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Am 25. Mai ist die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) EU-weit seit einem Jahr in Kraft. Wir gratulieren dem Jubilar ganz herzlich, denn eigentlich ist die DSGVO eine gute, von hehren Absichten getragene Sache. Sie soll Verbraucher schützen und Unternehmen im Umgang mit sensiblen personenbezogenen Daten zu mehr Sorgfalt verpflichten. Wer sollte etwas dagegen haben?

Seit einen Jahr machen aber auch Verschwörungstheorien, Horror-Märchen und Panikreaktionen die Runde. Das mag daran liegen, dass die Wenigsten den Gesetzestext der Verordnung gründlich von vorne bis hinten gelesen haben (DSGVO im leicht verständlichen Überblick). Es mag aber auch an den Geldsummen liegen, welche Bundesländer bei Verstößen gegen die DSGVO verhängen können: Bis zu 20 Millionen Euro oder vier Prozent des Jahresumsatzes werden für Unternehmen fällig, die die Verordnung auf die leichte Schulter nehmen und nicht korrekt umsetzen. Autsch, das reist dann schon ein schmerzhaftes Loch in die Portokasse.

Bislang herrscht eine Art nachsichtiger Waffenstillstand zwischen den Unternehmen und den Datenschutzbeauftragten der Länder. „Für eine Übergangszeit habe ich mich dazu entschlossen, zurückhaltend mit dem Verhängen von Sanktionen zu sein“, sagte der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz, Thomas Petri, dem Handelsblatt. Wichtig sei ihm, so schiebt Petri nach, dass öffentliche Wettbewerbsunternehmen wie Kliniken oder Verkehrsunternehmen, für die er zuständig sei, möglichst zeitnah ihr Datenschutzmanagement anpassten. Beim Datum schaut der bayrische Datenschützer bislang noch nicht so genau hin. Man will in der Öffentlichkeit ja auch nicht als übereifriger Erbsenzähler da stehen.

Milde Bußgelder: Aber wie lange noch?

Bußgelder, wenn sie denn verhängt wurden, fielen bis bislang recht milde aus. Mit einer Buße von 20.000 Euro wurde die Chat-Plattform Knuddels abgestraft. Sie hatte aber auch die Passwörter, Mail-Adressen und Pseudonyme von 330.000 Nutzern im Klartext auf ihrem Server abgespeichert. Aus Datenschutzsicht ein sehr schwerer Fehler. Das Bundesland Nordrhein-Westfalen verhängte insgesamt Strafen in Höhe von 15.000 Euro, Hamburg in Höhe von 25.000 Euro. Den DSGVO-Bußenrekord hält der Landesdatenschutzbeauftragte von Baden-Württemberg, der mit 80.000 Euro die bislang höchste Einzelstrafe aussprach. Da ging es aber auch um pikante Gesundheitsdaten von Patienten, die unzureichend kontrolliert und abgesichert im Internet standen.

Die Geduld der Behörden währt aber nicht unbegrenzt. „Auf meine Zurückhaltung sollten sich die öffentlichen Wettbewerbsunternehmen nicht vorbehaltslos verlassen“, betont zum Beispiel Datenschützer Petri und spricht von „erheblichen technisch-organisatorischen Mängeln“ in Kliniken, die er bereits angemahnt habe. Passiert dort nichts und stellen die Kliniken in den kommenden Monaten die Defizite nicht ab, wird die Buße fällig.

Verbraucher: 70 Prozent skeptisch

Nicht nur bei den Unternehmen, auch bei den Verbrauchern, deren Daten geschützt werden sollen, ist die DSGVO noch nicht angekommen. Bei einer in der ersten Maihälfte unter mehr als 5000 Bundesbürgern durchgeführten Online-Umfrage lautete die Frage: Haben Sie das Gefühl, dass ihre personenbezogenen Daten durch die Einführung der DSGVO besser geschützt sind als vorher? Fast 70 Prozent antworteten mit „Nein“ oder mit „Eher nein“.

Trotzdem, die DSGVO gilt. Unternehmen sollten sich von der Kulanz der Behörden und Landesdatenschutzbeauftragten nicht in falscher Sicherheit wiegen lassen, sondern die Zeit nutzen, um ihre Infrastruktur und ihren Datenschutz auf den geforderten Stand zu bringen. Zur Not helfen externe Berater bei der Umsetzung der Bestimmungen. Denn irgendwann läuft die Schonfrist ab. Und dann? Denken Sie an die 20 Millionen.

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Jedes Jahr überschwemmen technische Innovationen den Markt, ein gutes Produkt garantiert jedoch noch lange keinen Erfolg. Es gibt zahlreiche Gründe, warum ein Produkt floppt: Die Konkurrenz war schneller, der Preis zu hoch oder das Marketing nicht ausreichend. Häufig braucht es auch einfach ein Quäntchen Glück, um den Durchbruch zu schaffen. Als beispielsweise 1995 der erste Internet Explorer auf den Markt kam, hatte der Browser von Netscape bereits einen Marktanteil von 80 Prozent. Doch Netscape reagierte zu langsam auf die neue Konkurrenz, die den Internet Explorer einfach mit Windows koppelte. Ende der 1990er war der Explorer daher bereits der dominierende Browser. Dass Microsoft durch die Koppelung einen US-Kartellprozess und weitere Zivilklagen auf sich zog, hatte auf den Ausgang der Browserschlacht keinen Einfluss mehr.

Doch der Netscape Navigator ist nicht allein mit seinem Schicksal. Auf zahlreichen IT-Messen wie dem Mobile World Congress, der it-sa oder der Hannover Messe präsentieren Unternehmen Produkte, die unseren Alltag verschönern, verbessern und vereinfachen sollen. Häufig folgt auf einen anfänglichen Hype jedoch nur allzu schnell Ernüchterung, wie folgende Beispiele zeigen:

  1. Google+ war der Stern am Social-Media-Himmel, nachdem das soziale Netzwerk nach nur drei Monaten rund 40 Millionen registrierte Benutzer verzeichnete. Das schnelle Wachstum war jedoch lediglich der Tatsache geschuldet, dass ein Google+-Profil notwendig war, um YouTube oder den PlayStore im vollen Umfang zu nutzen. Als Google die Bindung des Gmail-Kontos an ein Google+-Profil beendete, begann auch der rasche Abstieg des Social-Media-Netzwerks. Nachdem 2018, sieben Jahre nach der Markteinführung, zwei Datenpannen kurzzeitig die persönlichen Informationen von rund 52 Millionen Nutzern offenlegten, ist das Netzwerk heute bereits für Privatnutzer- und Brand-Konten gesperrt.
     
  2. Kaum auf dem Markt, wurde auch schon das Ende von OpenDoc verkündet. Die Software sollte eine Arbeitsumgebung auf dem Computer schaffen, in der unabhängige Programmkomponenten individuell nach eigenen Kriterien kombiniert werden. Die Software-Plattform war allerdings sehr ressourcenhungrig und ließ sich nicht auf jedem Computer verwenden. Steve Jobs kommentierte das Aus gegenüber seinen Entwicklern folgendermaßen: „OpenDoc ist eine hervorragende Technik, aber der Rest der Welt hätte sie ohnehin nicht benutzt.“ Dem Visionär war klar, dass Erfolg nicht von der Qualität des Produktes abhängt.
     
  3. OS/2 sollte besser sein als Windows und das war die 1987 veröffentlichte Version 1.0 auch: Sie bot echtes, präemptives Multitasking, konnte in einer Emulation auch Windows-3.1-Programme ausführen, unterstützte Dateinamen bis zu 255 Zeichen und verhinderte mit einem Speicherschutz, dass eine fehlerhafte Anwendung das gesamte System in Mitleidenschaft zieht. Doch schlechtes Marketing führte dazu, dass das technisch exzellente Produkt Schiffbruch erlitt und heute praktisch nicht mehr existiert.

Natürlich könnte man hier noch einige Beispiele ergänzen: Bildtelefonie, Windows Vista oder Sonys MicroMV-Speicher. Manche Innovationen dominieren wie Virtual Reality immer wieder die Nachrichten, sodass man fast mitfiebert, ob der Durchbruch diesmal vielleicht gelingt; andere hingegen vermisst keiner – oder haben Sie Clippy vermisst, die kleine digitale Büroklammer von Microsoft? Nach 18 Jahren holt das Unternehmen sie dennoch zurück: Als Emoji in der Plattform Microsoft Teams darf die Kult-Büroklammer den Kollegen den Tag versüßen.

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In der fünfzehnten Ausgabe der PR-COM-Crew möchten wir unseren neuen Kollegen, #Gemütsmensch Markus, vorstellen. Wer #neugierig ist, mehr über Markus zu erfahren oder einen neuen Podcast entdecken möchte, muss nur weiter lesen.  

Wie lange bist du schon bei PR-COM und in welcher Funktion?

Ich bin nun „schon“ seit über sechs Wochen bei PR-COM als Teamassistent tätig.

Welche Projekte oder Themen liegen dir besonders am Herzen – privat und beruflich?

Privat wie beruflich liegt mir das Thema Selbstverwirklichung sehr am Herzen. Im Moment ist mein größtes Projekt wohl noch mein Studium im Bereich Marketing und digitale Medien. 

Was würdest du gern unbedingt noch einmal machen?

Die Liste von Dingen, welche ich unbedingt noch einmal machen möchte, ist unendlich lang. Sie wird auch eher länger als kürzer. Ein Master-Studium im Ausland wird wahrscheinlich das nächste große Ziel.

Beschreibe dich in drei Hashtags.

#neugierig 
#spontan 
#Gemütsmensch 

Beschreibe PR-COM in drei Hashtags.

#kommunikativ 
#bestekollegen 
#4D 

Was ist für dich PR/Kommunikation in drei Hashtags?

#wandel 
#marketing 
#medien

Und zum Schluss: Was sollte man im Moment unbedingt hören/lesen/sich anschauen?

Im Moment sollte man sich natürlich unbedingt die aktuelle Staffel von Game of Thrones ansehen. Ansonsten bin ich seit neuestem der totale Fan von Podcasts. Wer sich gerne gruselt, sollte mal den Podcast „Mordlust“ ausprobieren.

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Here at PR-COM, our days are spent juggling correspondences between clients and the media for projects that grow in number and size by the day. The fruit of all those emails and phone calls is extremely rewarding, but can sometimes be lost in shuffle of the nextround of correspondences.

That is why we want to introduce a new feature to the PR-COM blog: 3 in 30, a place where we will share three highlights of what we have accomplished in the past thirty days. Through this, we hope we can shed some light on exactly what Public Relations looks like at PR-COM. 

So, without further ado, here’s the 3 in 30 for March: 

  • After coordinating, drafting, and distributing a press release detailing the partnership between our client, Everbridge, and the Information Security Hub of the Munich Airport, we feel safer than ever flying out of one of Europe’s busiest transportation hubs.
     
  • Realizing that the world of PR is changing faster than ever, we made moves to cultivate our know-how by creating several project teams responsible for developing various tools that will help our agency communicate better than before. With teams dedicated to B2B social media, influencers, and a whitepaper on the current relationship between IT media and Public Relations, future looks pretty bright here.
     
  • Our editorial staff expanded once again with the addition of Natalie Ziebolz, providing more opportunity for wins like the ones above. Want to learn more about our ever-growing editorial staff? Keep an eye out for a blog coming soon. 
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Den Umgang mit Social Media lernt man, wenn man sich einfach traut, damit loszulegen: Berührungsängste abbauen und ein Gefühl für die einzelnen Kanäle, ihre Funktionen und Tonalität bekommen. Doch nicht alles funktioniert mit „Learning by Doing“.

Dies merkt man nicht nur bei manchen laienhaften Auftritten von kleinen und mittelständischen Unternehmen, die sich von der Präsenz auf Instagram oder Facebook mehr Sichtbarkeit und die Erschließung neuer Zielgruppen erhoffen. Auch bekannte Marken bewegen sich nicht immer stilsicher auf dem Social-Media-Parkett.

Es ist hilfreich, sich im Vorfeld oder spätestens in der Anfangsphase von einem Experten beraten zu lassen und sich Tipps für die tägliche Pflege der Kanäle zu holen.

Einige unserer Kunden haben inzwischen eigene Social-Media-Teams, die sehr professionell das Image des Unternehmens pflegen, Reichweite auf- und ausbauen und die unterschiedlichsten Stakeholder von informativ bis emotional ansprechen.

Warum es nicht schaden kann sich Experten von extern ins Boot zu holen oder intern aufzubauen, zeigte mir diese Woche ein Negativ-Beispiel bei Instagram. Ich habe dort vor einiger Zeit ein öffentliches Profil angelegt – einem ganz speziellen Thema gewidmet – und wollte auf diesem Wege verstehen, wie die Dynamik auf der Plattform funktioniert, was man tun muss, um als völlig Unbekannter Abonnenten zu bekommen, zu halten und immer weiter auszubauen. Es war ein Experiment, das mir, da ich ein Faible für Fotografie habe, immer mehr Spaß gemacht hat. Diese Woche schrieb mir also ein bayrischer Konditor, dem ich seit ein paar Monaten folge, folgenden Kommentar unter eines meiner Bilder (Rechtschreibung nicht korrigiert):

Liebe ... ich würde mich freuen wenn du ab und zu hinter meine fotos ein herzchen markierst, sonnst ist die sache sehr einseitig

Ich musste diesen öffentlichen Kommentar zweimal lesen, denn ich konnte es nicht fassen, dass mich ein mir bisher sympathischer Account anschrieb, um ganz offensiv vom „Geben und Nehmen“ zu schreiben. Der Betreiber des Accounts hatte sich offensichtlich nicht über die „Gepflogenheiten“ bei Instagram beraten lassen.

Natürlich kann man auch hier Abonnenten kaufen, sich mit fremden Fotos schmücken, mit Photoshop die Realität bis ins Lächerliche verfremden – aber manches kommt früher oder später ans Licht und dann hat man schneller einen Shitstorm ausgelöst als einem lieb ist.

Gut, der kleine Konditor, der Tortenbilder postet, die ich scheinbar zu wenig honoriert habe, hat hier nicht gleich einen ausgewachsenen Shitstorm zu erwarten, aber ob ein dezentes unter Druck setzen der Abonnenten seiner Reputation auf Instagram dauerhaft förderlich ist, steht auf einem anderen Blatt.

Nachdem ich die „höfliche Aufforderung“ nach mehr Herzchen habe sacken lassen, habe ich folgende Antwort geschrieben: 

Lieber ... – wenn ich deine Bilder sehe und sie mir besonders gefallen, bekommen sie ein Herz. Ich verteile keine Herzen, nur weil jemand das bei meinen Bildern getan hat. Ich halte nichts vom ‚schönen Schein’ auf den Social-Media-Plattformen, sondern halte es wie im nicht-digitalen Leben: mit ECHTEN Emotionen und Reaktionen. Von daher schlage ich vor, dass du mir einfach nicht mehr folgst, dann erübrigt sich das Problem mit der Strichliste.

Gerne hätte ich noch hinzugefügt „… und bitte suche dir einen Social-Media-Experten, der dich insbesondere über No-Gos in den sozialen Netzwerken berät … oder ruf mich im Büro an unter 089 …“

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Ich war zwar nie ein Fan von semi-lustigen Scherzen unter Freunden oder Kollegen zum 1. April, aber schon immer von Humor. Und den beweisen heute wieder einige Verlage mit amüsanten Artikeln.

Wie kann man besser in den Montagmorgen starten als beispielsweise mit der Lektüre zur glanzvollen Auferstehung der CeBIT?

Der HighText Verlag hingegen hat einen kompletten Newsletter dem 1. April gewidmet – möchte man beim ersten Lesen zumindest meinen: QR-Code auf Grabstein, Vorstellung der ersten IoT-Mausefalle mit hundertprozentiger Tötungsrate ...

Doch beim weiteren Lesen wird man aufgeklärt, dass der Verlag seit der Fake-News-Debatte von spaßigen Falschmeldungen Abstand genommen hat:

Alles, was sie heute im Newsbereich auf iBusiness lesen, sieht aus wie April-Meldungen, liest sich wie April-Meldungen und ist geschrieben wie April-Meldungen. Aber mein Wort darauf: Jede einzelne dieser Meldungen entspricht voll und ganz der Wahrheit. (iBusiness vom 1. April 2019)

Viele Redaktionen überbieten sich alljährlich mit lustiger Berichterstattung, doch wenn es um Meldungen zu Donald Trump geht, scheint das ganze Jahr über 1. April zu sein, daher bin ich mir nicht sicher, ob diese SPON-Meldung nur Spaß oder trauriger Ernst ist:

Trumps Berater rechnen mit Schließung der Grenze zu Mexiko

Die Grenzen sind leider fließend, daher ist es kein Wunder, dass Aprilscherze dieses Jahr etwas an Beliebtheit verloren zu haben scheinen. Bei Microsoft soll es gar ein „Humorverbot“ am 1. April geben. Schuld daran ist sicher nicht nur der fehlgeschlagene Scherz des Tesla-Gründers Elon Musk aus 2018, der einen Kursrutsch der Aktie um acht Prozent zur Folge hatte. Die SZ meint, dass diese Tradition in Zeiten moderner Medien sowieso überholt sei.

Wie so oft, scheiden sich auch beim Aprilscherz die Geister. Damit wir das Lachen nicht verlernen, plädiere ich jedoch für ein Aufrechterhalten der Tradition und hoffe auf weitere amüsante Ideen von Verlagen und Werbern. 

Das Lustigste an den Scherzen sind bekanntlich nicht nur dieselbigen, sondern vielmehr die Reaktionen der Leute, die diese für bare Münze nehmen. 

Ein abschließender „fun fact“ für alle, die gerne etwas mehr über die Historie des Aprilscherzes wissen möchten: die Redensart „in den April schicken“ hat seinen Ursprung im Jahre 1618 bei uns im schönen Bayern. 

Laut Wikipedia bürgerte sich der Begriff Aprilscherz aber erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein und es scheint nicht überliefert, warum ausgerechnet an diesem Tag Scherze Hochsaison haben.

Wer dem Aprilscherz nichts abgewinnen kann, sollte sich heute einer medialen Fastenkur widmen und kann nur hoffen, ab morgen keinen Fake News mehr aufzusitzen. 

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Bisher habe ich beim Thema KI immer den Eindruck gehabt, es gehe um Daten, sehr viele Daten. Manchmal auch mehr um schiere Quantität denn Qualität. Die KI wird es dann schon richten. Oder so. Und wer keine Daten hat, der hat das Nachsehen im Wettrüsten um die beste – oder vielmehr klügste – KI-Lösung. Doch diese Woche wurde ich eines Besseren belehrt und stolperte gleich mehrfach über dazu konträre und, wie ich finde, spannende Aussagen: diese besagen, dass die KI-Zukunft nicht allein durch einen unbegrenzten Datenhunger entschieden wird. Von Big Data soll die Entwicklung doch tatsächlich hin zu Small Data gehen. So zu lesen unter anderem in meinem neuen Lieblingsmagazin ada:

Es geht dabei um Systeme, die nicht nur nach Korrelationen in riesigen Datenmengen suchen, die Grundlage für das Machine Learning. Sondern solche, die mit viel weniger Daten klarkommen, weil sie zur Abstraktion fähig sind.

Es ist zudem vom „Slow Food für KI-Forscher*innen“ die Rede. Und auch ein aktueller Artikel von Harvard Business Review mit dem Titel „The Future of AI Will Be About Less Data. Not More“ beschäftigt sich mit dieser Aussage.

Companies considering how to invest in AI capabilities should first understand that over the coming five years applications and machines will become less artificial and more intelligent. They will rely less on bottom-up big data and more on top-down reasoning that more closely resembles the way humans approach problems and tasks.

Das bedeutet, dass es zu keinem Datenkollaps kommen muss und Data nicht automatisch Queen sind. Eine Chance für kleinere Player, die nicht die Möglichkeiten einer umfangreichen Datenerhebung haben oder die finanziellen Ressourcen, um Daten einzukaufen. Das zeichnet doch schon ein viel freundlicheres Bild der als datenhungrig verschrienen KI-Lösungen. Vielleicht macht der Gedanke, dass Maschinen intelligenter werden, einigen aber auch noch mehr Angst. Denn bisher kann von echter Intelligenz nicht die Rede sein.

Was wir jedenfalls brauchen, ist eine konstruktive Diskussion über Innovation und KI und nicht noch mehr Wasser auf die Mühlen von Zauderern und KI-Gegnern, die immer nur die schlechten Seiten der Technologie betonen und die Chancen gerne außen vor lassen. Daher finde ich es positiv, dass ein gesundes Augenmaß die „Höher-schneller-weiter-Mentalität“ auch bei der KI hier und da erreicht.

Über das wichtige Thema KI und Ethik dann hier ein andermal ...

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When you enter our agency on Wednesdays, you might see some signs that say „Wicked Wednesday“.

In order to stay in practice of speaking English we won’t speak German on Wednesdays anymore, but try to solely speak English throughout the day.

For some colleagues it’s easy, as they speak English on a daily basis to customers and agencies from other countries.

Others, like me, who only take care of German customers, now have the chance to blow the dust away and widen our “hidden” vocabulary by speaking English at least once a week.

Fun fact: When I told some friends about it, I first thought they might be astonished and even irritated about the fact that I now have to talk to my German colleagues in English. But the feedback was very positive. One friend offered to communicate only in English with me on Wednesdays via WhatsApp, to support my “English day”, others replied in English and wished good luck.

I hope that we’ll make it through this first – not really wicked – Wednesday without feeling awkward about it.

And I guess I’ll bear in mind an idea a friend of mine had today: one day a week, where everybody has to speak Bavarian. That would be even more funny, so stay tuned!

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Fröhliche Trends überall ... Über Sinn oder Unsinn der frohen Kunde, welche Technologie wann und wieso im nächsten Jahr wie eine Bombe einschlägt, haben wir schon berichtet. Doch wieso übers kommende Jahr sprechen, wenn sich aktuell ein Trend abzeichnet, der im Januar keinen mehr interessiert? Die Sprache ist von Weihnachtswerbungen. Die Weihnachtszeit ist bekanntlich nicht nur die besinnlichste, sondern auch die konsumreichste Zeit des Jahres und so lassen sich große Online-Händler, Supermärkte und schwedische Möbelhäuser Jahr um Jahr teure Kampagnen einfallen, um uns in die Geschäfte zu locken.

Emotional waren diese Werbungen schon immer, aber der Trend, der sich in den letzten Jahren abzeichnet, ist vor allem einer: sozialkritische Werbungen, die uns weismachen wollen, dass Weihnachten nicht viel braucht außer Liebe – um sich mal der Rhetorik der diesjährigen Penny-Werbung anzuschließen. Da faken Rentner ihren Tod, um die Familie an einen Tisch zu bekommen (Edeka), Kinder laufen von zu Hause fort, um ohne die streitenden Eltern ein Weihnachtsfest zu feiern (Lidl) und eine aus sozial schwachen Verhältnissen stammende alleinerziehende Mutter beschert ihrem Sohn mit einfachsten Mitteln ein unvergessliches Weihnachtsfest (Penny). Was all diese Werbungen dabei gemein haben, scheint vor allem ein unauflösbares Paradoxon zu sein: Die Ausnutzung sozial- und nicht selten auch konsumkritischer Inhalte für eigene und in der Regel alles andere als selbstlose Zwecke.

Wer einen Blick in die Kommentare zu Werbungen dieser Art wirft, der merkt: Die Kritik an solchen Werbungen ist ein alter Schuh. Da wird die Edeka-Werbung als „abgrundtief geschmacklos“ kritisiert und Penny wird „absurde Ironie“ vorgeworfen. Ein Kommentator bei YouTube prangert sogar an, Penny würde durch die eigene Bezahlpolitik selbst für die angeprangerten Missstände zu sorgen:

So ein Quatsch. Es ist natürlich klar, dass Firmen wie Penny Armut verklären, sie sind ja selbst Verursacher und Profiteure. Aber wer wirklich schon einmal arm war oder mit Leuten gesprochen hat, die arm sind oder arm waren, schreibt nicht so einen Dreck. Das ist zynisch. Dieses romantische Bild à la "Wir hatten nichts, aber wir hatten uns." ist absoluter Unsinn. Armut ist zum kotzen scheiße. https://www.youtube.com/watch?v=C8a1rYWyd0s

Bei aller berechtigter Kritik: Welche Intention Unternehmen mit solchen Werbungen verfolgen, wissen nur die Verantwortlichen. Die Frage, ob sich hinter den Werbebotschaften nicht eher Geld- denn Nächstenliebe versteckt, kann sich jeder Zuschauer nur selbst beantworten. Natürlich ist jede Werbebotschaft mit Vorsicht zu genießen und immer auch unter Gesichtspunkten wie wirtschaftlichen Interessen zu betrachten.

Und trotzdem: Intention hin oder her – Weihnachtswerbungen wie die von Edeka, Lidl oder Penny adressieren gesellschaftliche Probleme, und das auf wirksame Art und Weise. Ob diese Botschaften inhärentes Ziel oder nur Nebenprodukt sind, ist dafür erstmal irrelevant. Aus den falschen Beweggründen etwas Gutes zu tun, ist immer noch besser, als nichts zu tun. Deshalb mein Appell an alle Weihnachtswerbungs-Grinche dort draußen: Statt die Zeit damit zu verschwenden, eine im Grunde gute Botschaft zu zerreden, geht lieber raus in die Welt und vollbringt selbst eine gute Weihnachtstat! Das mache ich jetzt auch – denn Weihnachten braucht bekanntlich nicht viel. Nur Liebe.

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Höher können Erwartungen kaum sein: Glühwein ist alkoholisches Getränk und Verheißung in Einem. Die Verheißung romantischer Christkindlmarkt-Momente im Schneegestöber, während einem aus den umliegenden Buden Mandelduft in die Nase strömt und im Hintergrund ganz leise die Melodie von „Wonderful Dream“ durch die kalte Nachtluft weht. Das flüssige Weihnachtsglück macht dabei selbst die aus den verklärten Darstellungen romantischer Weihnachtsfilme ausgeklammerte beißende Kälte und das zwangsjackenähnliche Gedränge wieder wett. Und auch die Kopfschmerzen am nächsten Tag können die Deutschen nicht davon abhalten, Jahr um Jahr viele Millionen Liter des traditionsreichen Getränks zu konsumieren – süßer die Kassen nie klingeln.

Doch wie ist es eigentlich um die Qualität deutscher Glühweine bestellt? Wir haben fünf handelsübliche Produkte für den Heimverbrauch geprüft – zubereitet und verkostet, Zusatzstoffe analysiert, Etiketten auf Weihnachtstauglichkeit untersucht. Das Ergebnis ist durchwachsen: Nur die wenigsten Glühweine konnten unter den Testbedingungen des Stiftung-Glühweintest-Labors (eine Initiative der PR-COM-Forschung) wirklich überzeugen.

Würzige Weihnacht überall?

Glühwein zählt begrifflich zu den Würzweinen und trägt damit eine der wichtigsten geschmacklichen Eigenschaften im Gattungsnamen: würzig soll er sein. Im Test konnte hier lediglich der Glühwein vom Nürnberger Christkindlesmarkt überzeugen. Alle anderen Testprodukte sind hinsichtlich der wichtigsten Eigenschaft durchgefallen. Ihr Geschmack ist im besten Fall wässrig, im schlimmsten erinnert er an warmen Rotwein. Ähnliches ergab auch der Geruchstest: Außer dem Nürnberger Original hatte der Geruch vieler Produkte wenig mit dem verheißungsvollen Duft nach Zimt, Nelken und Kardamom zu tun – der Kaltenburger Fruchtglühwein mit Apfel-Zimt-Geschmack erinnerte uns im Geruchstest eher an reinen Alkohol mit billigem Backaroma.

Stille Nacht, heilige Nacht?

„Raise your cup if you are wrong in all the right ways!“ Im Fokus unseres Tests stand neben den sensorischen Eigenschaften der Glühweine aber auch der Spaßfaktor, der durch ihren Konsum entsteht. Denn so sehr sich der Durchschnittsglühweinkenner auch für einen verkannten Sommelier halten mag, ein Moment ehrlicher Selbstreflexion verrät vor allem Eines: Glühwein ist nicht nur die Verheißung weihnachtlicher Momente, sondern vor allem auch unendlichen Spaßes mit Freunden oder Kollegen. Hier hat die Redaktion einstimmig feststellen können: Trotz Abstrichen bei Geschmack, Geruch und Aussehen konnten uns bis auf die weiße Variante vom Kunzmann-Glühwein und der Apfel-Zimt-Glühwein von Kaltenburger alle Glühweine im Bereich Spaßfaktor überzeugen. Der Kaltenburger Fruchtglühwein Heidelbeer ist dabei sogar so ausgeglichen, dass der Konsum der Arbeitsfähigkeit keinen Abbruch tut – inwiefern diese Einschätzung aus der durch Alkohol hervorgerufenen Überschätzung der eigenen Fähigkeiten resultiert, möchten wir an dieser Stelle jedoch offen lassen.

Unser Rat

Auf ganzer Linie begeistern konnten nur der Glühwein vom Nürnberger Christkindlesmarkt und die Heidelbeer-Variante von Kaltenburger. Wer Wert auf die klassische Glühwein-Würze legt, sollte zu Ersterem greifen. Wer als Arbeitgeber eine Runde schmeißt und am Erhalt der anschließenden Arbeitsfähigkeit interessiert ist, ist mit dem Heidelbeer-Glühwein am besten bedient. Auch wenn wir dem geneigten Glühweinliebhaber insbesondere den Testsieger für den Heimgebrauch empfehlen können, fehlte dennoch allen getesteten Glühweinen die wichtigste Zutat – die Weihnachtsmarktatmosphäre. Denn ohne Schneegestöber, Mandelduft, Weihnachtsmusik und sogar ohne beißende Kälte und Angerempel schmeckt selbst der beste Glühwein nur halb so gut.

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Wir haben bereits über das Thema IT-Trends zum Jahresende berichtet. Da stets neue Prognosen veröffentlicht werden, lohnt es sich, immer wieder genauer hinzuschauen – auch wenn man sich zwischendurch fragt, ob es noch etwas Anderes neben Künstlicher Intelligenz (KI), MachineLearning (ML) und Co. gibt. Sogar das Thema Cloud schafft es nach ungefähr zehn Jahren oftmals noch in die Top-Trends. 

Bei manchen Prognosen handelt es sich nur um reine Auflistungen mit nur geringen Erläuterungen. Ohne Hintergrundinformationen ist einem aber nicht klar, warum etwas ein Trend sein soll. Erfreulicherweise gehen einige dann doch mehr in Tiefe. Wenn auf einmal ein Begriff wie Intelligent Digital Mesh fällt, horcht man auf. Der Leser weiß vermutlich, dass dahinter auch das Thema KI stecken muss, er wird dennoch neugierig. Hierbei handelt es sich nicht nur um eine simple Auflistung von Buzzwords. 

Doch was steckt genau hinter Intelligent Digital Mesh? Es handelt es sich um einen Trend, der von Gartner für 2019 prognostiziert wird. Aber was soll das sein? Also liest man weiter und siehe da, hinter dem Ausdruck verbergen sich zehn Untertrends. Diese werden aber nicht einfach aufgelistet, sondern den Kategorien IntelligentDigital und Mesh zugeordnet. Das mag jetzt verwirrend klingen, aber zum Glück war Gartner so schlau und hat die Trends in einer Grafik aufbereitet, so dass es für jeden überschaubar ist. Bei einem reinen Text würde man den Leser spätestens nach Trend zwei verlieren. Damit es noch verständlicher wird, stellt Gartner die Trends sogar in einem Video vor. Wenn das mal nicht kreativ ist. 

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Waren früher noch zwei Drittel der Kollegen auf der CeBIT, um die zahlreichen Presse-Gespräche vor Ort zu betreuen, waren es in den letzten Jahren nur noch ein bis zwei Kollegen, die sich auf den Weg nach Hannover gemacht haben.

Die CeBIT war für uns daher schon lange nicht mehr DAS Highlight-Event, auf das sich alle PR-Aktivitäten fokussiert haben. Da gab es natürlich die CES, den Mobile World Congress oder die erstarkte IFA sowie diverse Fachkongresse.

Außerdem war festzustellen, dass viele große Konzerne, so auch einige unserer Kunden, den Fokus auf eigene Messen und Kundenveranstaltungen legten und somit das Zepter selbst in die Hand nahmen und zielgerichteter ihr Geld ausgaben. Dennoch kann ich mir nur der Aussage der w&v anschließen, die schreibt:

Nicht ganz unerwartet und am Ende doch überraschend

Das CeBIT-Aus schlägt seit gestern hohe Wellen, auch in eher branchenfremden Medien. Und ebenso macht sich bei uns eine gewisse Melancholie bemerkbar, wenn wir an die vielen schönen CeBIT-Momente zurückdenken. 

Meine aktuelle Lieblings-Headline zum Ende der Ära CeBIT stammt von SPON:

Die Messe ist gelesen

Ich beende diese Woche mit ein paar wehmütigen Gedanken an die guten alten CeBIT-Zeiten – freue mich aber schon auf frische neue Veranstaltungsformate, die sicherstellen, dass man sich zukünftig hoffentlich weiterhin persönlich und nicht nur virtuell trifft. Denn sind wir mal ehrlich, die besten Kontakte sind die, die man auf Messen und Events geknüpft hat, wo man sich bis spät abends bei einem Glas Wein oder dem ein oder anderen Bier über die persönlichen Highlights und Aufreger ausgetauscht hat.

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Ja, ich weiß, dass die sich ab Spätherbst häufenden Trendaussagen und Prognosen für das kommende Jahr nicht bei jedem gut ankommen. Da kramen nicht nur die IDCs und Gartners dieser Welt alljährlich die beliebte Glaskugel hervor und beglücken den Markt mit Vorhersagen zu Technologien, an welchen niemand vorbeikommen wird, oder anderen spannenden Entwicklungen, die sich im IT-Markt abzeichnen (könnten).

Zugegeben, manchmal sind diese „Trends“ schon etwas verstaubt und man kommt sich vor wie bei „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Es drängt sich einem fast die Frage auf, ob der Hintergedanke ein anderer ist – nämlich mit einer gewissen Beständigkeit (Big Data! Cloud! Digitalisierung!) der schnelllebigen IT-Branche ein gutes Gefühl zu geben und zum Jahresende die armen IT-Verantwortlichen nicht allzu verrückt zu machen – bei all den KI-Hürden, die dort ohnehin schon warten. 

Einige unserer Kunden trauen sich jedenfalls, auch einen Blick in die nicht allzu ferne Zukunft zu werfen, und hierbei zeigt es sich, dass es immer wieder spannende neue Themen gibt, die kein Aufguss der Vorjahre sein müssen. 

Man muss schon etwas über seinen Tellerrand hinausblicken können, um den wahren Wert mancher Entwicklungen rechtzeitig zu erkennen. Daher finde ich es falsch, alle Prognosen per se zu verteufeln. Letztlich muss jeder für sich selbst bewerten, ob von Utopien oder Altbekanntem die Rede ist und ob die Trends in Ablage P landen sollten oder sie es wert sind, gelesen zu werden.

Für die unverbesserlichen Trend-Verachter gibt es leider genug Anlass, auf ihrer Position zu beharren, wird es doch richtig lustig, wenn man rückblickend Trendaussagen auf ihre Erfolgsquote prüft. Aktuell kursiert in den Sozialen Medien ein besonders amüsantes Beispiel, das auch unter die Kategorie „Glaskugel“ fällt. Die Quelle konnte ich leider nicht herausfinden – aber die Einschätzung des Autors zu Computern ging – gelinde gesagt – etwas daneben:

Computer sind ganz groß in Hobby-Mode. Mancher kommt sich schon richtig doof vor, weil er nicht auch so einen schlauen Kasten zu Hause stehen hat. Kein Grund zur Besorgnis! Die meisten der vorschnell angeschafften ‚Home-Computer’ verstauben ohnehin bald in einer Ecke. Oder werden allenfalls noch für Computerspiele genutzt, die auf Dauer langweilig werden.

Wer daher kein Fan von IT-Trends und -Prognosen zum Jahresende ist, der ist wahrscheinlich froh, wenn Weihnachten endlich naht und all die Glaskugeln nach und nach wieder im Keller verschwinden.

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Digitalisierung! Da entstehen nicht nur ständig neue Technologien (Blockchain! Machine Learning! 3D-Druck! Chatbots!), sondern auch ganz neue Begriffe … tja, man weiß nicht so recht warum, aber jetzt sind sie da und gehen nicht mehr weg. 

Folge 1: Die DNA

Erstaunlich, welche Karriere eine Säure machen kann. Die DNA heißt deutsch eigentlich DNS (Desoxyribonukleinsäure), aber unter diesem bürgerlichen Namen kennt sie niemand, zumindest nicht in der Welt von Marketing und Kommunikation. Egal, heute müssen nicht nur Lebewesen, sondern auch andere Organisationsformen, insbesondere Unternehmen, tief in sich so eine Säure haben:

Jedes Unternehmen braucht eine digitale DNA
https://www.ballo.digital/blog/fang-an-jedes-unternehmen-braucht-eine-digitale-dna

Über viele Jahrzehnte hinweg formen verschiedene Gestaltungselemente die einzigartige DNA von BMW, deren Proportionen, Oberflächen und Details prägend sind.
https://www.press.bmwgroup.com/deutschland/article/detail/T0124586DE/bewegendes-design-die-bmw-design-dna?language=de

Customer Centricity ist kein Projekt oder Programm, Customer Centricity muss tief in der DNA des Unternehmens verwurzelt werden, was in erster Linie bedeutet, dass sich das Mindset der Mitarbeiter verändern muss. 
https://www.transformationswerk.de/transsetter/articles/2015/customer-centricity

Zur Erinnerung: Die DNS ist der Bauplan von Lebewesen, also dass man atmet, zehn Finger hat und abstehende Ohren. Das ist so festgelegt und man kann dann gar nicht anders. Im vorliegenden Fall ist die DNA in Analogie dazu das, was ein Unternehmen im Kern ausmacht; die DNA verleiht ihm etwas Unverwechselbares und auch Unveränderbares: Wenn die Customer Centricity in der DNA verankert ist, dann kann man gar nicht anders als kundenorientiert sein, selbst wenn man noch so sehr wollte, nein, es ginge nicht anders. Man muss daher, ob froh oder zähneknirschend kundenfreundlich sein. So wie man atmen und verdauen muss. Ist so. Geht nicht anders. 

Ein wenig seltsam ist das mit der DNA trotzdem. Warum legen die Unternehmen soviel Wert auf unveränderliche Eigenschaften? Wo sie doch sonst nicht genug betonen können, dass sich alles, aber auch wirklich alles, ständig verändert. Disruption ist doch angesagt, alles radikal anders, immer und ständig – und dann DNA? Diese Metapher der Unveränderlichkeit? Wie soll das funktionieren? Oder ist die DNA der legendäre Fels in der Brandung der Disruption? Etwas, an das man sich halten muss, weil der Mensch (wegen seiner DNS!) eben Halt braucht? 

So einfach ist es natürlich nicht. Anders als die Säure ist die DNA nämlich so unveränderlich auch wieder nicht. Man kann sie zum Beispiel umprogrammieren:

WIE SIE DIE DNA IHRES UNTERNEHMENS AUF ERFOLG PROGRAMMIEREN
https://gerstbach-designthinking.com/blog/2016/5/wie-sie-die-dna-ihres-unternehmens-auf-erfolg-programmieren

Bei einem Hirschkäfer wäre Umprogrammieren der DNA … schwierig. Aber hier geht es. Das Umprogrammieren ist besonders dann ratsam, wenn man zuvor wie in diesem Beispiel versehentlich eine DNA erwischt hatte, die ganz auf Misserfolg ausgerichtet war – das soll es geben, man weiß nicht wie und warum, aber ist wohl so. Oder man bestellt gleich eine ganz neue DNA, so kürzlich geschehen beim Internet: 

Künstliche Intelligenz – Das Internet bekommt eine neue DNA
https://www.cashkurs.com/meldungen/beitrag/cktrends-kuenstliche-intelligenz-das-internet-bekommt-eine-neue-dna

Auch das kann der Hirschkäfer nicht, die DNA eines Wombats bleibt ihm definitiv verschlossen. Außerhalb der Natur kann man sogar verschiedene DNAs gleichzeitig haben – ja, warum eigentlich nicht, wenn eine gut ist, sind viele doch besser: 

Studie: Unternehmen fehlt die Daten-DNA für das digitale Business
https://www.camelot-mc.com/de/press/studie-unternehmen-fehlt-die-daten-dna-fuer-das-digitale-business

"Daten-DNA", was soll man dazu sagen? Gibt's auch eine Kunden-DNA, eine Supply-Chain-DNA, eine Kantinen-DNA? Aber damit sind wir schon weit im Bereich der Marketing-Comedy.

Und was macht man, wenn einem seine DNA gar nicht mehr gefällt? Wenn sie so outdated ist, dass nicht mal mehr das Umprogrammieren hilft? Ex-Verleger Döpfner berichtet zum Beispiel, mit der HÖRZU habe Axel Springer seine DNA verkauft.

Auch das geht also mit einer DNA. Gibt es bald DNA-Börsen? Mit Blockchain? OMG, nicht mal auf die DNA ist noch Verlass.

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Deutschland hat jetzt einen Plan für Künstliche Intelligenz. Mit der beschlossenen Strategie für Künstliche Intelligenz der Bundesregierung soll „KI ein Markenzeichen für Deutschland“ werden. Endlich, möchte man am liebsten jubeln. Ziel ist es, dass Deutschland zu einem führenden Standort für die Entwicklung und Anwendung von KI-Technologien werden soll. Dafür plant der Bund, bis 2025 drei Milliarden Euro zu investieren. 

Klingt doch erst einmal nicht schlecht. Aber warum erst jetzt, werden sich einige fragen. Sicherlich ist das ein wichtiges Signal der Regierung, es stellt sich allerdings die Frage, ob das reicht, um bis 2025 an die USA und auch China ranzukommen. 

Das Geld soll in erster Linie in die Forschung fließen und mehr als 100 Professuren sollen neu besetzt werden. Wie schnell ist das umzusetzen? So etwas passiert leider nicht von heute auf morgen. Es ist daher davon auszugehen, dass sich die angehenden „KI-Talente“ weiterhin für Universitäten wie Stanford, Berkeley oder Cambridge entscheiden, die in der Forschung schon viel weiter und etablierter sind. 

Und schaut man Richtung Osten, wirkt das Vorhaben im Vergleich mit China eher mickrig. Allein in Peking wird ein KI-Technikpark für rund zwei Milliarden gebaut. Dort sollen sich in näherer Zukunft 400 Unternehmen ansiedeln. Zudem ist eine Zusammenarbeit mit ausländischen Universitäten geplant, um ein Forschungslabor für Künstliche Intelligenz aufzubauen.

Verbände wie der Digitalverband Bitkom begrüßen insgesamt den Beschluss; ihnen geht dieser aber nicht weit genug. Was ihrer Meinung nach fehlt, ist ein "regulatorischer Rahmen, der neben der KI-Forschung auch Anwendungen der Technik ermöglicht“. Auch die Siemens AG teilt diese Meinung, da lediglich 15 Prozent der deutschen Firmen bislang KI einsetzen. KI biete enormes Potenzial – zum Beispiel habe industrielle KI das Potenzial, die Industrie 4.0 auf die nächste Stufe zu heben.

Zumindest sind sich aber alle einig, dass die Bundesregierung endlich die Notwendigkeit erkannt hat, in KI zu investieren. Wie schnell und erfolgreich die Strategie in die Realität umgesetzt werden kann, werden wir sehen. Denn selbst im Bundestag herrscht große Uneinigkeit darüber, ob die geplanten Maßnahmen ausreichend sind und in die richtige Richtung gehen.

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Fast täglich erreichen uns Anfragen von Journalisten nach passendem Bildmaterial zu Pressemeldungen, Fachartikeln oder Case Studies unserer Kunden.

Journalisten schätzen den einfachen Zugriff auf Bildmaterial, um ihre Magazine zu illustrieren. Versetzen Sie sich einmal in die Lage eines Redakteurs, der regelmäßig unter Zeitdruck arbeitet und gleichzeitig den Anspruch hat, seinen Lesern wichtige Informationen anschaulich zu vermitteln. Wenn Sie sich für die kommende Ausgabe für einen von zwei qualitativ sehr gut geschriebenen Artikeln entscheiden müssten, welchen würden Sie nehmen? Den, zu dem es aussagekräftiges Bildmaterial gibt, oder den ohne?

Gut illustrierte Beiträge stechen aus der Flut an Informationen, der wir heutzutage ausgesetzt sind, heraus und ziehen die Aufmerksamkeit der Leser auf sich.

Das gilt auch für Unternehmens-Accounts in den sozialen Netzwerken. Bilder sind der Schlüssel, um Aufmerksamkeit zu erregen und die Follower zu Interaktionen zu bewegen. Neben der Qualität des Bildmaterials und einer einheitlichen Bildsprache zählt hier Spontanität und die Bereitschaft, sich ein Stück weit in die Karten schauen zu lassen. Social-Media-Nutzer interessieren Blicke hinter die Unternehmensfassade. Und es gibt soviel zu erzählen: Stellen Sie Ihre Mitarbeiter vor. Geben Sie Einblicke in Ihren Arbeitsalltag. Lassen Sie Ihre Follower an Ihrer Freude über ein gelungenes Firmen-Event mit einem Bild teilhaben. Oder teasern Sie ein neues Produkt mit einem originellen Foto an.

Und wenn Ihnen gar nichts mehr einfällt, dann fragen Sie Ihre Mitarbeiter oder lassen Sie sich beispielsweise von unserem Facebook-Account) inspirieren.

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Fünf Tipps für Ihre Pressebild-Datenbank

  • Zur Grundausstattung Ihrer Bilddatenbank gehören Porträtaufnahmen des Geschäftsführers und weiterer presserelevanter Mitarbeiter sowie Produktfotos. Beliebte Motive sind auch Aufnahmen von Mitarbeitern bei der Arbeit, Details aus der Produktion oder Kunden bei der Produktnutzung. Je authentischer und weniger gestellt, desto wirkungsvoller.
     
  • Nehmen Sie Geld für einen professionellen Fotografen in die Hand. Diese sind Experten darin, Personen und Objekte optimal in Szene zu setzen und Stimmungen einzufangen.
     
  • Um komplexe Themen oder Prozessabläufe verständlich aufzubereiten, bieten sich übersichtlich gestaltete Grafiken oder Infografiken an. Auch hierfür gibt es professionelle Dienstleister, die wissen, worauf es ankommt.
     
  • Denken Sie bei der Konzeption der Bilder daran, dass diese für die Darstellung auf verschiedenen Kanälen geeignet sind, also nicht nur in Printmagazinen funktionieren, sondern beispielsweise auch auf Smartphones wirken können.
     
  • Stellen Sie das Bildmaterial in hoher Auflösung im Pressebereich Ihrer Webseite leicht auffindbar zum Download bereit – und vergessen Sie nicht, eine aussagekräftige Bildbeschreibung mit Angabe der Bildquelle zu ergänzen.
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Niemand wird jetzt überrascht mit den Augenbrauen zucken oder vor lauter Schreck seine Kaffeetasse fallen lassen. Aber: Storytelling gehört in jede Pressearbeit.

Ja, das ist keine Neuigkeit, trotzdem wollen wir das Thema mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten – nämlich aus der Perspektive eines Computerspiels!

Computerspiele, wie auch Literatur und Film, verfolgen das gleiche Ziel wie die PR, nämlich, das Publikum zu fesseln. Sowohl die PR als auch Computerspiele halten sich dazu an bestimmte Gesetzmäßigkeiten, um eine Story spannend zu gestalten. Wer möchte schon in einem Computerspiel feststecken, dessen Geschichte langweilig erscheint? Wir wollen beim Spielen mitfiebern und mitfühlen. Wir wollen traurig sein, uns freuen oder auch Angst empfinden. Immersion ist das Schlagwort einer guten Erzählung und bedeutet das Eintauchen des Lesers, Zuschauers oder Spielers in die Geschichte. Computerspiele bieten dabei die bestmögliche Immersion, denn wir erleben die Figur nicht nur. Nein, wir sinddie Figur und tauchen mit ihr direkt in die erzählte Geschichte ein. Computerspiele schaffen mit den erzählten Geschichten Welten, die wir nicht mehr verlassen möchten – wir sind emotional von der Geschichte gepackt. Und genau das ist auch das Ziel von Storytelling. Die Kunst von erfolgreichem Storytelling ist nicht nur, irgendeine Geschichte zu erzählen, sondern vor allem gleichzeitig auch eine Geschichte über uns zu erzählen. 

Begeben wir uns auf die Heldenreise

Besonders Adventuregames, die in den 80er Jahren populär wurden, sind für ihren hohen und dichten Grad an erzählenden Strukturen bekannt. Die Literaturwissenschaft spricht bei diesen Erzählungen gern von Heldenreisen. Heldenreisen sorgten schon immer dafür, das Publikum in den Bann zu ziehen und solange nicht mehr loszulassen, bis der Held erfolgreich nach Hause zurückkehren kann. Da ist es nur logisch, dass sich seit jeher Literatur, Film und seit einigen Jahren nun auch Computerspiele dem Konzept der Heldenreise annehmen. Der wohl bekannteste und beliebteste Konsolen-Held ist ein Klempner namens Mario.

Wir navigieren Mario auf seiner Heldenreise und kämpfen uns mit ihm durch eine Welt voll fieser Pilze, geheimnisvoller Fragezeichen und angsteinflößender Gegner und versuchen, unsere Prinzessin zu retten. Wir fiebern mit ihm mit und ärgern uns, wenn es plötzlich heißt „Die Prinzessin befindet sich in einem anderen Schloss.“ Wir befinden uns nicht nur in einer Erzählung über Mario – wir erleben und gestalten seine Geschichte unvermittelt mit. Erfolgreicher könnte Storytelling den Rezipienten nicht einbinden.

Computerspiele sind soviel mehr als nur monotone Ballerspiele oder ein schlichtes Aufeinanderschichten von Bausteinen. Computerspiele erzählen Geschichten, die das Publikum fesseln; sie meistern Storytelling mit Bravour. 

So wird man zum Super Mario der Unternehmens-PR

Abseits von Schurken und Helden lassen sich die Storytelling-Konzepte der Computerspiel-Industrie auch auf die PR übertragen. Denn auch hier gilt es, mit der richtigen Geschichte das Publikum zu fesseln; und dafür braucht es Strategie.

Zunächst muss die Zielgruppe klar definiert sein, denn nur so kann die Geschichte haargenau auf sie zugeschnitten werden. Das Ziel ist, dass sich die Zielgruppe in der Geschichte wiederfindet und in ihr eintauchen kann. Wir erinnern uns: Immersion ist das A und O.

Im nächsten Schritt heißt es: Think big! Eine umfassende Geschichte rund um Produkt, Dienstleistung und Unternehmen muss groß und übers Ende hinaus gedacht werden. Wer nur Bruchstücke erzählt, verliert das Publikum. Dazu gehört auch, sich auf unternehmerische und gesellschaftliche Veränderungen einzulassen. Zielgerichtetes Storytelling bedeutet auch, flexibel zu sein und sich kontinuierlich neu anzupassen.

Denn wer liebt sie nicht, die Überraschungen? Eine gute Geschichte sorgt mit gut platzierten Wendungen und Plottwists für den gewünschten Wow-Effekt, auch in der Unternehmens-PR. Storytelling im B2B-Bereich muss nämlich nicht immer trocken sein. Mit etwas Kreativität lassen sich auch Jahreszahlen und Fakten in fesselnde Geschichten mit Wiedererkennungswert einbauen. 

Mit diesen Werkzeugen bewaffnet können wir uns nun auf die Heldenreise begeben, Drachen bekämpfen und die Prinzessin befreien.

 

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DiIT ist ein Anbieter von Softwarelösungen für die Kabelsatzindustrie. Das ist das, was DiIT macht, in einem Satz. Jetzt fragen sich sicher einige, was denn eigentlich Kabelsätze sind und warum man für die Produktion eine spezielle Softwarelösung benötigt?

Ja, das hatten wir uns am Anfang auch gefragt. Aber in der Kabelsatzproduktion ist so einiges anders im Vergleich zu anderen Branchen. Aber zunächst einmal das Wichtigste: Was sind Kabelsätze? Kabelsätze verbinden in vielen technischen Geräten verschiedene Bereiche miteinander und versorgen die elektrischen Komponenten mit Strom. Das bekannteste Beispiel dürfte hier wohl das Bordnetz im Fahrzeug sein. Man denkt sich vielleicht jetzt, das kann ja nicht so umfangreich sein, aber ein Bordnetz hat schon eine gewisse Dimension: Es kann bis zu 6 Kilometer lang sein, 60 Kilogramm schwer und bis zu 4.000 Kabel beinhalten. 

Das Besondere an der Kabelsatz-Produktion ist, dass sie noch sehr stark manuell geprägt ist. Dennoch müssen Rückverfolgbarkeit, Transparenz und Qualitätssicherung auch während des Produktionsprozesses gewährleistet werden. Durch die spezielle Software werden zum Beispiel Daten während der maschinellen Produktion gesammelt sowie ausgewertet und auch Mitarbeiter angeleitet, welche Produktionsschritte sie beim manuellen Zusammensetzen des Kabelsatzes erledigen müssen.

Das etwa macht unser Kunde DiIT kurz und knapp zusammengefasst. Es lohnt sich aber unbedingt, noch einen Blick auf die DiIT-Website werfen, denn diesen gesamten Produktionsprozess in ein paar Worten zu behandeln, ist sehr schwierig: www.diit.de.

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In der neuen Ausgabe der PR-COM-Crew dürfen wir euch heute #JapanFan Sabrina vorstellen. Als „Zuagroaste“ versucht sie sich gerade noch an Bayern zu gewöhnen, plant aber schon diverse Fluchtversuche zu den „schönen“ Orten dieser Welt.

Wie lange bist du schon bei PR-COM und in welcher Funktion?

Seit neun Monaten bin ich als Junior-Account-Managerin ein Teil des PR-COM-Teams.

Welche Projekte oder Themen liegen dir besonders am Herzen – privat und beruflich?

Privat und beruflich mag ich Herausforderungen. Deswegen macht es mir Spaß, mich in neue Themen und Projekte einzuarbeiten. Beruflich beschäftige ich mich gerade mit dem Thema Künstliche Intelligenz. Dieses Gebiet ist ziemlich breit aufgestellt und es gibt viele Anwendungsbereiche für KI. Daher ist es für mich eine große Herausforderung, mich mit dieser Thematik so gut vertraut zu machen, dass ich meinen Kunden beratend zur Seite stehen kann. Privat muss ich mich als Nordrhein-Westfälin noch an Bayern gewöhnen. Das ist auch eine ziemlich große Herausforderung für mich ;). Aber ich nehme mich dieser Aufgabe gern an. 

Was würdest du gern unbedingt noch einmal machen?

Ich würde gern einmal den Fuji in Japan besteigen. Es hat im letzten Urlaub leider nicht geklappt, deswegen bin ich umso motivierter für den nächsten Versuch 2019 ;). Das Great Barrier Reef in Australien reizt mich ebenfalls sehr. Ich möchte es noch sehen, bevor es komplett zerstört ist. Daher ist auch dieser Trip bereits in Planung. Surfen steht auch noch ganz oben auf meiner Liste; ob ich es in Australien oder Portugal versuchen werden, weiß ich noch nicht. Generell gibt es noch viele Sachen, die ich in meinem Leben machen möchte. Man hat schließlich nur eins und sollte es in vollen Zügen genießen.

Beschreibe dich in drei Hashtags.

#Japanfan
#Weltenbummler
#Lebensfreude

Beschreibe PR-COM in drei Hashtags.

#professionell
#Expertise
#gutes Arbeitsklima

Was ist für dich PR/Kommunikation in drei Hashtags?

#Spaß
#kreativ
#Austausch

Und zum Schluss: Was sollte man im Moment unbedingt hören/lesen/sich anschauen?

Leider lese ich im Moment nur japanische Grammatik-Bücher, die würde ich aber nur Leuten empfehlen, die Japanisch lernen möchten. Meiner Meinung nach lohnt es sich, in die Serie „Younger“ reinzuschauen. Es geht um eine Frau, die mit 40 wieder ins Berufsleben einsteigen will, aber wegen ihres Alters nicht eingestellt wird. Daher beschließt sie, sich als 26-Jährige auszugeben und bekommt prompt einen Job. Jetzt muss sie sich in der Welt der Millennials zurechtfinden, was teilweise sehr lustig dargestellt wird und als junger Mensch fragt man sich, ob man wirklich so ist. 

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In unserem Alltag gibt es immer wieder mal „Verschreiber“, die in Erinnerung bleiben und für Erheiterung sorgen. So sind wir froh, wenn wir erfolgreiche Projekte „abharken“ können (auch so ganz ohne Schrebergarten) oder sich der Spruch bewahrheitet, „wer zuerst kommt, malt zuerst“.

Heute hat ein ungewöhnlicher „Friede“ Einzug in unsere Büroräume gefunden: 

Tja, wer kennt ihn nicht, den Thought Leadership Peace? Oft verkannt, ist er doch kriegsentscheidend – in der Unternehmens-Kommunikation, im Imageaufbau, in der Außendarstellung. Wohl dem, der behaupten kann: Der Meinungsführungs-Friede sei mit dir! Und auf einmal ist völlig klar, was auf der Wunschliste (Weihnachten ist nicht mehr weit) steht – natürlich der Welt-Thought-Leadership-Frieden!

Die Altersschrift zum ewigen Frieden sagt es zudem deutlich: für Immanuel Kant „ist Frieden kein natürlicher Zustand zwischen Menschen, er muss deshalb gestiftet und abgesichert werden“. Genau, wir haben es schon immer gewusst! Ein Thought Leadership Peace ist kein natürlicher Zustand, er ist nicht einfach da, er muss entwickelt, in Absprachen mit dem Kunden überarbeitet und vor allem nachhaltig freigegeben und abgesichert sein.

Und noch eine gute Frage zuletzt: Können wir nicht alle ein bisschen Thought Leadership Peace gebrauchen. Im Alltag, in der Kommunikation, beim Harken im Gemüseacker ...?

RITLP. Rest in Thought Leadership Peace.

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