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9. Mrz 2021

2021 – Das Jahr, in dem alles möglich ist

Autor: Alain Blaes, Gründer und Geschäftsführer PR-COM

Prognosen sind in der Regel Extrapolationen stabiler Trends. Für 2021 kann allerdings nur gelten: „expect the unexpected“. Alles hängt davon ab, welche Irrungen und Wirrungen das Corona-Virus noch nehmen wird. Absehbar ist, dass es auch im Themenkomplex IT bleibende Spuren hinterlassen wird. Die vielleicht Wichtigste ist die beschleunigte Digitalisierung der Gesellschaft und damit der zusätzlich wachsende Einfluss der IT, die unser Leben beruflich und privat zukünftig noch stärker prägen wird. IT wird also immer wichtiger. So ist beispielsweise E-Commerce aus der Versorgungskette nicht mehr wegzudenken, die mediale Revolution hat das Kommunikationsverhalten grundlegend verändert und viele Unternehmen konnten nur dank der Option zur Arbeit im Homeoffice überleben. Corona hat aber auch digitale Baustellen bloßgelegt. Die vielleicht wichtigste Aufgabenstellung ist die Entwicklung und Ausgestaltung des Homeschoolings. Zukünftige Generationen werden damit ganz neue Lernerfahrungen machen. 2021 ist das Jahr, in dem der Startschuss dafür fallen muss – nicht als milliardenschweres Lippenbekenntnis, sondern als konzertierte, praxisorientierte Aktion von Pädagogen, Politikern und IT-Experten.

Gleichzeitig wird IT immer unwichtiger, so paradox das auch klingen mag. Das liegt an der auch im Jahr 2021 fortschreitenden „Dematerialisierung der IT“ und der Tatsache, dass Rechenleistung, Breitbandverbindungen und Daten mittlerweile ausreichend zur Verfügung stehen. Auf dieser Basis können – auch mit wachsender Unterstützung von Machine Learning und KI – viele neue, hilfreiche Anwendungen entstehen. IT bewegt sich immer mehr weg von reiner Technologieoptimierung hin zu cleveren Anwendungs- und Einsatzkonzepten. Schon vor der Pandemie war die IT einer der wichtigsten Treiber für die Um- und Neugestaltung ganzer Wirtschaftszweige und gesellschaftlicher Strukturen. Dieser Einfluss wird weiter an Fahrt und Dynamik gewinnen. Das bedeutet aber auch eine fortschreitende IT-Abhängigkeit in allen Lebensbereichen. Es wird immer deutlicher, wie sehr die Gesellschaft am Datentropf hängt. Diese Entwicklung ist nicht reversibel und verschärft die latente Sicherheitsproblematik, die uns seit vielen Jahren begleitet. Ansätze, wie dieses Problem gelöst werden könnte, werden 2021 dringend benötigt. 

2020 hat sich die IT als ein Retter in der Not bewährt. Das wird sie auch 2021 tun. Aber darüber hinaus muss sie in diesem Jahr noch praxisnäher, noch sicherer und noch breiter verfügbar gemacht werden. Denn auch nach der Pandemie wird die Dynamik und disruptive Kraft der IT die Gesellschaft und deren Entwicklung nachhaltig prägen.

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