Für die Dell & Intel Future Workforce Study hat das Forschungsunternehmen Penn Schoen Berland (PSB, Washington DC) in zehn Ländern fast 4.000 Vollzeit-Mitarbeiter von kleinen, mittleren und großen Unternehmen befragt; in Deutschland haben 400 Personen an der Studie teilgenommen. Die Befragten in den EMEA-Ländern Großbritannien, Deutschland, Frankreich und Südafrika waren überwiegend der Auffassung, dass sie innerhalb der nächsten fünf Jahre nicht in einem intelligenten Büro („Smart Office“) arbeiten werden. Nach ihrer Einschätzung hinkt die an den Arbeitsplätzen verfügbare Technologie außerdem deutlich hinter der ihrer privaten Geräte her.
Zentrale Ergebnisse der Studie für Deutschland sind unter anderem:
Die Beschäftigten legen Wert auf eine Trennung von Arbeit und Privatleben: Zwar betrachten 65% der Befragten die Arbeit als wesentlichen Teil ihrer Persönlichkeit und nur 35% sagen, sie würden lediglich arbeiten, um ihre Rechnungen bezahlen zu können. Dennoch meinen 69%, „das Leben“ beginne erst nach der Arbeit. Mit dieser Ansicht liegen die Beschäftigten in Deutschland gleichauf mit ihren Kollegen in Großbritannien; für Beschäftigte in Frankreich (46%) und Südafrika (56%) ergaben sich hier deutlich niedrigere Werte.
Gegen das Arbeiten außerhalb des Büros, beispielsweise im Homeoffice, spricht, dass es dabei schwieriger ist, Arbeit und Privatleben zu trennen (34%) und die Beziehungen zu den Kollegen aufrechtzuerhalten (33%).
Viele Beschäftigte (50%) stellen aber auch fest, dass die von ihnen zuhause verwendete Technik moderner ist, als die, die ihnen im Büro zur Verfügung steht.
Die von den Beschäftigten hauptsächlich verwendeten Technologien sind E-Mail (91% privat, 76% am Arbeitsplatz), Desktop-PC (55% – 71%), Notebook (76% – 37%), Tablet (50% – 15%), Festnetzanschluss (78% – 77%) und das Smartphone (85% – 36%). Relativ weit zurück bleiben hier Cloud-Dienste (36% – 26%) und Video Conferencing (10% – 31%).
Produktivitätsgewinne durch technischen Fortschritt erwarten sich die Befragen vor allem von moderneren Devices (63%), von schnellerem Internet (63%) und von besserer Unterstützung für E-Mail beziehungsweise Instant Messaging (51%); geringere Erwartungen bestehen hinsichtlich Künstlicher Intelligenz (38%) und Augmented Reality (32%). Wichtig für den „idealen“ Arbeitsplatz erscheinen den Befragten vor allem Sicherheitsaspekte (44%). Gesichtspunkte wie Energieeffizienz (22%), Produktivität (21%) oder die Möglichkeit, eigene Geräte mitzubringen (20%), werden dabei deutlich weniger genannt.
Die ausführlichen Ergebnisse der Studie für Deutschland sind abrufbar unter http://www.pr-com.de/sites/pr-com.de/files/u15/future_workforce_de.pdf.
„Der überwiegende Teil der Mitarbeiter in Deutschland ist mit seiner Arbeit sehr zufrieden“, erklärt Doris Albiez, Senior Vice President und General Manager von Dell Deutschland. „Dabei hat die technische Ausstattung der Arbeitsplätze eine hohen Stellenwert und die Mitarbeiter erwarten heute, dass Unternehmen aktuelle Technologien bereitstellen. Immerhin ein Fünftel ist aber bereit, den Arbeitsplatz zu wechseln, wenn dies nicht gegeben sein sollte. Unter den Jüngeren ist es sogar fast ein Drittel. In Zeiten eines verstärkten Wettbewerbs um Talente, in denen die Unternehmen gut beraten sind, sich eine ‚Mission Mitarbeiter‘ auf die Fahnen zu schreiben, sollte man sich hier als Arbeitgeber kein Blöße geben. Die große Zufriedenheit der Mitarbeiter mit der Arbeit ist ein wichtiger Produktivitätsfaktor, aber sie muss auch gepflegt werden.“
Über die Future Workforce Study
Penn Schoen Berland (PSB) hat im Auftrag von Dell und Intel eine Umfrage unter insgesamt 3.801 Vollzeitkräften mit einer Arbeitszeit von mehr als 35 Stunden pro Woche in kleinen, mittleren und großen Unternehmen durchgeführt. Die Untersuchung wurde in zehn Ländern – USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Japan, Brasilien, China, Indien, Kanada und Südafrika – durchgeführt, wobei sieben Branchen berücksichtigt wurden: Bildung, Öffentliche Verwaltung, Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Produktion, Medien/Unterhaltung sowie Einzelhandel. Die Umfrage wurde zwischen dem 5. April und dem 3. Mai 2016 durchgeführt. Einzelheiten finden sich unter www.dell.com/workforcestudy sowie unter dem Hashtag #FutureWorkforce in den Sozialen Medien.
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