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Das liest man derzeit rauf und runter: In jedem Marketing-Trend-Ausblick 2016 ist davon die Rede. Alle sind auf der Suche nach relevantem Content. Das Schöne ist: Wir haben ihn! Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes „Content-Generatoren“. Kleines Beispiel gefällig: Unsere Redaktion setzt in einem durchschnittlichen Monat locker über 100 Redaktionsprojekte um. Für den laufenden Februar sind übrigens laut unserer allwissenden Datenbank, Stand 2. Februar, exakt 103 in der Planung. Und es kommen täglich Weitere dazu. Der entscheidende Punkt ist, dass dies eine ideale Ausgangsbasis darstellt, um den Content – beispielweise einen Fachartikel, einen Kommentar, eine Pressemitteilung oder einen Media Alert – auch für andere Kommunikationskanäle und -disziplinen zu nutzen: „Recycling“ heißt das Zauberwort. Ein Fachartikel wird beispielsweise nicht nur für die Medienplatzierung genutzt, sondern idealerweise auch gleich in andere passende Zielformate gebracht: etwa in ein Video, schriftliches Interview, Experten-Statement, einen Blog-, Newsletter- oder Website-Beitrag. Für unsere Kunden ist das zu unserem Erstaunen immer wieder eine Überraschung, für uns gelebter Alltag.

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… stehen sie auf der Agenda – die Weihnachtsgrüße an Kunden und Geschäftspartner. Ist man kein konsequenter Kartenschreibverweigerer, ist die Frage dabei weniger, ob Karte ja oder nein, sondern in welcher Form: per Post oder elektronisch. 

Wir wollen an dieser Stelle eindeutig für die traditionelle Weihnachtskarte plädieren. Zugegeben, die physische Weihnachtskarte erscheint in der digitalen Welt inzwischen fast wie ein Anachronismus. Möchte man aber einen bleibenden und persönlichen Eindruck hinterlassen, sollte man sich auf jeden Fall für eine „richtige“ Weihnachtskarte entscheiden. Natürlich können auch elektronische Wünsche bei guter und persönlicher Formulierung einen bleibenden Eindruck beim Adressaten hinterlassen. Die „echte“ Weihnachtskarte zeigt dem Empfänger aber: hier hat sich jemand Zeit genommen und Mühe gemacht. Die handgeschriebenen Wünsche bringen dem Empfänger eine besondere Wertschätzung entgegen – mit einem Wisch oder Klick ist eben nicht alles weg. Daher sollten gute Kunden und enge Geschäftspartner auf jeden Fall mit einer persönlich formulierten, handschriftlichen Karte bedacht werden. 

Kleiner Selbsttest zum Schluss: Was erhalten Sie selbst lieber – eine standardisierte E-Mail oder eine handgeschriebene Karte? Eben.

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Ob die selbstbetriebene Private Cloud, eine flexible und kostengünstige Public Cloud oder eine Mischform wie die Hybrid oder Multi-Cloud – die Möglichkeiten für Unternehmen Cloud-Architekturen aufzubauen, sind vielfältig. Doch für wen bietet sich welches Modell an und in welcher Planungs- und Umsetzungsphase befinden sich Unternehmen in Deutschland überhaupt?

Dieser Frage widmete sich Nexinto gemeinsam mit dem unabhängigen IT-Research- und Beratungsunternehmen Crisp Research in der aktuellen Studie „Multi-Cloud-Management im Mittelstand“.

Dabei hat sich gezeigt, dass gerade für mittelständische Unternehmen Single-Cloud-Architekturen in Zukunft die Ausnahme darstellen werden. Sie setzen mehrheitlich auf hybride und Multi-Cloud-Architekturen (68,8 Prozent). Die Vorteile liegen auf der Hand: Man kann einerseits unternehmenskritische Daten bei sich behalten, und dennoch auf die Flexibilität und Kostenvorteile einer Public Cloud zurückgreifen.

Doch wie so oft steckt der Teufel im Detail: Viele mittelständische Unternehmen verstehen die Public Cloud nicht und schätzen die Aufgabenverteilung falsch ein. So sehen mehr als die Hälfte der mittelständischen Unternehmen (57,3 Prozent) bei der Public-Cloud-Nutzung die Verantwortung für den Betrieb und die Sicherheit der eigenen Applikationen, Services und Systeme beim Anbieter.

Mittelständische Cloud-Sourcer verstehen das Shared-Responsibility-Modell nicht: Bei allen Fragen rund um den Betrieb und die Sicherheit nehmen die IT-Entscheider den Public-Cloud-Anbieter in die Pflicht. (Quelle: Crisp Research AG, 2015)

Die besondere Eigenschaft einer Public Cloud besteht jedoch genau in dem Self-Service-Modell. Das bedeutet, dass der Anbieter zwar die Verantwortung für den Betrieb und die Sicherheit auf der physikalischen Ebene übernimmt, der Kunde aber für die logische Ebene – also den zuverlässigen Betrieb der Anwendungen auf Software-Ebene – zu 100 Prozent selbst zuständig ist.

Für mittelständische Unternehmen eine große Herausforderung, denn oft fehlen die Ressourcen und das entsprechende Know-how, um diese Aufgaben selbst zu übernehmen.

Ein Managed Public Cloud Provider kann hier Abhilfe schaffen. Er bietet einerseits die flexiblen und kostengünstigen Strukturen einer Public Cloud, und gleicht andererseits die fehlenden Ressourcen aus und steht beratend bei der Umsetzung einer hybriden oder Multi-Cloud-Architektur zur Seite.

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Die digitale Transformation ist eine der wichtigsten Herausforderungen für Unternehmen, und man kann ohne Übertreibung sagen, dass die digitale Transformation schon heute ein echtes Zukunftsthema ist. Das heißt in der Praxis aber auch: Morgen wird niemand mehr daran vorbei kommen. Die digitale Transformation verändert Unternehmen und wirkt sich dabei massiv auf Geschäftsprozesse, Kundenbeziehungen und IT-Strategien aus. Tatsächlich bedeutet die digitale Transformation nicht weniger als einen Quantensprung. Doch den Weg in die digitale Zukunft bewirkt das gesamte Unternehmen, und kein Chief Digital Officer (CDO) alleine, denn digitale Transformation schließt immer auch einen Kulturwandel ein: Unternehmen müssen die eigene digitale Transformation auch wollen. Doch auch wenn die Digitalisierung alle Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft erfasst und mit immer höherer Geschwindigkeit prägt – im Mittelpunkt steht der Mensch, als Entscheider und Gestalter der digitalen Transformation.

Allerdings verfügen viele Unternehmen noch nicht einmal über eine digitale Strategie, geschweige denn über eine digitale Agenda, die diesen Namen auch verdient: Vor allem der deutsche Mittelstand droht, die digitale Transformation und damit seine eigene Zukunft zu verschlafen, wenn er die Transformation hin zu digitalen Geschäftsmodellen verpasst. Gleichzeitig ist der digitale Wandel keine Modeerscheinung, sondern längst Realität. Obwohl es, ebenfalls gleichzeitig, überall an digitaler Reife fehlt.

...

Es ist schon so: Wenn die digitale Transformation nicht bereits erfunden wäre, man müsste sie zeitnah neu erfinden. Marketing-Abtei­lungen und Redaktionen aller Medien – Bereiche, die im Zuge der digitalen Transformation sowieso immer enger zusammenwachsen – haben damit einen echten Volltreffer gelandet. Die obigen Absätze belegen es überdeutlich: Man kann mit der digitalen Transformation und drum herum jede Menge echten Content produzieren, ohne dass dabei irgendwelche inhaltlichen Aussagen im Wege stehen würden.

Nebenbei kann man dabei sehr gut beobachten, dass der digitale Schwurbel korrespondierend zum inhärenten Substanzverlust (loss of substance – LOS) zu verstärkter Metaphernbildung anregt – mein Favorit der Woche (nein, der unvermeidliche Mensch im Mittelpunkt hat es diesmal knapp nicht geschafft): "… mit immer höherer Geschwindigkeit prägt." Stellen wir uns das für einen kurzen Augenblick mal bildlich vor … jeder muss zugeben, so ein High-Speed-Präging ist doch nur digital möglich.

Zum Abschluss soll noch etwas anderes durch ein paar konkrete Zahlen aus der Zukunft unterfüttert werden, die die Experten von Roland Berger aufsummiert haben:

Falls Europa die Chance verpasst, die digitale Transformation zum eigenen Vorteil zu gestalten, summieren sich die möglichen Einbußen bis 2025 auf 605 Milliarden Euro.

Falls man ein Freund runder Schätzungen ist, fragt man sich natürlich: Wo mögen nur diese möglichen 5 Milliarden Euro herkommen? Aber das wäre schon wieder ein anderes digitales Thema. Vielleicht liegt es ja auch am 2025 möglicherweise geltenden Euro-Kurs (nebenbei bemerkt: bei einer echten Herausforderung, die alles transformiert, hätte ich, im Fall dass es komplett schiefgeht, schon mit deutlich höheren möglichen Einbußen gerechnet). 

Ganz zum Schluss (einer geht noch) soll deshalb (=warum nicht?) noch ein echter Experte zu Wort kommen; Professor Walter Brenner von der Universität St. Gallen, den ich hierfür ganz bewusst ausgewählt habe, weil sich St. Gallen in Schlussworten immer gut macht, jedenfalls viel besser als beispielsweise Passau oder Bremerhaven (schon mal ein Schlusswort eines Experten von da gehört? Na also!):

Die individuellen Potenziale oder auch Bedrohungen entscheiden darüber, wie sich die Unternehmen der Digitalisierung nähern.

Das kann man nur vollinhaltlich unterstreichen – Beton ist ja auch, was man individuell draus macht.

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Vor nicht allzu langer Zeit gab es einen Aufschrei in der Bevölkerung – der Überwachungsskandal, den Edward Snowden damals aufdeckte, rief in der Bevölkerung breite Empörung hervor. Die Angst, ein gläserner Mensch zu werden, der auf Schritt und Tritt überwachbar sein soll, lässt regelrecht Gänsehaut entstehen. Der Kampf zum Schutz der persönlichen Daten hatte eingesetzt und in den vergangenen Jahren auch die Politik bestimmt: Das Recht auf mehr Privatsphäre war das Schlagwort für so manche politische Kampagne.

Doch wieder einmal ändert die Politik ihre Kursrichtung. Die letzten Ereignisse in Paris und Brüssel wie auch in Hannover haben die EU-Politik hin zu einer geplanten Totalüberwachung aller Flugreisenden vorangetrieben. Die Daten aller Passagiere sollen minutiös überwacht und registriert werden, so dass alle verdächtigen Reisewege sofort erkannt und potentielle Terroristen unmittelbar aus dem Verkehr gezogen werden können. Natürlich reicht die Überwachung des Flugverkehrs hier noch nicht aus. Das Schengen-Abkommen wird mehr und mehr in Frage gestellt, denn innerhalb der zugehörigen Staaten fanden höchstens stichprobenartige Grenzkontrollen statt, Reisende konnten sich mehr oder weniger unbehelligt über Grenzen hinweg bewegen – zumindest war dies der Status Quo vor der Flüchtlingskrise.

Die aktuelle politische Situation macht vielleicht eine vermehrte Kontrolle notwendig, allein schon aus bürokratischer Sicht, aber es bleibt dennoch fraglich, wie man die Überwachung und anschließende Speicherung dieser ganzen Massen an Daten rechtfertigen will. Es lag nicht an der fehlenden Registrierung von Reisedaten, dass die Anschläge in Paris nicht verhindert werden konnten, den Behörden lagen sämtliche Namen wie Akten der Terroristen vor. Vielleicht sollte man nicht anstreben, noch größere Massen an Daten zu speichern, sondern versuchen, die Informationen, die man besitzt, besser auszuwerten und zu verstehen. Bei dem angestrebten Gesetzesvorschlag zum Austausch der Daten von Fluggästen werden unter anderem Essenswünsche der Passagiere gespeichert.

Inwiefern meine persönlichen Daten über meine Vorliebe für Süßes oder Herzhaftes bei der Terrorbekämpfung helfen sollen, ist mir schleierhaft. Was wohl weniger verdächtig wirkt: Käsebrötchen oder Schokocroissant?

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Hach die IT, so viele Hypes wie Flops und doch muss ich heute mal ein Hoch ausbringen. Was hat sie uns doch – speziell in den letzten 25 Jahren – an Neuerungen gebracht, die einer Revolution gleich aus unser aller Leben nicht mehr wegzudenken sind. Kaum zu glauben, was ein Vierteljahrhundert später für uns alle ganz selbstverständlich geworden ist.

Während wir heute schnell mal die aktuellen Mails und Newsletter auf dem Smartphone oder Tablet checken, Daten und Bilder auf externen Festplatten oder in der Cloud speichern, Filme streamen, Buchungen und Bankgeschäfte online erledigen und unsere Freunde auf Social-Media-Plattformen treffen, war die Welt 1990 noch analog – aber wie ...

Zu Lesen gab es Zeitungen und Bücher ­– natürlich ausschließlich in gedruckter Form – für das Sammeln von Fotos Alben, zur Bank oder ins Reisebüro ging man persönlich und seine Freunde traf man abends in geselliger Runde, was ja auch heute noch seinen unbestrittenen Wert hat.

Nehmen wir als Beispiel nur mal die unbestritten segensreiche Entwicklung des Mobiltelefons. Ich weiß ja nicht, wie Ihr erstes Mobiltelefon aussah, aber vielleicht waren Sie einer der Early Adopter und dementsprechend mit einem der Hörknochen der ersten Stunde bewehrt?

Die nicht mehr ganz Jungen unter uns werden sich erinnern, dass man in unserer Jugend eine Telefonzelle suchen musste, wenn man von unterwegs kommunizieren wollte. Die war dann wahlweise besetzt oder außer Funktion, weil demoliert. Ansonsten blieb nur warten. Darum war es auch immer wichtig, Verabredungen verbindlich zu treffen, und ein Gebot der Höflichkeit, dass man pünktlich ist. Eben darum, um das Warten einzugrenzen. Die übliche Frage bei einem Anruf war damals auch noch „Wie geht’s dir?“ und nicht „Wo bist du gerade?“. Lustig, oder? Wie, Sie können sich das nicht vorstellen? Dann sind Sie vermutlich so um die 25 und sollten mal ihre Eltern fragen.

Wenn ich es mir recht überlege, war manches gar nicht so schlecht. Darum sehen Sie es mir nach, wenn mir – trotz aller Begeisterung für die IT – hin und wieder ein wenig analog zumute ist.

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1990 war schon ein ganz schön aufregendes Jahr – auch in meiner Heimat Österreich. Unter anderem stirbt Altbundeskanzler Kreisky 79-jährig, die Fußball-Nationalmannschaft verliert legendär mit 0:1 gegen die Fußball-Großmacht Färöer-Inseln und Rainhard Fendrich veröffentlicht die inzwischen (zu Recht) als inoffizielle Bundeshymne gehandelte Single „I am from Austria“.

Und: Heimlich, still und leise wurde anno 1990 das Internet in Österreich eingeführt, nachdem man bereits fünf Jahre E-Mail (an einigen Hochschulen) nutzen konnte. Am 10. August wurde die Universität Wien als erster Knoten im Land an das World Wide Web angeschlossen. Und obwohl es noch ein paar Jahre dauern sollte, bis sich das Internet flächendeckend durchsetzte, waren sich die österreichischen „Geburtshelfer“ bereits in einem Bericht zum Projekt, der gerade mal einen Monat nach Inbetriebnahme des WWW-Knotens in Wien erschienen ist, der Tragweite dieser Innovation – zumindest ansatzweise – bewusst:

"Die enorme Bedeutung dieser neugeschaffenen Kommunikationsmöglichkeiten, die gegenüber den bisherigen, im wesentlichen auf Electronic Mail und Filetransfer beschränkten Netzdiensten ganz entscheidend erweitert wurden, für die österreichische Wissenschaft kann nicht hoch genug eingeschätzt werden."

Ob Wissenschaft oder gleich die ganze Gesellschaft: Fakt ist, dass das Internet auch aus Österreich nicht mehr wegzudenken ist. Wer sich für die Geschichte der ersten zehn Jahre des WWW in rot-weiß-rot interessiert, dem sei folgender Aufsatz auf der Website der Uni Wien ans Herz gelegt: „10 Jahre Internet in Österreich“ von Peter Rastl.

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Wir schreiben in diesem Jahr ein ganz besonderes: Nicht nur unsere Agentur kann sich ihres Vierteljahrhunderts rühmen, nein, wir feiern auch die Geburtstage etlicher Persönlichkeiten und geschichtlicher Ereignisse, die wohl unvergesslich bleiben.

Auf politischer Ebene ist dieses Jahr denkwürdig: Die Wiedervereinigung Deutschlands feiern wir zum 25. Mal und unser eiserner Kanzler - der Deutschland ehemals zu einem Nationalstaat machte - wurde vor mittlerweile sage und schreibe 200 Jahren geboren. Auch genau hundert Jahre nach dem Tag, an dem Ingrid Bergmann das Licht der Welt erblickt hat, sind Phrasen aus ihren filmischen Glanzleistungen wie Schau mir in die Augen, Kleines oder Uns bleibt immer Paris jetzt noch präsent.

Achja, apropos Paris - der Spatz von Paris feiert ebenso seinen 100. Geburtstag: Edith Piaf erblickte am 19. Dezember 1915 das Licht der Welt und wurde zu einem der leuchtendsten und wohl gleichzeitig tragischsten Sterne am französischen Chanson-Himmel, dennoch sang sie am Ende ihres Lebens: Non, je ne regrette rien! Auch der Agenturvater wird wohl nichts bereuen, wenn er auf die Geburtsstunde von PR-COM vor 25 Jahren zurückblickt und mit dem Status quo vergleicht - ganz im Gegenteil! 

2015 ist ein Jahr der Jubiläen und der Freude. Feierlich begangen wurde unser Firmenjubiläum schon in unvergesslichem Alpenpanorama, und nun können wir uns auf weitere spannende Jahre in einer außergewöhnlichen Agentur freuen, denn sicherlich - und ich könnte es am 100. Geburtstag von Frank Sinatra nicht besser sagen als er selbst - The best is yet to come!

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Das Internet hat in den letzten zwanzig Jahren zu einem massiven Produktivitätsschub bei der Büroarbeit beigetragen – heißt es. Ursächlich dafür seien unter anderem die höhere Rechenleistung der Endgeräte, mit denen gearbeitet wird, oder auch die Möglichkeit, mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen. Um diese Behauptung zu überprüfen, hilft ein einfacher Faktencheck.

Früher saß ein Angestellter am Schreibtisch und schrieb mit der Textverarbeitung (Wordstar, Wordperfect oder Word) einen Geschäftsbrief an den Lieferanten A mit einer Reklamation und anschließend eine neue Bestellung an den Lieferanten B. In der gleichen Zeit beginnt er heute seinen Arbeitstag damit, dass er seine E-Mails – die geschäftlichen und die privaten – checkt, einige Kommentare in Facebook schreibt und schnell noch zwei, drei Twitter-Tweets postet. Nach der ersten Korrespondenz führte der Angestellte früher mehrere Gespräche mit Kollegen, holte sich einen Kaffee und erfuhr in der Kaffeeküche den neuesten Stand zu einigen Ausschreibungen. Im Internetzeitalter guckt der Mitarbeiter in dieser Zeit die neuesten von Freunden empfohlenen YouTube-Videos. In der alten Welt ist es Montagmorgen und jetzt ist Zeit, um mit Kollegen die neuesten Ergebnisse der Fußball-Bundesliga zu diskutieren. Das Internet bietet dazu heute eine unendliche Fülle an Analysen und Heatmaps. Ein wunderbarer Use Case übrigens für Big Data.

Für Ablenkung am Arbeitsplatz, mit der Folge einer sinkenden Produktivität, war also immer schon gesorgt. Das Wort dafür heißt Prokrastination. Der Begriff stammt angeblich aus dem 16. Jahrhundert als das lateinische Verb „procrastinare“ Eingang ins Englische fand. Woher ich das weiß? Ich habe es während meiner Arbeitszeit gegoogelt und etwas dazugelernt. Siehe beispielsweise: http://campus.nzz.ch/studium/morgen-ist-ein-tag-zu-spaet oder http://hauptstadt.tumblr.com/post/242870141/prokrastination-substantiv-f-singularetantum. Anders gefragt: Kann das Internet die Produktivität fördern? Ja, wenn es als Werkzeug richtig eingesetzt wird.

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Das Jahr 1990 war die Geburtsstunde von PR-COM. Was? Solange ist das schon her? Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht. Dabei fühlt es sich so an, als ob das neue Jahrtausend erst kürzlich begonnen hat. Denken wir zurück, fällt es uns schwer, uns zu erinnern, was 1990 alles geschehen ist. Spontan erinnern wir uns natürlich an die wichtigsten Ereignisse: Ganz Deutschland feierte die Wiedervereinigung und Deutschland wurde Weltmeister. Und was geschah noch? Um Eurer Erinnerung auf die Sprünge zu helfen, testet Euer Wissen mit dem 1990-Quiz!

 

1. Welches der aufgeführten Ereignisse geschah 1990?

  1. Windows 3.1 kam heraus
  2. Der Grüne Punkt als Kennzeichen für recycelbare Verpackungen wurde in Deutschland eingeführt
  3. Ende der Sowjetunion
  4. Die UNESCO verkündete ihre Deklaration zur Pressefreiheit

2. Was kostete der Liter Normal-Benzin durchschnittlich?

  1. 1,14 DM
  2. 1,21 DM
  3. 1,11 DM
  4. 1,02 DM

3. Wer wurde Deutscher Meister?

  1. Borussia Dortmund
  2. 1. FC Köln
  3. FC Bayern
  4. Werder Bremen

4. Was war das Unwort des Jahres?

  1. ausländerfrei
  2. Gab es 1990 noch nicht
  3. Peanuts
  4. Rentnerschwemme

5. Welcher Film war der erfolgreichste?

  1. Arielle – Die Meerjungfrau
  2. Kuck mal, wer da spricht
  3. Pretty Woman
  4. Werner – Beinhart!

6. Welches Lied war am längsten Nr. 1 in den deutschen Single Charts?

  1. Matthias Reim – Verdammt, ich lieb’ dich
  2. Werner Wichtig – Pump ab das Bier
  3. Phil Collins – Another Day in Paradise
  4. Sinéad O’Connor – Nothing Compares 2 U

7. Welches Produkt zog die Blicke aller Besucher auf der fünften CeBIT auf sich?

  1. UNIX für den neuesten Atari-TT-Rechner
  2. Highscreen Kompakt AT 286 Serie II
  3. Die NeXTstation
  4. Commodore 125

8. Welche Namen waren am beliebtesten?

  1. Jan und Laura
  2. Kevin und Lisa
  3. Jan und Lisa
  4. Jan und Julia

9. Welche Ausdrücke wurden ab 1990 von Jugendlichen verwendet?

  1. fett, endgeil, verludert
  2. bombastisch, toff, hip
  3. ultrakrass, verschärft, granatenmäßig
  4. famos, delikat, splendid

Zur Auflösung

  • 8-9 richtige Antworten: Der 1990-Nerd – Mir macht keiner was vor!
     
  • 6-7 richtige Antworten: Ich kenne mich gut aus!
     
  • 4-5 richtige Antworten: Da ist noch Luft nach oben!
     
  • 0-3 richtige Antworten: 1990? Das war wohl vor meiner Zeit!
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In den ersten Jahren von PR-COM gehörte das Thema Client-Server zu den Top-Themen. Der Begriff kam in jedem zweiten Artikel vor und man war als Redakteur gut beraten, sich ein entsprechendes Tastaturkürzel zuzulegen: "CS". Um die Frage der korrekten Schreibweise Client/Server oder Client-Server wurden Glaubenskriege geführt – als ob die Sache nicht eindeutig wäre.

Heute schaffen es Client-Server und Client/Server nur noch selten auf den Bildschirm. Ich habe eigenhändig nachgezählt: Bei Google unter aktuellen deutschen Meldungen im ganzen Juli nur magere 20 Mal. Wann habe ich eigentlich das Tastaturkürzel "CS" abgeschafft? Ein ganzes Thema wurde ohne offizielle Abkündigung und Abschiedsfeier, ohne Blasmusik und Würstchen, also weitgehend sang- und klanglos, aus dem Verkehr gezogen.

Mit SOA, einem Top-Begriff der Nullerjahre, lief es zuletzt ähnlich. Ich habe auch hier gegoogelt und werde mit der ersten News auf den australischen Kampfsportler Soa Palelei (Kampfname "The Hulk") verwiesen. Im Ernst! Und ein gewisser Timothy V. Murphy, bekannt aus "Sons of Anarchy" (SOA) hat seit 22. Juli 2015 selber einen Sohn. Unter den ersten 20 SOA-Meldungen nichts aus der IT. Und was verschwindet als nächstes? Cloud Computing? Big Data? Das Problem ist offenbar: wenn es soweit ist, merkt es keiner mehr. Also wieder nichts mit Blasmusik und Würstchen.

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Ein absoluter Dauerbrenner in der PR ist das Thema: Prognosen, Ausblicke, Trends. Es ist ja auch sehr spannend, sich vorzustellen, was künftig alles möglich sein könnte. Blicken wir heute einmal 25 Jahre zurück und schauen, welche Technik die 1990er-Jahre prägte.

Unter anderem gab es die Textnachrichten oder SMS, die sich großer Beliebtheit erfreuten. Schon damals war das Telefonieren mit dem Handy eine Nebensache. Heutzutage wird das Handy auch eher für andere Dinge als das Telefonieren verwendet, wobei die SMS jedoch an Bedeutung verliert. In dieser Zeit brachte auch ein Student namens Linus Torvalds ein neues Betriebssystem namens „Linux“ in den Umlauf, welches einen starken Einfluss auf Computer haben würde.

Natürlich gab es noch viele andere technische Neuheiten, die für die damalige Zeit revolutionär waren. Für mich persönlich war der Discman, also ein mobiles Gerät, um CDs abspielen zu können, das absolute Objekt der Begierde. Als mir dieser Wunsch erfüllt wurde, ging ein Traum für mich in Erfüllung. Das Austauschen von CDs unter Freunden gehörte ab sofort zum täglichen Lebensinhalt.

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Unsere PR-Agentur feiert in diesem Jahr ein ganz besonderes Jubiläum: ihren 25. Geburtstag. Als unser Chef PR-COM 1990 gründete, hatte ich mein Abitur bestanden und war froh, den schulischen Informatikunterricht hinter mir zu haben. Ich kann mich gut erinnern, wie schrecklich ich diesen fand. Nicht nur, weil ich mir unter der Programmiersprache BASIC anfangs recht wenig vorstellen konnte, sondern auch, weil es im Informatikkabinett meiner Schule Kleincomputer gab, deren technische Ausstattung recht bescheiden war. Damit Ihr auch versteht, von welcher bescheidenen Ausstattung ich hier spreche, nachfolgend ein paar Abmessungen und technische Daten des "C64 der DDR", des Kleincomputer KC 85/2-4 (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleincomputer_KC_85/2-4):

  • Abmessungen: 385 mm × 270 mm × 77 mm
  • Gewicht: 4,1 kg
  • CPU: UB 880 D
  • Taktfrequenz: 1,75 MHz (112 × PAL-Zeilenfrequenz)
  • RAM: 32 KByte
  • ROM: 4 KByte (der KC 85/4 hatte 20 KByte)
  • für Anwender freier RAM: 17 KByte (der KC 85/4 hatte 64 KByte)
  • Bildgröße: 320 × 256 Pixel

Als Monitor nutzten wir einen schwarz-weiß Fernseher und als Speicher einen Kassettenrekorder. Die Tasten der Computertastatur ließen sich schwer drücken und wenn ich Befehle eingab, hatte ich immer das Gefühl, ich benutze ein Hackbrett. Mir war auch nicht klar, welchen Sinn der Informatikunterricht überhaupt hatte. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis kannte ich niemanden, der so einen Computer zu Hause stehen hatte. Nach dem Fall der Mauer und der Wiedervereinigung musste ich mir diese Frage auch nicht mehr stellen. Der KC 85/2-4 war Geschichte.

Und heute, 25 Jahre später? Heute wissen wir vor all den technologischen Entwicklungen in der IT, der technischen Ausstattung der Geräte und der Produktvielfalt bei Tablets, Smartphones, Laptops, PCs, Mac & Co. schon gar nicht mehr, welches Produkt wir kaufen sollen und welche Funktionen es wirklich haben muss. Viele Geräte haben sich zu Lifestyle-Produkten entwickelt, die schick aussehen, uns im Alltag unterstützen und uns Vieles erleichtern. Für meinen Geschmack haben sie aber häufig zu viel Schnickschnack und viele unnötige Funktionen.

Mit dem Internet der Dinge steht nun die nächste große Entwicklung an. Laut Wikipedia (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Internet_der_Dinge) beschreibt der Begriff Internet der Dinge, dass der (Personal) Computer zunehmend als Gerät verschwindet und durch „intelligente Gegenstände“ ersetzt wird. Das bedeutet, jedes „Ding“ soll einen Netzanschluss und eine IP-Adresse bekommen, egal ob Kühlschrank, Herd, Auto, Telefon oder T-Shirt, alle Dinge sollen miteinander vernetzt und übers Internet erreichbar sein. Mit den so genannten Wearables ist der Anfang gemacht…

Wie sich das Internet der Dinge weiterentwickelt, welche Produktideen und Geschäftsmodelle es geben und wie es sich auf unser Privatleben und den beruflichen Bereich auswirken wird? In spätestens 25 Jahren, zum 50. Geburtstag von PR-COM :o), werden wir es wissen.

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Ich weiß noch, welch große Augen ich gemacht habe, als ich im Juli 2007 zu PR-COM kam und mit der hauseigenen Datenbank „4D“ vertraut gemacht wurde. Hier wurden nicht nur Projekte jeglicher Art bis ins Detail erfasst – nein, auch Medien, Pressekontakte und -veröffentlichungen wurden so gepflegt und verwaltet. Als ich gezeigt bekam, dass Pressemitteilungen ebenfalls aus dem System heraus teilautomatisiert verschickt werden können und ich nicht mehr gezwungen war aus endlosen Excel-Tabellen E-Mail-Adressen zu kopieren und dann händisch ins BCC einer E-Mail zu kopieren, da wusste ich, dass ich nun in der richtigen Agentur gelandet war, die meinen Anspruch an professionelles Arbeiten auch durch eine entsprechende IT-Infrastruktur unterstützt.

Auch wenn es etwas gedauert hat, bis ich einen Großteil der Funktionen erlernt habe (Aha-Erlebnisse bleiben bis heute nicht aus), so bin ich immer noch ein großer Fan unserer Datenbank und als kleiner Ordnungsfanatiker preise ich die Vorteile immer wieder gerne bei jedem potenziellen Skeptiker an. 

Ich weiß gar nicht mehr, wie ich vor meiner Zeit bei PR-COM überhaupt anständige Reportings erstellen konnte, geschweige denn die monatlichen Clipping-Bundles oder den Überblick über 30-50 verschiedene Projekte behalten habe, die ich anhand zahlloser Endlos-Listen strukturiert und sortiert hatte. Wenn ich also gefragt werde, was ich an PR-COM besonders schätze, dann nenne ich – neben meinen lieben Kollegen – immer als eines der ersten „Pros“ unsere Datenbank, ohne die ich inzwischen keinen Arbeitstag mehr überstehen könnte. Wenn also laute Schimpftiraden aus der Nussbaumstraße 12 ertönen, kann man davon ausgehen, dass unsere Datenbank kurzfristig nicht verfügbar ist und sich alle 4D-Süchtigen fragen, wie sie nur den Tag überstehen sollen.

Man sollte über IT eben nicht nur reden und schreiben, sondern sie auch „leben“ – und das machen wir bei PR-COM seit nun schon 25 Jahren.

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Unser Kunde Red Hat hat diese Woche ein schönes Anwendungsbeispiel aus seiner Reihe "Open Source Stories" mit der Non-Profit-Organisation e-NABLE vorgestellt. In einer kurzen Dokumentation, die im Rahmen der All Things Open Conference präsentiert wurde, wird gezeigt, wie das globale Netzwerk von freiwilligen Helfern Open-Source-Technologie und 3D-Druck nutzt, um Prothesen für bedürftige Menschen zu bauen. Im Vordergrund steht dabei das Ziel, diese Prothesen unzureichend versorgten Bevölkerungsgruppen auf der ganzen Welt kostenlos zur Verfügung zu stellen. e-NABLE verändert damit Leben und zeigt, welche Dimensionen die Open-Source-Philosophie eröffnen kann.

Der Link zur vollständigen Kurzdokumentation: http://www.redhat.com/en/open-source/stories/e-nable

Die Reihe Open Source Stories verweist auf Menschen, die Open Source in ihrem täglichen Leben und Business nutzen. Sie soll vor allem Geschichten zeigen, welche den Menschen in den Mittelpunkt heben und die Open Source als spezielle Denkart definieren, die ein breites Spektrum der Gesellschaft und Kultur betrifft und die den Vorsprung der Technologie im 21. Jahrhundert nutzt.

Quelle: Red Hat

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Früher hatten wir zwei Zimmer unserer Wohnung untervermietet. Christian war Lehrer, nebenbei Maler und besaß ein eigenes Atelier – und einen Computer. So einen schicken Commodore oder wie wir früher sagten, C64. Diese Tatsache an sich war schon interessant, es kamen dann aber noch eine ganze Menge toller Computerspiele dazu. Diese hatten es meiner kleinen Schwester und mir angetan.

Jedes Mal, wenn Christian zu Hause in seinem Zimmer war und die Tür zu hatte, würfelten wir aus, wer klopfen und fragen musste: „Christian? Dürfen wir nochmal Pac-Man spielen?“ Irgendwann hatten wir bereits eine mehr oder weniger dicke Zettelsammlung mit irgendwelchen Codes, um zum gewünschten Spiel zu gelangen. Heute ist es mir völlig schleierhaft, wie wir mit den Buchstaben- und Zeichencodes in MS-DOS überhaupt je da gelandet sind, wo wir hin wollten – nachdem nach der Eingabe des Befehls erst einmal gefühlte 30 Sekunden irgendwelche Codes über den Bildschirm ratterten. Am Ende blinkte dann der weiße Eingabe-Strich, um uns zu signalisieren, dass nun der nächste Code eingetippt werden kann. Aber an den Spaß, den wir bei den Spielen hatten, erinnere ich mich heute noch.

Unvergessen die zwei Gorillas, die sich in einer urbanen Skyline gegenüberstanden und sich gegenseitig mit Bananen bewarfen... oder einem Bumerang, das war aufgrund der Auflösung nicht zu erkennen. Und wenn der eine den anderen getroffen hatte, schlenkerte dieser siegestaumelnd mit den Armen – was dann eher ähnlich elegant aussah wie ein Roboter auf einem Drahtseil. Oder Wurmi – ein kantiger Strich, der sich durch ein kantiges Bild „gewurmt“ hat, die Zahlen 1-9 fressen musste und dabei immer länger und schneller wurde... Je nach Level kamen dann kantige Labyrinth-Striche dazu, die man auch nicht berühren durfte. Später dann legendär die Lemminge. Ich sehe sie noch heute vor mir, wie sie mit wippendem Kopf und Haarmatte über den Bildschirm laufen: der eine hackt, der andere gräbt, der nächste schwimmt und der übernächste baut eine Treppe – und wenn die Zeit für den zugeteilten Befehl vorbei war, dann drehten sie sich einem zu, guckten einen an, zuckten mit den Schultern und liefen ganz normal weiter. Mit wippendem Kopf und Haarmatte.

Irgendwann zog Christian dann leider aus, weil wir die Zimmer brauchten. Den PC nahm er natürlich mit. War klar, was ich mir zum nächsten Geburtstag wünschte, oder? Und der neue konnte sogar in Farbe!

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Heroes and Zeroes, Nullen und Einsen, Sounds und Beats aus dem Computer, Televoting (O. K., das ist dieses Jahr ausnahmsweise mal nicht schuld), animierte Strichmännchen – damit kann man heutzutage den Eurovision Song Contest gewinnen. Böse Zungen würden da noch hinzufügen: Und das alles, ohne einen brauchbaren Song zu haben! Aber bilden Sie sich Ihre eigene Meinung - das ist Mans Zelmerlöw mit „Heroes“:

Vor 25 Jahren sah der ganze Wettbewerb freilich noch ganz anders aus. Animationen in der Live-Situation waren ferne Zukunftsmusik, die Punkte vergaben damals noch die Jurys – und anstatt digital eingespieltem Halbplayback vom Band gab es noch das gute alte Orchester.

Der Gewinnersong von 1990, „Insieme: 1992“ von Toto Cutugno, ist dabei im Gegensatz zu all den schnell vergessenen Eintagsfliegen, die der Sangeswettbewerb seit den 1990er Jahren erzeugt hat, einer der wenigen, die man auch noch heute kennt. Und hat dabei sogar eine Message, die man in aktualisierter Form auch wieder auf die Jetztzeit beziehen kann: „Unite, unite Europe!“ Einer der letzten wahren ESC-Klassiker. Und ein prima Beweis dafür, dass ein guter Song auch ohne den übermäßigen Einsatz von IT bestehen kann.

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Nicht nur Technologie und Unternehmen sind neu entstanden, auch die Begriffe und Redeweisen haben sich … na ja, neu erfunden:

  • Das Erlebnis: Kundenerlebnis und E-Mail-Erlebnis
  • Die Kundenerfahrung
  • Die Expertise
  • Die Agilität
  • Die 360-Grad-Sicht
  • sich neu erfinden
  • adressieren
  • xy-getrieben
  • Das Cyber-xy
  • Am Ende des Tages
  • unternehmenskritisch
  • Die Customer-Journey
  • Die Generation xy
  • Mobility/Cloud/Big-Data-Initiative
  • Die/unsere DNA
  • X ist das neue y
  • Wie cool/geil/abgefahren ist das denn?
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Die Flops in der IT in den vergangenen 25 Jahren sind nicht an einer Hand abzuzählen, sie sind vielmehr Legion. Als erstes fallen einem dabei natürlich am Bedarf vorbei entwickelte oder technisch nicht ausgereifte Produkte oder „Lösungen“ ein. Ein Beispiel: Das große Thema Tablet-PC und Handschriftenerkennung, das Microsoft ab 2002 massiv vorangetrieben hat. Doch auch trotz immensem Entwicklungsaufwand ließ die Qualität bei der Handschrifterkennung immer noch zu wünschen übrig. Ich kann das nach ausführlichsten Tests aus eigener Erfahrung nur bestätigen. Und auch auf die Killerapplikationen, die nach Microsoft zum flächendeckenden Durchbruch der Geräte führen sollten, wartete man vergeblich.

Doch am Produkt liegt es nicht immer. Auch völlig verfehlte oder „unglückliche“ Vertriebsansätze können für das Scheitern verantwortlich sein. Ein Beispiel hierfür ist das Engagement von IT-Herstellern hierzulande im Consumer-Electronics (CE)-Segment. Sie dachten, in der IT etablierte und erfolgreiche Channel-Konzepte 1:1 auf den CE-Bereich übertragen zu können. Das war allerdings ein Trugschluss und von Anfang an zum Scheitern verurteilt, angesichts einer gänzlich anders strukturierten Fachhandelslandschaft und auch unterschiedlichen Erwartungshaltungen des einzelnen Fachhändlers, der natürlich eine direkte Betreuung durch den Hersteller gewohnt war. Hier haben viele IT-Hersteller Federn gelassen und sich dann gänzlich aus diesem Geschäft zurückgezogen – man denke nur an Acer.

Doch was sind die Gründe für die häufigen Flops? Abgesehen davon, dass auch viele Unternehmen bei Produkteinführungen ohne vorhergehende Marktforschung anscheinend nur nach dem Trial-and-Error-Verfahren vorgehen, liegen die Dinge vielfach einfacher, als man denkt: Oft wird schlicht und ergreifend die Basis-Arbeit nicht geleistet, und das fängt schon damit an, dass der Marketing-Mix mit den klassischen vier Säulen Produkt-, Preis-, Vertriebs- und Kommunikationspolitik nicht ausreichend im Auge behalten wird.

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Wenn ich in meiner nun auch schon ein paar Jährchen dauernden Tätigkeit als Redakteur in der IT-Branche etwas gelernt habe, dann das: mein Geschichtslehrer hatte recht.

Als er mir in der 13. Klasse meine Facharbeit korrigiert zurückgab, meinte er vor versammelter Mannschaft, inhaltlich sei das ja alles wunderbar, aber komplizierte Formulierungen würden die Verständlichkeit eines Textes nicht gerade erhöhen und deshalb könne er mir auch leider nicht die volle Punktzahl geben. Wenn ich glauben würde, dass ein komplizierter Text auf einen intelligenten Autor hindeute, dann sei ich mächtig auf dem Holzweg. Das Gegenteil sei richtig.

Selbstverständlich nahm ich mir seine Worte nicht zu Herzen und tat ihn insgeheim als zu einfach gestrickt ab. Zu Beginn des Studiums wurde ich in meiner Meinung sogar noch bestärkt, denn dort konnte ich meiner Verklausulierungswut nach Lust und Laune ungestraft frönen. Als ich dann aber – als Praktikant bei einer Tageszeitung – zum ersten Mal ein Redaktionsbüro von innen sah, war es damit ganz schnell vorbei. Wer den in Redaktionen üblichen rauen Ton kennt, kann sich in etwa vorstellen, wie die, ähem,  „Besprechungen“ meiner ersten Texte abliefen.

Soviel Glück scheint nicht jeder gehabt zu haben, der in der IT-Branche Texte schreibt. Gerade dort wimmelt es geradezu von Autoren, die nach dem Motto schreiben: „Je unverständlicher etwas ist, desto toller muss es sein“. Und sich dann wundern, dass ihre Traktate nicht veröffentlicht werden.

Hätten mal besser auf ihren Geschichtslehrer hören sollen.

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