Verstehen Sie die PR-Wortakrobatik?

Verstehen Sie die PR-Wortakrobatik?

Wer kennt das nicht: Sobald man Freunden oder Verwandten davon erzählt, was man eigentlich den ganzen Tag so in der Arbeit treibt, verstehen die nur Bahnhof:

„Wir trafen uns asap im Meetingroom, um den Confcall per Webcast abzuhalten.“

„Wir hatten eine Telco, in der wir ein kurzes Briefing bekamen, welche Key Targets es gibt und welche Competitors wir monitoren sollen.“

Und das Schlimme daran: einem selbst fällt dieses Denglisch, die Möchtegern-Abkürzungen und der Wortakrobatik-Schmarrn im Arbeitsalltag eigentlich schon gar nicht mehr auf.

Ein Experiment: Versuchen Sie doch mal im PR-Alltag ohne englische Wörter auszukommen. Und? Wie lange halten Sie durch? Und vor allem: Wie lange halten Ihre Geschäftspartner durch? Teilweise sucht man sogar vergebens nach einer deutschen Variante – oder fällt Ihnen spontan ein Wort für Pitch ein?

Noch mehr Phrasen gibt’s bei Spiegel online: http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/bullshit-phrasen-im-buero-manager-sprech-ueben-mit-bullshit-o-mat-a-1004202.html

Und wem das nicht reicht, der kann sich auch gleich noch seinen neuen interessanten Jobtitel selber basteln: http://www.spiegel.de/karriere/games/jobtitel-generator-neue-berufsbezeichungen-fuer-angeber-und-aufschneider-a-771682.html

Wie wäre es mit einem

oder

oder damit

Och, einer geht noch:

Das klingt doch nicht schlecht und es kommt mal ein bisschen Bewegung in die ganzen langweiligen, unkreativen PR-Job-Bezeichnungen (deren Bedeutung von Agentur zu Agentur sowieso uneinheitlich und schleierhaft ist) wie Account Manager, Senior Account Manager, Account Director, Assistant Account Executive, Referent – schnarch!

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