IT

Referenzkunden sind das A und O für jedes Unternehmen, denn wie sonst sollte man beweisen, dass die eigene Lösung oder das Produkt auch tatsächlich das hält, was in Pressemitteilungen und Marketing-Kampagnen versprochen wird.

Ich habe kaum ein Interview in den letzten Jahren erlebt, in dem nicht nach einem Referenzkunden gefragt wurde. Besonders beliebt sind Referenzen natürlich für neue Produkte und Technologien. Leider halten sich Unternehmen dazu in Gesprächen oft bedeckt beziehungsweise sind vage, während sie in Pressemitteilungen hingegen sehr auskunftsfreudig scheinen.

Und genau hier kommen wir zu einem Paradox, das mir immer wieder begegnet: Während in Interviews Referenzkunden ein großes Thema für Journalisten sind, werden Pressemitteilungen über eben diese kaum beachtet. Deutsche Medien scheinen dann selbst von großen, weltweit bekannten Unternehmen wie British Airways noch nie etwas gehört zu haben, von kleineren Unternehmen ganz zu schweigen.

Woher also kommt die Diskrepanz zwischen Nachfrage und Angebot in diesem Fall? Natürlich werden individuelle Geschichten statt Pressemitteilungs-Massenware bevorzugt, aber immerhin sind Kundenmeldungen doch schon mal ein guter Anfang, oder nicht? Denn vielleicht verbergen sich ja gerade hinter den kleinen Referenzunternehmen die wirklich spannenden und innovativen Geschichten.

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Nachdem zum Thema Digitale Transformation schon fast alles von fast allen gesagt wurde (siehe auch Hannas Blog dazu), reiht sich jetzt auch der Veranstalter der Hamburger IT-Strategietage mit einem gänzlich neuen Aspekt ein, der wohl zum Ziel hat, die mittlerweile gelangweilte Leserschaft wieder etwas wachzurütteln: „It’s all about speed – Strategien für die Digitale Transformation“, heißt tatsächlich das Motto des Events.

Als jemand, der sich intensiv mit der Digitalisierung beschäftigt, gehe ich davon aus, dass Geschwindigkeit die letzte aller Sorgen der IT-Abteilungen ist. Es geht zunächst einmal um gigantische Hürden, die genommen werden müssen – und die meisten Unternehmen haben sie eben noch nicht genommen. Da wären: erstens, das Bewusstsein entwickeln, um eine IT-Landschaft umzukrempeln und neue Businesswege zu gehen. Wir wissen alle, wie schwierig es ist, alte Denkpfade zu verlassen und jahrzehntelange Routinen in Frage zu stellen (in den Chefetagen sowieso!); zweitens, große Budgets in die Hand nehmen; drittens, Organisationsstrukturen verändern, und zwar völlig unabhängig von Positionen und Abteilungen. Virtuelle Teams spielen plötzlich eine Rolle, bei denen jeder einzelne gegebenenfalls Verantwortung abgeben muss: auch hier wird es Widerstände geben ... Dann viertens endlich, die Umsetzung. Hier lässt sich über Speed reden: IT der zwei Geschwindigkeiten, Time-to-Market und so weiter, genauso, wie es die Hamburger IT-Strategietage möchten.

Speed ist also OK, markante Sprüche sicher auch, aber bei der Digitalen Transformation gibt es noch ganz andere Baustellen, bevor man sich über Einzelheiten auseinandersetzen kann.

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Ausblicke und Trends sind ein äußerst beliebtes Thema zum Jahreswechsel. Für uns besonders interessant sind natürlich die Aussichten für die IT-Branche: Was bringt das Jahr 2017 für die IT?, Welche Technologien muss man 2017 auf jeden Fall auf der Agenda haben? Nicht weniger spannend sind für uns aber auch die Medientrends der Zukunft. Mit der Digitalisierung und der starken Verlagerung auf Online hat sich für unsere tägliche Arbeit und den Blick auf das große Ganze vieles verändert. Davon abgesehen, dass IT und Medien inzwischen eine ziemlich große Schnittmenge aufweisen.

Mit den Medientrends 2017 hat sich auch das internationale Marktforschungsunternehmen Kantar Millward Brown auseinandergesetzt und kürzlich veröffentlicht, worauf wir uns im neuen Jahr und darüber hinaus einstellen dürften.

Demnach werden die Trends der Zukunft von der „Generation Z“ geprägt – geboren zwischen 1997 und 2011 und auch als „Post-Millenials“ oder „Centennials“ bezeichnet. Sie gilt als genügsam, achtsam, fleißig und legt großen Wert auf Gemeinschaftlichkeit. Und was bedeutet das laut Studie für ihre Erwartungen an die Medien? Die wichtigsten Prognosen sehen zum Beispiel so aus:

  • Transparenz und Authentizität: Marken und Unternehmen werden künftig noch tiefere Einblicke und mehr Details über sich, ihre Geschichte und ihre Produkte preisgeben müssen, um den Erwartungen gerecht zu werden.
     
  • Vernetzung und Synergien: Die heutige Fülle an Informationsquellen erfordert eine immer intensivere und persönlichere Begleitung der (Medien-)Konsumenten über die einzelnen Medien hinweg – sowohl online als auch offline. Das bedeutet crossmediale, aufeinander abgestimmte Botschaften, ohne dabei die Bedeutung und Funktion jedes einzelnen Kanals aus dem Blick zu verlieren.
     
  • Visualisierung: Mobile Endgeräte bieten immer wieder neue Möglichkeiten für die Verarbeitung und Darstellung von Content. Virtual Reality, Augmented Reality, 360°-Videos – die Zukunft liegt in der Visualisierung.

Allen Kennern der aktuellen IT-Trends fällt dabei eines auf: Es lässt sich mehr als nur eine Parallele zwischen Medien und IT erkennen. Sicherheit und Vertrauen spielen in beiden Bereichen eine ganz zentrale Rolle. Anforderungen und Wünsche – sowohl von IT-Kunden als auch Medien-Konsumenten – werden auf immer individuellere und persönlichere Art und Weise bedient. Und zu guter Letzt, wie auch dieses Beispiel zeigt und vorerst weiterhin ganz großer Trend: Die immer stärkere „Vernetzung of everybody and everything“.

Spannend ist aber nicht nur der Blick in die Zukunft, sondern auch ein Rückblick auf das vergangene Jahr. Mir fällt dabei als erstes das „Internet der Dinge“ ein. Und was war für Sie der Trend 2016?

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Wie jede Branche stößt leider auch die PR immer wieder auf Vorurteile oder absolute Unwissenheit. Die Ressentiments reichen von oberflächlich und faul bis zu geldgierig und manipulativ. Wer als PR-Berater im Alltag unterwegs ist, erlebt daher ständig Überraschungen. Eine sehr witzige Geschichte blieb mir dabei besonders im Gedächtnis:

Ich wollte mir ein Angebot zu einer Versicherung zuschicken lassen und habe mit einem Makler telefoniert.

Er: Okay, gut, gleich sind wir durch. Nur noch wenige Fragen und ich schicke Ihnen Ihr individuelles Angebot zu. Was arbeiten Sie denn?

Ich: Ich bin PR-Beraterin.

Es folgt Schweigen am Telefon und ich fühle mich wie ein ausgesetzter Hund.

Er: Aha. Das ist doch einer dieser neuen Berufe, oder?

Ich: Also eigentlich gibt es den Beruf schon seit einigen Jahrzehnten.

Er: Ach, Sie machen irgendwas mit Medien oder Marketing?

Ich bin etwas genervt, aber antworte höflich: Wenn Sie möchten, erkläre ich es Ihnen gern.

Er: Nein danke, ich muss nur wissen, ob es gefährlich ist.

Ich: Also ich arbeite nicht undercover als Investigativ-Journalist, wenn Sie das meinen. Ich reise oft und bin für Kunden unterwegs. Körperlich ist die Arbeit nicht anstrengend, denn Schwerpunkte trage ich ins System ein und nicht auf dem Rücken.  

Wieder Ruhe am anderen Ende der Leitung.

Er: Sie wollen mich auf den Arm nehmen. Gut, also was trage ich jetzt ein?

Ich: Ich bin PR-Beraterin.

Er: Diesen Beruf gibt es nicht in unserem System, suchen Sie sich was Vernünftiges aus, das man auch nachvollziehen kann.

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Gerade als Studienabgänger ist die Arbeitswelt im wahrsten Sinne des Wortes eine neue Welt. Es scheint, als würde man die nicht allzu entfernte Welt der Wissenschaft hinter sich lassen, um voller Tatendrang zu einer neuen zu reisen. Die Landung ist jedoch härter als vermutet – nahezu alles ist neu und anders. Man fühlt sich zurückversetzt in die ersten Vorlesungen an der Universität. Die Gebäude erscheinen wie Irrgärten und die Inhalte bestehen aus Wörtern, die man nicht kennt. Plötzlich steht man wieder am Anfang und ist umgeben von fremden Begrifflichkeiten und Themenbereichen. Ein Pluspunkt: In den neuen, schönen Büroräumen von PR-COM kann man sich nicht verlaufen. Schnell zeigt sich, dass eine neue Lebensphase beginnt.

In der Arbeitswelt entfällt die Selbstorganisation des Lebens weitestgehend. Die Struktur ist vorgegeben. Den stark variierenden studentischen Feierabend, der von mittags bis nachts reichte, gibt es nicht mehr. Als Student sind Arbeitstage immer und nie. Jetzt jedoch wird das Wochenende heilig gesprochen. Die Art des Arbeitens ändert sich ebenfalls. Neben einer Flutwelle von E-Mails ist man mit vielen und vielfältigsten Aufgaben gleichzeitig konfrontiert. Man verliert leicht und häufig den Überblick. Als ehrgeizigen und engagierten Berufseinsteiger kann einen zeitweise Panik überkommen. Durch tiefes Ein- und Ausatmen klärt sich die Sicht aber schnell wieder. Für Wichtigkeit und Dringlichkeit muss man erst ein Gespür entwickeln. Ebenso für die neuen Kolleginnen und Kollegen. Die enge Zusammenarbeit ist noch ungewohnt. Der studentische Einzelkämpfer muss an der Garderobe abgegeben werden. Das schöne daran ist, dass man jederzeit um Rat fragen kann und überall auf ein offenes Ohr trifft. Neu ist auch, dass drei Sprachen gleichzeitig gesprochen werden – Deutsch, Englisch und die eigene Sprache der PR-Welt. Diese werden vermischt und im Wechsel benutzt. Die Grenzen sind fließend. Die neuen Vokabeln der eigenen PR-Sprache klingen zunächst fremd – Pitch, Pipeline, Page Impressions –, werden aber schnell vertraut. Es wird nicht lange dauern, bis sie in den eigenen Sprachgebrauch übergehen.

Der Culture Clash verstärkt sich, wenn man in der PR-Welt das großflächige, vielfältige und schnelllebige Land der ITK bereist. Wie bei jeder Reise ist eine Portion Neugierde und ein offener Blick wichtig. Unter dieser Voraussetzung lernt man neue Denk- und Sichtweisen kennen. Schnell staunt man über alle Erkenntnisse, die man sammelt. Sogar unheimliche Akronyme wie IoT, DDoS oder SDE gehören mit der Zeit zum Alltag und jagen einem keinen Schrecken mehr ein. Der anfängliche Hürdenlauf entpuppt sich als eine spannende Reise zu den Grenzen des eigenen Horizonts – und darüber hinaus. Und ja, Hürdenläufe sind anstrengend. Doch wie heißt es so schön: Ohne Fleiß kein Preis.

Die ersten Reisewochen in die Arbeitswelt bestätigen, dass das Reiseziel richtig gewählt ist. Die mannigfaltige Welt der Public Relations vermittelt erstaunlich schnell, wie Erfolg durch professionelle Kommunikation beeinflusst werden kann. Ich freue mich auf tiefere Einblicke und ein besseres Verständnis mit fortschreitender Reisezeit.

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Unternehmen stehen in der heutigen Zeit vor enormen Herausforderungen: die fortschreitende Digitalisierung und Phänomene wie die Cloud, Virtualisierung oder Big Data fordern eine innovative IT-Infrastruktur, die bereits auf die ständig wachsenden Anforderungen ausgerichtet ist und über traditionelle Systeme hinausgeht. 

Höchste Performance, Flexibilität und offene Systeme sind nötig, um ein modernes IT-System bereitzustellen, das Unternehmen auch in Zukunft dabei unterstützt, ihre Geschäftsziele zu realisieren.

Unser Dell-Experte Peter Dümig, Senior Server Product Manager bei Dell, erklärt im Video, welche Ansätze heute für ein Unternehmen essentiell sind, um für die Zukunft optimal gerüstet zu sein.

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Hach die IT, so viele Hypes wie Flops und doch muss ich heute mal ein Hoch ausbringen. Was hat sie uns doch – speziell in den letzten 25 Jahren – an Neuerungen gebracht, die einer Revolution gleich aus unser aller Leben nicht mehr wegzudenken sind. Kaum zu glauben, was ein Vierteljahrhundert später für uns alle ganz selbstverständlich geworden ist.

Während wir heute schnell mal die aktuellen Mails und Newsletter auf dem Smartphone oder Tablet checken, Daten und Bilder auf externen Festplatten oder in der Cloud speichern, Filme streamen, Buchungen und Bankgeschäfte online erledigen und unsere Freunde auf Social-Media-Plattformen treffen, war die Welt 1990 noch analog – aber wie ...

Zu Lesen gab es Zeitungen und Bücher ­– natürlich ausschließlich in gedruckter Form – für das Sammeln von Fotos Alben, zur Bank oder ins Reisebüro ging man persönlich und seine Freunde traf man abends in geselliger Runde, was ja auch heute noch seinen unbestrittenen Wert hat.

Nehmen wir als Beispiel nur mal die unbestritten segensreiche Entwicklung des Mobiltelefons. Ich weiß ja nicht, wie Ihr erstes Mobiltelefon aussah, aber vielleicht waren Sie einer der Early Adopter und dementsprechend mit einem der Hörknochen der ersten Stunde bewehrt?

Die nicht mehr ganz Jungen unter uns werden sich erinnern, dass man in unserer Jugend eine Telefonzelle suchen musste, wenn man von unterwegs kommunizieren wollte. Die war dann wahlweise besetzt oder außer Funktion, weil demoliert. Ansonsten blieb nur warten. Darum war es auch immer wichtig, Verabredungen verbindlich zu treffen, und ein Gebot der Höflichkeit, dass man pünktlich ist. Eben darum, um das Warten einzugrenzen. Die übliche Frage bei einem Anruf war damals auch noch „Wie geht’s dir?“ und nicht „Wo bist du gerade?“. Lustig, oder? Wie, Sie können sich das nicht vorstellen? Dann sind Sie vermutlich so um die 25 und sollten mal ihre Eltern fragen.

Wenn ich es mir recht überlege, war manches gar nicht so schlecht. Darum sehen Sie es mir nach, wenn mir – trotz aller Begeisterung für die IT – hin und wieder ein wenig analog zumute ist.

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Das Jahr 1990 war die Geburtsstunde von PR-COM. Was? Solange ist das schon her? Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht. Dabei fühlt es sich so an, als ob das neue Jahrtausend erst kürzlich begonnen hat. Denken wir zurück, fällt es uns schwer, uns zu erinnern, was 1990 alles geschehen ist. Spontan erinnern wir uns natürlich an die wichtigsten Ereignisse: Ganz Deutschland feierte die Wiedervereinigung und Deutschland wurde Weltmeister. Und was geschah noch? Um Eurer Erinnerung auf die Sprünge zu helfen, testet Euer Wissen mit dem 1990-Quiz!

 

1. Welches der aufgeführten Ereignisse geschah 1990?

  1. Windows 3.1 kam heraus
  2. Der Grüne Punkt als Kennzeichen für recycelbare Verpackungen wurde in Deutschland eingeführt
  3. Ende der Sowjetunion
  4. Die UNESCO verkündete ihre Deklaration zur Pressefreiheit

2. Was kostete der Liter Normal-Benzin durchschnittlich?

  1. 1,14 DM
  2. 1,21 DM
  3. 1,11 DM
  4. 1,02 DM

3. Wer wurde Deutscher Meister?

  1. Borussia Dortmund
  2. 1. FC Köln
  3. FC Bayern
  4. Werder Bremen

4. Was war das Unwort des Jahres?

  1. ausländerfrei
  2. Gab es 1990 noch nicht
  3. Peanuts
  4. Rentnerschwemme

5. Welcher Film war der erfolgreichste?

  1. Arielle – Die Meerjungfrau
  2. Kuck mal, wer da spricht
  3. Pretty Woman
  4. Werner – Beinhart!

6. Welches Lied war am längsten Nr. 1 in den deutschen Single Charts?

  1. Matthias Reim – Verdammt, ich lieb’ dich
  2. Werner Wichtig – Pump ab das Bier
  3. Phil Collins – Another Day in Paradise
  4. Sinéad O’Connor – Nothing Compares 2 U

7. Welches Produkt zog die Blicke aller Besucher auf der fünften CeBIT auf sich?

  1. UNIX für den neuesten Atari-TT-Rechner
  2. Highscreen Kompakt AT 286 Serie II
  3. Die NeXTstation
  4. Commodore 125

8. Welche Namen waren am beliebtesten?

  1. Jan und Laura
  2. Kevin und Lisa
  3. Jan und Lisa
  4. Jan und Julia

9. Welche Ausdrücke wurden ab 1990 von Jugendlichen verwendet?

  1. fett, endgeil, verludert
  2. bombastisch, toff, hip
  3. ultrakrass, verschärft, granatenmäßig
  4. famos, delikat, splendid

Zur Auflösung

  • 8-9 richtige Antworten: Der 1990-Nerd – Mir macht keiner was vor!
     
  • 6-7 richtige Antworten: Ich kenne mich gut aus!
     
  • 4-5 richtige Antworten: Da ist noch Luft nach oben!
     
  • 0-3 richtige Antworten: 1990? Das war wohl vor meiner Zeit!
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Ich weiß noch, welch große Augen ich gemacht habe, als ich im Juli 2007 zu PR-COM kam und mit der hauseigenen Datenbank „4D“ vertraut gemacht wurde. Hier wurden nicht nur Projekte jeglicher Art bis ins Detail erfasst – nein, auch Medien, Pressekontakte und -veröffentlichungen wurden so gepflegt und verwaltet. Als ich gezeigt bekam, dass Pressemitteilungen ebenfalls aus dem System heraus teilautomatisiert verschickt werden können und ich nicht mehr gezwungen war aus endlosen Excel-Tabellen E-Mail-Adressen zu kopieren und dann händisch ins BCC einer E-Mail zu kopieren, da wusste ich, dass ich nun in der richtigen Agentur gelandet war, die meinen Anspruch an professionelles Arbeiten auch durch eine entsprechende IT-Infrastruktur unterstützt.

Auch wenn es etwas gedauert hat, bis ich einen Großteil der Funktionen erlernt habe (Aha-Erlebnisse bleiben bis heute nicht aus), so bin ich immer noch ein großer Fan unserer Datenbank und als kleiner Ordnungsfanatiker preise ich die Vorteile immer wieder gerne bei jedem potenziellen Skeptiker an. 

Ich weiß gar nicht mehr, wie ich vor meiner Zeit bei PR-COM überhaupt anständige Reportings erstellen konnte, geschweige denn die monatlichen Clipping-Bundles oder den Überblick über 30-50 verschiedene Projekte behalten habe, die ich anhand zahlloser Endlos-Listen strukturiert und sortiert hatte. Wenn ich also gefragt werde, was ich an PR-COM besonders schätze, dann nenne ich – neben meinen lieben Kollegen – immer als eines der ersten „Pros“ unsere Datenbank, ohne die ich inzwischen keinen Arbeitstag mehr überstehen könnte. Wenn also laute Schimpftiraden aus der Nussbaumstraße 12 ertönen, kann man davon ausgehen, dass unsere Datenbank kurzfristig nicht verfügbar ist und sich alle 4D-Süchtigen fragen, wie sie nur den Tag überstehen sollen.

Man sollte über IT eben nicht nur reden und schreiben, sondern sie auch „leben“ – und das machen wir bei PR-COM seit nun schon 25 Jahren.

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Ich möchte hier mal ein Plädoyer loswerden. Oder besser gesagt ein paar beruhigende Worte an alle Studienabsolventen richten, die auf unsere Website gelangen – vielleicht sogar, weil sie erwägen, sich auf einen Job bei uns zu bewerben – und dann bei der Durchsicht unserer Kunden verschüchtert den Browser-Tab schließen in der (fälschlichen!) Annahme, sie seien für diese Themen nicht qualifiziert oder richtig ausgebildet.

Bitte habt keine Scheu vor Begriffen wie Enterprise Resource Planning, Cloud, Applikation, Systemintegration, Skalierung oder High-Performance-Computing! Ihr müsst keine Informatiker oder Geeks sein, um Kunden aus dem ITK-Umfeld ordentlich betreuen zu können. Damit man mir das glaubt, gebe ich hier mal eine kleine Übersicht zum Besten. In unserem Berater-Team tummeln sich unter anderem studierte

  • (Psycho-)Linguisten
  • Historiker (sowohl für Vor-, Früh- als auch neuzeitliche Geschichte)
  • Romanisten
  • Slavisten
  • Anglisten
  • Germanisten
  • Kommunikationswissenschaftler
  • Marketingfachleute
  • Medienwissenschaftler
  • Buchwissenschaftler
  • VWLer
  • Soziologen
  • Politikwissenschaftler
  • Ethnologen
  • Anthropologen
  • Literaturwissenschaftler
  • Werbekaufleute

Die meisten unserer Berater haben sich erst im Laufe ihres Berufslebens mit den technischen Themen vertraut gemacht, für die sie heute PR machen. Das mag vielleicht zu Beginn etwas anstrengend und ungewohnt sein. Aber man findet sich in der Regel erstaunlich schnell in die Bereiche seiner Kunden ein und wirft dann selbst mit Begriffen um sich, für die man im Freundeskreis nur große Augen und verständnislose Blicke erntet. Die ITK ist ein extrem interessantes und spannendes Feld, das sich ständig verändert und unsere Kunden sind nicht selten mitverantwortlich für den technologischen Fortschritt, von dem wir alle in unserem Alltagsleben profitieren.

Wer wollte da nicht dabei sein smiley?

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