Ransomware

Das Jahr 2016 hat gezeigt: Cyber-Attacken können jedes Unternehmen, jeder Größe, jeder Branche treffen. Keiner ist davor gefeit. Die Liste der Betroffenen ist lang: Krankenhäuser, Banken, Versicherungen, Social-Media-Kanäle und auch der Mittelstand stehen im Visier der Angreifer. Die Kriminellen werden dabei immer raffinierter, die Angriffsmethoden vielfältiger.

Bromium, Pionier bei der Micro-Virtualisierungstechnologie, hat die Methoden näher untersucht. Das sind einige der Ergebnisse:

  1. Zentraler Infektionsweg bleibt nach wie vor der Drive-by-Download, also die unbeabsichtigte Ansteckung durch Downloads von infizierten Webseiten.
     
  2. Die gängigsten Software-Kits für die Identifizierung von Software-Schwachstellen waren im ersten Halbjahr Neutrino und Rig.
     
  3. Die Ransomware-Familie wächst und wächst. Dutzende neue Typen sind 2016 hinzugekommen. Der aktuelle Marktführer scheint weiterhin „Locky“ zu sein.
     
  4. Aber auch Makro-Malware ist auf dem Vormarsch: So hat die gute, alte Spam-Mail noch lange nicht ausgedient.

Der Einfallsreichtum der Kriminellen kennt keine Grenzen, die traditionellen Lösungen halten kaum noch Schritt. Daher bleibt Endpunktsicherheit ein spannendes und heikles Thema, auch für das Jahr 2017.

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