Mittelstand

Es ist schon eigenartig: Jeder kann schreiben, fotografieren und gut Auto fahren. Oder kennen Sie jemanden, der das nicht von sich behauptet?

In Unternehmen kann auch jeder gut kommunizieren. Und weil es so einfach ist, macht manchmal jeder alles: der Geschäftsführer die PR, seine Assistentin die Werbung und interessierte Mitarbeiter aller Abteilungen versuchen sich an Social Media. Soweit der Alltag, den wir in vielen mittelständischen Betrieben beobachten. Von Abstimmung, geschweige denn einer langfristigen Strategie, keine Spur.

Tatsächlich ist die Einsicht, dass sich Kommunikation mehr denn je zur strategischen Business-Säule entwickelt, im Mittelstand kaum verbreitet. Aber in Zeiten globaler Märkte und globaler Wettbewerber trägt sie dazu bei, den Bekanntheitsgrad zu erhöhen und Angebote klar zu differenzieren. Und die ist dringend notwendig: der nächste Wettbewerber ist vielleicht ein mit viel Risikokapital ausgestatteter Start-up aus Bangalore, Rio oder Grand Junction in Colorado – mit jungen, hungrigen und IT-affinen Überfliegern, die ihre Produkte schon morgen mit viel Tamtam über das Internet vertreiben.

Mund-zu-Mund-Propaganda reicht nicht mehr aus, um in diesem Umfeld zu bestehen: das war früher mal. Heute ist eine knallharte Professionalisierung der Kommunikation gefragt, angefangen bei den richtigen Akteuren über eine solide Strategie bis hin zur Abstimmung aller Maßnahmen und vernünftigen Budgets. Wer diesen Schritt nicht mitmacht und Kommunikation nicht tief in der Unternehmensstrategie verwurzelt, hat gute Chancen, ziemlich schnell vom Markt zu verschwinden.

Ich verweise an dieser Stelle gern nochmal auf unsere zehn Schritte, wie der Mittelstand seine Kommunikation verbessern kann. Wenn Sie Kommunikation in einem Unternehmen verantworten: bitte lesen.

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Ob die selbstbetriebene Private Cloud, eine flexible und kostengünstige Public Cloud oder eine Mischform wie die Hybrid oder Multi-Cloud – die Möglichkeiten für Unternehmen Cloud-Architekturen aufzubauen, sind vielfältig. Doch für wen bietet sich welches Modell an und in welcher Planungs- und Umsetzungsphase befinden sich Unternehmen in Deutschland überhaupt?

Dieser Frage widmete sich Nexinto gemeinsam mit dem unabhängigen IT-Research- und Beratungsunternehmen Crisp Research in der aktuellen Studie „Multi-Cloud-Management im Mittelstand“.

Dabei hat sich gezeigt, dass gerade für mittelständische Unternehmen Single-Cloud-Architekturen in Zukunft die Ausnahme darstellen werden. Sie setzen mehrheitlich auf hybride und Multi-Cloud-Architekturen (68,8 Prozent). Die Vorteile liegen auf der Hand: Man kann einerseits unternehmenskritische Daten bei sich behalten, und dennoch auf die Flexibilität und Kostenvorteile einer Public Cloud zurückgreifen.

Doch wie so oft steckt der Teufel im Detail: Viele mittelständische Unternehmen verstehen die Public Cloud nicht und schätzen die Aufgabenverteilung falsch ein. So sehen mehr als die Hälfte der mittelständischen Unternehmen (57,3 Prozent) bei der Public-Cloud-Nutzung die Verantwortung für den Betrieb und die Sicherheit der eigenen Applikationen, Services und Systeme beim Anbieter.

Mittelständische Cloud-Sourcer verstehen das Shared-Responsibility-Modell nicht: Bei allen Fragen rund um den Betrieb und die Sicherheit nehmen die IT-Entscheider den Public-Cloud-Anbieter in die Pflicht. (Quelle: Crisp Research AG, 2015)

Die besondere Eigenschaft einer Public Cloud besteht jedoch genau in dem Self-Service-Modell. Das bedeutet, dass der Anbieter zwar die Verantwortung für den Betrieb und die Sicherheit auf der physikalischen Ebene übernimmt, der Kunde aber für die logische Ebene – also den zuverlässigen Betrieb der Anwendungen auf Software-Ebene – zu 100 Prozent selbst zuständig ist.

Für mittelständische Unternehmen eine große Herausforderung, denn oft fehlen die Ressourcen und das entsprechende Know-how, um diese Aufgaben selbst zu übernehmen.

Ein Managed Public Cloud Provider kann hier Abhilfe schaffen. Er bietet einerseits die flexiblen und kostengünstigen Strukturen einer Public Cloud, und gleicht andererseits die fehlenden Ressourcen aus und steht beratend bei der Umsetzung einer hybriden oder Multi-Cloud-Architektur zur Seite.

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Hochleistungsrechner oder „High Performance Computing“ (HPC) sind heute nahezu in allen Bereichen der Natur- und technischen Wissenschaften zu finden; typische Anwendungsbereiche sind etwa Astro- und Teilchenphysik, Genetik, Quantenchemie und Strömungsmechanik. Darüber hinaus gibt es auch Anwendungen im kommerziellen Bereich wie Wettervorhersage, Crash-Test-Simulation, Strömungssimulation oder bei der Generierung von Animationsfilmen. Alles sehr spannende Themen, wo Unmengen von Daten anfallen, die es zu verarbeiten gilt. Das hier besondere Rechner zum Einsatz kommen, steht außer Zweifel. So ist es auch gar nicht verwunderlich, dass laut einer Umfrage, gerade einmal 5% des Mittelstands solche Lösungen nutzt. Scheint der Mittelstand hier doch gar nicht die richtige Zielgruppe zu sein. Doch genau da liegt der Fehler, denn auch kleine und mittelständische Betriebe können ihre Wettbewerbsfähigkeit mit HPC-Lösungen erheblich steigern. „Big Data“ ist in aller Munde und das rasante Wachsen von Datenvolumina ist kein Hype, sondern Realität. Warum diese Lösungen im Mittelstand noch kaum anzutreffen sind, ist somit verwunderlich. Viele der Befragten kannten den Begriff „HPC“ gar nicht. Weitere Ergebnisse der Umfrage hier: http://www.pr-com.de/de/pi/high-performance-computing-nachholbedarf-im-mittelstand

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