Der neue Managed Service erweitert ION MXDR, um offengelegte Zugangsdaten, Markenmissbrauch und weitere Risiken aus dem Dark Web zu erkennen
Zürich, 6. Oktober 2026 – Ontinue, der führende Experte für Managed Extended Detection and Response (MXDR), hat heute ION for Dark Web Monitoring (DWM) angekündigt. Der neue Managed Service erweitert ION MXDR um kontinuierliche Dark-Web-Monitoring-Funktionen und identifiziert offengelegte Zugangsdaten, gefälschte Webseiten, Markenmissbrauch sowie weitere relevante Bedrohungen im digitalen Untergrund.
Im Dark Web und dem Deep Web handeln Cyberkriminelle mit kompromittierten Zugangsdaten, veröffentlichen täuschend echte Domain-Dubletten für das Phishing und teilen sensible Informationen, lange bevor Sicherheitsteams davon Kenntnis erlangen. Offengelegte Zugangsdaten können bereits innerhalb eines Tages im Dark Web auftauchen. Dennoch überwacht nur etwa jedes fünfte Unternehmen diese Tiefen des Internets und implementiert automatisierte Gegenmaßnahmen. Den meisten Unternehmen fehlen dafür schlicht die Ressourcen, das Fachwissen und die operativen Prozesse, um diese Risiken zu erkennen und einer Kompromittierung vorzubeugen.
Externe Threat Intelligence zur Reduzierung des Risikoprofils
Selbst wenn Unternehmen Threat-Intelligence-Feeds und Dark-Web-Monitoring-Alarme erhalten, verfügen sie jedoch selten über ausreichend Ressourcen, um Befunde zu untersuchen, deren Relevanz zu bestimmen oder Reaktionsmaßnahmen zu koordinieren. Offenlegungen bleiben dadurch oft unbearbeitet, bis Angreifer sie ausnutzen. ION for Dark Web Monitoring wurde entwickelt, um genau diese Lücke zu schließen – als Managed-Service-Erlebnis und nicht als weiteres Sicherheits-Dashboard. Jeder Befund wird von Experten geprüft, im Kontext analysiert und operativ bearbeitet, sodass sich Sicherheitsteams auf die Risikoreduzierung konzentrieren können, statt Alarme zu verwalten.
Der Managed Service ION for Dark Web Monitoring überwacht dafür kontinuierlich kundeneigene Domains und Brand Assets über vertrauenswürdige Threat-Intelligence-Quellen vom Clear Web über das Deep Web bis ins Dark Web. Die Befunde werden über die ION SecOps Platform validiert, angereichert und operativ nutzbar gemacht. Nutzer erhalten dabei Unterstützung durch die gleichen Analysten des Ontinue Cyber Defense Center und können sich auf dieselben Automatisierungs- und Reaktions-Workflows von ION MXDR verlassen, die ihre Umgebung bereits rund um die Uhr schützen. Statt lediglich Alerts zu erzeugen, setzt ION for DWM somit externe Threat Intelligence ein, um Sicherheitsvorfälle zu untersuchen und konkrete Schutzmaßnahmen vorzunehmen. Zu den wichtigsten Funktionen zählen:
„ION for Dark Web Monitoring erweitert unsere Sichtbarkeit über die Möglichkeiten unserer bestehenden Tools hinaus“, erklärt Jason Burzenski, Vice President, Global Head of Cyber Security bei Epiq. „Dadurch erhalten wir einen besseren Einblick in externe Risiken und können validierte Erkenntnisse in unsere bereits bewährten Managed-Security-Operations integrieren.“
Entwickelt für Microsoft-zentrierte Security Operations
ION for Dark Web Monitoring wurde speziell für den Microsoft-first-Ansatz von Ontinue entwickelt. Es hilft Unternehmen, die Sichtbarkeit über ihre eigene Umgebung hinaus zu erweitern, ohne eine zusätzliche Technologieplattform einzuführen. Befunde, Untersuchungen und Reaktionsmaßnahmen werden auf diese Weise Teil eines einheitlichen Security-Operations-Workflows, was die operative Komplexität reduziert und zugleich die Resilienz insgesamt stärkt.
„Der Sicherheitsperimeter endet nicht mehr am Rand der internen IT-Infrastruktur“, warnt Moritz Mann, CEO von Ontinue. „Unternehmen benötigen Einblick in Bedrohungen, die außerhalb ihrer eigenen Umgebung entstehen. Oft handelt es sich dabei um gestohlene, zum Verkauf angebotene Zugangsdaten oder Markenimitationen durch Hacker, im schlimmsten Fall gibt es sogar außerhalb des eigenen Perimeters erste Anzeichen von Angreiferaktivitäten, die interne Tools nicht erkennen können. Hinzu kommt, dass die meisten Dark-Web-Monitoring-Lösungen bei der reinen Erkennung stehen bleiben. ION for Dark Web Monitoring geht hingegen weiter und untersucht Befunde, bewertet das Risiko und hilft Kunden, zu handeln, bevor aus Offenlegungen echte Sicherheitsvorfälle werden.“
Yogesh Shivhare, Senior Research Manager, Security and Trust bei IDC ergänzt: „Das Monitoring des Dark Web ist mittlerweile nicht mehr optional, sondern ein wichtiger Bestandteil ausgereifter MDR-Programme. Das liegt vor allem daran, dass Cyberkriminelle ihre Opfer nicht mehr isoliert betrachten, sondern bereits vor aktiven Angriffen im Dark Web Zugangsdaten veröffentlichen, Datenleaks durch Ransomware-Attacken vorbereiten und in entsprechenden Foren bereits Markenimitationen präparieren. Unsere Untersuchungen zeigen, dass weltweit nach wie vor rund ein Drittel der MDR-Kunden kein Dark-Web-Monitoring als Bestandteil seines Services nutzt. Da Informationen über Bedrohungen bereits vor einer Kompromittierung zunehmend über deren rechtzeitiges Entdecken entscheiden, ist das eine erhebliche Sicherheitslücke. Anbieter, die Dark-Web-Monitoring mit der Analyse und Priorisierung relevanter Informationen durch Experten sowie konkreten Maßnahmen zur Entfernung entsprechender Inhalte verbinden, schließen diese Lücke und verbessern damit unmittelbar das Sicherheitsniveau ihrer Kunden.“
ION for Dark Web Monitoring ist ab sofort als Zusatzdienst für Nutzer von ION MXDR verfügbar. Weitere Informationen gibt es auf der Dark Web Monitoring website.
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Katrin Link
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