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Im neunten Teil unserer Blog-Reihe „PR-COM-Crew“ stellen wir heute #FitnessFreak und #BallettFan Natascha vor, die seit eineinhalb Jahren jeden Tag den weiten Weg aus Augsburg zu uns auf sich nimmt. Ihre Empfehlung für lange Bahnfahrten: der Audible-Podcast „Mind the Gap“.

Wie lange bist du schon bei PR-COM und in welcher Funktion?

Bald eineinhalb Jahre – das Volontariat ist also fast geschafft. 

Was hat sich in den 1,5 Jahren verändert, die du schon hier arbeitest?

Vor allem ich selbst. Obwohl die Zeit wie im Flug verging, habe ich im Rückblick unglaublich viel gelernt und verschiedenste spannende Erfahrungen sammeln können.

Welche Projekte oder Themen liegen dir besonders am Herzen – privat und beruflich?

Beruflich ist es mir wichtig, den eigenen Horizont stets zu erweitern und allen neuen Dingen positiv zu begegnen. Privat liegt mir der Umgang mit unserer Umwelt am Herzen. Außerdem beschäftige ich mich seit dem Studium mit der Feminismus-Debatte in unserer Gesellschaft.

Beschreibe dich in drei Hashtags.

#FitnessFreak
#BallettFan
#SerienJunkie

Beschreibe PR-COM in drei Hashtags.

#Perfektion
#Transparenz
#Experimentierfreudig

Was ist für dich PR/Kommunikation in drei Hashtags?

#kreativ
#integriert
#unterschätzt

Und zum Schluss: Was sollte man im Moment unbedingt hören/lesen/sich anschauen (Buch, Musik, Kino, Theater …)?

Die Serie „Babylon Berlin" ist absolut sehenswert. Seinen Ohren sollte man den Audible-Podcast „Mind the Gap“ gönnen. Und unglaublich inspirierend und motivierend ist die Biographie von Elon Musk.

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Gerade als Studienabgänger ist die Arbeitswelt im wahrsten Sinne des Wortes eine neue Welt. Es scheint, als würde man die nicht allzu entfernte Welt der Wissenschaft hinter sich lassen, um voller Tatendrang zu einer neuen zu reisen. Die Landung ist jedoch härter als vermutet – nahezu alles ist neu und anders. Man fühlt sich zurückversetzt in die ersten Vorlesungen an der Universität. Die Gebäude erscheinen wie Irrgärten und die Inhalte bestehen aus Wörtern, die man nicht kennt. Plötzlich steht man wieder am Anfang und ist umgeben von fremden Begrifflichkeiten und Themenbereichen. Ein Pluspunkt: In den neuen, schönen Büroräumen von PR-COM kann man sich nicht verlaufen. Schnell zeigt sich, dass eine neue Lebensphase beginnt.

In der Arbeitswelt entfällt die Selbstorganisation des Lebens weitestgehend. Die Struktur ist vorgegeben. Den stark variierenden studentischen Feierabend, der von mittags bis nachts reichte, gibt es nicht mehr. Als Student sind Arbeitstage immer und nie. Jetzt jedoch wird das Wochenende heilig gesprochen. Die Art des Arbeitens ändert sich ebenfalls. Neben einer Flutwelle von E-Mails ist man mit vielen und vielfältigsten Aufgaben gleichzeitig konfrontiert. Man verliert leicht und häufig den Überblick. Als ehrgeizigen und engagierten Berufseinsteiger kann einen zeitweise Panik überkommen. Durch tiefes Ein- und Ausatmen klärt sich die Sicht aber schnell wieder. Für Wichtigkeit und Dringlichkeit muss man erst ein Gespür entwickeln. Ebenso für die neuen Kolleginnen und Kollegen. Die enge Zusammenarbeit ist noch ungewohnt. Der studentische Einzelkämpfer muss an der Garderobe abgegeben werden. Das schöne daran ist, dass man jederzeit um Rat fragen kann und überall auf ein offenes Ohr trifft. Neu ist auch, dass drei Sprachen gleichzeitig gesprochen werden – Deutsch, Englisch und die eigene Sprache der PR-Welt. Diese werden vermischt und im Wechsel benutzt. Die Grenzen sind fließend. Die neuen Vokabeln der eigenen PR-Sprache klingen zunächst fremd – Pitch, Pipeline, Page Impressions –, werden aber schnell vertraut. Es wird nicht lange dauern, bis sie in den eigenen Sprachgebrauch übergehen.

Der Culture Clash verstärkt sich, wenn man in der PR-Welt das großflächige, vielfältige und schnelllebige Land der ITK bereist. Wie bei jeder Reise ist eine Portion Neugierde und ein offener Blick wichtig. Unter dieser Voraussetzung lernt man neue Denk- und Sichtweisen kennen. Schnell staunt man über alle Erkenntnisse, die man sammelt. Sogar unheimliche Akronyme wie IoT, DDoS oder SDE gehören mit der Zeit zum Alltag und jagen einem keinen Schrecken mehr ein. Der anfängliche Hürdenlauf entpuppt sich als eine spannende Reise zu den Grenzen des eigenen Horizonts – und darüber hinaus. Und ja, Hürdenläufe sind anstrengend. Doch wie heißt es so schön: Ohne Fleiß kein Preis.

Die ersten Reisewochen in die Arbeitswelt bestätigen, dass das Reiseziel richtig gewählt ist. Die mannigfaltige Welt der Public Relations vermittelt erstaunlich schnell, wie Erfolg durch professionelle Kommunikation beeinflusst werden kann. Ich freue mich auf tiefere Einblicke und ein besseres Verständnis mit fortschreitender Reisezeit.

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