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Ich weiß noch, welch große Augen ich gemacht habe, als ich im Juli 2007 zu PR-COM kam und mit der hauseigenen Datenbank „4D“ vertraut gemacht wurde. Hier wurden nicht nur Projekte jeglicher Art bis ins Detail erfasst – nein, auch Medien, Pressekontakte und -veröffentlichungen wurden so gepflegt und verwaltet. Als ich gezeigt bekam, dass Pressemitteilungen ebenfalls aus dem System heraus teilautomatisiert verschickt werden können und ich nicht mehr gezwungen war aus endlosen Excel-Tabellen E-Mail-Adressen zu kopieren und dann händisch ins BCC einer E-Mail zu kopieren, da wusste ich, dass ich nun in der richtigen Agentur gelandet war, die meinen Anspruch an professionelles Arbeiten auch durch eine entsprechende IT-Infrastruktur unterstützt.

Auch wenn es etwas gedauert hat, bis ich einen Großteil der Funktionen erlernt habe (Aha-Erlebnisse bleiben bis heute nicht aus), so bin ich immer noch ein großer Fan unserer Datenbank und als kleiner Ordnungsfanatiker preise ich die Vorteile immer wieder gerne bei jedem potenziellen Skeptiker an. 

Ich weiß gar nicht mehr, wie ich vor meiner Zeit bei PR-COM überhaupt anständige Reportings erstellen konnte, geschweige denn die monatlichen Clipping-Bundles oder den Überblick über 30-50 verschiedene Projekte behalten habe, die ich anhand zahlloser Endlos-Listen strukturiert und sortiert hatte. Wenn ich also gefragt werde, was ich an PR-COM besonders schätze, dann nenne ich – neben meinen lieben Kollegen – immer als eines der ersten „Pros“ unsere Datenbank, ohne die ich inzwischen keinen Arbeitstag mehr überstehen könnte. Wenn also laute Schimpftiraden aus der Nussbaumstraße 12 ertönen, kann man davon ausgehen, dass unsere Datenbank kurzfristig nicht verfügbar ist und sich alle 4D-Süchtigen fragen, wie sie nur den Tag überstehen sollen.

Man sollte über IT eben nicht nur reden und schreiben, sondern sie auch „leben“ – und das machen wir bei PR-COM seit nun schon 25 Jahren.

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Unser Kunde Red Hat hat diese Woche ein schönes Anwendungsbeispiel aus seiner Reihe "Open Source Stories" mit der Non-Profit-Organisation e-NABLE vorgestellt. In einer kurzen Dokumentation, die im Rahmen der All Things Open Conference präsentiert wurde, wird gezeigt, wie das globale Netzwerk von freiwilligen Helfern Open-Source-Technologie und 3D-Druck nutzt, um Prothesen für bedürftige Menschen zu bauen. Im Vordergrund steht dabei das Ziel, diese Prothesen unzureichend versorgten Bevölkerungsgruppen auf der ganzen Welt kostenlos zur Verfügung zu stellen. e-NABLE verändert damit Leben und zeigt, welche Dimensionen die Open-Source-Philosophie eröffnen kann.

Der Link zur vollständigen Kurzdokumentation: http://www.redhat.com/en/open-source/stories/e-nable

Die Reihe Open Source Stories verweist auf Menschen, die Open Source in ihrem täglichen Leben und Business nutzen. Sie soll vor allem Geschichten zeigen, welche den Menschen in den Mittelpunkt heben und die Open Source als spezielle Denkart definieren, die ein breites Spektrum der Gesellschaft und Kultur betrifft und die den Vorsprung der Technologie im 21. Jahrhundert nutzt.

Quelle: Red Hat

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Früher hatten wir zwei Zimmer unserer Wohnung untervermietet. Christian war Lehrer, nebenbei Maler und besaß ein eigenes Atelier – und einen Computer. So einen schicken Commodore oder wie wir früher sagten, C64. Diese Tatsache an sich war schon interessant, es kamen dann aber noch eine ganze Menge toller Computerspiele dazu. Diese hatten es meiner kleinen Schwester und mir angetan.

Jedes Mal, wenn Christian zu Hause in seinem Zimmer war und die Tür zu hatte, würfelten wir aus, wer klopfen und fragen musste: „Christian? Dürfen wir nochmal Pac-Man spielen?“ Irgendwann hatten wir bereits eine mehr oder weniger dicke Zettelsammlung mit irgendwelchen Codes, um zum gewünschten Spiel zu gelangen. Heute ist es mir völlig schleierhaft, wie wir mit den Buchstaben- und Zeichencodes in MS-DOS überhaupt je da gelandet sind, wo wir hin wollten – nachdem nach der Eingabe des Befehls erst einmal gefühlte 30 Sekunden irgendwelche Codes über den Bildschirm ratterten. Am Ende blinkte dann der weiße Eingabe-Strich, um uns zu signalisieren, dass nun der nächste Code eingetippt werden kann. Aber an den Spaß, den wir bei den Spielen hatten, erinnere ich mich heute noch.

Unvergessen die zwei Gorillas, die sich in einer urbanen Skyline gegenüberstanden und sich gegenseitig mit Bananen bewarfen... oder einem Bumerang, das war aufgrund der Auflösung nicht zu erkennen. Und wenn der eine den anderen getroffen hatte, schlenkerte dieser siegestaumelnd mit den Armen – was dann eher ähnlich elegant aussah wie ein Roboter auf einem Drahtseil. Oder Wurmi – ein kantiger Strich, der sich durch ein kantiges Bild „gewurmt“ hat, die Zahlen 1-9 fressen musste und dabei immer länger und schneller wurde... Je nach Level kamen dann kantige Labyrinth-Striche dazu, die man auch nicht berühren durfte. Später dann legendär die Lemminge. Ich sehe sie noch heute vor mir, wie sie mit wippendem Kopf und Haarmatte über den Bildschirm laufen: der eine hackt, der andere gräbt, der nächste schwimmt und der übernächste baut eine Treppe – und wenn die Zeit für den zugeteilten Befehl vorbei war, dann drehten sie sich einem zu, guckten einen an, zuckten mit den Schultern und liefen ganz normal weiter. Mit wippendem Kopf und Haarmatte.

Irgendwann zog Christian dann leider aus, weil wir die Zimmer brauchten. Den PC nahm er natürlich mit. War klar, was ich mir zum nächsten Geburtstag wünschte, oder? Und der neue konnte sogar in Farbe!

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Heroes and Zeroes, Nullen und Einsen, Sounds und Beats aus dem Computer, Televoting (O. K., das ist dieses Jahr ausnahmsweise mal nicht schuld), animierte Strichmännchen – damit kann man heutzutage den Eurovision Song Contest gewinnen. Böse Zungen würden da noch hinzufügen: Und das alles, ohne einen brauchbaren Song zu haben! Aber bilden Sie sich Ihre eigene Meinung - das ist Mans Zelmerlöw mit „Heroes“:

Vor 25 Jahren sah der ganze Wettbewerb freilich noch ganz anders aus. Animationen in der Live-Situation waren ferne Zukunftsmusik, die Punkte vergaben damals noch die Jurys – und anstatt digital eingespieltem Halbplayback vom Band gab es noch das gute alte Orchester.

Der Gewinnersong von 1990, „Insieme: 1992“ von Toto Cutugno, ist dabei im Gegensatz zu all den schnell vergessenen Eintagsfliegen, die der Sangeswettbewerb seit den 1990er Jahren erzeugt hat, einer der wenigen, die man auch noch heute kennt. Und hat dabei sogar eine Message, die man in aktualisierter Form auch wieder auf die Jetztzeit beziehen kann: „Unite, unite Europe!“ Einer der letzten wahren ESC-Klassiker. Und ein prima Beweis dafür, dass ein guter Song auch ohne den übermäßigen Einsatz von IT bestehen kann.

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Nicht nur Technologie und Unternehmen sind neu entstanden, auch die Begriffe und Redeweisen haben sich … na ja, neu erfunden:

  • Das Erlebnis: Kundenerlebnis und E-Mail-Erlebnis
  • Die Kundenerfahrung
  • Die Expertise
  • Die Agilität
  • Die 360-Grad-Sicht
  • sich neu erfinden
  • adressieren
  • xy-getrieben
  • Das Cyber-xy
  • Am Ende des Tages
  • unternehmenskritisch
  • Die Customer-Journey
  • Die Generation xy
  • Mobility/Cloud/Big-Data-Initiative
  • Die/unsere DNA
  • X ist das neue y
  • Wie cool/geil/abgefahren ist das denn?
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Die Flops in der IT in den vergangenen 25 Jahren sind nicht an einer Hand abzuzählen, sie sind vielmehr Legion. Als erstes fallen einem dabei natürlich am Bedarf vorbei entwickelte oder technisch nicht ausgereifte Produkte oder „Lösungen“ ein. Ein Beispiel: Das große Thema Tablet-PC und Handschriftenerkennung, das Microsoft ab 2002 massiv vorangetrieben hat. Doch auch trotz immensem Entwicklungsaufwand ließ die Qualität bei der Handschrifterkennung immer noch zu wünschen übrig. Ich kann das nach ausführlichsten Tests aus eigener Erfahrung nur bestätigen. Und auch auf die Killerapplikationen, die nach Microsoft zum flächendeckenden Durchbruch der Geräte führen sollten, wartete man vergeblich.

Doch am Produkt liegt es nicht immer. Auch völlig verfehlte oder „unglückliche“ Vertriebsansätze können für das Scheitern verantwortlich sein. Ein Beispiel hierfür ist das Engagement von IT-Herstellern hierzulande im Consumer-Electronics (CE)-Segment. Sie dachten, in der IT etablierte und erfolgreiche Channel-Konzepte 1:1 auf den CE-Bereich übertragen zu können. Das war allerdings ein Trugschluss und von Anfang an zum Scheitern verurteilt, angesichts einer gänzlich anders strukturierten Fachhandelslandschaft und auch unterschiedlichen Erwartungshaltungen des einzelnen Fachhändlers, der natürlich eine direkte Betreuung durch den Hersteller gewohnt war. Hier haben viele IT-Hersteller Federn gelassen und sich dann gänzlich aus diesem Geschäft zurückgezogen – man denke nur an Acer.

Doch was sind die Gründe für die häufigen Flops? Abgesehen davon, dass auch viele Unternehmen bei Produkteinführungen ohne vorhergehende Marktforschung anscheinend nur nach dem Trial-and-Error-Verfahren vorgehen, liegen die Dinge vielfach einfacher, als man denkt: Oft wird schlicht und ergreifend die Basis-Arbeit nicht geleistet, und das fängt schon damit an, dass der Marketing-Mix mit den klassischen vier Säulen Produkt-, Preis-, Vertriebs- und Kommunikationspolitik nicht ausreichend im Auge behalten wird.

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Wenn ich in meiner nun auch schon ein paar Jährchen dauernden Tätigkeit als Redakteur in der IT-Branche etwas gelernt habe, dann das: mein Geschichtslehrer hatte recht.

Als er mir in der 13. Klasse meine Facharbeit korrigiert zurückgab, meinte er vor versammelter Mannschaft, inhaltlich sei das ja alles wunderbar, aber komplizierte Formulierungen würden die Verständlichkeit eines Textes nicht gerade erhöhen und deshalb könne er mir auch leider nicht die volle Punktzahl geben. Wenn ich glauben würde, dass ein komplizierter Text auf einen intelligenten Autor hindeute, dann sei ich mächtig auf dem Holzweg. Das Gegenteil sei richtig.

Selbstverständlich nahm ich mir seine Worte nicht zu Herzen und tat ihn insgeheim als zu einfach gestrickt ab. Zu Beginn des Studiums wurde ich in meiner Meinung sogar noch bestärkt, denn dort konnte ich meiner Verklausulierungswut nach Lust und Laune ungestraft frönen. Als ich dann aber – als Praktikant bei einer Tageszeitung – zum ersten Mal ein Redaktionsbüro von innen sah, war es damit ganz schnell vorbei. Wer den in Redaktionen üblichen rauen Ton kennt, kann sich in etwa vorstellen, wie die, ähem,  „Besprechungen“ meiner ersten Texte abliefen.

Soviel Glück scheint nicht jeder gehabt zu haben, der in der IT-Branche Texte schreibt. Gerade dort wimmelt es geradezu von Autoren, die nach dem Motto schreiben: „Je unverständlicher etwas ist, desto toller muss es sein“. Und sich dann wundern, dass ihre Traktate nicht veröffentlicht werden.

Hätten mal besser auf ihren Geschichtslehrer hören sollen.

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Die Deutschen sind konservativ; nein, ich meine nicht ihre politische Einstellung, sondern ihr Einkaufsverhalten. Auf der einen Seite nutzen sie heutzutage das Internet für nahezu alle Angelegenheiten des täglichen Lebens – nur beim Einkauf von Lebensmitteln tun sie sich schwer. Die Marktforscher von Nielsen formulieren es etwas zurückhaltender, lassen aber gleichwohl keinen Zweifel aufkommen: „Die Deutschen sind Einkaufstraditionalisten“. Wo und wie Verbraucher einkaufen, hat sich in den letzten Jahren massiv verändert – bei Lebensmitteln aber scheint die Zeit stehen zu bleiben.

Woran scheitert es? Nielsen hat darauf die Antwort: „Die Lieferung nach Hause ist ein wichtiges Thema für die Deutschen, denn mehr als die Hälfte der Verbraucher (66 Prozent) lehnen es ab, online bestellte Waren bei einer Abholstelle ('Drive Through') abzuholen, wie es beispielsweise in Frankreich sehr beliebt ist.“ Im Übrigen klappt das mit den Abholstellen auch in der Schweiz sehr gut. Der Online-Supermarkt LeShop. Die Migros-Tochter sieht in der Schweiz Bedarf für rund 50 Abholstationen. In Frankreich sollen es bereits zirka 2.000 sein. Warum sollte so etwas nicht auch in Deutschland funktionieren?

Wo auf dem Land die Lebensmittelläden verschwanden, haben in den letzten Jahren Dorfläden aufgemacht; in der Zwischenzeit sollen es rund 200 sein. Die ersten schließen aber auch wieder, weil sie auf Dauer nicht rentabel arbeiten können. Abholstellen von Online-Supermärkten wären hier eine gute Alternative. Das würde Tante Emma zu einem zweiten Leben verhelfen.

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Ich möchte hier mal ein Plädoyer loswerden. Oder besser gesagt ein paar beruhigende Worte an alle Studienabsolventen richten, die auf unsere Website gelangen – vielleicht sogar, weil sie erwägen, sich auf einen Job bei uns zu bewerben – und dann bei der Durchsicht unserer Kunden verschüchtert den Browser-Tab schließen in der (fälschlichen!) Annahme, sie seien für diese Themen nicht qualifiziert oder richtig ausgebildet.

Bitte habt keine Scheu vor Begriffen wie Enterprise Resource Planning, Cloud, Applikation, Systemintegration, Skalierung oder High-Performance-Computing! Ihr müsst keine Informatiker oder Geeks sein, um Kunden aus dem ITK-Umfeld ordentlich betreuen zu können. Damit man mir das glaubt, gebe ich hier mal eine kleine Übersicht zum Besten. In unserem Berater-Team tummeln sich unter anderem studierte

  • (Psycho-)Linguisten
  • Historiker (sowohl für Vor-, Früh- als auch neuzeitliche Geschichte)
  • Romanisten
  • Slavisten
  • Anglisten
  • Germanisten
  • Kommunikationswissenschaftler
  • Marketingfachleute
  • Medienwissenschaftler
  • Buchwissenschaftler
  • VWLer
  • Soziologen
  • Politikwissenschaftler
  • Ethnologen
  • Anthropologen
  • Literaturwissenschaftler
  • Werbekaufleute

Die meisten unserer Berater haben sich erst im Laufe ihres Berufslebens mit den technischen Themen vertraut gemacht, für die sie heute PR machen. Das mag vielleicht zu Beginn etwas anstrengend und ungewohnt sein. Aber man findet sich in der Regel erstaunlich schnell in die Bereiche seiner Kunden ein und wirft dann selbst mit Begriffen um sich, für die man im Freundeskreis nur große Augen und verständnislose Blicke erntet. Die ITK ist ein extrem interessantes und spannendes Feld, das sich ständig verändert und unsere Kunden sind nicht selten mitverantwortlich für den technologischen Fortschritt, von dem wir alle in unserem Alltagsleben profitieren.

Wer wollte da nicht dabei sein smiley?

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Wer aus der PR-Branche kennt das nicht, man ist auf einer Party von Freunden eingeladen und es dauert nicht lange bis die Frage nach der Tätigkeit gestellt wird. Einige Berufsbezeichnungen sind selbsterklärend und jeder weiß genau, was damit gemeint ist. Kommt die Frage auf mich zu, sieht das schon anders aus. Der Satz „Ich bin PR-Beraterin“ zieht eigentlich immer ein „Aha, und was macht man da so?“ nach sich (außer ich bin auf einer PR-Veranstaltung, da ist die Fragestellung natürlich eine andere). Natürlich bin ich bereit, Auskunft über den sogenannten „PR-Berater-Beruf“ zu geben. Also, „PR“ steht für Public Relations und steht für die Öffentlichkeitsarbeit. Der PR-Berater ist ein Vermittler zwischen Unternehmen und der Presse. Er liefert Informationen des Kunden in neutraler Form an die Presse, die selbst entscheiden kann, ob Verwendung hierfür ist. Ein PR-Berater handelt zwar im Sinne des Unternehmens, kann sich aber in die Lage von Journalisten hineinversetzen. Er weiß somit, welche Informationen für die Presse relevant sind bzw. wie Informationen aufbereitet werden müssen.

Gerne würde ich jetzt noch über PR-Strategien, integrierte Kommunikation und den Unterschied zwischen B2B- und B2C-PR reden, aber ein Blick in die Gesichter sagt mir, dass mir keiner mehr folgen kann. Wenn ich Glück habe, kommt jetzt die Rückfrage „Ach, du machst Marketing oder Werbung“ ... Zu Beginn meiner PR-Karriere war ich oft noch bemüht, dieses Missverständnis aufzuklären. Ich wollte, dass mein privates Umfeld genau versteht, was ich tue, aber nach zehn Jahren nimmt dieser Eifer so langsam ab. Ich bin gespannt, ob das Berufsbild des PR-Beraters auch in zehn Jahren noch Fragezeichen auf die Gesichter zeichnet.

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In den letzten Jahren gibt es immer wieder Begriffe, die in hoher Regelmäßigkeit in diversen Berufssituationen auftauchen. Zeit, ein Buzzword-Bingo für die B2B-IT-PR zu erstellen. Bingo einfach ausdrucken und in eines der nächsten Meetings mitnehmen. Pro genanntem Buzzword wird abgehakt. Bei fünf vertikalen, horizontalen oder diagonalen Treffern aufstehen und folgendes rufen: „IT-PR: Glückwunsch zu 25 Jahren, PR-COM!“

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Wir hier bei PR-COM haben gerade in diesem Jahr auffällig oft über Kraftfahrzeuge geschrieben. Immer wieder, bei allen möglichen Themen, tauchten Autos als Beispiele auf. Connected Car, Electromobility oder autonomes Fahren sind ja Paradebeispiele für Digitalisierung, Internet der Dinge und all diese Sachen. Es zeichnete sich ab: Da tut sich was.

Und jetzt das. Diesel-Gate! Müssten wir jetzt enttäuscht sein?

Wegen dem bisschen autonomen Abgasmessen etwa? Ach was. Das zeigt doch, dass von Technikfeindlichkeit hierzulande keine Rede sein kann. In der digitalen Revolution muss sich die Automobilbranche eben, wie nennt man das heute so schön – nein, nicht verändern, nicht verbessern, nicht erneuern, noch mehr, noch größer, noch stärker – neu erfinden, danke, das war's:

"Wir sind dabei, Volkswagen ein Stück weit neu zu erfinden."
Manager W., Chef der Firma V., nur fünf Tage vor Diesel-Gate

Und neu, also ziemlich neu, sind eben Smartphones und Apps:

"Bis Ende des Jahrzehnts machen wir jedes unserer neuen Autos zum rollenden Smartphone." W. auf der Automesse in Frankfurt nur drei Tage vor Diesel-Gate

Die Vision war jedenfalls da: Ein rollendes Smartphone – wie abgefahren (!) ist (war) das denn? Und wie müssen wir uns das konkret vorstellen? Prozessor statt Stinkemotor? Und auch so mit wischen? Also nicht nur Scheibe, sondern alles wischen? Und jeder Wischer gleich in Facebook synchronisiert?  

Und wir werden dann nicht mehr fahren sondern rollen? Warum rollen? Weil es auch "Rollenprüfstand" heißt? Zur Erinnerung: das ist da, wo man diese Sachen testet, also wo dann die Software ganz ohne wischen … – tja, man hätte damals eben ganz genau zuhören müssen.  

Die Fachpresse hat trotzdem verstanden. Sie feierte das rollende Smartphone unter anderem so:

"Autos werden Apps auf Rädern" (Welt)

Essen auf Rädern gibt's zwar schon länger, ist aber super-erfolgreich.

"Heiratsanzeige von App und Auspuff" (Augsburger Allgemeine)

Bingo! Das mit dem Auspuff war echt gut. Die Idee könnte man innovativ verlängern und dieses verdammte Stinkezeug, das immer aus dem Auspuff (old technology) strömt, endlich ganz loswerden: die rollende App soll nach ihrer Heirat das Zeug doch einfach per WhatsApp in die  … Cloud schicken.

Und die Zukunft ist schon da: Ich glaube, ich bin gestern hinter so einer Diesel-App hergefahren. Da war die Cloud schon voll realisiert.

Der neue Autofahrer rollt mit Gestensteuerung! (Quelle: IAA-Pressebilder, Impressionen-8457)

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Es ist Mitte Oktober – und genauso wie die ersten Lebkuchen zuverlässig bereits im August in den Läden stehen, trudeln nun die ersten Prognosen für das kommende Jahr ein. Was also bringt uns nun die IT Neues in 2016?

Auf dem Gartner Symposium/ITexpo, das vom 4. bis 8. Oktober 2015 in Orlando stattfand, machte der Marktforscher Gartner den Anfang und stellte seine zehn Top-IT-Trends für 2016 vor. Zu diesen IT-Trends zählt Gartner unter anderem den steigenden Mix an Endgeräten im Unternehmen („Device Mesh“) und eine sich daraus ergebende neue User Experience. Daneben ist 3D-Druck und seine Ausweitung auf neue Materialien wie Nickellegierungen, Carbon-Faser, Glas oder leitfähige Tinte sowie pharmazeutische und biologische Materialien auf der Liste. Außerdem werden folgende weitere Trends laut Gartner die IT im Jahr 2016 prägen: Information of Everything, Fortschritte im maschinellen Lernen, autonome Agenten und Dinge, adaptive Sicherheits-Architekturen, fortschrittliche System-Architekturen, App- und Service-Architekturen sowie eine Plattform für das Internet der Dinge.

Nicht alles ist aber so neu, denn das Internet der Dinge oder 3D-Druck waren auch schon auf der Liste für 2015, zusammen mit intelligenten Maschinen und dem Cloud Computing.

Wir sind jetzt schon gespannt, wohin sich das Jahr 2016 IT-technisch entwickelt.

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Wer heute als Journalist publizistische Wirkung erzielen möchte, muss nicht nur verstehen, wie soziale Netzwerke funktionieren, sondern sie auch nutzen, füttern und auf sie reagieren – so viel ist klar.

Bis vor einigen Jahren galt als Maßstab des Erfolgs von Journalisten noch, ob und wie oft eine Geschichte von „Leitmedien“ wie der Süddeutschen, FAZ und Co. aufgegriffen und zitiert wird: Wer oft zitiert wird, kommt in die Köpfe, positioniert sein Blatt als Leitmedium und wird am Ende vom Leser gekauft – so die elitäre Theorie, die heute im Zeitalter von Facebook und Co. überholt ist, denn früher entschied der Journalist und die Leser blieben außen vor. Was heute zählt sind Zitate-Rankings von Rivva oder 10000Flies, die zeigen, welche Artikel in den sozialen Netzwerken wie oft geliked und geteilt werden. Und damit, welche Nachrichten die Leser interessieren ­– manchmal sogar andere als diejenigen, die Journalisten der Tagesschau, des Mannheimer Morgen oder des Buxtehuder Tagblatts als relevant ansehen. Wird ein Beitrag vielfach geliked, geteilt oder per Twitter weiterverbreitet, hat der Journalist seine Leser und damit sein Ziel erreicht. „Social is our Frontpage“ sollte nicht nur bei der Huffington Post gelten.

Schon heute publizieren laut einer BITKOM-Studie 79 Prozent der deutschen Journalisten in sozialen Medien und Blogs. Und um hier lesergerecht zu schreiben, liegt die Recherche auf eben diesen Plattformen nahe. Dieses Potenzial hat auch Facebook erkannt und schaltet sich ein: Nachdem Facebook Verlinkungen den Kampf angesagt hat und Zeitungsinhalte künftig direkt bei sich veröffentlichen will, führt das soziale Netzwerk das Recherche-Tool Signal speziell für Journalisten ein – ein vermeintliches „Wunderwerkzeug“, mit dem sie leichter und schneller Inhalte aus dem sozialen Netzwerk finden, aufbereiten und einbinden können. Journalisten bekommen aktuell viel diskutierte Themen oder eine Übersicht angezeigt, welche Berühmtheiten auf Facebook in Echtzeit am meisten diskutiert werden. Mit Signal können sie Instagram genauer nach Hashtags durchsuchen und erhobene Datenvergleiche einbinden. Verfügbar ist Signal aktuell auf individuelle Anfrage.

Was bedeutet das für die PR? Sind Pressemitteilungen überflüssig? Posten und teilen wir Presseinformationen oder gar nur Links zu neuen Produktseiten nun auf Facebook? Greifen Journalisten Userkommentare auf, anstatt sich an faktischen Unternehmensinformationen zu orientieren? Noch ist es nicht so weit, noch ist die Pressemeldung das mehrheitlich genutzte Informationsmittel und noch nutzt der ein oder andere Journalist auch das Telefon – und wenn auch nur, um sich rückzuversichern, ob die Informationen, die er im Netz aufgegriffen hat, auch tatsächlich stimmen.

Trotz aller Diskussionen, was man Facebook und Co. zu Gute halten muss, sind die Aktualität, die Unmittelbarkeit und das darin gespiegelte Meinungsbild.

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Die Pressemitteilung gehört zum PR-Alltag dazu und ist nicht wegzudenken. Aber ist diese Denkweise noch zeitgemäß? News verbreiten sich doch mittlerweile rasant über beispielsweise Social- Media-Kanäle. Nur ein Post bei Facebook oder Twitter reicht schon aus und der Inhalt geht um die ganze Welt. Daneben wirkt die gute alte Pressemitteilung wie eine Schnecke, die ewig braucht, um ans Ziel zu kommen.

Es gibt vermehrt Kritiker, die der Meinung sind, dass die Pressemitteilung ausgedient hat. Andere Formate seien zeitgemäßer wie Blogs, (Echtzeit-)Videos, Tweets, Facebook- und Instagram-Postings oder Infografiken. In welcher Form eine News auch verbreitet wird, eins bleibt gleich: Content ist King! Ist der Inhalt nicht relevant oder kreativ, hilft auch kein Facebook, um mehr Aufmerksamkeit zu erzielen. Des Weiteren sollte ebenfalls berücksichtigt werden, um welches Produkt und um welche Zielgruppe es geht. Insbesondere bei B2B-Themen werden die Zielgruppen nicht unbedingt über die Social-Media-Kanäle erreicht. Daher macht es weiterhin Sinn, Pressetexte direkt an Journalisten zu senden. Diese veröffentlichen die News in Fachzeitschriften oder auf Onlineseiten, die von Interessierten gelesen werden.

Ist es demnach nicht falsch, von der Abschaffung der Pressemitteilung zu sprechen? Vielmehr gibt es mehr Kanäle, über die eine News verbreitet werden kann. Schließlich hat sich die Art des Versands stets weiterentwickelt. In den 80ern und 90ern wurde die Pressemitteilung per Post oder per Fax an die Medien gesendet. Nur weil sich der Versandweg geändert hat, wurde die Pressemitteilung nicht gleich abgeschafft. Heute schicken PR-Agenturen sie per E-Mail, stellen sie in Online-Presseportale ein oder teilen sie über Social-Media-Kanäle. Also ein Hoch auf die Pressemitteilung!

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Die digitale Transformation der vergangenen Jahre hat die IT-Struktur in Unternehmen grundlegend verändert: Die Verwendung mobiler Endgeräte sowie die Verlagerung von Daten in die Cloud haben zu neuen Workflows am Arbeitsplatz geführt, den Mitarbeitern ungeahnte Freiheiten ermöglicht und technische Grenzen überwunden.

Aber Vorsicht! In dem selben Maße, wie diese Innovationen zum mächtigen Erfolgskonzept in Unternehmen wurden, gibt es auch eine dunkle Seite der Macht: Trends wie Cloud und Mobile haben die sogenannte Schatten-IT befördert. Parallel zur offiziellen IT entwickelt sich eine klandestine Struktur: Wenn die IT-Abteilung schläft oder nicht die finanziellen Ressourcen vorrätig hat, um schnell genug die passenden Services zur Verfügung zu stellen, gewinnt das Ganze eine willkürliche Eigendynamik. Mitarbeiter benutzen beispielsweise eigenmächtig private Geräte, Software, Dienste und speichern ihre Daten in externen Datenbanken. 

User holen nicht erst offiziell eine Genehmigung vom Arbeitgeber ein, sondern benutzen nach eigenem Gusto ihre privaten Devices im Untergrund - dies zum großen Verdruss der IT-Verantwortlichen. Dabei gibt es nicht nur einzelne schwarze Schafe. Wer hat es nicht selbst schon gemacht - eine Mail an die private Mail-Adresse weitergeleitet oder ein File auf sein privates Gerät heruntergeladen? Doch es bleibt leider nicht bei diesen kleinen Bagatelldelikten, denn mit der zunehmenden Agilität und Mobilität hat die Interaktion im Schatten ungeahnte Ausmaße angenommen, was nicht zuletzt aufgrund der Cloud möglich wurde. 

Mittlerweile haben Firmen ein Problem mit der Schatten-IT: Unternehmensrichtlinien werden missachtet und die Risiken, die durch die Standardisierung der IT gebannt werden sollten, werden immanent. Wenn erst einmal eine heterogene IT-Landschaft entsteht, wird es unmöglich diese zentral zu steuern und zu kontrollieren. Die verwendeten Applikationen, Geräte etc. haben weder eine sichere Herkunft noch sind sie getestet oder können vom IT-Support verwaltet und aktualisiert werden. Sie sind das perfekte Einfallstor für Angriffe jeglicher Art. Die Sicherheit der Unternehmensdaten ist nicht mehr gewährleistet.

Aber nicht nur die eventuellen Sicherheitsvorfälle können das Unternehmen ein Vermögen kosten: Allein schon die Verwendung fremder Software-Tools verursacht Nebenkosten, bei der im schlimmsten Fall sogar noch Lizenzrechte verletzt werden. Dies kann richtig kostspielig werden!

Auch wenn die Schatten-IT innovative Prozesse (wie zum Beispiel neue Kommunikationsformen) im Unternehmen anstoßen kann, ist oberste Vorsicht geboten. Hauptproblem bleibt, dass die wenigsten Firmen sich überhaupt bewusst sind, dass es diese Schatten-IT in ihrem System gibt. Das Treiben der User in der IT bleibt für die Profis oft unsichtbar und unvorhersehbar. Und dann wäre da ja auch noch der unberechenbare DAU...

Quelle: pixabay / Lizenz: CC0 Public Domain / FAQ

Quelle: pixabay / Lizenz: CC0 Public Domain / FAQ

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High Performance Computing (HPC) ist weiterhin auf dem Vormarsch. HPC-Anwendungen finden sich inzwischen in nahezu allen Bereichen der Natur- und technischen Wissenschaften, moderne Grundlagenforschung in Wissenschaft und Industrie wäre ohne Simulations- und Analyseverfahren auf Hochleistungsrechnern unmöglich.

Doch wie wird die HPC-Technologie konkret und zu welchem Zweck eingesetzt? Darüber berichteten kürzlich Anwender aus Forschung und Lehre auf dem HPC-Roundtable von Dell und Intel. 

Professor Carsten Könke vom Institut für Strukturmechanik der Bauhaus-Universität Weimar stellte vor, wie mithilfe der HPC-Technologie Simulationssysteme und -umgebungen für den Flugzeug- und Automobilbau entwickelt werden, um neue Materialien am Computer und ohne teure Versuche entwerfen zu können. 

Professor Dominik Horinek vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie an der Universität Regensburg zeigte unter anderem auf, wie mittels Computersimulationen molekulare Strukturen und die Dynamik von Flüssigkeiten und Lösungen modelliert und so beispielsweise neue Lösungs- und Waschmittel entwickelt werden.  

Die Teilnehmer waren mehr als beeindruckt von den spannenden Vorträgen, in denen die sonst so abstrakte HPC-Technologie konkret und praktisch dargestellt wurde.

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Ich nehme an, dass ein paar Kollegen beim Lesen dieser Zeilen gleich wissend nicken werden, denn sie haben sich bestimmt auch schon einmal in der folgenden Situation befunden.

Man steht irgendwo (auf einer Messe, einem Kundenevent oder auch nur beim Bäcker) und kommt mit einem bislang unbekannten Mitmenschen ins Plaudern. Es dauert nicht lange bis sich das Gespräch um die jeweiligen Berufe zu drehen beginnt und dann geht der Dialog in etwa so:

„Und was machen Sie beruflich, wenn ich fragen darf?“

„Sie dürfen, Sie dürfen! Ich arbeite in einer PR-Agentur im schönen Herzen Münchens.“

„Ach, Sie machen Werbung.“

„(...)“

Ab dieser Stelle ist der weitere Gesprächsverlauf schwer vorherzusagen und hängt stark vom jeweiligen Tagesgemüt des PR-Menschen ab. Klar ist nur, dass in den allermeisten Fällen (Er)Klärungsbedarf besteht und zwar darüber, was PR eigentlich tut.

Ich will versuchen, mich ganz kurz zu fassen.

PR macht keine Werbung und PR ist nicht gleichzusetzen mit Marketing. Das vorweg. PR versteht sich als Kommunikationskanal zwischen einem Unternehmen und der Öffentlichkeit oder einer bestimmten Zielgruppe. Wir PR-COMler betrachten uns ganz gerne als Aufklärer. Wir helfen Unternehmen, ihre Produkte bekannt zu machen und deren Nutzen zu erklären, ihnen (den Firmen) ein Profil und ein Gesicht zu geben und ihr Fachwissen mit der interessierten Öffentlichkeit zu teilen.

Manchmal für Außenstehende (und gelegentlich auch für unsere Kunden) schwer zu fassen, ist die Tatsache, dass wir nichts verkaufen. Veröffentlichung für entsprechende Gegenleistung – das funktioniert bei uns nicht. Es ist wichtig zu verstehen, dass wir die Zielgruppen unserer Kunden niemals direkt adressieren, sondern dass wir Informationen und Inhalte stets für einen ganz bestimmten Kreis aufbereiten: die Presse. Die Journalisten allein entscheiden, ob eine Neuigkeit oder ein Text es wert ist, wiederum mit ihren Lesern, und damit den Zielgruppen unserer Kunden, geteilt zu werden.

Wie wir das genau anstellen, worauf wir bei unserer täglichen Arbeit achten müssen und welche Stolpersteine sich uns manchmal in den Weg stellen – das sind Details, auf die meine Kollegen in diesem Blog schon in der Vergangenheit öfter eingegangen sind und die sie sicher auch künftig beschreiben werden.

Aber eines halten wir fest. Nein, PR ist keine Werbung und Äpfel sind keine Birnen.

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Kürzlich bin ich über einen Bericht der Computerwoche gestolpert, der sich mit dem „EICAR Minimum Standard für Anti-Malware-Produkte“ beschäftigt: Demnach dürfen sich entsprechende Lösungen der Firmen F-Secure, G Data, Trend Micro und Kaspersky bald mit dem EICAR-Prüfsiegel schmücken. Die Produkte dieser Anbieter erfüllen somit folgende Sicherheits-Standards:

  • Einhaltung von Datenschutzbestimmungen
     
  • Nachvollziehbare Datenkommunikation
     
  • Garantieren, dass die Software nicht manipuliert ist.

Zugegebenermaßen war ich überrascht, über die Notwendigkeit einer „Plakette“ zu lesen, die die Achtung – so sollte man meinen – fundamentaler Rechte und Pflichten Anwendern gegenüber bestätigt. Jedoch fällt auf, dass keine amerikanischen Unternehmen beteiligt sind und voraussichtlich auch nicht sein werden. Genau, da war doch was: Stichwort NSA-Affäre; zudem ist bekannt, dass die amerikanische Gesetzgebung unter bestimmten Bedingungen den eigenen Geheimdiensten die Möglichkeit des Zugangs zu Unternehmensdaten einräumt. Aber auch in Deutschland hat sich der BND in Sachen Wirtschaftsspionage ja bekanntlich nicht mit Ruhm bekleckert ...

Vor diesem Hintergrund macht ein Siegel als vertrauensbildende Maßnahme in einem verunsicherten Markt durchaus Sinn und kann für bestimmte Anbieter von Enterprise-Security-Software ein richtiger Schritt sein. Die Botschaft ist simpel: „Wir sind sauber!“

Das Siegel erhalten zunächst Unternehmen, die sich per Unterschrift dazu verpflichten, diese Kriterien einzuhalten. In einem späteren Schritt sollen dann unabhängige Prüflabore kontrollieren. EICAR, die European Expert Group for IT-Security, ist eine unabhängige und unparteiische Organisation von IT-Security-Experten aus den Bereichen Wissenschaft, Forschung und Entwicklung sowie der Industrie.

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Es gibt kaum einen Bereich in dem das Internet of Things (IoT) nicht Einzug gehalten hätte. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass Entwickler weltweit davon ausgehen, dass ihre IoT-Apps im produktiven Einsatz echte Umsätze generieren. Laut einer Umfrage, die von Progress in Auftrag gegeben wurde, sehen die Befragten weltweit derzeit folgende Gebiete als die wichtigsten bei der Entwicklung von IoT-Apps an: Smart Homes (19%), Wearables (13%), die Automotive-Branche (11%) und den Bereich Sport/Fitness (11%). Für die deutschen Entwickler stehen die Apps für den Einzelhandel an erster Stelle. Die höchsten Umsätze werden ihrer Meinung nach in den Bereichen Wearables und Logistik erzielt.

So viele Vereinfachungen das IoT mit sich bringt, stellt auch hier das Thema Schutz der Daten und der Privatsphäre eine große Herausforderung dar. Welchen Stellenwert dieses Thema in Deutschland einnimmt, zeigt der internationale Vergleich. Für 34 Prozent der deutschen Entwickler ist das die größte Herausforderung, während die anderen Länder hier bei 20 Prozent liegen.

Weitere Informationen zur Studie gibt es hier: https://d117h1jjiq768j.cloudfront.net/docs/default-source/default-document-library/progress/documents/rollbase/iot_survey_infographic_2015.pdf?sfvrsn=2

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