Technologie und Märkte

Smart Home, Smart City, Smart Cars – das Internet der Dinge (IoT) ist ein Begriff, an dem man nicht mehr vorbeikommt. Ob miteinander vernetzte Haushaltsgeräte, mitdenkende Autos oder sogenannte Wearables, wie zum Beispiel Google Glass, sie alle sind längst schon Realität. Und auch der neueste Trend, der jüngst auf der CeBIT vorgestellt wurde, scheint keine Zukunftsmusik mehr zu sein. Ganz im Gegenteil. Besonders Mutige durften sich in diesem Jahr live vor Ort davon überzeugen und sich einen sogenannten RFID-Chip implantieren lassen. Es dauert nur ein paar Minuten, dann befindet sich der Chip unter der Haut, genauer gesagt zwischen Daumen und Zeigefinger. Ein Chip, der unser gesamtes Leben erleichtern soll, Auto- und Büro-Türen öffnet, Passwörter überflüssig macht und früher oder später auch Zahlungsmittel ersetzt. Keine Schlüssel mehr, die man verliert und keine Passwörter, die man vergisst. Eine Technologie, die zukünftig durchaus auch bei Unternehmen auf Interesse stoßen wird.

Zugegeben, um eine brandneue Erfindung handelt es sich dabei nicht mehr. Bei der Tier-Identifikation ist sie schon längst Standard und auch in der Industrie, der Logistik und im Einzelhandel wird die Radio-Frequency Identification schon länger eingesetzt. Sie ist quasi der Nachfolger des uns bekannten Barcodes. Bereits vor mehr als zehn Jahren prognostizierte der Marktforscher IDC, dass die RFID-Technologie zukünftig maßgebend im Supply Chain Management werden wird. Diese Prognose ist inzwischen längst Realität. Doch die Entwicklung macht immer größere Sprünge. Hier kommt wieder das Stichwort IoT zum Tragen oder in diesem Zusammenhang auch die „Fabrik der Zukunft“. Mit der zunehmenden Automatisierung in der Industrie sind es inzwischen nicht nur die Produkte, sondern auch die einzelnen für die Fertigung notwendigen Maschinen und Geräte, die laufend Daten und Informationen über ihren Zustand liefern. So können defekte Elemente noch vor Eintritt einer Störung ausgetauscht und repariert werden. Die sogenannte vorausschauende Wartung („predictive maintenance“) sorgt damit für eine effizientere Produktion, reduziert Ausfallzeiten und spart sowohl Kosten als auch Ressourcen. Die übergreifende Vernetzung miteinander kommunizierender Komponenten nimmt zu, „intelligente Maschinen“ optimieren die gesamte Liefer- und Produktionskette.

Ein kleiner Chip, nicht größer als ein Reiskorn, der so viel in Bewegung bringen kann. Die Industrie hat es uns bereits vorgemacht. Und es wird sicherlich noch einen Schritt weiter gehen. Zeit- und Materialersparnisse liegen auf der Hand und auch bei der Erforschung moderner Arbeitswelten spielt der kleine Chip eine Rolle: Ob wir schon bald Büro- und Konferenzräume mit einem implantierten Chip öffnen, uns darüber mit den bürointernen IT-Systemen vernetzen und auf diese Weise Visitenkarten austauschen? Ein spannendes Thema, das offensichtlich bis unter die Haut geht!

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Unternehmen stehen in der heutigen Zeit vor enormen Herausforderungen: die fortschreitende Digitalisierung und Phänomene wie die Cloud, Virtualisierung oder Big Data fordern eine innovative IT-Infrastruktur, die bereits auf die ständig wachsenden Anforderungen ausgerichtet ist und über traditionelle Systeme hinausgeht. 

Höchste Performance, Flexibilität und offene Systeme sind nötig, um ein modernes IT-System bereitzustellen, das Unternehmen auch in Zukunft dabei unterstützt, ihre Geschäftsziele zu realisieren.

Unser Dell-Experte Peter Dümig, Senior Server Product Manager bei Dell, erklärt im Video, welche Ansätze heute für ein Unternehmen essentiell sind, um für die Zukunft optimal gerüstet zu sein.

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Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, was bei Ihnen daheim los ist, wenn Sie nicht da sind? Dabei denke ich nicht an Ihre Katze oder den Kanarienvogel. Vielmehr sollte man wohl für die Zukunft vielleicht besser ein Auge darauf haben, was die Hausgeräte so alles anstellen, wenn wir mal nicht hinsehen.

Neben ihrer Bestimmung als Kühlgerät, Waschmaschine, Heizung, Fernseher & Co. hat so manches technische Gerät das Potenzial ein Eigenleben zu entwickeln, das uns schnell die Sorgenfalten auf die Stirn treiben könnte. Vernetzung ist das Stichwort, als Buzzword gerne auch Internet of Things (IoT) genannt, das viele Geräte schon heute miteinander verbindet und ganze neue Einsatzfelder eröffnet. So zum Beispiel wenn der Kühlschrank mit dem Smartphone oder die Heizung mit dem WLAN-Router kommuniziert. Dabei ist der Haushalt nur das Versuchsterrain im Kleinen. Ganze Industrien sind schon oder noch dabei, auf den Zug aufzuspringen, der mit uns ab in die vernetzte Zukunft rauscht.

Gerade komplexe Industrieanwendungen oder Logistik-Prozesse profitieren schon vielfach von IoT-Anwendungen. Smart Cities, Smart Homes oder Smart Cars – alles scheint möglich. Und wo IoT noch nicht im Einsatz ist, wird eilends überlegt, wie sich der neue Hype am besten nutzen lässt.

Ganz klar, das Konzept ist so einfach wie verlockend: Mit Hilfe von Sensoren sammeln die Geräte Daten, die vernetzte Prozesse über das Internet steuern und somit unser aller Leben wahlweise bequemer, einfacher, sicherer oder kostengünstiger gestalten sollen. Beispiele sind etwa die Steuerung von Licht und Heizung in Gebäuden, die Analyse von Wetter und Verkehrslage für die nächste Autofahrt oder die Aufzeichnung von Fitness- und Gesundheitsdaten in Wearables, mit denen wir aufbrechen ins neue Fitness-Glück.

Der Markt ist riesig und wächst beständig. Laut Gartner werden Unternehmen im Jahr 2020 mit dem Internet of Things über 300 Milliarden Euro erwirtschaften. Die Analysten rechnen bis dahin mit 25 Milliarden vernetzter Dinge, von Maschinen über Geräte bis zu Fahrzeugen. Smartphones, Tablets und Computer sind dabei noch nicht mit eingerechnet.

Gleichzeitig steigt aber die Gefahr für Cyber-Angriffe und Hacker-Attacken in gleichem Maße. Unternehmen sind daher gut beraten, bei der Entwicklung von IoT-Anwendungen Datenschutz und Datensicherheit fest im Auge zu behalten, im eigenen Interesse, aber auch in dem ihrer Kunden, die mit dem Thema zunächst überfordert sein dürften. Beispiele für arglosen Umgang finden sich zahlreich und reichen bis hin zum spionierenden Plüschbären. Mit solchen Vorfällen ist das Vertrauen schnell dahin. Die Gefahr des Ausspähens droht übrigens nicht nur aus der kriminellen Ecke, wie man meinen könnte. Auch Geheimdiensten passen die über das Internet verbundenen Geräte perfekt in den Plan.

Erste Schritte hin zu einem durchgängigen Authentifizierungs- und Autorisierungskonzept und damit mehr Sicherheit und Standardisierung sind erkennbar, doch wird die Regelung und Vereinheitlichung so vieler komplexer Verbindungen noch eine Weile brauchen. Bis dahin heißt es, Augen auf und immer ein prüfender Blick auf den Kühlschrank.

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Ob die selbstbetriebene Private Cloud, eine flexible und kostengünstige Public Cloud oder eine Mischform wie die Hybrid oder Multi-Cloud – die Möglichkeiten für Unternehmen Cloud-Architekturen aufzubauen, sind vielfältig. Doch für wen bietet sich welches Modell an und in welcher Planungs- und Umsetzungsphase befinden sich Unternehmen in Deutschland überhaupt?

Dieser Frage widmete sich Nexinto gemeinsam mit dem unabhängigen IT-Research- und Beratungsunternehmen Crisp Research in der aktuellen Studie „Multi-Cloud-Management im Mittelstand“.

Dabei hat sich gezeigt, dass gerade für mittelständische Unternehmen Single-Cloud-Architekturen in Zukunft die Ausnahme darstellen werden. Sie setzen mehrheitlich auf hybride und Multi-Cloud-Architekturen (68,8 Prozent). Die Vorteile liegen auf der Hand: Man kann einerseits unternehmenskritische Daten bei sich behalten, und dennoch auf die Flexibilität und Kostenvorteile einer Public Cloud zurückgreifen.

Doch wie so oft steckt der Teufel im Detail: Viele mittelständische Unternehmen verstehen die Public Cloud nicht und schätzen die Aufgabenverteilung falsch ein. So sehen mehr als die Hälfte der mittelständischen Unternehmen (57,3 Prozent) bei der Public-Cloud-Nutzung die Verantwortung für den Betrieb und die Sicherheit der eigenen Applikationen, Services und Systeme beim Anbieter.

Mittelständische Cloud-Sourcer verstehen das Shared-Responsibility-Modell nicht: Bei allen Fragen rund um den Betrieb und die Sicherheit nehmen die IT-Entscheider den Public-Cloud-Anbieter in die Pflicht. (Quelle: Crisp Research AG, 2015)

Die besondere Eigenschaft einer Public Cloud besteht jedoch genau in dem Self-Service-Modell. Das bedeutet, dass der Anbieter zwar die Verantwortung für den Betrieb und die Sicherheit auf der physikalischen Ebene übernimmt, der Kunde aber für die logische Ebene – also den zuverlässigen Betrieb der Anwendungen auf Software-Ebene – zu 100 Prozent selbst zuständig ist.

Für mittelständische Unternehmen eine große Herausforderung, denn oft fehlen die Ressourcen und das entsprechende Know-how, um diese Aufgaben selbst zu übernehmen.

Ein Managed Public Cloud Provider kann hier Abhilfe schaffen. Er bietet einerseits die flexiblen und kostengünstigen Strukturen einer Public Cloud, und gleicht andererseits die fehlenden Ressourcen aus und steht beratend bei der Umsetzung einer hybriden oder Multi-Cloud-Architektur zur Seite.

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Die digitale Transformation ist eine der wichtigsten Herausforderungen für Unternehmen, und man kann ohne Übertreibung sagen, dass die digitale Transformation schon heute ein echtes Zukunftsthema ist. Das heißt in der Praxis aber auch: Morgen wird niemand mehr daran vorbei kommen. Die digitale Transformation verändert Unternehmen und wirkt sich dabei massiv auf Geschäftsprozesse, Kundenbeziehungen und IT-Strategien aus. Tatsächlich bedeutet die digitale Transformation nicht weniger als einen Quantensprung. Doch den Weg in die digitale Zukunft bewirkt das gesamte Unternehmen, und kein Chief Digital Officer (CDO) alleine, denn digitale Transformation schließt immer auch einen Kulturwandel ein: Unternehmen müssen die eigene digitale Transformation auch wollen. Doch auch wenn die Digitalisierung alle Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft erfasst und mit immer höherer Geschwindigkeit prägt – im Mittelpunkt steht der Mensch, als Entscheider und Gestalter der digitalen Transformation.

Allerdings verfügen viele Unternehmen noch nicht einmal über eine digitale Strategie, geschweige denn über eine digitale Agenda, die diesen Namen auch verdient: Vor allem der deutsche Mittelstand droht, die digitale Transformation und damit seine eigene Zukunft zu verschlafen, wenn er die Transformation hin zu digitalen Geschäftsmodellen verpasst. Gleichzeitig ist der digitale Wandel keine Modeerscheinung, sondern längst Realität. Obwohl es, ebenfalls gleichzeitig, überall an digitaler Reife fehlt.

...

Es ist schon so: Wenn die digitale Transformation nicht bereits erfunden wäre, man müsste sie zeitnah neu erfinden. Marketing-Abtei­lungen und Redaktionen aller Medien – Bereiche, die im Zuge der digitalen Transformation sowieso immer enger zusammenwachsen – haben damit einen echten Volltreffer gelandet. Die obigen Absätze belegen es überdeutlich: Man kann mit der digitalen Transformation und drum herum jede Menge echten Content produzieren, ohne dass dabei irgendwelche inhaltlichen Aussagen im Wege stehen würden.

Nebenbei kann man dabei sehr gut beobachten, dass der digitale Schwurbel korrespondierend zum inhärenten Substanzverlust (loss of substance – LOS) zu verstärkter Metaphernbildung anregt – mein Favorit der Woche (nein, der unvermeidliche Mensch im Mittelpunkt hat es diesmal knapp nicht geschafft): "… mit immer höherer Geschwindigkeit prägt." Stellen wir uns das für einen kurzen Augenblick mal bildlich vor … jeder muss zugeben, so ein High-Speed-Präging ist doch nur digital möglich.

Zum Abschluss soll noch etwas anderes durch ein paar konkrete Zahlen aus der Zukunft unterfüttert werden, die die Experten von Roland Berger aufsummiert haben:

Falls Europa die Chance verpasst, die digitale Transformation zum eigenen Vorteil zu gestalten, summieren sich die möglichen Einbußen bis 2025 auf 605 Milliarden Euro.

Falls man ein Freund runder Schätzungen ist, fragt man sich natürlich: Wo mögen nur diese möglichen 5 Milliarden Euro herkommen? Aber das wäre schon wieder ein anderes digitales Thema. Vielleicht liegt es ja auch am 2025 möglicherweise geltenden Euro-Kurs (nebenbei bemerkt: bei einer echten Herausforderung, die alles transformiert, hätte ich, im Fall dass es komplett schiefgeht, schon mit deutlich höheren möglichen Einbußen gerechnet). 

Ganz zum Schluss (einer geht noch) soll deshalb (=warum nicht?) noch ein echter Experte zu Wort kommen; Professor Walter Brenner von der Universität St. Gallen, den ich hierfür ganz bewusst ausgewählt habe, weil sich St. Gallen in Schlussworten immer gut macht, jedenfalls viel besser als beispielsweise Passau oder Bremerhaven (schon mal ein Schlusswort eines Experten von da gehört? Na also!):

Die individuellen Potenziale oder auch Bedrohungen entscheiden darüber, wie sich die Unternehmen der Digitalisierung nähern.

Das kann man nur vollinhaltlich unterstreichen – Beton ist ja auch, was man individuell draus macht.

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Unser Kunde Red Hat hat diese Woche ein schönes Anwendungsbeispiel aus seiner Reihe "Open Source Stories" mit der Non-Profit-Organisation e-NABLE vorgestellt. In einer kurzen Dokumentation, die im Rahmen der All Things Open Conference präsentiert wurde, wird gezeigt, wie das globale Netzwerk von freiwilligen Helfern Open-Source-Technologie und 3D-Druck nutzt, um Prothesen für bedürftige Menschen zu bauen. Im Vordergrund steht dabei das Ziel, diese Prothesen unzureichend versorgten Bevölkerungsgruppen auf der ganzen Welt kostenlos zur Verfügung zu stellen. e-NABLE verändert damit Leben und zeigt, welche Dimensionen die Open-Source-Philosophie eröffnen kann.

Der Link zur vollständigen Kurzdokumentation: http://www.redhat.com/en/open-source/stories/e-nable

Die Reihe Open Source Stories verweist auf Menschen, die Open Source in ihrem täglichen Leben und Business nutzen. Sie soll vor allem Geschichten zeigen, welche den Menschen in den Mittelpunkt heben und die Open Source als spezielle Denkart definieren, die ein breites Spektrum der Gesellschaft und Kultur betrifft und die den Vorsprung der Technologie im 21. Jahrhundert nutzt.

Quelle: Red Hat

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Wir hier bei PR-COM haben gerade in diesem Jahr auffällig oft über Kraftfahrzeuge geschrieben. Immer wieder, bei allen möglichen Themen, tauchten Autos als Beispiele auf. Connected Car, Electromobility oder autonomes Fahren sind ja Paradebeispiele für Digitalisierung, Internet der Dinge und all diese Sachen. Es zeichnete sich ab: Da tut sich was.

Und jetzt das. Diesel-Gate! Müssten wir jetzt enttäuscht sein?

Wegen dem bisschen autonomen Abgasmessen etwa? Ach was. Das zeigt doch, dass von Technikfeindlichkeit hierzulande keine Rede sein kann. In der digitalen Revolution muss sich die Automobilbranche eben, wie nennt man das heute so schön – nein, nicht verändern, nicht verbessern, nicht erneuern, noch mehr, noch größer, noch stärker – neu erfinden, danke, das war's:

"Wir sind dabei, Volkswagen ein Stück weit neu zu erfinden."
Manager W., Chef der Firma V., nur fünf Tage vor Diesel-Gate

Und neu, also ziemlich neu, sind eben Smartphones und Apps:

"Bis Ende des Jahrzehnts machen wir jedes unserer neuen Autos zum rollenden Smartphone." W. auf der Automesse in Frankfurt nur drei Tage vor Diesel-Gate

Die Vision war jedenfalls da: Ein rollendes Smartphone – wie abgefahren (!) ist (war) das denn? Und wie müssen wir uns das konkret vorstellen? Prozessor statt Stinkemotor? Und auch so mit wischen? Also nicht nur Scheibe, sondern alles wischen? Und jeder Wischer gleich in Facebook synchronisiert?  

Und wir werden dann nicht mehr fahren sondern rollen? Warum rollen? Weil es auch "Rollenprüfstand" heißt? Zur Erinnerung: das ist da, wo man diese Sachen testet, also wo dann die Software ganz ohne wischen … – tja, man hätte damals eben ganz genau zuhören müssen.  

Die Fachpresse hat trotzdem verstanden. Sie feierte das rollende Smartphone unter anderem so:

"Autos werden Apps auf Rädern" (Welt)

Essen auf Rädern gibt's zwar schon länger, ist aber super-erfolgreich.

"Heiratsanzeige von App und Auspuff" (Augsburger Allgemeine)

Bingo! Das mit dem Auspuff war echt gut. Die Idee könnte man innovativ verlängern und dieses verdammte Stinkezeug, das immer aus dem Auspuff (old technology) strömt, endlich ganz loswerden: die rollende App soll nach ihrer Heirat das Zeug doch einfach per WhatsApp in die  … Cloud schicken.

Und die Zukunft ist schon da: Ich glaube, ich bin gestern hinter so einer Diesel-App hergefahren. Da war die Cloud schon voll realisiert.

Der neue Autofahrer rollt mit Gestensteuerung! (Quelle: IAA-Pressebilder, Impressionen-8457)

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Es ist Mitte Oktober – und genauso wie die ersten Lebkuchen zuverlässig bereits im August in den Läden stehen, trudeln nun die ersten Prognosen für das kommende Jahr ein. Was also bringt uns nun die IT Neues in 2016?

Auf dem Gartner Symposium/ITexpo, das vom 4. bis 8. Oktober 2015 in Orlando stattfand, machte der Marktforscher Gartner den Anfang und stellte seine zehn Top-IT-Trends für 2016 vor. Zu diesen IT-Trends zählt Gartner unter anderem den steigenden Mix an Endgeräten im Unternehmen („Device Mesh“) und eine sich daraus ergebende neue User Experience. Daneben ist 3D-Druck und seine Ausweitung auf neue Materialien wie Nickellegierungen, Carbon-Faser, Glas oder leitfähige Tinte sowie pharmazeutische und biologische Materialien auf der Liste. Außerdem werden folgende weitere Trends laut Gartner die IT im Jahr 2016 prägen: Information of Everything, Fortschritte im maschinellen Lernen, autonome Agenten und Dinge, adaptive Sicherheits-Architekturen, fortschrittliche System-Architekturen, App- und Service-Architekturen sowie eine Plattform für das Internet der Dinge.

Nicht alles ist aber so neu, denn das Internet der Dinge oder 3D-Druck waren auch schon auf der Liste für 2015, zusammen mit intelligenten Maschinen und dem Cloud Computing.

Wir sind jetzt schon gespannt, wohin sich das Jahr 2016 IT-technisch entwickelt.

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Die digitale Transformation der vergangenen Jahre hat die IT-Struktur in Unternehmen grundlegend verändert: Die Verwendung mobiler Endgeräte sowie die Verlagerung von Daten in die Cloud haben zu neuen Workflows am Arbeitsplatz geführt, den Mitarbeitern ungeahnte Freiheiten ermöglicht und technische Grenzen überwunden.

Aber Vorsicht! In dem selben Maße, wie diese Innovationen zum mächtigen Erfolgskonzept in Unternehmen wurden, gibt es auch eine dunkle Seite der Macht: Trends wie Cloud und Mobile haben die sogenannte Schatten-IT befördert. Parallel zur offiziellen IT entwickelt sich eine klandestine Struktur: Wenn die IT-Abteilung schläft oder nicht die finanziellen Ressourcen vorrätig hat, um schnell genug die passenden Services zur Verfügung zu stellen, gewinnt das Ganze eine willkürliche Eigendynamik. Mitarbeiter benutzen beispielsweise eigenmächtig private Geräte, Software, Dienste und speichern ihre Daten in externen Datenbanken. 

User holen nicht erst offiziell eine Genehmigung vom Arbeitgeber ein, sondern benutzen nach eigenem Gusto ihre privaten Devices im Untergrund - dies zum großen Verdruss der IT-Verantwortlichen. Dabei gibt es nicht nur einzelne schwarze Schafe. Wer hat es nicht selbst schon gemacht - eine Mail an die private Mail-Adresse weitergeleitet oder ein File auf sein privates Gerät heruntergeladen? Doch es bleibt leider nicht bei diesen kleinen Bagatelldelikten, denn mit der zunehmenden Agilität und Mobilität hat die Interaktion im Schatten ungeahnte Ausmaße angenommen, was nicht zuletzt aufgrund der Cloud möglich wurde. 

Mittlerweile haben Firmen ein Problem mit der Schatten-IT: Unternehmensrichtlinien werden missachtet und die Risiken, die durch die Standardisierung der IT gebannt werden sollten, werden immanent. Wenn erst einmal eine heterogene IT-Landschaft entsteht, wird es unmöglich diese zentral zu steuern und zu kontrollieren. Die verwendeten Applikationen, Geräte etc. haben weder eine sichere Herkunft noch sind sie getestet oder können vom IT-Support verwaltet und aktualisiert werden. Sie sind das perfekte Einfallstor für Angriffe jeglicher Art. Die Sicherheit der Unternehmensdaten ist nicht mehr gewährleistet.

Aber nicht nur die eventuellen Sicherheitsvorfälle können das Unternehmen ein Vermögen kosten: Allein schon die Verwendung fremder Software-Tools verursacht Nebenkosten, bei der im schlimmsten Fall sogar noch Lizenzrechte verletzt werden. Dies kann richtig kostspielig werden!

Auch wenn die Schatten-IT innovative Prozesse (wie zum Beispiel neue Kommunikationsformen) im Unternehmen anstoßen kann, ist oberste Vorsicht geboten. Hauptproblem bleibt, dass die wenigsten Firmen sich überhaupt bewusst sind, dass es diese Schatten-IT in ihrem System gibt. Das Treiben der User in der IT bleibt für die Profis oft unsichtbar und unvorhersehbar. Und dann wäre da ja auch noch der unberechenbare DAU...

Quelle: pixabay / Lizenz: CC0 Public Domain / FAQ

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High Performance Computing (HPC) ist weiterhin auf dem Vormarsch. HPC-Anwendungen finden sich inzwischen in nahezu allen Bereichen der Natur- und technischen Wissenschaften, moderne Grundlagenforschung in Wissenschaft und Industrie wäre ohne Simulations- und Analyseverfahren auf Hochleistungsrechnern unmöglich.

Doch wie wird die HPC-Technologie konkret und zu welchem Zweck eingesetzt? Darüber berichteten kürzlich Anwender aus Forschung und Lehre auf dem HPC-Roundtable von Dell und Intel. 

Professor Carsten Könke vom Institut für Strukturmechanik der Bauhaus-Universität Weimar stellte vor, wie mithilfe der HPC-Technologie Simulationssysteme und -umgebungen für den Flugzeug- und Automobilbau entwickelt werden, um neue Materialien am Computer und ohne teure Versuche entwerfen zu können. 

Professor Dominik Horinek vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie an der Universität Regensburg zeigte unter anderem auf, wie mittels Computersimulationen molekulare Strukturen und die Dynamik von Flüssigkeiten und Lösungen modelliert und so beispielsweise neue Lösungs- und Waschmittel entwickelt werden.  

Die Teilnehmer waren mehr als beeindruckt von den spannenden Vorträgen, in denen die sonst so abstrakte HPC-Technologie konkret und praktisch dargestellt wurde.

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