Köln, 20. April 2023 – Deutschen Unternehmen ist bewusst, dass Datenverzerrungen ein Problem von KI-Anwendungen sind. Sie wissen aber nicht so recht, wie sie effektiv dagegen angehen können. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von Progress, führender Anbieter für Anwendungsentwicklung und Infrastruktursoftware.
Wenn Daten für das Training von KI-Modellen eingesetzt werden, transportieren sie unweigerlich die Voreingenommenheit der Personen, die diese Daten erstellt haben, in die Modelle. Das kann dazu führen, dass KI-Anwendungen falsche und diskriminierende Entscheidungen treffen und dadurch finanzielle, ethische oder rechtliche Schäden für Unternehmen verursachen.
Die Studie „Data Bias: The Hidden Risk of AI“ geht der Frage nach, wie bewusst Unternehmen dieses Problem ist und wie sie damit umgehen. Für die Studie befragte das Marktforschungsunternehmen Insight Avenue im Auftrag von Progress weltweit Business- und IT-Verantwortliche. Die Befragten nutzen Künstliche Intelligenz (KI) und Machine Learning (ML) für ihre Entscheidungsfindung oder planen, dies künftig zu tun. An der Umfrage nahmen auch zahlreiche deutsche Unternehmen teil.
Die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage für Deutschland:
„Unsere Welt wird immer abhängiger von Software, die folgenreiche Entscheidungen trifft. Data Bias ist deshalb ein Problem, das nicht ignoriert werden kann“, erklärt Thomas Schuller, Regional Director DACH bei Progress. „Um zu verhindern, dass Datenverzerrungen in die Entwicklung von KI-Anwendungen einfließen, ist eine Kombination aus Technologie, Schulungen und den richtigen Methoden erforderlich. Es liegt an uns Menschen, dafür zu sorgen, dass Software Entscheidungen immer auf Basis der richtigen Informationen trifft und damit Gutes bewirken kann.“
Der Report zur weltweiten Umfrage steht hier zum Download bereit.
Über Progress
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