Alles auf Supercomputing

Alles auf Supercomputing

Sie heißen JUQUEEN, SuperMUC oder HORNET und haben mächtig was auf dem Kasten. Gemeint sind nicht etwa Actionhelden oder Rapper, sondern Höchstleistungsrechner vor allem für wissenschaftliche, aber auch für kommerzielle Anwendungen, wie sie im Forschungszentrum Jülich, dem Leibniz-Rechenzentrum in Garching bei München oder dem Höchstleistungsrechenzentrum Stuttgart im Einsatz sind.

Wenn sich dieser Tage wieder alles um die Boliden unter den Rechnern dreht, dann ist ISC. Die International Supercomputing Conference 2015, die noch bis zum 16. Juli in Frankfurt stattfindet, versammelt Forscher, Hersteller und Anwender im Feld der Supercomputer und gibt Einblicke in die neuesten Entwicklungen und aktuelle Forschungen der IT-Labs.

Doch nicht alleine die Forschung profitiert von der Leistungsfähigkeit der High Performance Cluster, auch für die Industrie werden Anwendungen aus dem HPC-Bereich immer wichtiger. Wenn es gilt große Datenmengen schnell zu bearbeiten und zu analysieren, setzen inzwischen auch viele Unternehmen High Performance Computing ein. Sei es im Finanzsektor, bei der Wetterprognose oder wie zuletzt zu lesen war beim Flugzeugturbinenhersteller Rolls Royce, der on demand auf HPC-Kapazitäten zurückgreift. Kein Wunder also, dass die Hersteller bemüht sind, Leistungsfähigkeit von Prozessoren, Grafikbeschleunigern oder Anwendungssoftware immer weiter zu optimieren. Denn die Grenzen sind längst nicht erreicht. Bis 2018 rechnen Experten bereits mit einer Rechnerleistung von 1 exaFLOPS (1 EFLOPS entspricht 1018 FLOPS oder 1.000 PFLOPS). Man darf also gespannt sein, welche Anwendungen damit in Zukunft möglich werden.