Social Media im B2B-Umfeld: Dabei sein ist nicht immer alles

Social Media im B2B-Umfeld: Dabei sein ist nicht immer alles

In wenigen Tagen wird Facebook zehn Jahre alt, und genau jetzt kommen immer mehr Studien zu Tage, die dem weltweit größten sozialen Netzwerk den Untergang prophezeien. So haben zwei Doktoren der Ingenieurswissenschaften der Universität Princeton ein wissenschaftliches Modell erstellt, das die Entwicklung von Facebook in den nächsten Jahren skizziert. Und das Ergebnis spricht für sich: Bis 2017 wird Facebook 80 Prozent seiner Nutzer verlieren.

Auch eine andere Studie sorgte zu Beginn des Jahres für Aufsehen, denn Mark Zuckerberg laufen die Teenies weg. Und somit seine zukünftigen User.

Und in Deutschland? Dem Social-Media-Entwicklungsland? Hier ist das derzeitige Nutzerverhalten ohnehin erschreckend. So zeigt eine aktuelle Studie, dass 60 Prozent der Deutschen das soziale Netzwerk überhaupt nie nutzen. Das sind wahrlich trübe Aussichten...

Doch was heißt das nun? Lohnt es sich für Unternehmen überhaupt noch, in Social Media zu investieren, wenn selbst das größte soziale Netzwerk dem Untergang geweiht ist?

Die Antwort ist klar. Auf jeden Fall.

Wichtig dabei ist aber, nicht den Trends hinterherzulaufen und zu versuchen, überall dabei zu sein. Denn gerade für Unternehmen, die im B2B-Bereich tätig sind, ist die Zielgruppe oft gar nicht so einfach zu finden. Häufig sind es kleine Experten-Foren, in denen sich die Opinion-Leader austauschen, oder Blogs, die den größten Mehrwert für die Kommunikation mit den Kunden bieten.

Jedoch das entscheidende Kriterium ist nicht, dass man weiß, wo sich die Zielgruppe aufhält, sondern, dass man wirklich in den Dialog treten möchte und diesen auch langfristig führen will.

Doch daran scheitert es leider viel zu oft.