evolving Workforce Study" mit weltweiten Befragungen von Unternehmen untersucht, welche Entwicklungen den Arbeitsplatz der Zukunft prägen werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Mitarbeiter in modernen Unternehmen und wie sie ihrer Arbeit nachgehen werden. Quelle: Computerwoche online

Diese Entwicklung führt auch zu neuen Berufsbildern wie dem des "Meeting-Spezialisten":

Die Studie beschreibt Meeting-Spezialisten als jene Mitarbeiter, die mehr als 50 Prozent ihrer Arbeitszeit von Meeting zu Meeting innerhalb des Unternehmens pendeln.

Jeder, der mit der modernen Arbeitswelt auch nur halbwegs vertraut ist, weiß: diese(r) neue Kollege/Kollegin ist Gold wert! Wie viele Stunden und übers Jahr gerechnet Tage und Wochen hat man nicht in Meetings herumgesessen, während sich draußen die Arbeit höher und höher auftürmte? Diese Stunden und Tage einfach komplett in die Hände von versierten Fachleuten übergeben – ein Traum!

Und ich meine, man darf auch hier keine halben Sachen machen: Warum also nur 50 Prozent der Arbeitszeit? Ein echter Spezialist begreift seine Aufgabe doch als 100 Prozent. Also: wir brauchen den Kollegen, der rund um die Uhr im Meeting sitzt und gar nicht mehr herauskommt – den klassischen Nur-Meeter. Nur so ist Spezialistentum wirklich effizient, auch und gerade in der Ära der Digitalisierung. Ein neues Berufsbild mit Zukunft.

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Ich möchte hier gerne in Anlehnung an Richard Gutjahrs lesenswerten Kommentar über die Vorgehensweise von sogenannten PR-Dienstleistern, die die Adressdaten von Journalisten, Bloggern und anderen Influencern an Unternehmen weiterverkaufen, auch noch gerne zwei oder drei Worte loswerden. Und zwar nicht aus Sicht des Betroffenen, sondern aus Sicht des seriösen PR-Beraters.

Wir diskutieren häufig mit Kunden über den Sinn oder Unsinn eines Presseinformationsversandes über Anbieter wie Cision, Meltwater, news aktuell und Co. Und warum diskutieren wir? Alleine schon deshalb, weil sich für uns der Mehrwert nicht erschließt, da wir:

  1. selbst eine gut gepflegte Datenbank der wichtigsten Influencer im DACH-Markt haben.
     
  2. wir für jeden Kunden zig individuelle Verteiler erstellen, die genau die Journalisten mit den Informationen versorgen, die für diejenigen auch interessant sind. Und wenn die Information nun mal so speziell ist, dass sie nur für zehn Journalisten von Interesse ist, dann ist das eben so.
     
  3. den Nutzen in keinerlei Verhältnis zu den Kosten sehen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass der Presseversand über die Drittanbieter teilweise das Zigfache von dem kostet, was wir für die Content-Generierung, die Kundenbriefings, die Texterstellung inklusive Freigabeprozesse, die Verteilererstellung, das Lektorat und schlussendlich den Versand nehmen. Das ist doch irre!

Ich habe meinem Chef neulich vorgeschlagen, ob wir nicht mal die Preise für unsere Presseinformationen und deren Versand überdenken sollten – angesichts dessen, was andere Anbieter nur für den ungefilterten Versand verlangen (nur mal so am Rande).

Und warum diskutieren wir häufig mit Kunden über einen „breiten“ Versand über news aktuell und Co? Weil oft die Qualität der Veröffentlichungen bei ihnen irgendwie in den Hintergrund gerutscht ist: auf einmal zählt plötzlich stattdessen ausschließlich wieder die Quantität. Und wenn die UK-Agentur mit dreistelligen Veröffentlichungszahlen zur aktuellen weltweiten Studie aufwarten kann, wir aber deutlich weniger haben, dann muss das ganze eben noch einmal breiter „rausgehauen“ werden. Macht das Sinn?

Zumal die Veröffentlichungen, die aus einem solchen „Drittversand“ resultieren, durchaus fragwürdig sind. Viele sogenannte Web-Magazine kennt man gar nicht und auf den ersten Blick ist sowieso klar, dass niemand sie jemals lesen wird – außer dem Unternehmen selbst, das sich die sogenannte „Veröffentlichung“ einmal anschauen muss. Oft hat man den Eindruck, dass Cision, Meltwater & Co irgendwelche Kooperationen mit Online-Magazinen pflegen, die Pressemitteilungen ohne Sinn und Verstand automatisch übernehmen. Der Kunde freut sich, dass er seinem Geschäftsführer ein Wirtschaftsmedium-Clipp zeigen kann; auf die Veröffentlichung kommt man aber nur über den vom Versand-Anbieter geschickten Link und NIEMALS über die normale Homepage des Magazins. Aber immerhin ein Clip in der Wirtschaftspresse. Macht das Sinn?

Immer wieder reden (neue) Kunden auch darüber, wo wir denn die Pressemitteilung veröffentlichen wollen. Wie bitte? Irgendwie hat man das Gefühl, häufig erst einmal die Unternehmen darüber aufklären zu müssen, was PR-Arbeit ist und was nicht. Und was sinnvolle Influencer-Ansprache und Kontaktpflege ist und was nicht.

Und da möchte ich mich gerne auch den letzten Worten von Thomas Knüwer in seinem Beitrag über das Thema anschließen, wenn es um separates, individuelles und persönliches Influencer-networking geht:

1. Ja, es dauert länger und kostet Zeit.

2. Ja, es ist anstrengend.

3. Ja, es ist teurer für unsere Kunden.

4. Aber es ist der einzig richtige Weg.

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Gesellschaftliche Entwicklungen wie Digitalisierung, Individualisierung und demografischer Wandel stellen Unternehmen vor ganz neue Herausforderungen und verschärfen den Wettbewerb der Unternehmen um die besten Köpfe. Der Arbeitsmarkt wird zu einem Arbeitnehmermarkt, zugleich entsteht eine gänzlich neue Beziehung zwischen Unternehmen und Mitarbeitern.

Aber wie sieht diese konkret aus, wie sind geeignete Mitarbeiter zu finden und im Unternehmen zu halten, und wie beeinflussen diese Veränderungen die Unternehmenskultur, Kommunikation und Arbeitswelt? Und was macht den "neuen" Mitarbeiter überhaupt aus, worauf legt er Wert?

Über diese und andere Fragen diskutierten am 10. Mai im Rahmen der Dell-Veranstaltungsreihe Meet-the-Experts der Journalist und Autor Markus Albers, der Unternehmer und Wirtschaftsredner Edgar Geffroy, die Karriereexpertin Svenja Hofert sowie der Dell-Experte Heiner Bruns:

Gefragt sind also neue Führungsstile, die die Ideen der Mitarbeiter berücksichtigen und integrieren, denn nur zufriedene Mitarbeiter lassen sich langfristig an das Unternehmen binden.

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Bemerkenswertes wird aus Südostasien gemeldet:

Aufgrund von zahlreichen Cyberattacken will die singapurische Regierung fast alle Behördenrechner vom Internet trennen – rund 100.000 Computer. […] Laut Premierminister Lee Hsien Loong sei es 'absolut notwendig' die Behördenrechner auf diese Weise zu schützen […]. Dass es durch die Trennung vom Internet zu Verzögerungen in den Behördenabläufen kommen könne, sei der Regierung bewusst. Dies nehme man aber für den Zugewinn an Sicherheit in Kauf. […] Weil Cyberangriffe aber immer ausgeklügelter ausgeführt würden, müsse man reagieren. Heise online vom 14. Juni 2016

Nun kann man davon ausgehen, dass sich die Behörden von Singapur einigermaßen mit IT auskennen, dass sie mit dem Internet nicht erst seit gestern rummachen und dass dort auch diverse Sicherheitsexperten arbeiten. Und dass man sich diesen (möglichen) Schritt, der nicht so recht ins digitale Zeitalter passt, gut überlegt hat, kann man auch annehmen.

Als jemand, der zwar ans Internet angeschlossen ist, aber über deutlich weniger IT- und Security-Ressourcen verfügt als die Behörden von Singapur, kann man da schon nachdenklich werden. Wenn die es nicht mal schaffen, ihre Systeme zu sichern …

Und noch etwas: Vor diesem Hintergrund erscheinen die ständigen Appelle an die Verantwortung der User (Hast du dein Passwort gewechselt? Hast du einen Virenscanner installiert? Hast du auch und tust du auch …? Wenn nicht: SELBER SCHULD!) erst recht … sagen wir mal: sachfremd.

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Cyber-Angriffe – laut Wikipedia Attacken von außen, die auf größere, für eine spezifische Infrastruktur wichtige Computernetzwerke gerichtet sind – sind mittlerweile im Alltag angekommen. Egal, ob die Finanzbranche, wie beispielsweise das internationale Zahlungssystem Swift, öffentliche Einrichtungen und Organisationen wie der Deutsche Bundestag oder diverse Global Player wie Adobe Systems, das Sony Playstation Network oder Ebay, um nur einige prominente Fälle zu nennen: Sie alle waren bereits von Angriffen betroffen (die Dunkelziffer liegt sicherlich viel höher). Die Gründe dafür können vielfältig sein: Meistens geht es um Wirtschaftsspionage, Erpressung, Image- oder Geschäftsschädigung.

Aktuell hat Akamai seinen vierteljährlichen State of the Internet Security Report für das erste Quartal 2016 veröffentlicht. Die wichtigsten Ergebnisse sind wenig überraschend: DDoS-Attacken und Angriffe auf Webanwendungen haben weiter zugenommen. Im Vergleich zum ersten Quartal 2015 gab es bei den DDoS-Angriffen einen Anstieg um 125%, bei den Attacken auf Webanwendungen war es ein Anstieg um etwas mehr als 25% im Vergleich zum vierten Quartal 2015. Die DDoS-Angriffe werden dabei immer komplexer: Fast 60% der in Q1 2016 abgewehrten Angriffe verwendeten mindestens zwei Angriffsvektoren gleichzeitig. Eine Abwehr wird damit schwerer. Diese Art der Angriffe scheinen damit zum Standard zu werden. Für Unternehmen bedeutet das, dass sie entweder rasch das nötige Know-how aufbauen müssen oder externe Partner an Bord nehmen, die die entsprechende Infrastruktur und Expertise mitbringen. Den vollständigen Bericht gibt es hier: https://www.akamai.com/de/de/our-thinking/state-of-the-internet-report/global-state-of-the-internet-security-ddos-attack-reports.jsp

Der State of the Internet Security Report ist ein Quartalsbericht, der Analysen und Einblicke in cyberkriminelle Aktivitäten bietet, die auf der Akamai Intelligent Platform beobachtet wurden.

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Als PR-Mensch bin ich, quasi von Berufswegen, gezwungen, mich mit vielen Themen auseinanderzusetzen. Mein „Lieblingsthema“ in diesen Tagen? Na was wohl? Die Digitale Transformation.

Über diese haben viele Menschen in den vergangenen Monaten wiederholt folgenden Satz gesagt: „Alles was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert werden.“ Es kommt aber noch schlimmer: Es wird nicht nur alles digitalisiert, sondern auch vernetzt!

Allerdings frage ich mich immer öfter, was ist denn nun eigentlich die Digitale Transformation? Wo fängt sie an? Wo hört sie auf? Was macht die Digitale Transformation mit dem Menschen? Müssen Unternehmen digitalisieren und wenn ja, wie geht das? Gibt es für die Digitale Transformation eine offiziell anerkannte Definition, die auch gleich einen Vorschlag macht, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit Unternehmen losdigitalisieren können und welchen Nutzen Unternehmen aus der Digitalisierung ziehen?

Die Experton Group hat vor kurzem mit dem Status Quo der Digitalisierung in deutschen Unternehmen geschockt. Die Mehrzahl der Unternehmen befände sich noch im Anfangsstadium der Digitalen Transformation – also, wen wundert’s, in der Informations- oder Orientierungsphase – und agiere in vielen separaten Teilprojekten, häufig ohne klar definierte und übergeordnete Gesamtstrategie ... Ach was! Soll ich Euch was sagen? So was Ähnliches hatte ich mir schon gedacht. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, schieben die Experten noch eine Info hinterher: Selbst bei der Auffassung des Begriffs Digitalisierung gibt es große Unterschiede und Unsicherheiten ... Es scheint, als wäre ich nicht die Einzige, die sich unter der Digitalen Transformation nicht wirklich etwas Konkretes vorstellen kann. Tja, und was machen wir jetzt?

Unser Kunde adesso, ein cleverer IT-Dienstleister aus Dortmund, gab vor kurzem recht nützliche Tipps, wie Unternehmen die entscheidenden Bausteine für ihre Digitale Transformation finden können.

Unternehmen müssen dafür ganz unterschiedliche Digitalisierungstreiber analysieren und bewerten. Um diesen Prozess zu systematisieren und damit zu vereinfachen, empfiehlt adesso, die Digitale Transformation aus dem Blickwinkel der „Objects of Interest“ zu betrachten. Auf dieser Basis lassen sich in einem dreistufigen Verfahren die entscheidenden Bausteine für eine erfolgreiche Digitale Transformation identifizieren.

Das ist nicht ganz einfach, aber Unternehmen die das hinkriegen, „haben einen großen Vorteil bei der Umsetzung der Digitalen Transformation. Sie können exakt und schnell bestimmen, welche Schnittstellen zwischen Unternehmen und Partnern existieren und an welchen Stellen es sich lohnt, weiter in Zeit und Ressourcen zu investieren“, sagt zumindest Prof. Gruhn, Inhaber des Lehrstuhls für Software Engineering an der Universität Duisburg-Essen.

Das ist doch schon mal was. Zumindest wird das Thema Digitalisierung im Unternehmen damit etwas greifbarer und ich kriege eine Vorstellung davon, was möglich ist, wenn irgendwann alles digitalisiert und vernetzt ist.

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Wenn wir PR-Berater unseren Familien und Freunden von unserer Arbeit erzählen, ernten wir ab und zu verwunderte Blicke. Dann fragen wir uns, was an der Erzählung nicht verständlich war? Die Aussage, ich habe eine Medienliste mit Tier-1-Publikationen für eine Pitch-Präsentation recherchiert, ist doch eindeutig. Oder etwa nicht?

Wenn ich genau darüber nachdenke, gibt es doch einige Ausdrücke, die für uns PR-Berater selbstverständlich geworden sind, und wir setzen diese auch gerne in privaten Unterhaltungen ein. Nachdem mir das mal wieder bewusst geworden ist, habe ich angefangen, eine Liste mit Begriffen zu erstellen. Und herausgekommen ist das PR-ABC. Würde ich noch länger an der Liste arbeiten, würden mir bestimmt noch weitere Begriffe einfallen. Überrascht hat mich, dass ich tatsächlich jedem Buchstaben mindestens einen Ausdruck zuordnen konnte. Selbst für die eher „unpopulären“ Buchstaben wie C, U,V oder W gibt es gleich mehrere Begriffe – bei dem Spiel Stadt, Land, Fluss dagegen bedeuten diese Buchstaben nahezu eine Null-Runde.

A = Agentur, Advertorial, Anzeigenpreise, Auflagen, Agenturrabatt, Activity Report, Analysten, Akquise

B = B2B/B2C/B2One, Budget, Blog, Briefing, Belegexemplar, Buzzwords, Briefing Book, Best Practice, Blogger Relations, Boilerplate, Bildmaterial, Broschüren, Brand Campaign, Branche

C = Case Study, Corporate, Call, Clippings, Customer Journey, Content is King!, Company Profile, Content Roadmap, Coverage, Clipping-Dienst, Channel, CVs, Checkliste

D = De-brief, DACH-Region, Dos und Don’ts, Digital Content

E = E-Mail, Excel, Embargo, Editorial Calendar, Experte, EMEA, Externe PR, Enterprise, ePaper

F = Fachartikel, Facebook, Flickr, Fremdkosten, Fact Sheet, Facts & Figures, Fragebogen, Freelancer

G = Google+, Gerätetest, Guidelines, Gewinnspiele, Grafiken

H = Handling Fee, Headline, Hub

I = Interview, Instagram, Infografik, Info-Mail, Interne PR, Input

J = Journalisten

K = Konzept, Kunden-Event, Kommentar, Krisen-PR, KVAs, Kommunikation, Key Performance Indicator (KPI), Kampagnen, Kick-off

L = LinkedIn, Launch, Lead Agency, Logos, Leitfaden, Locations

M = Messen, Maßnahmen, Meeting, Medien, Media-Mix, Media Alert, Medientraining, Mailing, Mediadaten, Messaging, Mediendienstleister, Materndienst, Multichannel-Commerce, Marketingplanung, Marktübersicht, Media Mapping, Media Audits, Media-Kooperationen

N = Neue Kanäle, Newsletter, News Room, Networking

O = Online-Medien, OOO (= Out of Office), Opportunity

P = Presseinformation, Pitch, Powerpoint, Pinterest, Presse-Tour, PDF, Print-Medien, Projektplanung, Presse-Lunch, Pressemappe, Press Office, PR-Planung, Positionierung, Presseanfragen, Portale, PR-Ergebnisse, Produktinfos

Q = Quellennachweis, Quartalsplanung, Q&As

R = Retainer, Reichweite, Redaktionsschluss, Roundtable, Road Show, Reporting, Redaktionsbesuche, Recherche/Research, Redaktion, Return on Investment (ROI)

S = Strategie, Social Media, Speaking Opportunities, Studien, Sonderthemen, SWOT-Analyse, Sprecherliste, Stakeholder, SEO, Statement

T = Twitter, Tier 1 und Tier 2, Testimonial, Trendthemen, Templates, Themenplan

U = Umfragen, Unique Selling Proposition (USP), Übersetzungen

V = Veröffentlichungen, Videos, Verteiler, Vertikal-Medien, Vorlagen, Verträge, Veranstaltungskalender

W = Word, Workshops, Website, Whitepaper, Wording, Wirtschaftspresse, Wettbewerb

X = XING

Y = YouTube

Z = Zielgruppen, Zeiterfassung, Zitate

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Smart Home, Smart City, Smart Cars – das Internet der Dinge (IoT) ist ein Begriff, an dem man nicht mehr vorbeikommt. Ob miteinander vernetzte Haushaltsgeräte, mitdenkende Autos oder sogenannte Wearables, wie zum Beispiel Google Glass, sie alle sind längst schon Realität. Und auch der neueste Trend, der jüngst auf der CeBIT vorgestellt wurde, scheint keine Zukunftsmusik mehr zu sein. Ganz im Gegenteil. Besonders Mutige durften sich in diesem Jahr live vor Ort davon überzeugen und sich einen sogenannten RFID-Chip implantieren lassen. Es dauert nur ein paar Minuten, dann befindet sich der Chip unter der Haut, genauer gesagt zwischen Daumen und Zeigefinger. Ein Chip, der unser gesamtes Leben erleichtern soll, Auto- und Büro-Türen öffnet, Passwörter überflüssig macht und früher oder später auch Zahlungsmittel ersetzt. Keine Schlüssel mehr, die man verliert und keine Passwörter, die man vergisst. Eine Technologie, die zukünftig durchaus auch bei Unternehmen auf Interesse stoßen wird.

Zugegeben, um eine brandneue Erfindung handelt es sich dabei nicht mehr. Bei der Tier-Identifikation ist sie schon längst Standard und auch in der Industrie, der Logistik und im Einzelhandel wird die Radio-Frequency Identification schon länger eingesetzt. Sie ist quasi der Nachfolger des uns bekannten Barcodes. Bereits vor mehr als zehn Jahren prognostizierte der Marktforscher IDC, dass die RFID-Technologie zukünftig maßgebend im Supply Chain Management werden wird. Diese Prognose ist inzwischen längst Realität. Doch die Entwicklung macht immer größere Sprünge. Hier kommt wieder das Stichwort IoT zum Tragen oder in diesem Zusammenhang auch die „Fabrik der Zukunft“. Mit der zunehmenden Automatisierung in der Industrie sind es inzwischen nicht nur die Produkte, sondern auch die einzelnen für die Fertigung notwendigen Maschinen und Geräte, die laufend Daten und Informationen über ihren Zustand liefern. So können defekte Elemente noch vor Eintritt einer Störung ausgetauscht und repariert werden. Die sogenannte vorausschauende Wartung („predictive maintenance“) sorgt damit für eine effizientere Produktion, reduziert Ausfallzeiten und spart sowohl Kosten als auch Ressourcen. Die übergreifende Vernetzung miteinander kommunizierender Komponenten nimmt zu, „intelligente Maschinen“ optimieren die gesamte Liefer- und Produktionskette.

Ein kleiner Chip, nicht größer als ein Reiskorn, der so viel in Bewegung bringen kann. Die Industrie hat es uns bereits vorgemacht. Und es wird sicherlich noch einen Schritt weiter gehen. Zeit- und Materialersparnisse liegen auf der Hand und auch bei der Erforschung moderner Arbeitswelten spielt der kleine Chip eine Rolle: Ob wir schon bald Büro- und Konferenzräume mit einem implantierten Chip öffnen, uns darüber mit den bürointernen IT-Systemen vernetzen und auf diese Weise Visitenkarten austauschen? Ein spannendes Thema, das offensichtlich bis unter die Haut geht!

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Unternehmen stehen in der heutigen Zeit vor enormen Herausforderungen: die fortschreitende Digitalisierung und Phänomene wie die Cloud, Virtualisierung oder Big Data fordern eine innovative IT-Infrastruktur, die bereits auf die ständig wachsenden Anforderungen ausgerichtet ist und über traditionelle Systeme hinausgeht. 

Höchste Performance, Flexibilität und offene Systeme sind nötig, um ein modernes IT-System bereitzustellen, das Unternehmen auch in Zukunft dabei unterstützt, ihre Geschäftsziele zu realisieren.

Unser Dell-Experte Peter Dümig, Senior Server Product Manager bei Dell, erklärt im Video, welche Ansätze heute für ein Unternehmen essentiell sind, um für die Zukunft optimal gerüstet zu sein.

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Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, was bei Ihnen daheim los ist, wenn Sie nicht da sind? Dabei denke ich nicht an Ihre Katze oder den Kanarienvogel. Vielmehr sollte man wohl für die Zukunft vielleicht besser ein Auge darauf haben, was die Hausgeräte so alles anstellen, wenn wir mal nicht hinsehen.

Neben ihrer Bestimmung als Kühlgerät, Waschmaschine, Heizung, Fernseher & Co. hat so manches technische Gerät das Potenzial ein Eigenleben zu entwickeln, das uns schnell die Sorgenfalten auf die Stirn treiben könnte. Vernetzung ist das Stichwort, als Buzzword gerne auch Internet of Things (IoT) genannt, das viele Geräte schon heute miteinander verbindet und ganze neue Einsatzfelder eröffnet. So zum Beispiel wenn der Kühlschrank mit dem Smartphone oder die Heizung mit dem WLAN-Router kommuniziert. Dabei ist der Haushalt nur das Versuchsterrain im Kleinen. Ganze Industrien sind schon oder noch dabei, auf den Zug aufzuspringen, der mit uns ab in die vernetzte Zukunft rauscht.

Gerade komplexe Industrieanwendungen oder Logistik-Prozesse profitieren schon vielfach von IoT-Anwendungen. Smart Cities, Smart Homes oder Smart Cars – alles scheint möglich. Und wo IoT noch nicht im Einsatz ist, wird eilends überlegt, wie sich der neue Hype am besten nutzen lässt.

Ganz klar, das Konzept ist so einfach wie verlockend: Mit Hilfe von Sensoren sammeln die Geräte Daten, die vernetzte Prozesse über das Internet steuern und somit unser aller Leben wahlweise bequemer, einfacher, sicherer oder kostengünstiger gestalten sollen. Beispiele sind etwa die Steuerung von Licht und Heizung in Gebäuden, die Analyse von Wetter und Verkehrslage für die nächste Autofahrt oder die Aufzeichnung von Fitness- und Gesundheitsdaten in Wearables, mit denen wir aufbrechen ins neue Fitness-Glück.

Der Markt ist riesig und wächst beständig. Laut Gartner werden Unternehmen im Jahr 2020 mit dem Internet of Things über 300 Milliarden Euro erwirtschaften. Die Analysten rechnen bis dahin mit 25 Milliarden vernetzter Dinge, von Maschinen über Geräte bis zu Fahrzeugen. Smartphones, Tablets und Computer sind dabei noch nicht mit eingerechnet.

Gleichzeitig steigt aber die Gefahr für Cyber-Angriffe und Hacker-Attacken in gleichem Maße. Unternehmen sind daher gut beraten, bei der Entwicklung von IoT-Anwendungen Datenschutz und Datensicherheit fest im Auge zu behalten, im eigenen Interesse, aber auch in dem ihrer Kunden, die mit dem Thema zunächst überfordert sein dürften. Beispiele für arglosen Umgang finden sich zahlreich und reichen bis hin zum spionierenden Plüschbären. Mit solchen Vorfällen ist das Vertrauen schnell dahin. Die Gefahr des Ausspähens droht übrigens nicht nur aus der kriminellen Ecke, wie man meinen könnte. Auch Geheimdiensten passen die über das Internet verbundenen Geräte perfekt in den Plan.

Erste Schritte hin zu einem durchgängigen Authentifizierungs- und Autorisierungskonzept und damit mehr Sicherheit und Standardisierung sind erkennbar, doch wird die Regelung und Vereinheitlichung so vieler komplexer Verbindungen noch eine Weile brauchen. Bis dahin heißt es, Augen auf und immer ein prüfender Blick auf den Kühlschrank.

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Im Urlaub oder vor dem Besuch eines etwas besseren Restaurants ist es längst üblich, dass sich der geneigte Gast/Kunde vorab ein wenig über die wichtigsten Gepflogenheiten des Ortes, den er besuchen möchte, informiert. Was ist höflich? Was sollte man tunlichst unterlassen? Und was ist eventuell sogar strafbar? Regelwerke für den richtigen Benimm in den unterschiedlichsten Situationen sind zahlreich.

Auch in der PR und in der Zusammenarbeit zwischen Agenturen und Unternehmen gibt es ein paar Regeln und Gebote. Man wird zwar nicht gleich verhaftet, wenn man sich nicht daran hält, aber PR-Mitarbeiter – sowohl auf Unternehmens- als auch auf der Agenturseite – sind gut beraten, ein paar Dos und Don’ts zu beherzigen, wenn sie eine gute und erfolgreiche Pressearbeit machen wollen.

Was selbstverständlich klingt, ist es leider nicht immer (das können Sie mir glauben), deshalb folgen hier nun zehn gut gemeinte Ratschläge, die einem, wenn man sie denn beherzigt, das PR-Arbeitsleben deutlich erleichtern können.

  1. Kommunizieren Sie Ihre News – aber nur, wenn Sie welche haben
    Natürlich haben Unternehmen manchmal die rosarote Brille auf, wenn es um ihre eigenen Produkte geht: etwas Besseres, Effizienteres, Zeit- und Umweltschonenderes gibt es nicht. Trotzdem sollte nicht jeder zündende Gedanke gleich in eine Pressemitteilung gegossen werden. Vergewissern Sie sich, gegebenenfalls auch in Rücksprache mit Ihrer Agentur, ob der Newswert Ihrer Ankündigung stimmt. Die Journalisten werden es Ihnen danken.
     
  2. Verwechseln Sie nicht Pressearbeit mit Werbung
    Ein Fachtext oder Kommentar ist in mancher Augen das ideale Vehikel für Werbebotschaften. Möööp, Fehlanzeige! Gute Fachtexte zeichnen sich durch Herstellerneutralität aus und beleuchten am besten Trends, Themen oder Probleme, die für eine breite Zielgruppe von Interesse sind.
     
  3. Geizen Sie nicht mit Informationsmaterial
    Sie haben eine interessante Neuigkeit, die Sie einer breiten Öffentlichkeit vorstellen wollen? Glückwünsch, das ist schon mal gut! Die Information, dass bald ein tolles neues Produkt oder eine Lösung (Achtung Buzzword!) auf den Markt kommt, reicht allein aber nicht unbedingt aus. Stellen Sie sicher, dass Sie auch relevantes Informationsmaterial zur Verfügung stellen, angefangen bei Bildern über Preis- und Verfügbarkeitsangaben bis hin zu weiterführenden Unterlagen wie Datenblättern oder Broschüren.
     
  4. Deadlines brauchen Vorlauf
    Informieren Sie Ihre PR-Mannschaft rechtzeitig über neue Produkte und geplante Ankündigungen. Leider können wir die Zeit weder verlangsamen noch anhalten und die Aufforderung „Es wäre schön, wenn wir das heute noch rausschicken könnten“ ist für viele PRler so etwas wie ein rotes Tuch. Auch wenn es manchmal nicht so aussehen mag, aber in einem überzeugenden Pressetext steckt viel Arbeit und eben ein gewisser Zeitaufwand.
     
  5. Klare Ansagen wirken oft Wunder
    Redakteure und PR-Mitarbeiter brauchen Briefings. Je konkreter Sie vor einem Projektstart Ihre Vorstellungen und Ziele formulieren und mitteilen, welche Informationen Sie kommunizieren möchten, umso wahrscheinlicher werden Sie das gewünschte Ergebnis bekommen.
     
  6. Feedback ist keine Stadt in Oklahoma
    Gerade in der Zusammenarbeit mit Agenturen ist dieser Punkt wichtig. Falls Sie mit einem Textvorschlag mal nicht zufrieden sind (und das ist absolut in Ordnung), dann sagen Sie klipp und klar, was sie stört. Mit einem simplen „Gefällt mir nicht“ ist niemandem geholfen.
     
  7. Erscheinen Sie zu Terminen
    Nein, dieser Punkt ist nicht überflüssig und gilt gleichermaßen für PRler, Journalisten sowie Unternehmen. Vor allem bei persönlichen Treffen wie Interviews kann ein Nichterscheinen einer der genannten Parteien zu großem Unbehagen und Frust über die vertane Zeit führen. Übrigens sind Absagen, die erst am Tag des eigentlichen Termins eingehen, ebenso wenig wünschenswert und sollten im Fall der Fälle zumindest begründet werden.
     
  8. Schlafen Sie bei Interviews nicht ein
    Sie halten das für einen Scherz? Haben wir leider schon erlebt. Und glauben Sie mir: Auch wenn die Vorteile von Powernapping wissenschaftlich erwiesen sind, so was ist für niemanden wirklich angenehm.
     
  9. Lassen Sie sich beraten
    Agenturen sind Experten auf ihrem Gebiet und dazu da, Sie zu beraten. Also nehmen Sie das ruhig auch an. Es ist absolut unstrittig, dass Unternehmen ihre eigenen Produkte und Kunden am besten kennen. Aber gerade der Blick von außen ist bei der Pressearbeit Gold wert und sorgt mit dafür, dass Ihre Kommunikationsziele erfolgreich umgesetzt werden können.
     
  10. It’s all about people
    Rufen Sie sich ab und zu ins Gedächtnis, dass wir es in der PR und Kommunikationsarbeit immer mit Menschen zu tun haben. Und die haben ihre Macken, Vorzüge und Launen. Eine Prise Verständnis hie und da, gepaart mit den klassischen Regeln der Vernunft – und schon geht die Arbeit leichter von der Hand.
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Das liest man derzeit rauf und runter: In jedem Marketing-Trend-Ausblick 2016 ist davon die Rede. Alle sind auf der Suche nach relevantem Content. Das Schöne ist: Wir haben ihn! Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes „Content-Generatoren“. Kleines Beispiel gefällig: Unsere Redaktion setzt in einem durchschnittlichen Monat locker über 100 Redaktionsprojekte um. Für den laufenden Februar sind übrigens laut unserer allwissenden Datenbank, Stand 2. Februar, exakt 103 in der Planung. Und es kommen täglich Weitere dazu. Der entscheidende Punkt ist, dass dies eine ideale Ausgangsbasis darstellt, um den Content – beispielweise einen Fachartikel, einen Kommentar, eine Pressemitteilung oder einen Media Alert – auch für andere Kommunikationskanäle und -disziplinen zu nutzen: „Recycling“ heißt das Zauberwort. Ein Fachartikel wird beispielsweise nicht nur für die Medienplatzierung genutzt, sondern idealerweise auch gleich in andere passende Zielformate gebracht: etwa in ein Video, schriftliches Interview, Experten-Statement, einen Blog-, Newsletter- oder Website-Beitrag. Für unsere Kunden ist das zu unserem Erstaunen immer wieder eine Überraschung, für uns gelebter Alltag.

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… stehen sie auf der Agenda – die Weihnachtsgrüße an Kunden und Geschäftspartner. Ist man kein konsequenter Kartenschreibverweigerer, ist die Frage dabei weniger, ob Karte ja oder nein, sondern in welcher Form: per Post oder elektronisch. 

Wir wollen an dieser Stelle eindeutig für die traditionelle Weihnachtskarte plädieren. Zugegeben, die physische Weihnachtskarte erscheint in der digitalen Welt inzwischen fast wie ein Anachronismus. Möchte man aber einen bleibenden und persönlichen Eindruck hinterlassen, sollte man sich auf jeden Fall für eine „richtige“ Weihnachtskarte entscheiden. Natürlich können auch elektronische Wünsche bei guter und persönlicher Formulierung einen bleibenden Eindruck beim Adressaten hinterlassen. Die „echte“ Weihnachtskarte zeigt dem Empfänger aber: hier hat sich jemand Zeit genommen und Mühe gemacht. Die handgeschriebenen Wünsche bringen dem Empfänger eine besondere Wertschätzung entgegen – mit einem Wisch oder Klick ist eben nicht alles weg. Daher sollten gute Kunden und enge Geschäftspartner auf jeden Fall mit einer persönlich formulierten, handschriftlichen Karte bedacht werden. 

Kleiner Selbsttest zum Schluss: Was erhalten Sie selbst lieber – eine standardisierte E-Mail oder eine handgeschriebene Karte? Eben.

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