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Wir haben bereits über das Thema IT-Trends zum Jahresende berichtet. Da stets neue Prognosen veröffentlicht werden, lohnt es sich, immer wieder genauer hinzuschauen – auch wenn man sich zwischendurch fragt, ob es noch etwas Anderes neben Künstlicher Intelligenz (KI), MachineLearning (ML) und Co. gibt. Sogar das Thema Cloud schafft es nach ungefähr zehn Jahren oftmals noch in die Top-Trends. 

Bei manchen Prognosen handelt es sich nur um reine Auflistungen mit nur geringen Erläuterungen. Ohne Hintergrundinformationen ist einem aber nicht klar, warum etwas ein Trend sein soll. Erfreulicherweise gehen einige dann doch mehr in Tiefe. Wenn auf einmal ein Begriff wie Intelligent Digital Mesh fällt, horcht man auf. Der Leser weiß vermutlich, dass dahinter auch das Thema KI stecken muss, er wird dennoch neugierig. Hierbei handelt es sich nicht nur um eine simple Auflistung von Buzzwords. 

Doch was steckt genau hinter Intelligent Digital Mesh? Es handelt es sich um einen Trend, der von Gartner für 2019 prognostiziert wird. Aber was soll das sein? Also liest man weiter und siehe da, hinter dem Ausdruck verbergen sich zehn Untertrends. Diese werden aber nicht einfach aufgelistet, sondern den Kategorien IntelligentDigital und Mesh zugeordnet. Das mag jetzt verwirrend klingen, aber zum Glück war Gartner so schlau und hat die Trends in einer Grafik aufbereitet, so dass es für jeden überschaubar ist. Bei einem reinen Text würde man den Leser spätestens nach Trend zwei verlieren. Damit es noch verständlicher wird, stellt Gartner die Trends sogar in einem Video vor. Wenn das mal nicht kreativ ist. 

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Deutschland hat jetzt einen Plan für Künstliche Intelligenz. Mit der beschlossenen Strategie für Künstliche Intelligenz der Bundesregierung soll „KI ein Markenzeichen für Deutschland“ werden. Endlich, möchte man am liebsten jubeln. Ziel ist es, dass Deutschland zu einem führenden Standort für die Entwicklung und Anwendung von KI-Technologien werden soll. Dafür plant der Bund, bis 2025 drei Milliarden Euro zu investieren. 

Klingt doch erst einmal nicht schlecht. Aber warum erst jetzt, werden sich einige fragen. Sicherlich ist das ein wichtiges Signal der Regierung, es stellt sich allerdings die Frage, ob das reicht, um bis 2025 an die USA und auch China ranzukommen. 

Das Geld soll in erster Linie in die Forschung fließen und mehr als 100 Professuren sollen neu besetzt werden. Wie schnell ist das umzusetzen? So etwas passiert leider nicht von heute auf morgen. Es ist daher davon auszugehen, dass sich die angehenden „KI-Talente“ weiterhin für Universitäten wie Stanford, Berkeley oder Cambridge entscheiden, die in der Forschung schon viel weiter und etablierter sind. 

Und schaut man Richtung Osten, wirkt das Vorhaben im Vergleich mit China eher mickrig. Allein in Peking wird ein KI-Technikpark für rund zwei Milliarden gebaut. Dort sollen sich in näherer Zukunft 400 Unternehmen ansiedeln. Zudem ist eine Zusammenarbeit mit ausländischen Universitäten geplant, um ein Forschungslabor für Künstliche Intelligenz aufzubauen.

Verbände wie der Digitalverband Bitkom begrüßen insgesamt den Beschluss; ihnen geht dieser aber nicht weit genug. Was ihrer Meinung nach fehlt, ist ein "regulatorischer Rahmen, der neben der KI-Forschung auch Anwendungen der Technik ermöglicht“. Auch die Siemens AG teilt diese Meinung, da lediglich 15 Prozent der deutschen Firmen bislang KI einsetzen. KI biete enormes Potenzial – zum Beispiel habe industrielle KI das Potenzial, die Industrie 4.0 auf die nächste Stufe zu heben.

Zumindest sind sich aber alle einig, dass die Bundesregierung endlich die Notwendigkeit erkannt hat, in KI zu investieren. Wie schnell und erfolgreich die Strategie in die Realität umgesetzt werden kann, werden wir sehen. Denn selbst im Bundestag herrscht große Uneinigkeit darüber, ob die geplanten Maßnahmen ausreichend sind und in die richtige Richtung gehen.

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Mit Chatbots wurde schon jeder von uns konfrontiert. Gefühlt auf jeder Website ploppt irgendwo ein Chatfenster auf und Max oder Anna fragen, ob du Hilfe brauchst. Auch ein Blick in die Medienlandschaft zeigt, dass Chatbots als glorreiche Erfindung gelten und anscheinend ein Muss in der Kundenkommunikation geworden sind.

Gefühlt setzt also jedes Unternehmen auf Chatbots. Schließlich will keiner hinterherhinken und Kosten lassen sich ja auch einsparen, da nicht mehr so viele Mitarbeiter im Callcenter benötigt werden. Super Erfindung!

Das klingt alles wundervoll. Doch leider sieht die Realität anders aus. Einige Chatbots sind noch nicht ausgereift und bringen die Konsumenten zum Verzweifeln, da sie zum Beispiel keine passenden Antworten bekommen. Dass manche Anfragen eventuell zu komplex sind, um sie mit einem Chatbot zu klären, das erwartet man im Voraus. Wenn aber die einfachsten Fragen nicht beantwortet werden können, das ist peinlich.  

WhatsBroadcast hat ein paar Chatbots unter die Lupe genommen und einige kuriose Chaterlebnisse erlebt. Hier einige amüsante Beispiele im Überblick:

1. Kategorie: Chatbots auf dem Niveau einer Kaulquappe

Der Chatbot von David Guetta schafft es nicht, mehr als fünf Fragen zu beantworten. Selbst auf einfache Fragen weiß er keine Antwort:

„When will your new single be released?“
„I don’t understand.“

Nicht sehr zufriedenstellend. Es geht aber noch besser.

2. Kategorie: Wie sag’ ich es richtig

Der Chatbot Carlo von der Allianz scheint es zu begrüßen, wenn Kunden ihm mitteilen, dass sie zur Konkurrenz wechseln wollen.

„Na danke, ich geh glaub ich zu CosmosDirekt.“
„Das freut mich. Dann bist du ja schon in besten Händen.“

Und so schnell können Unternehmen Kunden verlieren. Und jetzt mein persönliches Highlight.

3. Kategorie: Schrei’ mich nicht an

Der Volvic-Chatbot ist sehr international unterwegs. Erkundigt sich ein deutscher Kunde nach Produkten, setzt der Bot voraus, dass er Französisch spricht.

„Ich möchte Produktinformationen zu Volvic Wasser.“
„Danke für dein Interesse, um mehr über dieses Thema zu erfahren, gehe einfach auf unsere Seite.“
„Volvic.fr“
„Die Seite ist aber auf Französisch? Ich spreche kein Französisch leider.“
„Lass dich nicht ablenken, dein Ziel ist so nah.“

Dieser Chatbot scheint sehr stur zu sein und ist der Überzeugung, dass er eine passende Antwort gegeben hat.

Applaus, Applaus, kann ich da nur sagen! Diese Beispiele zeigen deutlich, dass der Einsatz von unausgereiften Technologien nicht zielführend ist. Aber einige Unternehmen scheinen die Einstellung zu haben, Hauptsache wir schwimmen auf der Trendwelle mit und können mitreden. We don’t think so! Eine gut durchdachte Strategie und funktionierende IT-Lösungen tragen am Ende dann doch zum Erfolg bei. Mit einem Schnellschuss riskieren Unternehmen einen Imageverlust und möglicherweise finanzielle Einbußen, obwohl sie ursprünglich Kosten und Ressourcen einsparen wollten.

Ihr habt noch nicht genug? Diese und weitere skurrile Chatbot-Fails stellt WhatsBroadcast in einem Video vor.

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Die Experten sind sich einig: Die Digitalisierung ist ein Muss und vor allem in Deutschland hinken Firmen noch hinterher. Es stimmt schon, dass Unternehmen insgesamt mutiger sein müssen, aber mit dem Prinzip „mit dem Kopf durch die Wand“ wird niemand Erfolg haben. 

Ein schönes Beispiel, wie die Digitalisierung fehlschlagen kann, kommt aus den USA. Die Fastfood-Kette CaliBurger wollte Mitarbeiter durch Roboter ersetzen. So kam „Flippy“ (von „to flip“ – wenden) zum Einsatz, der geschätzt ungefähr 60.000 Dollar gekostet hat. Als Grund nannte CaliBurger, dass insgesamt zu viel Personal zu schnell kündigen würde und mit Flippy ein langfristiger Mitarbeiter eingestellt werden sollte. Seine Aufgabe: 

„Flippy sollte Bestellungen entgegennehmen, Burgerbratlinge auf dem Grill wenden und sie auf die vorbereiteten Burger legen. 150 Burger pro Stunde sollte Flippy auf diese Weise schaffen und könnte mit seiner Arbeit Dutzende Mitarbeiter ersetzen, so die turbokapitalistische Ratio.“ (Quelle: Die Welt vom 6.04.2018) 

In der Theorie klingt das gut – in der Praxis hat das nur leider gar nicht funktioniert. Tatsache war, dass Flippy den restlichen Angestellten mehr Arbeit gemacht oder sie überfordert hat. Denn Flippys Kollegen mussten ihm zum Beispiel die Burgerbrötchen millimetergenau hinlegen. Ansonsten wäre das Fleisch daneben gelandet. Sie mussten nicht nur genauer arbeiten als früher – was mehr Zeit in Anspruch nahm –, sondern sie konnten den Roboter auch nicht bedienen. Das Ganze ist ziemlich ironisch, da der Einsatz eines Roboters für mehr Effizienz sorgen sollte. 

Zumindest hat CaliBurger schnell gemerkt, dass das Projekt gescheitert war, denn Flippy konnte nach nur einem Arbeitstag seine Uniform wieder zurückgeben. 

Das Beispiel zeigt, dass Unternehmen nicht planlos voranpreschen sollten. Ohne durchdachte Strategien, Testphasen und Analysen geht es am Ende dann doch nicht. Ob Flippy demnächst an seinen Arbeitsplatz zurückkehren wird, werden wir sehen. Ansonsten geht er am Ende als teuerster Angestellter in die Firmengeschichte ein. 

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Bevor #TravelAddict Christina auf große Weltreise geht, haben wir sie uns noch schnell für die zehnte Ausgabe der Blog-Reihe PR-COM-Crew geschnappt – die ist auch garantiert nicht Marketing-lastig, versprochen.

Wie lange bist du schon bei PR-COM und in welcher Funktion?

Ich bin seit 2015 als Account-Managerin bei PR-COM.

Was war das beste oder schlimmste Kundenerlebnis?

Das ist gar nicht so einfach zu beantworten, denn man erlebt täglich etwas Neues. Aber am schwierigsten sind die Kunden, die einfach keine Idee haben, was PR ist. Es ist manchmal gar nicht so einfach, den Kunden beizubringen, dass wir keine Texte platzieren können, die zu Marketing-lastig sind, oder dass wir für eine Pressemitteilung eine interessante News brauchen. Aus der Sicht mancher Kunden ist einfach alles relevant, was mit dem Unternehmen zu tun hat. Besonders schön sind dann aber die Momente, wenn man ein dickes Lob bekommt. Dann vergisst man erst einmal die schwierigeren Projekte. 

Was würdest du gern unbedingt noch einmal machen?

Ich reise unheimlich gerne! Deshalb ist eine Weltreise mein Traum. Es wäre schon praktisch, für ein paar Monate unterwegs sein zu können. Dann könnte ich Länder, die wie Australien oder Neuseeland sehr weit weg sind, von meiner Bucket List streichen. Ansonsten stehen Südafrika und Kanada ganz oben auf meiner Reisewunschliste. 

Beschreibe dich in drei Hashtags.

#TravelAddict
#BookLover
#SerienJunkie

Beschreibe PR-COM in drei Hashtags.

#Strategisch

#Ergebnisorientiert
#HohesNiveau 

Was ist für dich PR/Kommunikation in drei Hashtags?

#Kreativität
#NieLangweilig
#NichtMarketing!

Und zum Schluss: Was sollte man im Moment unbedingt hören/lesen/sich anschauen (Buch, Musik, Kino, Theater …)?

Wer für das Abendessen auf der Suche nach einem Restaurant ist und nicht Lust auf immer das gleiche hat, dem kann ich das Bapas in Schwabing empfehlen. Dort gibt es bayerische Tapas, die super lecker sind. Kleiner Tipp für den Erstbesuch: Nach ungefähr drei Tapas ist man gut gesättigt. 

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Vor einigen Jahren hat unser Redakteur Rainer Doh bewiesen, dass er nicht nur IT-Fachtexte schreiben kann, sondern auch Romane. Nach langem Warten ist endlich die Fortsetzung zu „Mordkap“ erschienen. In „Goldkap“ ermittelt wieder der norwegische Kriminalkommissar Arne Jakobson – nur spielt die Handlung dieses Mal auf dem Festland und nicht an Bord eines Schiffes.

Wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen, unseren Kollegen über sein neuestes Werk auszufragen.

Übrigens gibt es auch einen Blog zum Buch. Wer also an weiteren Hintergründen interessiert ist, wird hier fündig: https://goldkap.wordpress.com

Können Sie uns in wenigen Sätzen zusammenfassen, worum es in „Goldkap“ geht?

Klar, kann ich – hier die Fassung mit < 500 Zeichen:  

In Nordnorwegen, 300 Kilometer hinter dem Polarkreis, ist wieder was Schreckliches passiert: Fischer haben einen deutschen Rechtsanwalt tot aus dem Wasser gezogen. Die Wasserleiche verdirbt dem sympathischen Kriminalkommissar Arne Jakobson das gute Sommerwetter. Auf der Suche nach dem Mörder findet er fast zu viele Verdächtige – erst recht als Gerüchte die Runde machen, in einer verfallenen Bunkeranlage aus dem Zweiten Weltkrieg sei ein riesiger Goldschatz der deutschen Wehrmacht verborgen.

Wann haben Sie sich dazu entschieden, eine Fortsetzung zu Mordkap zu schreiben?

Als ich im milden Licht der Mitternachtssonne auf den Ruinen der Bunkeranlage von Spåkenes stand und in die Ferne blickte: vis-á-vis die majestätischen Lyngen-Alpen, von fern grüßte das Eismeer – da dachte ich: ja, das muss aufgeschrieben werden. Eine Case Study fand ich unpassend, eine Pressemitteilung, nun, das wäre möglich gewesen, aber am Schluss lockte dann doch wieder das Verbrechen: Mord, Betrug, Körperverletzung, Strafvereitelung, unerlaubter Waffenbesitz, Falschparken, Ruinierung einer Währung, kommt alles vor. 

Wie kam Ihnen die Idee für die Story? Hat Sie etwas Bestimmtes inspiriert?

Ich bin auf die – wahre! – Geschichte mit der Auslagerung der norwegischen Goldreserven im Zweiten Weltkrieg gestoßen und fand sie sehr interessant. Es hätte sich vielleicht angeboten, einen historischen Krimi zu schreiben, das ist derzeit ja durchaus en vogue. Aber das liegt mir nicht – und bei fiktiven Stoffen kann man sich ja aussuchen, wie man die Sache anpackt. Also hab ich eine Story drum herum gestrickt – mit den (na ebenfalls wahren) Ruinen von Spåkenes im Mittelpunkt.

Als Sie das erste Buch angefangen haben zu schreiben, waren Sie im Norden auf Reisen. Wo waren Sie dieses Mal?

Natürlich wieder vor Ort, also weit hinter dem Polarkreis, wo es im Sommer nicht dunkel wird und wo die Pizza im Sommer und Winter 20 Euro kostet. Wie gesagt: Ich stand auf den Ruinen der Bunkeranlage von Spåkenes …

Können wir uns in näherer Zukunft über einen dritten Band freuen?

Ob es einen weiteren Band mit Arne Jakobson, dem sympathischen Kriminalkommissar aus Tromsø, geben wird? Die Leser von „Goldkap“ fragen sich natürlich, ob Arne und Johanna nicht doch noch zueinanderfinden. Hat ihre aufkeimende Liebe, die vom Schicksal (in diesem Fall also von mir) so jäh zerstört wurde, doch noch eine Chance? Und: Lernt Arne endlich vernünftig Autofahren? Möglicherweise müssen diese Fragen offen bleiben, das hängt nicht zuletzt vom Verkaufserfolg von „Goldkap“ ab.

An welches Genre trauen Sie sich gar nicht heran und worüber möchten Sie unbedingt einmal schreiben?

Fantasy wird es von mir sicher nie geben. Kinder- und Kochbücher ebenfalls nicht. Bücher über organische Chemie liegen mir auch nicht so. Also doch eher Krimis, aber es wird bestimmt nichts mit durchgeknallten Serienkillern geben, die ihren eingemauerten Opfern Botschaften an die Polizei in die Bauchdecke ritzen. Das geht gar nicht. Kriminalkommissare mit Alkoholproblemen und zerrüttetem familiären Background ebensowenig, das ist soooo ausgelutscht. Ich bevorzuge nicht ohne Grund den sympathischen Kriminalkommissar.   

Gerne würde ich einen Bitcoin-Krimi schreiben – vielleicht mit einem wahnsinnigen Chemiker, der seinen eingemauerten Opfern die Codes für Kryptocoins auf den Rücken ätzt? Aber da ich alles andere als ein Schnellschreiber bin (bei „Goldkap“ dauerte es vom ersten Entwurf bis zum Erscheinen mehr als zwei Jahre), läuft mir bei diesem Thema die Zeit davon; 2020 ist das definitiv kein Thema mehr. Alternativ vielleicht ein Sachbuch: Der schnelle Weg zum Rasenmäherführerschein, zum Beispiel.

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FPX bietet CPQ-Lösungen im B2B-Bereich an. CPQ-was-bitte? Diese Frage stellen sich bestimmt einige an dieser Stelle. Die Bezeichnung klingt in der Tat etwas abenteuerlich und steht für Configure Price Quote. Wäre dies Teil einer Unterhaltung, wäre die Reaktion in etwa „Klingt ja super interessant. Ich weiß aber immer noch nicht, was die genau machen“.

CPQ-Anwendungen unterstützen Vertriebsmitarbeiter bei der Erstellung von Angeboten, die variantenreiche Produkte und Services in einem Komplettangebot zusammenfassen. In der Praxis bedeutet das konkret, dass umfangreiche und vielfältige Daten aus der Produktion und der betriebswirtschaftlichen Kalkulation integriert werden. Die Angebots- und Bestellprozesse werden beschleunigt und es entsteht ein zuverlässiges Fundament für eine automatisierte Auftragsabwicklung und Produktionssteuerung. Mit derartigen Lösungen können Unternehmen viel Zeit und Geld sparen. Die CPQ-Lösungen von FPX kommen primär in Branchen wie dem Automobilbau, der diskreten Fertigung, den Finanzdienstleistungen, der Medizintechnik, der Luft- und Raumfahrt und der Telekommunikation zum Einsatz.

An dieser Stelle sollte jetzt klar sein, was FPX macht. Und wer sich über das Thema ausführlicher beim Smalltalk unterhalten möchte, kann die „Glaskugel“ Internet (www.fpx.com oder www.pr-com.de/de/fpx) befragen, um in die Tiefen von CPQ einzutauchen.

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Kürzlich hat die Erpressersoftware WannaCry weltweit Schaden angerichtet. Unter anderem waren die Deutsche Bahn, zahlreiche Krankenhäuser in England und mehrere Renault-Werke betroffen. Laut Spiegel online war dies der größte Angriff mit einer Erpressersoftware.

Doch wie konnte es sein, dass so viele Unternehmens-Rechner betroffen waren? Viele scheinen die Bedrohung durch Cyber-Angriffe immer noch nicht ernst zu nehmen. Wer alte Windows-Versionen nutzt, unregelmäßig Updates installiert oder verdächtige E-Mail-Anhänge öffnet, geht immer ein Risiko ein.

WannaCry ist nur ein Beispiel von zahlreichen Cyber-Angriffen. Wie der aktuelle State of the Internet Security Report des ersten Quartals 2017 von Akamai zeigt, gibt es immer wieder neue Varianten von Angriffen. So sorgte seit letztem Herbst etwa das Mirai-Botnetz immer wieder für Schlagzeilen: Akamai selbst beobachtete im letzten Quartal verstärkt Mirai-Water-Torture-DNS-Angriffe. Dabei handelt es sich um in Mirai-Malware integrierte DNS Query Floods, die Akamai-Kunden – insbesondere im Finanzdienstleistungsbereich – ins Visier nahmen. Solche Attacken überlasten die Ressourcen der Zieldomäne, indem in großer Zahl zufällig generierte Domänennamen abgefragt werden, was letztendlich zu Denial-of-Service-Ausfällen führt.

Es hat sich also mal wieder gezeigt, dass nach wie vor eine große Gefahr von Cyber-Angriffen ausgeht. Die Zahl ist weiterhin steigend und die Angriffe werden raffinierter. Reines Reagieren reicht nicht mehr aus. Unternehmen benötigen daher Lösungen, die möglichst schnell auf aktuelle Gefahren und neue Angriffsvektoren reagieren können. Um einen optimalen Schutz zu erzielen, empfiehlt sich neben Hardware-basierten Security-Lösungen eine Cloud-basierte, skalierbare Lösung einzusetzen. Diese stellt eine umfassende mehrstufige Lösung bereit, um den Schutz der IT-Infrastrukturen sowie die Verfügbarkeit geschäftskritischer Applikationen und Daten sicherzustellen.

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Wenn wir PR-Berater unseren Familien und Freunden von unserer Arbeit erzählen, ernten wir ab und zu verwunderte Blicke. Dann fragen wir uns, was an der Erzählung nicht verständlich war? Die Aussage, ich habe eine Medienliste mit Tier-1-Publikationen für eine Pitch-Präsentation recherchiert, ist doch eindeutig. Oder etwa nicht?

Wenn ich genau darüber nachdenke, gibt es doch einige Ausdrücke, die für uns PR-Berater selbstverständlich geworden sind, und wir setzen diese auch gerne in privaten Unterhaltungen ein. Nachdem mir das mal wieder bewusst geworden ist, habe ich angefangen, eine Liste mit Begriffen zu erstellen. Und herausgekommen ist das PR-ABC. Würde ich noch länger an der Liste arbeiten, würden mir bestimmt noch weitere Begriffe einfallen. Überrascht hat mich, dass ich tatsächlich jedem Buchstaben mindestens einen Ausdruck zuordnen konnte. Selbst für die eher „unpopulären“ Buchstaben wie C, U,V oder W gibt es gleich mehrere Begriffe – bei dem Spiel Stadt, Land, Fluss dagegen bedeuten diese Buchstaben nahezu eine Null-Runde.

A = Agentur, Advertorial, Anzeigenpreise, Auflagen, Agenturrabatt, Activity Report, Analysten, Akquise

B = B2B/B2C/B2One, Budget, Blog, Briefing, Belegexemplar, Buzzwords, Briefing Book, Best Practice, Blogger Relations, Boilerplate, Bildmaterial, Broschüren, Brand Campaign, Branche

C = Case Study, Corporate, Call, Clippings, Customer Journey, Content is King!, Company Profile, Content Roadmap, Coverage, Clipping-Dienst, Channel, CVs, Checkliste

D = De-brief, DACH-Region, Dos und Don’ts, Digital Content

E = E-Mail, Excel, Embargo, Editorial Calendar, Experte, EMEA, Externe PR, Enterprise, ePaper

F = Fachartikel, Facebook, Flickr, Fremdkosten, Fact Sheet, Facts & Figures, Fragebogen, Freelancer

G = Google+, Gerätetest, Guidelines, Gewinnspiele, Grafiken

H = Handling Fee, Headline, Hub

I = Interview, Instagram, Infografik, Info-Mail, Interne PR, Input

J = Journalisten

K = Konzept, Kunden-Event, Kommentar, Krisen-PR, KVAs, Kommunikation, Key Performance Indicator (KPI), Kampagnen, Kick-off

L = LinkedIn, Launch, Lead Agency, Logos, Leitfaden, Locations

M = Messen, Maßnahmen, Meeting, Medien, Media-Mix, Media Alert, Medientraining, Mailing, Mediadaten, Messaging, Mediendienstleister, Materndienst, Multichannel-Commerce, Marketingplanung, Marktübersicht, Media Mapping, Media Audits, Media-Kooperationen

N = Neue Kanäle, Newsletter, News Room, Networking

O = Online-Medien, OOO (= Out of Office), Opportunity

P = Presseinformation, Pitch, Powerpoint, Pinterest, Presse-Tour, PDF, Print-Medien, Projektplanung, Presse-Lunch, Pressemappe, Press Office, PR-Planung, Positionierung, Presseanfragen, Portale, PR-Ergebnisse, Produktinfos

Q = Quellennachweis, Quartalsplanung, Q&As

R = Retainer, Reichweite, Redaktionsschluss, Roundtable, Road Show, Reporting, Redaktionsbesuche, Recherche/Research, Redaktion, Return on Investment (ROI)

S = Strategie, Social Media, Speaking Opportunities, Studien, Sonderthemen, SWOT-Analyse, Sprecherliste, Stakeholder, SEO, Statement

T = Twitter, Tier 1 und Tier 2, Testimonial, Trendthemen, Templates, Themenplan

U = Umfragen, Unique Selling Proposition (USP), Übersetzungen

V = Veröffentlichungen, Videos, Verteiler, Vertikal-Medien, Vorlagen, Verträge, Veranstaltungskalender

W = Word, Workshops, Website, Whitepaper, Wording, Wirtschaftspresse, Wettbewerb

X = XING

Y = YouTube

Z = Zielgruppen, Zeiterfassung, Zitate

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Das Jahr 1990 war die Geburtsstunde von PR-COM. Was? Solange ist das schon her? Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit vergeht. Dabei fühlt es sich so an, als ob das neue Jahrtausend erst kürzlich begonnen hat. Denken wir zurück, fällt es uns schwer, uns zu erinnern, was 1990 alles geschehen ist. Spontan erinnern wir uns natürlich an die wichtigsten Ereignisse: Ganz Deutschland feierte die Wiedervereinigung und Deutschland wurde Weltmeister. Und was geschah noch? Um Eurer Erinnerung auf die Sprünge zu helfen, testet Euer Wissen mit dem 1990-Quiz!

 

1. Welches der aufgeführten Ereignisse geschah 1990?

  1. Windows 3.1 kam heraus
  2. Der Grüne Punkt als Kennzeichen für recycelbare Verpackungen wurde in Deutschland eingeführt
  3. Ende der Sowjetunion
  4. Die UNESCO verkündete ihre Deklaration zur Pressefreiheit

2. Was kostete der Liter Normal-Benzin durchschnittlich?

  1. 1,14 DM
  2. 1,21 DM
  3. 1,11 DM
  4. 1,02 DM

3. Wer wurde Deutscher Meister?

  1. Borussia Dortmund
  2. 1. FC Köln
  3. FC Bayern
  4. Werder Bremen

4. Was war das Unwort des Jahres?

  1. ausländerfrei
  2. Gab es 1990 noch nicht
  3. Peanuts
  4. Rentnerschwemme

5. Welcher Film war der erfolgreichste?

  1. Arielle – Die Meerjungfrau
  2. Kuck mal, wer da spricht
  3. Pretty Woman
  4. Werner – Beinhart!

6. Welches Lied war am längsten Nr. 1 in den deutschen Single Charts?

  1. Matthias Reim – Verdammt, ich lieb’ dich
  2. Werner Wichtig – Pump ab das Bier
  3. Phil Collins – Another Day in Paradise
  4. Sinéad O’Connor – Nothing Compares 2 U

7. Welches Produkt zog die Blicke aller Besucher auf der fünften CeBIT auf sich?

  1. UNIX für den neuesten Atari-TT-Rechner
  2. Highscreen Kompakt AT 286 Serie II
  3. Die NeXTstation
  4. Commodore 125

8. Welche Namen waren am beliebtesten?

  1. Jan und Laura
  2. Kevin und Lisa
  3. Jan und Lisa
  4. Jan und Julia

9. Welche Ausdrücke wurden ab 1990 von Jugendlichen verwendet?

  1. fett, endgeil, verludert
  2. bombastisch, toff, hip
  3. ultrakrass, verschärft, granatenmäßig
  4. famos, delikat, splendid

Zur Auflösung

  • 8-9 richtige Antworten: Der 1990-Nerd – Mir macht keiner was vor!
     
  • 6-7 richtige Antworten: Ich kenne mich gut aus!
     
  • 4-5 richtige Antworten: Da ist noch Luft nach oben!
     
  • 0-3 richtige Antworten: 1990? Das war wohl vor meiner Zeit!
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Die Pressemitteilung gehört zum PR-Alltag dazu und ist nicht wegzudenken. Aber ist diese Denkweise noch zeitgemäß? News verbreiten sich doch mittlerweile rasant über beispielsweise Social- Media-Kanäle. Nur ein Post bei Facebook oder Twitter reicht schon aus und der Inhalt geht um die ganze Welt. Daneben wirkt die gute alte Pressemitteilung wie eine Schnecke, die ewig braucht, um ans Ziel zu kommen.

Es gibt vermehrt Kritiker, die der Meinung sind, dass die Pressemitteilung ausgedient hat. Andere Formate seien zeitgemäßer wie Blogs, (Echtzeit-)Videos, Tweets, Facebook- und Instagram-Postings oder Infografiken. In welcher Form eine News auch verbreitet wird, eins bleibt gleich: Content ist King! Ist der Inhalt nicht relevant oder kreativ, hilft auch kein Facebook, um mehr Aufmerksamkeit zu erzielen. Des Weiteren sollte ebenfalls berücksichtigt werden, um welches Produkt und um welche Zielgruppe es geht. Insbesondere bei B2B-Themen werden die Zielgruppen nicht unbedingt über die Social-Media-Kanäle erreicht. Daher macht es weiterhin Sinn, Pressetexte direkt an Journalisten zu senden. Diese veröffentlichen die News in Fachzeitschriften oder auf Onlineseiten, die von Interessierten gelesen werden.

Ist es demnach nicht falsch, von der Abschaffung der Pressemitteilung zu sprechen? Vielmehr gibt es mehr Kanäle, über die eine News verbreitet werden kann. Schließlich hat sich die Art des Versands stets weiterentwickelt. In den 80ern und 90ern wurde die Pressemitteilung per Post oder per Fax an die Medien gesendet. Nur weil sich der Versandweg geändert hat, wurde die Pressemitteilung nicht gleich abgeschafft. Heute schicken PR-Agenturen sie per E-Mail, stellen sie in Online-Presseportale ein oder teilen sie über Social-Media-Kanäle. Also ein Hoch auf die Pressemitteilung!

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