Internet der unsicheren Dinge

Internet der unsicheren Dinge

Das Internet der Dinge (Internet of Things) – ein weiteres Schlagwort, ein weiterer Hype, der einem momentan in der Medienlandschaft oft begegnet, neben der allgegenwärtigen Cloud natürlich. Dabei ist der Terminus an sich nicht mehr neu: Bereits 1999 wurde der Begriff erstmals verwendet, und zwar von Kevin Ashton, dem Mitbegründer und damaligen Leiter des Auto-ID Center am Massachusetts Institute of Technology (MIT).

Doch wie so viele neue Technologien steckt auch das „Internet der Dinge“ noch voller Sicherheitslücken, wie eine aktuelle Studie von HP zeigt. Im Rahmen der Studie wurden zehn der beliebtesten Geräte getestet, unter anderem Webcams, Thermostate, Sprinkleranlagen-Controller, Türschlösser, Garagentüröffner und Hausalarmanlagen.

Wer bisher dachte, Garagentüröffner wären harmlos, wird hier eines Besseren belehrt: Im Schnitt hatte jedes Gerät 25 Schwachstellen, so dass bei der Studie insgesamt 250 Sicherheitslücken in den getesteten Geräten zum Vorschein kamen. Die häufigsten Lücken betreffen den Datenschutz, eine unzureichende Berechtigung und Verschlüsselung, unsichere Web-Schnittstellen und einen mangelhaften Schutz durch Software.

Gartner prognostiziert, dass bis zum Jahr 2020 26 Milliarden Geräte mit Bluetooth, WLAN und Co. ausgestattet sein sollen. Bis dahin gibt es für die Anbieter vernetzter Geräte wohl noch viel zu tun.