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Wie wir schon aus den vorangegangenen Beiträgen zur Zukunft der Arbeitswelt erfahren haben, ist das Berufsleben heute vielschichtig – für Arbeitgeber wie auch Arbeitnehmer. Die moderne Technik bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, angefangen bei der Auswahl der bevorzugten Geräte bis hin zum flexiblen Remote-Arbeitsplatz von zuhause oder anderswo. Es liegt an jedem Einzelnen, ob und welche Variante er bevorzugt und wie weit das Unternehmen seines Vertrauens ihn dabei unterstützt.

Doch was bringt die Zukunft? Was erwarten Arbeitnehmer von den technologischen Entwicklungen, und welchen Einfluss sehen sie auf ihren Arbeitsplatz oder ihre Arbeitsweise?

Auch mit diesen Fragen hat sich die Evolving-Workforce-Studie von Dell und Intel befasst und liefert uns einige interessante Ausblicke.

Mal vorweg, insgesamt sind die Mitarbeiter hinsichtlich der Zukunft des Technologieeinsatzes am Arbeitsplatz optimistisch. Sie glauben, dass die technische Weiterentwicklung Vorteile und neue Möglichkeiten für die Beschäftigten mit sich bringen wird, aber nicht, dass sich die Art und Weise, wie wir arbeiten, grundlegend verändern wird.

Eine deutliche Mehrheit der Arbeitnehmer ist der Überzeugung, dass in Zukunft die Spracherkennung die Tastatur verdrängen wird (92% weltweit; 91% in Deutschland) und dass Tablets die Notebooks vollständig ersetzen werden (87% bzw. 84%). Ebenso eindeutig ist es für die meisten, dass wir alle künftig unsere Computer mit Gesten steuern werden (87% bzw. 91%) und wir dafür keine Tastaturen und Mäuse mehr benötigen. Stehen wir also künftig alle im Büro und wedeln wild mit den Armen, um unsere Computer zu bedienen? Minority Report lässt grüßen.

84% glauben sogar an das selbstfahrende Auto, das sie künftig zur Arbeit chauffiert, und 52% lassen sich im besten Fall gleich durch ein Hologramm am Arbeitsplatz ersetzen – wenn da der Wunsch mal nicht Vater des Gedanken war ...

Auch ein wenig Technologie-Pessimismus wird deutlich: 29% der deutschen Arbeitnehmer meinen, dass die zunehmende Technisierung den Menschen unwichtig macht (23% weltweit). Auch hegen 19% (15% weltweit) Sorgen, dass die zunehmende Verbreitung von Big-Data-Lösungen ihre persönliche Freiheit einschränkt. Und gar 32% der deutschen Befragten sind der Ansicht, dass Technologieunternehmen verantwortungslos mit ihren Daten umgehen. Damit ist der Pessimismus bei den deutschen Studienteilnehmern deutlich ausgeprägter als bei den weltweit befragten – dort sind es nur 20%.

Dennoch sind zwei Drittel der deutschen Arbeitnehmer der Ansicht, dass es Dinge gibt, die nach wie vor besser von Menschen erledigt werden. Und drei von vier Befragten sind sich sicher, dass die Automatisierung an einem bestimmten Punkt ihre Grenzen erreicht und der Mensch auf absehbare Zeit unersetzlich bleiben wird.

Was sich auch immer an den technologischen Rahmenbedingungen mittelfristig verändern wird, die wichtigsten Parameter von heute gelten unverändert: Dazu gehört eine auf die jeweiligen Aufgaben zugeschnittene Infrastruktur, die passende Technologien und Geräte bietet, ein einfacher aber sicherer Zugriff auf Unternehmensdaten und -Anwendungen von überall und zu jeder Zeit, sowie die Flexibilität, dass Mitarbeiter die für sie geeignete Arbeitsumgebung gestalten können.

Unter diesen Voraussetzungen erfüllen sich die Erwartungen aller an eine Work-Life-Balance ganz wie von selbst.

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In den vergangenen Tagen haben wir schon einige interessante Fakten über die Arbeitswelt in Deutschland erfahren: Während Desktop-PCs und klassische Bürostrukturen hierzulande nach wie vor am beliebtesten sind, stehen die Deutschen dem Home Office eher skeptisch gegenüber. Doch worin liegt der Schlüssel zu einem zufriedenstellenden Arbeitsplatz? Dell hat in der aktuellen Evolving-Workforce-Studie auch diese Frage gestellt und herausgefunden, dass neben der Unternehmens- und Führungskultur auch die technische Ausstattung des Arbeitsplatzes ein Faktor für die Zufriedenheit der Mitarbeiter ist.

Stehen Arbeitnehmern moderne Geräte für die Erledigung ihrer Aufgaben zur Verfügung, sind sie nicht nur zufriedener, sondern auch motivierter und arbeiten effizierter, was wiederum dem Unternehmenserfolg zugutekommt. So sehen es zumindest drei Viertel der in der Evolving-Workforce-Studie befragten deutschen Arbeitnehmer.

Insgesamt gesehen ist die IT-Zufriedenheit am Arbeitsplatz aber auch eine Generationenfrage und abhängig vom beruflichen Status. So messen acht von zehn Führungskräften der Technologie am Arbeitsplatz eine enorme Bedeutung bei. Für 86 Prozent von ihnen hat die Qualität der Technologie einen Einfluss auf die Entscheidung, eine neue Position anzunehmen. Und mehr als die Hälfte der Befragten würde aufgrund von veralteter Technologie sogar kündigen.

Noch entscheidender ist der Faktor Technologie für jüngere Arbeitnehmer. Sie erwarten nicht nur eine sehr gute technische Ausstattung, sondern zwei Drittel der Befragten erachten es sogar als wichtig, die beste Technologie zur Verfügung zu haben. Ein Drittel von ihnen würde einen Job aufgrund schlechter Technologie kündigen das ist das Dreifache der über 55-Jährigen. Und ähnlich wie bei den leitenden Angestellten gaben 80 Prozent der jüngeren Befragten an, dass die Qualität der verfügbaren Technologie ihre Entscheidung, eine neue Position anzunehmen, beeinflussen würde.

Diese Zahlen zeigen, dass sich die Investition in aktuelle, leistungsstarke Technologie auszahlt. Denn die Anziehungskraft auf neue Talente sowie die Bindung an das Unternehmen, die Motivation und damit die Leistung der Belegschaft hängen zu einem gewissen Teil auch davon ab. Das wiederum spiegelt sich im Unternehmenserfolg wider: Sind die Mitarbeiter zufrieden, profitiert das Unternehmen. Das wurde von Betriebswirtschaftsprofessor Alex Edmans von der Wharton Business School sogar wissenschaftlich belegt. Gemeinsam mit zwei Kollegen von der Warwick Business School untersuchte er den Börsenwert von Unternehmen in den USA mit besonders glücklichen Mitarbeitern. Und siehe da: Die Renditen der Unternehmen mit hoher Mitarbeiterzufriedenheit lagen auch langfristig zwei bis drei Prozent über dem Durchschnitt.

Aber nicht allein im Hinblick auf den Unternehmenserfolg sollten sich Chefs und IT-Entscheider über die Wichtigkeit der IT-Ausstattung im Klaren sein. Aktuelles und modernes IT-Equipment ist in gewisser Weise nämlich auch ein Zeichen von Wertschätzung den Mitarbeitern gegenüber. Und hier schließt sich der Kreis: Wertschöpfung durch Wertschätzung.

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„Die Arbeit ist so zu gestalten, daß eine Gefährdung für das Leben sowie die physische und die psychische Gesundheit möglichst vermieden und die verbleibende Gefährdung möglichst gering gehalten wird“ – so lautet der erste Grundsatz im Deutschen Arbeitsschutzgesetz.

Soweit die Theorie.

Es gibt einige Berufsgruppen – Bauarbeiter, Ärzte, Laboranten und andere – da sind Schutzmaßnahmen für die Gesundheit relativ leicht umsetzbar: Helme bewahren vor schlimmen Verletzungen, Ansteckungen kann durch das Tragen von Handschuhen und Mundschutz vorgebeugt werden. Wenn man sich aber die Realität von Büroangestellten anschaut, so wird man einsehen, dass es für die Erhaltung vor allem der psychischen Gesundheit etwas mehr braucht als einen Schutzhelm oder ein paar Handschuhe. Man wird vielmehr feststellen, dass dieser Grundsatz in der Arbeitswelt von heute gar nicht so leicht einzuhalten ist.

Denn auch wenn das Gros der Deutschen nach wie vor am liebsten im Büro vorm PC sitzt, um dort sein Tagwerk zu verrichten, so sollte man nicht aus den Augen verlieren, dass es heute neben dem klassischen 9-to-5-Job eine Reihe anderer Arbeits(zeit)modelle gibt. Und bei diesen ist der Angestellte oftmals auch selbst in der Pflicht, seine Arbeit so wenig gesundheitsgefährdend wie möglich zu gestalten.

Nehmen wir mal das Beispiel Home Office. Die Vorzüge wurden an dieser Stelle erst kürzlich dargestellt. Doch birgt das Arbeiten von zu Hause nicht auch die Gefahr, dass Bürostunden in Tageszeiten verlegt werden, die früher ganz klar als Freizeit definiert wurden? Zumindest bei einigen Berufsgruppen könnte man das annehmen, vor allem im Bildungs- und im kreativen Bereich. Die Evolving-Workforce-Studie von Dell und Intel zeigt, dass dies die Gruppen sind, die am wahrscheinlichsten ihren Arbeitsplatz zu Hause einrichten. Die Studie hat aber auch ergeben, dass es eben jene Berufstätigen sind, die am häufigsten geschäftliche E-Mails außerhalb der eigentlichen Arbeitszeiten lesen und bearbeiten.

Wir müssen aber auch gar nicht so weit gehen, es reicht auch schon, wenn wir uns nur das E-Mail-Verhalten von Angestellten vor Augen führen. Die technischen Grundlagen, um geschäftliche E-Mails quasi von überall zu lesen und zu bearbeiten, sind für kaum jemanden mehr Neuland. Und es ist ja auch praktisch, wenn man von unterwegs eine Anfrage beantworten oder einen neuen Auftrag an die Produktion weitergeben kann. Gleichzeitig besteht aber die Gefahr, dass die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben verwischen oder sogar ganz aufgehoben werden. Sogar Experten wie der Internet-Publizist und Autor Tim Cole attestieren den Deutschen eine gewisse Neigung zur Vermischung von Arbeits- und Privatleben:

„The Germans talk a lot about work‑life balance, about compartmentalizing between your professional life and your private life. That is mostly theory. In practice, of course, a digital worker is never off. You’re at least theoretically accessible 24/7.“ (Quelle: Evolving-Workforce-Studie 2014, Expert Insights)

Auch in unserem Agentur-Alltag sehen wir ab und zu E-Mails, die am Wochenende, mitten in der Nacht oder sogar aus dem Urlaub geschrieben werden. „Nur mal schnell nachgucken, ob was Dringendes reinkam.“ „Ich will nur schauen, ob etwas vorgefallen ist, das ich wissen muss.“

In Deutschland ist dieser Trend derzeit noch weniger stark ausgeprägt als in manch anderen Regionen. Hierzulande lesen 38 Prozent der Angestellten außerhalb der Arbeitszeiten ihre geschäftlichen E-Mails. Bei den Arbeitnehmern in Schwellenländern sieht das ganz anders aus, dort ist der Anteil mit 83 Prozent mehr als doppelt so hoch. Ganz nach dem Credo „always on“.

Bedeutet das gleich eine Gefahr für Leib und Leben? Sicher nicht. Aber eine übermäßige Erreichbarkeit für den Job oder das allzu häufige Checken der E-Mails kann Stress verursachen und der wiederum kann gefährlich werden. In der (Büro-)Arbeitswelt von heute kann es also nicht alleine dem Arbeitgeber obliegen, für den Schutz der Gesundheit seiner Mitarbeiter zu sorgen. Für eine ausgeglichene Work-Life-Balance sind vielmehr beide Seiten zu einem gewissen Grad verantwortlich.

Übrigens – für etwas Entspannung zwischendurch, sei es während oder außerhalb der Arbeitszeiten, haben wir eine Empfehlung: www.donothingfor2minutes.com

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Mit dem Entschluss, sich mit seinem Unternehmen vom Börsenparkett zu verabschieden, verband Gründer und CEO Michael Dell insbesondere die Intention, einen unternehmerischen Strategie-Wechsel ohne Quartals-Druck vollziehen zu können. Es galt dabei, einer Entwicklung Rechnung zu tragen, nach der mit Hardware immer weniger Geld zu verdienen ist und vor allem Software und Services in den Fokus der Kunden rücken. Dell bietet heute immer noch Clients und Server an, ergänzt diese jedoch um Software-Lösungen sowie IT-Dienstleistungen. Wussten Sie beispielsweise, dass Dell heute sogar Apps entwickelt, beispielsweise für die BayWa? Alles aus einer Hand – mit dieser Strategie hat Dell nach Ansicht vieler Experten wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden.

Die erwähnte Re-Privatisierung ist für Michael Dell dabei ein entscheidender Schlüssel. Das Unternehmen muss sich nicht mehr quartalsweise gegenüber den Investoren rechtfertigen, sondern bekommt Zeit und Raum, um eine langfristige Unternehmensstrategie zu verfolgen und sich mit Innovation beschäftigen zu können, anstatt mit Dividenden, Aufspaltungen oder anderen börsenrelevanten Themen.

In einem Interview mit Bloomberg TV hat Michael Dell nun die Prognose gewagt, dass künftig mehr Firmen aus den genannten Gründen den Schritt der Privatisierung gehen werden. Mehr als zehn CEOs hätten ihn dazu bereits kontaktiert.

Bedeutet der Abschied von der Börse also langfristigen Unternehmenserfolg durch flexiblere Anpassungsmöglichkeiten an die Bedürfnisse des Marktes? Pauschal kann man dies sicher nicht bejahen. Insbesondere wenn es um Produktinnovationen geht, reicht es, die börsennotierten Unternehmen Apple und Google als Beispiele zu nennen, um die Diskussion schnell zu ersticken. Doch wenn Unternehmen feststellen, dass sie grundsätzliche und einschneidende strategische Umwälzungen voranbringen müssen, die Langfristigkeit erfordern und kurzfristigen Profitinteressen an den Börsen zuwiderlaufen, kann dies ein entscheidender Erfolgsfaktor sein. Kann. Denn sind es auf der anderen Seite nicht gerade die Investoren und Analysten, welche Unternehmen zu den entsprechenden Anpassungen zwingen?

Börsen-Guru André Kostolany sagte einst: „Man soll die Ereignisse nicht mit den Augen verfolgen, sondern mit dem Kopf. Oft ist es sogar an der Börse besser, die Augen zu schließen.“ Michael Dell kann sich den Luxus leisten, gar nicht mehr hinsehen zu müssen. Es bleibt spannend zu beobachten, ob es ihm andere nachtun.

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Die „Digitale Transformation“ wird derzeit hoch und runter diskutiert. An allen Ecken werden den Unternehmen Tipps und Tricks an die Hand gegeben, wie sie diesem Trend begegnen können. Doch wie sieht es auf der Anwenderseite aus?

Eine interessante Gegenüberstellung liefert jetzt der aktuelle „Digitalisierungsbarometer 2014“ von PricewaterhouseCoopers (PwC). Auf Basis eines Reifegradmodells wurde untersucht, wie weit der technologische Wandel in der deutschen Gesellschaft und in den Unternehmen bereits vorangeschritten ist. Dazu wurden den einzelnen Antworten Punktwerte zugeordnet und ein Grad der Digitalisierung bestimmt.

Und das Ergebnis ist klar: Die Anwender hinken den Unternehmen hinterher. So liegt der Digitalisierungsgrad in der deutschen Bevölkerung lediglich bei 40 Prozent, während die Unternehmen bereits 66 Prozent aufweisen können.

Ein interessanter Aspekt, vor allem wenn man bedenkt, dass eigentlich die sich ändernden Gewohnheiten der Bevölkerung als angeblicher Treiber der Digitalen Transformation gesehen werden.

Befragt wurden 1.000 Bürger und 220 Unternehmen. Die Studie von PwC zum kostenlosen Download findet sich hier: http://www.pwc.de/de_DE/de/digitale-transformation/assets/pwc_digitalisierungsbarometer_2014.pdf

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Alles wird immer virtueller. Server schon lange, bald auch ganze Rechenzentren und die Realität ja sowieso. Da besteht durchaus die Gefahr, den Bezug zur gegenständlichen Welt zu verlieren.

So haben wir heute bei der Abstimmung eines Textes mal wieder eine beliebte Diskussion gehabt. Will man einen Server, also ich meine einen echten, ein Ding, von seinem virtuellen Pendant abgrenzen, muss man dann von einem „physikalischen“ oder einem „physischen“ Server sprechen? Oder ist das schlichtweg wurscht?

Ein kurzer Blick in den Duden klärt auf. „Physikalisch“, steht da geschrieben, bedeutet die Physik ­– also die Naturwissenschaft – betreffend. „Physisch“ dagegen meint „körperlich, natürlich“. Also eigentlich ein ganz einfacher und sonnenklarer Fall.

Warum hat sich die falsche Bezeichnung dann so weit verbreitet und kann sich bis heute so hartnäckig halten? Stecken da mal wieder die PR- und Marketingabteilungen dahinter, die ja einen einschlägig bekannten Hang zur Sprachpantscherei haben und der Meinung sind, dass „physikalisch“ irgendwie besser, Entschuldigung „hochwertiger“ klingt? So wie „Fragestellung“ statt „Frage“?

Auch wenn sie diese Schelte natürlich grundsätzlich immer verdienen, sind sie in diesem Fall wohl ausnahmsweise unschuldig. Viel wahrscheinlicher ist, dass es sich um einen „False Friend“ handelt. Das englische Wort „physical“ klingt zwar sehr ähnlich wie das deutsche „physikalisch“, bedeutet aber sowohl „physikalisch“ als auch „physisch“:


Quelle: http://www.merriam-webster.com/dictionary

In diesem Sinne: Again what learned.

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Immer mehr Aufgaben sind digital zu erledigen. Mittels Mail, Online-Kommunikationsmittel wie Videokonferenzen und Virtualisierung wird es immer einfacher, Mitarbeiter von extern in Arbeitsprozesse einzubeziehen. Arbeitsgeräte werden immer leichter, kleiner und mobiler. Wozu also noch ins Office gehen? Flexible Arbeitsmodelle stehen hoch im Kurs. Denn Geräte und IT-Infrastruktur, insbesondere für Wissensarbeiter, bieten große Freiheiten.

Mehr und mehr Unternehmen ermöglichen Home-Office-Tage oder gar ein komplettes Arbeiten von zuhause aus. Andere erlauben zumindest von Fall zu Fall das "Office from Home". Denn macht es wirklich Sinn, nach einem Arzttermin morgens um 10 und einer halbstündigen Fahrt gegen Mittag im Büro aufzuschlagen oder spart es nicht Zeit und Nerven, die sinnvoll für die Arbeit genutzt werden können, an diesem Tag von zuhause aus zu arbeiten? Und für ein „Morgen arbeite ich von zu Hause aus“ erntet man doch meist erst mal ein „Oh, echt, das geht bei dir? Klasse!“. Büro-Outsourcing steht also hoch im Kurs. Möchte man meinen.

In Deutschland heißt es nämlich nach wie vor "Office is King!", wie die Ergebnisse der Evolving Workforce-Studie 2014 von Dell zeigen. Fakt ist, das klassische Büro ist nach wie vor der bevorzugte Arbeitsplatz der Deutschen. Ganze 95 Prozent verbringen zumindest einige Zeit in den Büros ihres Unternehmens, 65 Prozent sogar mehr als drei Viertel ihrer Arbeitszeit und 53 Prozent arbeiten dabei sogar in einer traditionellen Büroumgebung: jeder an seinem Schreibtisch, Fikus und Familienfoto neben dem Desktop.

So beliebt es auch ist, das Arbeiten im Büro hat auch seine Kehrseiten: Unterbrechungen von Kollegen, die um Rat fragen, der Plausch in der Kaffeeküche, der sich gerne mal in die Länge zieht ..., das alles kostet wertvolle Arbeitszeit und stört die Konzentration in der eigentlich doch so hoch gelobten klassischen Arbeitsumgebung. Und was ist mit dem sozialen Aspekt, dem persönlichen Kontakt, der im Home Office angeblich fehlt? Sind wir doch mal ehrlich, wie oft nehmen wir das Telefon oder schreiben eine E-Mail statt zum Kollegen ins Büro nebenan zu gehen?

Da kommen die Befürworter des Home Office ins Spiel: Auch wenn 70 Prozent der Deutschen laut der Dell-Studie überzeugt sind, dass sie im klassischen Büro am effektivsten arbeiten, glaubt auch die Hälfte, dass man im Home Office produktiv tätig sein kann, trotz dem Kühlschrank, der Ablenkung Nummer 1, den Kindern und dem Postboten.

Und nun? Was ist besser, was schlechter? „Jedem das Seine“ scheint das Patentrezept zu sein. Denn wir wünschen uns doch alle einen „Ort des guten Arbeitens“ und der ist je nach Lebensphase anders: Berufseinsteiger kommen vorwiegend noch gerne ins Büro, Familienmütter oder -väter arbeiten teils im Büro, teils von zuhause und Freelancer sind ohnehin ständig unterwegs und arbeiten mobil.

Und die Frage nach der Produktivität? Hier gilt das Gleiche: Mitarbeiter arbeiten dort am besten, wo sie sich wohl fühlen. Und es liegt am Arbeitgeber, seine Arbeitnehmer als Individuen zu verstehen und ihnen zu ermöglichen, die beste Arbeit in ihrer bevorzugten Umgebung zu leisten.

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Der deutsche Angestellte ist ein Gewohnheitstier. Das wurde schon im vorangegangenen Blog-Beitrag festgestellt und das spiegelt sich auch in einem weiteren Kernresultat der aktuellen Evolving-Workforce-Studie von Dell und Intel wider. Denn wenn es um den Arbeitsort Nr. 1 geht, dann mögen es die Deutschen am liebsten traditionell. Deutlich mehr als die Hälfte (58 Prozent) der Firmenbüros hierzulande folgen einem klassischen Konzept, sprich sind auf ein bis drei Mitarbeiter ausgelegt. Zum Vergleich: In allen befragten Industrienationen (*) zusammen beträgt dieser Anteil lediglich 40 Prozent und in den Schwellenländern (**) sind es sogar nur 37 Prozent.

Okay, zugegeben – wir Deutschen sind vielleicht nicht die experimentierfreudigsten Erdenbewohner und oftmals ziehen wir Altbekanntes aus dem einfachen Grund vor, dass es bisher ja auch bestens funktioniert hat. Aber es ist keineswegs so, dass man in Deutschland der sich wandelnden Arbeitswelt und damit auch neuen Arbeitsplatzkonzepten verschlossen gegenüber steht. Neue Bürokonzepte werden viel und kontrovers diskutiert: Innovativ müssen sie natürlich sein, das ist klar, und dazu am besten noch offen, mobil, teambildend, stylisch und mit einer Prise Wohlfühl-Atmosphäre. Die Ansätze sind zahlreich und einige Unternehmen avancieren sogar zu Vorreitern für den idealen Arbeitsplatz. Dennoch sind deutsche Firmen insgesamt noch sehr zaghaft, wenn es um die tatsächliche Umsetzung dieser Konzepte geht.

Eines hat die Dell-Studie aber auch gezeigt. So sehr wir auch am klassischen (Einzel-)Büroschema festhalten – wir sind keine distanzierten Eigenbrötler. Ganz im Gegenteil, denn in Deutschland wird mehr als anderswo Wert auf die direkte und persönliche Kommunikation gelegt. In Zahlen ausgedrückt liest sich das so:

  • 65% der befragten Deutschen bevorzugen persönliche Besprechungen gegenüber Online-Meetings – vs. 54% weltweit
     
  • 60% der deutschen Arbeitnehmer greifen lieber zum Telefonhörer als sich über Instant Messaging auszutauschen – vs. 50% weltweit
     
  • Und nur 26% schreiben lieber E-Mails anstatt sich telefonisch zu besprechen – vs. 37% weltweit

Darüber hinaus darf man eines auch nicht vergessen: Offene, helle, moderne Büros haben sicherlich ihre Vorteile, wenn es um die Zusammenarbeit in Teams und Abteilungen geht. Aber sie können auch ein Konzentrationskiller sein. Ablenkung durch klingelnde Telefone, plaudernde Kollegen oder klappernde Tastaturen in Großraum- oder Mehrpersonenbüros sind ein Problem und machen im schlimmsten Fall die vermeintlich hinzugewonnene Produktivität gleich wieder zunichte. Zwischenlösungen wie das Tragen von Kopfhören können hier sicherlich nicht das Maß der Dinge sein. Wirkliche Abhilfe schaffen Firmen nur dann, wenn sie ihren Mitarbeitern ganz genau zuhören und verstehen, wo deren Schmerzpunkte liegen. An Konzepten zur Behebung des Problems mangelt es sicherlich nicht. Sie müssen lediglich erkannt und ernst genommen werden.

(*)  Die Industrienationen umfassen: USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Japan
(**) Die Schwellenländer umfassen: Brasilien, China, Indien, Russland, Südafrika, Türkei,
      Vereinigte Arabische Emirate

In das „ideale“ Bürokonzept fließt eine Vielzahl von Faktoren ein.
(Bild: graphic-recorder.eu/Matthias Schwert)

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Alles ändert sich – oder doch nicht? Einerseits ist da der Trend zum Home Office, zu immer mehr mobilen Mitarbeitern und damit zu mobilen Geräten, zu neuen Bürostrukturen und Arbeitsweisen. Andererseits regiert die Gewohnheit: Auf dem Schreibtisch dominiert seit Jahren der Desktop-Rechner und er wird auch noch eine Weile dort bleiben, so das Ergebnis der Evolving-Workforce-Studie 2014 von Dell und Intel.

Ja, auch wenn es oft anders scheint und wir es nicht hören wollen, der Mensch ist ein Gewohnheitstier und der deutsche Arbeitnehmer an sich ganz besonders – klassisch, bewährt und gut, der Desktop-Rechner ist und bleibt vorerst der Deutschen liebstes „Arbeits-Gut“.

Andererseits wollen wir uns aber auch nicht damit zufriedengeben – ein Gerät ist nicht genug, Vielfalt muss es sein! Ob Smartphone, Tablet, Notebook oder 2-in-1 und Convertible – wir wollen sie haben, all die wunderbaren neuen Devices, aber ob und wie wir sie nutzen, steht auf einem anderen Blatt. Leben wir wirklich in einer multiplen Welt, in der der Second Screen nicht mehr wegzudenken ist?

Klar ist: Im Laufe des Tages wechseln wir zwischen all den schicken Geräten hin und her, schließlich müssen in der U-Bahn schnell die Mails auf dem Smartphone gecheckt werden, vielleicht noch ein Blick in die App der Tageszeitung und den Kalender, bevor es ins Büro geht, wo Dokumente und Datenmengen mit dem Desktop bewältigt werden. Für das Meeting beim Kunden wandert dann das Notebook in die Tasche. 

Aber das war es hierzulande auch schon mit dem angeblichen Trend zur Vielfalt – denn unsere Arbeit erledigen wir Deutschen eben nach wie vor am liebsten am klassischen Desktop. Wie die eingangs erwähnte Studie "Evolving Workforce" zeigt, ist der Desktop-Computer für sage und schreibe 66 Prozent der hierzulande Befragten nach wie vor das bevorzugte Arbeitsgerät, 44 Prozent arbeiten sogar ausschließlich mit dem Desktop. Auch wenn uns unterwegs Tablet, Smartphone und Notebook begleiten, scheint sich der Trend zum mobilen Arbeiten auf mehreren Geräten hierzulande aber nur schleppend durchzusetzen: Gerade einmal 24% der Deutschen bevorzugen den Laptop als Arbeitsgerät. Dennoch wollen wir alles und viel. Arbeitgeber kommen nicht darum herum, ihren Angestellten mehrere Geräte anzubieten – das gehört zum guten Ton, das motiviert und ist vor allem für Jüngere und Berufseinsteiger ein Kriterium bei der Wahl des Arbeitgebers. Ob das Tablet als Second Screen, das Business-Smartphone auf dem Weg zum Termin oder das Notebook auch genutzt werden, steht auf einem anderen Blatt. 

Aber keine Sorge, ganz so technikabgewandt sind wir Deutschen auch wieder nicht. Im Privatleben sieht es nämlich ganz anders aus, denn hier rangieren Laptop und Smartphone weit vor dem Schreibtischrechner. Sie dürfen als Second Screen abends auf der Couch nicht fehlen. Da werden parallel zum Film Hintergründe zum Thema oder den Hauptdarstellern gegoogelt, per Chat live beim Tatort mitermittelt und schon mal der Trailer zum nächsten Film geschaut. 

Der Trend ist also da, die Geräte ebenso, wir müssen nur zugreifen und sie nutzen. Wir haben die Wahl!

Wer noch mehr wissen will zur „Zukunft der Arbeitswelt“ bitte hier entlang:  http://techpageone.dell.com/business/evolvingworkforce

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Alles ändert sich. Ständig. Das war schon immer so und ist an sich auch keine Überraschung. Über viele dieser Prozesse machen wir uns im Alltag kaum Gedanken – sei es weil die Veränderung so schleichend voranschreitet, dass wir sie kaum bemerken, oder dass sie einen Lebensbereich betrifft, der für den Einzelnen keine vorrangige Bedeutung hat. Es gibt allerdings auch Bereiche, die fast jeden erwachsenen Menschen betreffen und deren Wandel daher auch stets besonders aufmerksam beobachtet wird.

Ein Beispiel hierfür ist die Arbeitswelt. In Europa sind die Menschen knapp 35 Jahre lang beruflich aktiv. Für viele ist das fast die Hälfte ihres Lebens. Es ist also nicht wirklich verwunderlich, wenn Veränderungen in der Arbeitswelt – sowohl retrospektiv als auch prospektiv – akribisch und unter verschiedensten Gesichtspunkten untersucht und beleuchtet werden. Eine solche Untersuchung hat in diesem Jahr Dell in Kooperation mit Intel zum wiederholten Mal beim Marktforscher TNS in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse der Evolving-Workforce-Studie 2014 liegen seit wenigen Tagen vor.

Den thematischen Schwerpunkt bildete, und das ist naheliegend, die Rolle von Technologie in der heutigen und künftigen Arbeitswelt. Dabei wollten die Auftraggeber vor allem wissen, welche Technik im Berufsalltag genutzt wird, welche Auswirkungen sie auf die Beschäftigten und auf die Arbeit hat und welche Entwicklungen künftig noch zu erwarten sind. Die Umfrage wurde in zwölf Ländern – verteilt über den Globus – unter insgesamt 4.764 Vollzeitkräften von mittleren bis großen Firmen über sechs Branchen hinweg durchgeführt. Auch Deutschland war dabei. Hier gaben 500 Angestellte Auskunft über ihre aktuelle Arbeitssituation und zu ihren Einschätzungen für die Zukunft.

In den kommenden Wochen stellen wir hier im Blog einige interessante Erkenntnisse aus der Dell-Evolving-Workforce-Studie 2014 vor. Hätten Sie zum Beispiel gedacht, dass deutsche Angestellte eine deutlich geringere Bereitschaft zu Überstunden zeigen als im globalen Schnitt üblich? Oder wussten Sie, dass man in Deutschland viel mehr Wert auf die persönliche und direkte Kommunikation legt, als das in anderen Ländern der Fall ist? Wie diese Fakten mit der Arbeitstechnik von heute zusammenhängen, können Sie in Kürze hier nachlesen. Wer es nicht erwarten kann und sich lieber selbst umfassend informieren möchte, kann dies hier tun: www.dell.com/evolvingworkforce

Alle anderen dürfen gespannt sein.

 

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Artikel ohne Bilder, das geht nicht – und im "Web-Zeitalter" schon gleich gar nicht. Allerdings ist es nicht immer einfach, ein Bild zu finden, das schön anzuschauen und das auch noch zum Text passt. Hat man endlich eines, dann ist immer noch nicht Ruhe. Dann braucht man noch eine Bildunterschrift.

Vielleicht sollte man sich da aber einfach nicht so einen Kopf machen. Die gute alte FAZ – "Dahinter steckt immer ein kluger Kopf" – machte sich auch keinen und löste das Problem Anfang der Woche so

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Wie wichtig PR für Unternehmen ist, ist den meisten Firmenchefs inzwischen bewusst. Kaum ein großes Unternehmen, das sich nicht planmäßig um seine Presse- und Öffentlichkeitsarbeit kümmert, und auch kleinere Firmen erkennen immer mehr die Wirkung professioneller PR. Die strategische Kommunikation konzentriert sich insbesondere bei kleineren Unternehmen allerdings häufig auf die externe Kommunikation, also den Austausch mit Presse, Kunden und Partnern.

Stiefmütterlich behandelt wird häufig die interne Kommunikation, also der Dialog mit den eigenen Mitarbeitern. Dass diese und ihre Motivation die Basis für den Unternehmenserfolg sind, würde wohl jeder Firmenchef unterschreiben – die Praxis sieht jedoch oft anders aus. Häufig erfahren Mitarbeiter von wesentlichen Entwicklungen im Unternehmen erst im Nachhinein, ob über den Flurfunk, die Firmen-Website oder aus den Medien. 

Dabei handelt der Großteil der Chefs bestimmt nicht in böser Absicht – vermutlich sind ihnen Bedeutung und Folgen mangelnder interner Kommunikation einfach nicht bewusst. Der direkte Dialog mit den eigenen Mitarbeitern, er dient ja nicht nur der Information und dem Wissenstransfer, sondern bringt den Mitarbeitern immer auch eine gewisse Wertschätzung und Respekt entgegen. Eine gute interne Kommunikation sorgt für Transparenz, unterstützt die Identifikation und Bindung der Belegschaft an das Unternehmen, fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl und wirkt nicht zuletzt auch einer brodelnden Gerüchteküche entgegen.

Interne und externe Kommunikation müssen daher Hand in Hand gehen und als oberste Managementaufgabe gesehen werden – dessen sollte sich die Führungsetage stets aufs Neue bewusst werden.

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Der Herbst ist ins Land gezogen und mit ihm auch wieder eine Reihe von spannenden News und Produkten.

Eines der Herbst-Highlights bei den Produktneuheiten von Dell in diesem Jahr war die Vorstellung der neuen 13G-Server-Generation – Flash-optimiertes Design, Fluid Cache und neue Höchstwerte bei der Optimierung von Workloads. 

Wie es sich für die „next generation“ gehört, kommt sie nicht nur in neuem schicken Design daher, sondern glänzt auch durch das verbesserte System-Management, mit dem das Potential für Software-Defined Storage voll ausgeschöpft werden kann. 

Und für die Pragmatiker: sie sparen Platz, Energie und – vor allem – Kosten.

Wir haben unseren Dell-Experten Peter Dümig, Field Product Manager bei Dell, gebeten, die wichtigsten Features der 13G-Server für uns zusammenzufassen.

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Vor Kurzem haben die Analysten von Crisp Research in Zusammenarbeit mit HP eine Studie zum Thema „OpenStack-Einsatz im DACH-Markt“ vorgestellt.

OpenStack ist ein Open-Source-Cloud-Betriebssystem. Unterstützt wird das Projekt von verschiedenen großen IT-Firmen, wie zum Beispiel IBM, Red Hat, HP, Cisco und Dell – teils mit eigenen OpenStack-Distributionen, wie der Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform unseres Kunden Red Hat.

Für die Crisp-Studie wurden insgesamt knapp 700 IT-Entscheider in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt. Dabei kam heraus, dass OpenStack schon lange kein unbekanntes Open-Source-Projekt mehr ist, sondern bereits in den Köpfen der IT-Verantwortlichen angekommen, was die Ergebnisse von Crisp widerspiegeln:

  • 29 % aller Befragten, die Cloud-Technologien in ihrem Unternehmen bereits aktiv nutzen, beschäftigen sich schon mit OpenStack
     
  • 58 % der befragten IT-Entscheider antworteten außerdem, dass OpenStack für sie eine echte Alternative zu bereits etablierten Cloud-Management-Lösungen ist.

Dass OpenStack immer mehr an Fahrt gewinnt und nun auch für Investoren interessant wird, zeigte die kürzlich erschienene Meldung, dass Mirantis – ein reiner OpenStack-Anbieter – Wagniskapital in Höhe von 100 Millionen Dollar erhalten hat.

Open Source ist übrigens nicht nur im Cloud-Umfeld eine echte Alternative zu proprietären Angeboten, sondern mittlerweile in fast allen Bereichen der IT etabliert. Wer sich über die Vorteile von Open Source genauer informieren möchte, der sei auf den folgenden Blog-Eintrag verwiesen: Business-Katalysator Open Source.

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Alle Jahre wieder um diese Zeit informieren uns die diversen IT-Unternehmen (und nicht nur die) über Trends und Vorhersagen für das kommende Jahr. Während im Speicher-Bereich Software-Defined Storage als DAS Thema 2015 gehandelt wird, werden laut erster Reports im Bereich Security zielgerichtete Angriffe weiterhin ein Dauerbrenner sein.

Aber halt – was wurde eigentlich aus den Vorhersagen für 2014? Dass Trends im Nachhinein auf den Prüfstand gestellt werden, ist normalerweise eher weniger der Fall. Der Security-Anbieter Websense allerdings hat sich nun gedacht „Warum eigentlich?“ und einen Report veröffentlicht, in dem man sich ausgiebig und durchaus kritisch mit den eigenen Vorhersagen im IT-Sicherheits-Bereich für das noch laufende Jahr auseinandergesetzt hat.

So ein Jahres-Endbericht wäre für andere Unternehmen und Branchen durchaus auch denkbar und betont im besten Fall einmal mehr die eigene Expertise.

P.S.: Für alle Interessenten, die jetzt gerne wissen würden, wie akkurat die 2014er-Vorhersagen von Websense waren, sei der folgende Link ans Herz gelegt: www.websense.com/content/2015-predictions-report.aspx – wer sich für die Vorhersage für das nächste Jahr anmeldet, bekommt die Auswertung für 2014 gleich noch dazu.

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Ich bin, darauf habe ich in diesem Blog bereits mehrfach hingewiesen, ein Fan von Bewertungsportalen. Nichts wird mehr gebucht oder gekauft ohne Blick in Holidaycheck oder Amazon. Bei Amazon findet man nicht nur Bewertungen, es werden auch – die Community lebt! –  von Lesern/Foristen konkrete Fragen zu Produkten beantwortet. Was sehr lehrreich sein kann.

Zum Beispiel die folgende Diskussion zum Multifunktions-Laserdrucker Dell B1165nfw:

Kann man mit diesem Gerät per WLAN scannen (d.h. der Scan wird per E-Mail versendet oder in einer Cloud-Lösung wie bspw. Evernote gespeichert)?

gefragt von René X am 24. August 2014

Worauf René innerhalb weniger Tage drei Antworten erhielt:

U. X antwortete am 25. August 2014:
Da ich "nur" den Dell B1160 habe (nicht mal den Dell B1160w - WLANfähig) kann ich die Frage leider nicht beantworten. Müsste mich auch schlau-googeln. Es gibt auch eine Dell-Kunden-Hotline, die man tagsüber anrufen kann. Viel Glück!

Heide X antwortete am 25. August 2014:
Wir haben das Gerät B1160w u das kann überhaupt nicht scannen.

Dominik B. antwortete am 27. August 2014:
Dazu kann ich noch nichts sagen. Ich werde es demnächst mal austesten.

Wichtig ist ja auch, dass man miteinander im Gespräch bleibt.

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Es gibt Meldungen, die glaubt man zunächst gar nicht. Deshalb hatte ich mich zuerst verlesen: Regierung will ungern Datenverkehr im Internet besteuern …

Wie bitte? Wieso ungern? Steht das etwa schon zur Debatte? Habe ich etwa eine gesellschaftliche Diskussion verpasst? Dann habe ich meine Brille geschrubbt:

Die Regierung in Ungarn will den Datenverkehr im Internet besteuern. Je Gigabyte sollen rund 50 Cent an den Staat abgeführt werden.

Ich finde: Das ist eine überzeugende Antwort auf gleich mehrere Herausforderungen des digitalen Zeitalters. Auf Cloud Computing zum Beispiel – in Ungarn ist das künftig kein Problem mehr. Dieses Fotos-und-Musik-Rauf-und-Runterladen, muss das überhaupt sein? Und wenn doch: Für jeden gestreamten HD-Film (da sind schnell mal ein paar GB beisammen) kann ein Kinderkrippenplatz eingerichtet werden. Oder Bandbreite ausgebaut werden. Um mehr HD-Filme zu streamen, mit denen dann wieder mehr Bandbreite …  

Von Ungarn lernen heißt, reich werden lernen. Ich übergebe das Wort einem FAZ-Leser, der die Meldung zur Internetsteuer so kommentiert:

Ungarn wirbt mit dem niedrigen Pauschalsteuersatz von 16% auch um Ausländer. Bratislava wurde damit zu einer der reichsten Städte der EU, vor Berlin und Wien.

Finde den Fehler. Gewinne ein Gigabyte. Noch unversteuert.

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Diese Frage auf witzige Weise zu beantworten, gelingt Dell in seiner aktuellen Marketing-Kampagne und den dazugehörigen Video-Spots auf der Blog-Plattform Tumblr, die den „verkannten Helden der IT“ gewidmet ist, die im täglichen Kampf mit der Materie und dem menschlichen Faktor angetreten sind, um größere Katastrophen oder gar den kompletten Systemausfall zu verhindern. Der Kampagnen-Name „Tough Enough“ und die gesammelten Erlebnisse User-geplagter Admins machen denn auch dem letzten Anwender klar, dass er Gefahr läuft, als DAU („Dümmster anzunehmender User“) in die Annalen der IT einzugehen. Eines zeigt die Tumblr-Seite jedenfalls deutlich: die DAUs sind unter uns.

Egal, ob es einem im Stillen die Schamesröte ins Gesicht treibt oder ein Schmunzeln über eigene Erlebnisse – hier steckt viel Wahrheit drin.

Wer also schon immer mal wissen wollte, was in anderen IT-Abteilungen so los ist oder seine eigenen Erlebnisse berichten will: das ist Ihre Chance!

Denn: „Das Leben in der IT ist schon hart genug. Take IT easy.“

Neulich in der IT: Folge 3 – Helden der IT

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In einem Blog aus dem März dieses Jahres beschäftigte ich mich mit Jaron Lanier – eine der bekanntesten und schillerndsten Figuren des Silicon Valley. Mit seinen mutigen, teilweise ungewöhnlichen Thesen sorgt er immer wieder für Aufsehen in der Netzgemeinde – und mittlerweile auch darüber hinaus.

Lanier greift Themen auf, die von gesamtgesellschaftlicher Relevanz sind, und legt immer den Finger in die Wunde, wenn bei aller Begeisterung über innovationsbringende Technologiesprünge die negativen Konsequenzen in Vergessenheit geraten. Dabei ist er kein Technologiefeind – im Gegenteil: Lanier ist unter anderem auch für Microsoft tätig. Aber er spricht auch die negativen Konsequenzen mancher technologischer Entwicklungen an und versucht, konstruktive Lösungen zu finden. Dass diese Töne zunehmend auf fruchtbaren Boden in der deutschen Debattenkultur treffen, zeigt sich immer mehr.

Am Wochenende wurde Lanier nun mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. Laut Jury weise er „auf die Gefahren hin, die unserer offenen Gesellschaft drohen, wenn ihr die Macht der Gestaltung entzogen wird“. Die Tatsache, dass gerade Lanier eine der wichtigsten kulturellen Auszeichnungen in Deutschland entgegennehmen darf, ist dabei wohl mehr als ein Symbol für die wachsende kritische Auseinandersetzung mit den Konsequenzen des Internetzeitalters.

Dies ändert jedoch nichts daran, dass der technologische Fortschritt und die Möglichkeiten des Internets unterm Strich großartig sind. Auch das würde er unterschreiben.

Herzlichen Glückwunsch, Jaron Lanier!

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So langsam beginnt wieder die Zeit, in der alle Welt in die Glaskugel schaut, um die Trends für das neue Jahr vorherzusagen. Sich jährlich wiederholende Themen erschöpfen sich eigentlich irgendwann, so nicht in diesem Fall. Jedes Jahr berichten Medien in allen Bereichen über die neuen Trends und Spekulationen, was wohl kommen mag. Unser Kunde Progress Software ist in diesem Jahr der Vorreiter und er beschäftigt sich mit Einschätzungen für die Entwickler. Gemäß Progress ist 2015 die Eiszeit bei der Applikationsentwicklung vorbei. Eine entscheidende Rolle spielen die Citizen Developers, engagierte Entwickler aus den Fachabteilungen, das Internet der Dinge und Node.js, um den weitgehenden Stillstand bei der Applikationsentwicklung zu überwinden. Es werden sicherlich noch weitere Meldungen von anderen Kunden folgen und der ein oder andere wird sagen, so ein alter Hut, warum wird sowas nur immer wieder gemacht? Eigentlich ist es ganz einfach: Es ist doch immer schön von der Zukunft zu träumen, wenn man Träume schon nicht immer leben kann.

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