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Das amerikanische Unternehmen X hat also einen neuen Vertriebsleiter für die Ostküste.

Na schau mal einer an.

Das amerikanische Unternehmen Y hat doch tatsächlich eine Partnerschaft mit einem regional tätigen Unternehmen in Oregon geschlossen.

Wer hätte das gedacht.

Das amerikanische Unternehmen Z hat jetzt ein neues Produkt. In Deutschland wird es das aber leider nicht geben.

Ist ja hochinteressant.

So oder so ähnlich muss es in den Köpfen deutscher Redakteure aussehen, wenn sie sich täglich durch die Pressemitteilungen klicken, die ihnen im Auftrag US-amerikanischer Unternehmen zugeschickt werden und sie dabei mit komplett irrelevanten Nachrichten überschwemmen.

Hinter diesen Fällen steckt meist ein- und dasselbe Problem. Amerikanische Firmen beauftragen globale Agenturen mit der PR für alle Länder. Klar, so eine Agentur lässt sich ja auch zentral steuern und überwachen. Außerdem ist es kostengünstiger als sich mit lokalen Agenturen vor Ort auseinanderzusetzen. Der Haken dabei wird dann meist übersehen oder schlichtweg ignoriert: Die zentrale Agentur betreibt zwangsläufig eine globale PR der Gleichmacherei. Alle Themen und Inhalte werden einfach global ausgerollt. Und landen zwecks mangelnder Relevanz häufig direkt im lokalen Papierkorb.

Und selbst Pressemitteilungen, die tatsächlich von lokaler Bedeutung sind, teilen oft dasselbe Schicksal. Denn genauso wenig wie auf ihre Relevanz für die einzelnen Märkte nehmen die globalen Agenturen Rücksicht auf ihre kulturellen Gegebenheiten. Die US-amerikanischen Texte werden in vielen Fällen einfach eins zu eins übersetzt. Mit dem Ergebnis, dass sie vor Superlativen strotzen, keine Wiederholung scheuen und hierzulande völlig unbekannte VIPs mit großen Sprüchen zitieren. In deutschen Redaktionen, die auf Werblichkeit und Marketing-Sprech in Pressemitteilungen ziemlich allergisch reagieren, kommt das eher semi-optimal an.

Think global, act local – diese alte Weisheit gilt auch für die Pressearbeit. Nur eine Agentur vor Ort kennt den Markt und seine Player. Und deshalb kann auch nur sie einschätzen, welche Themen für die Pressearbeit relevant sind, und nur sie weiß, welche Bedürfnisse und Erwartungen die Redaktionen haben. Beauftragt sie eine lokale PR-Agentur, muss eine amerikanische Firma vielleicht ein bisschen Kontrolle abgeben, ein wenig mehr Mühe investieren und auch mal ein Stück weit einfach vertrauen. Die weitaus größeren Erfolgsaussichten sollten das aber doch allemal wert sein.

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Ein bemerkenswertes Kundenerlebnis ermöglicht Microsoft mit seinem Office 365:

"[…] bemerkenswert findet Gartner-Analyst Roth, dass die Bürosuite zwar vielenorts im Einsatz ist, allerdings wenig Mehrwert generiert. Einen Zusatznutzen bieten könnten etwa das Filesharing via OneDrive oder die Team-Seiten von SharePoint Online. In der Umfrage zeigt sich allerdings, dass die Funktionen kaum genutzt werden.

Vielenorts ist Office 365 schlicht ein besserer E-Mail-Server und eine Office-Suite. In den ursprünglichen Funktionen des Microsoft-Produkts verorten die meisten Organisationen den größten Nutzen, so Roth. Er sieht als Grund weniger die fehlende Reife der Technologie hinter OneDrive, SharePoint, Teams und Yammer, sondern vielmehr ein Defizit bei den Anwenderfirmen. Sie müssten lernen, wie die Extras für ihren Geschäftsalltag einen Mehrwert generieren können." 

Quelle: com! professional, 29.01.18

Noch nicht Mittag und schon wieder was gelernt! Nämlich:

Old School: Anwender hatten ein Problem (call it Herausforderung) und Software-Hersteller brachten Produkte auf den Markt, mit dem man das (wenn alles gut ging) lösen konnte – so entstand einst der Begriff "Lösung" für eine Software, die … na? … etwas löste. So war es früher. Das vergessen wir besser. Das ist nicht zukunftskompatibel.

New School (customer centric, digital experience, new generation): Software-Hersteller bringen Produkte auf den Markt und der Anwender muss die Aufgabe lösen, wie er damit "Mehrwert generieren" könnte. Wer dann aber sagt: "ich verorte den Nutzen lieber wie bisher" oder gar "bringt mir nix", der hat die Kundenorientierung völlig falsch verstanden. Und der Analyst als Experte für Kundenzentrierung teilt ihm mit, dass er ein Defizit hat und dass er "lernen muss", weil er für das Kundenerlebnis – wie hätte man old-school-mäßig gesagt? – zu doof ist.

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Bilder sagen mehr als Worte. Wer kennt das nicht. Dank des Siegeszugs des Smartphones kann jeder überall, ohne technisches Vorwissen und völlig unauffällig Fotos machen oder Filme drehen und dieses Material auch noch schnell zur Verfügung stellen, unter anderem auf sämtlichen sozialen Plattformen.

Dank des Smartphones können spontane Momente eingefangen werden, ohne dabei eine ganze Film-Crew zu beschäftigen. So manch einer kommt da auf den Gedanken mit dieser Methode nicht nur schnell an neues Bewegtbildmaterial zu kommen, sondern auch enorme Kosten einzusparen. Aber wird der Smartphone-Film wirklich professionelle (Unternehmens-)Filme ersetzen? – Es kommt ganz darauf an, was Sie erreichen wollen.

Möchten Sie einen ungeplanten, unverfälschten und  authentischen Moment darstellen? Dann ist der Smartphone-Film das richtige Format. Hier geht es um schnell festgehaltene oder emotionale Geschichten, deren Inhalte einen fesseln und nicht die professionelle Aufmachung. Die Defizite der Kamera werden bewusst in Kauf genommen, da die Qualität des Videos hier nicht der ausschlaggebende Aspekt ist. Anders bei einem Image-Film, bei dem ein Unternehmen positiv und professionell dargestellt werden soll. Aspekte wie die richtige Kameraführung, Lichtverhältnisse oder sehr gute Ton-Qualität sind hier entscheidend, um das Image gut transportieren zu können. Lassen Sie für solche Vorhaben das Smartphone besser in der Schublade. Die Handykamera als Filmtool hat viele Mängel, die so ein Vorhaben zum Scheitern bringen. Wie in vielen Bereichen gilt: Bei hochwertiger Bewegtbildkommunikation sollten Sie sich Experten holen, damit auch dieses Video seine Intention nicht verfehlt.

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Wiederholungen sind in keinem Text gern gesehen. Aufmerksame Leser streichen das ganz zu Recht an, gern auch wiederholt. Doch man müsste den Kampf gegen Wiederholungen noch viel konsequenter kämpfen, denn da ist in den letzten 3000 Jahren echt was eingerissen:

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CyberArk sichert mit seinen Lösungen privilegierte Zugangsdaten in Unternehmen, der Cloud und in DevOps-Umgebungen ab. An dieser Stelle wollen Sie jetzt doch bestimmt wissen, warum denn gerade eine Absicherung der privilegierten Accounts so wichtig ist?

Mit privilegierten Accounts haben Nutzer umfassende Rechte und Zugriff auf kritische Daten, Systeme und Anwendungen. Deswegen nutzen Hacker diese, um in das Unternehmensnetzwerk zu gelangen und sich dort zunächst umzusehen. Sobald sie Zugang zum Netzwerk haben, können sie Informationen und Daten stehlen, Daten verschlüsseln sowie die Kontrolle, zum Beispiel über Produktionssysteme, übernehmen. Was das für Unternehmen bedeutet, ist klar: Der Ruf wird geschädigt, finanzielle Schäden können immens sein, die Produktion kann zum Stillstand kommen und auch Verstöße gegen bestehende Richtlinien wie dem IT-Sicherheitsgesetz oder der EU-Datenschutz-Grundverordnung werden mit hohen finanziellen Strafen belegt.

Um Unternehmen schon im Vorfeld vor diesen Attacken zu schützen und Angreifern den Weg in das Netzwerk zu versperren, müssen privilegierte Accounts und Zugangsdaten besonders geschützt werden.

Das macht also CyberArk, kurz und knapp in ein paar Sätzen. Natürlich bietet das Unternehmen noch eine Vielzahl an weiteren Produkten und Lösungen. Wenn Sie immer up to date sein wollen, schauen Sie doch einfach unter http://www.pr-com.de/de/cyberark oder auf der Website von CyberArk vorbei: https://www.cyberark.com/de/.

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Im sechsten Teil unserer Blog-Reihe „PR-COM-Crew“ kommt Sabine zu Wort, die im letzten Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum bei PR-COM gefeiert hat. Der bekennende #EulenFan liebt Rockmusik und empfiehlt die Band Metallica, die sich bei uns generell großer Beliebtheit erfreut.

Wie lange bist du schon bei PR-COM und in welcher Funktion?

Ich bin seit 2007 als Account-Managerin bei PR-COM.

Was war das beste oder schlimmste Kundenerlebnis?

Ich habe bisher keine Top 1 in diesen beiden Kategorien gekürt. Aber eines der besten war auch gleichzeitig eines der schlimmsten Erlebnisse. Die Lead-Agentur eines Kunden hatte es sich in den Kopf gesetzt, uns zu einem Event nur für IT-Blogger zu nötigen. Das muss 2008 gewesen sein und wir hatten in Deutschland nicht annähernd so viele Blogger wie in UK und standen hinsichtlich Blogger-Relations noch am Anfang. Denkbar ungünstige Voraussetzungen. Ich war sehr nervös, ob wir den Teilnehmern das bieten könnten, was sie erwarten und zudem genügend Zusagen bekommen würden, die den Aufwand rechtfertigen. Die Befürchtungen waren letztlich hinfällig: Der Sprecher unseres Kunden war die Idealbesetzung, da er ein gutes Gespür für die Interessen der Teilnehmer hatte – und wir bekamen genug Interessenten zusammen, die an einem Austausch interessiert waren. Das Feedback der Blogger war durchweg positiv und auch unser Kunde war sehr zufrieden mit diesem Pilotprojekt. Spätestens seit dieser Veranstaltung weiß ich: Auch wenn man denkt, dass die Voraussetzungen für ein Projekt denkbar ungünstig sind – mit ausreichend Motivation, den richtigen Sprechern und einer Prise Glück hinsichtlich der Terminplanung klappt es meist doch.

Was würdest du gern unbedingt noch einmal machen?

Ich muss unbedingt noch einmal einen langen Urlaub in Australien machen. Die Natur und die Tierwelt dort sind einfach atemberaubend und es gibt so vieles, was ich mir dort noch ansehen möchte.

Beschreibe dich in drei Hashtags.

#Rockmusik4Ever 

#EulenFan
#ImmerInEileWeilDasSchulkindAbgeholtWerdenWill

Beschreibe PR-COM in drei Hashtags.

#EngagementAufAllenKanälen

#TollesTeam 

#Koppel-King/-Queen

Was ist für dich PR/Kommunikation in drei Hashtags?

#Essenziell

#AllesAußerLangweilig
#LoveOfMyWorkLife

Und zum Schluss: Was sollte man im Moment unbedingt hören/lesen/sich anschauen (Buch, Musik, Kino, Theater …)?

Anhören: das aktuelle Album von Metallica – für alle, die auf den kommenden Konzerten textsicher sein wollen

Ansehen: Paddington 2 – mit den Kindern, Enkeln, Neffen, Nichten … Und keine Angst, der ist auch für uns Erwachsene erstaunlich amüsant; ansonsten der aktuelle Star Wars – für alle, die lieber über andere pelzige Tiere schmunzeln möchten

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Cloud Computing ist erwachsen. Im ersten Jahrzehnt nach dem Aufkommen der Cloud waren in erster Linie die reinen Internet-Unternehmen und Start-ups auf den Public-Cloud-Plattformen vertreten. Seit etwa zwei Jahren hat sich das gewandelt. Primär beziehen jetzt große Unternehmen immer mehr Cloud-Services, oft von unterschiedlichen Providern. Im Mittelstand aber gibt es nach all den Jahren immer noch Vorbehalte, vor allem bezüglich der Sicherheit von Daten. Langsam kommt aber auch hier Cloud Computing in Schwung: Besonders dort, wo die CIOs sich aus den Fachabteilungen und dem Vorstand wiederholt den Vorwurf anhören müssen, die IT sei zu träge. Lediglich Rechen- und Speicherkapazitäten nach dem IaaS-Modell aus einer Cloud zu beziehen, hilft aber nur in den wenigsten Fällen. Manche gehen gar so weit zu behaupten, dass IaaS gescheitert sei. Richtig ist: Nur durch IaaS werden Unternehmen nicht automatisch agiler. Wer Entwicklungs- und Wartungszyklen deutlich verkürzen will, muss neue Pfade gehen. Ein Beispiel dafür ist BizDevOps, denn DevOps allein reicht nicht mehr aus. BizDevOps beschreibt eine neue Art, Software zu entwickeln und zu betreiben. Ein interdisziplinäres Team aus einer Fach- und der IT-Abteilung erstellt nach agilen Methoden in kurzen Entwicklungszyklen dringend benötige Applikationen. Dazu können die Mitarbeiter interne IT-Ressourcen nutzen oder eine PaaS-Umgebung mit einem generischen IaaS-Fundament in der Cloud.

IaaS allein spielt momentan also keine Rolle. Das könnte sich aber bald wieder ändern. In Branchen wie Banken, Versicherungen und dem produzierenden Gewerbe gewinnen Künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und Deep Learning im Rahmen der digitalen Wertschöpfung an Bedeutung. Das gleiche gilt für Mixed Reality und Virtual Reality, die meines Erachtens in den nächsten zwei Jahren vor allem in Anwendungsszenarien im Retail den Durchbruch schaffen. Die Rechen- und Speicherleistungen einer IaaS-Umgebung sind dafür hervorragend geeignet – angereichert um Funktionen, wie sie beispielsweise eine Container-basierte PaaS-Umgebung bereitstellt.

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Nachdem im Dezember Katzenfreunde auf ihre Kosten kamen, stellen wir in der ersten Ausgabe der PR-COM-Crew im Jahr 2018 nun Hunde-Fan Franzi vor – #wuffwuff. Aber nicht nur der beste Freund des Menschen hat es ihr angetan, sondern auch Science Fiction und IT-Security.

Wie lange bist du schon bei PR-COM und in welcher Funktion?

Ich bin nun schon zwei Jahre hier. Kaum zu glauben, aber die Zeit fliegt – und seit ein paar Tagen bin ich offiziell Account Manager.

Was hat sich in den zwei Jahren verändert, die du schon hier arbeitest?

Als ich anfing, war das Team, zu dem ich stieß, nur halb so groß wie jetzt und wir hatten auch nur halb so viele Kunden. Aber in diesen zwei Jahren ist unser Team nicht nur numerisch gewachsen – sondern auch der Teamgeist. 

Welche Projekte oder Themen liegen dir besonders am Herzen?

Da die meisten Kunden, die ich betreue, sich mit IT-Security befassen und ich auch privat viel mit IT-Spezialisten verkehre (ich bin auch mit einem verheiratet), verfolge ich natürlich alles, was mit dem Thema zu tun hat: angefangen bei Datenschutz bis zum Thema DevOps. 

Was war das beste oder schlimmste Kundenerlebnis?

Lob von Kunden ist natürlich immer schön. Wenn man das aber unverhofft bei einem Tanz auf der Messe erhält, hört es sich noch besser an. 

Was würdest du gern unbedingt noch einmal machen?

Ich bin ein riesengroßer Hundefreund. Und so ein paar Welpen zu betreuen, ist zwar anstrengend, aber auch sehr gut für die Seele. Leider lässt das meine Zeit nicht zu. Aber es steht auf meiner Liste!

Beschreibe dich in drei Hashtags.

#fünfvordreiviertel
#syfyserienjunkie
#wuffwuff

Beschreibe PR-COM in drei Hashtags.

#Perfektion
#Strategie
#Vertrauen

Was ist für dich PR/Kommunikation in drei Hashtags?

#reden
#zuhören
#verständlichundeinfach

Und zum Schluss: Was sollte man im Moment unbedingt hören/lesen/sich anschauen (Buch, Musik, Kino, Theater …)?

Hier gibt es nur eine Antwort: Die neue Star-Trek-Serie: Discovery.

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Kodak hat einen Ehrenplatz in der Welt der Technologie. Die Firma dient seit gefühlten Jahrzehnten als Memento Mori des technischen Fortschritts: Wann immer jemand der Auffassung ist, ein Unternehmen würde sich nicht ordentlich ranhalten, würde Entwicklungen regelrecht "verschlafen" und sich nicht zur rechten Zeit neu erfinden, dann ertönt in Medien und an Rednerpulten, in Kantinen und Business Lounges unweigerlich der Schreckensruf "KODAK!". Einst hatten beim Erfinder der digitalen Fotografie 130.000 Beschäftige Lohn und Brot gefunden, 2012 endete der Niedergang in der Insolvenz. Und es kam sogar noch schlimmer, denn 2014 meldete die SZ über ein neues Geschäftsmodell des legendären Technologiekonzerns dieses:

Besonders Tierfreunde könnten Spaß daran finden, Katzenstreu oder Futterdosen mit einem Foto ihres Lieblings zu kaufen - Fotos mit Tieren sind schon jetzt einer der größten Umsatzbringer im Fotobuchgeschäft. Einer der weltweit größten Tierfutterhersteller ist bereits an einer Kooperation interessiert.
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/traditionsmarke-kodak-mythos-mit-fortsetzung-1.2144711

Kann man als innovativer Player tiefer fallen? So ein Schicksal ist Mahnung für jeden CEO, auch und gerade im Zeitalter der Digitalisierung. Hätte es Kodak nicht gegeben, dann müsste man es nachträglich erfinden, denn Namen wie Märklin oder Zündapp (keine App!) gehen einfach nicht so flüssig von den Lippen, vor allem nicht weltweit. Von den Umlauten ganz abgesehen.

Das war der Stand bis Dienstag. Denn nun geht uns dieser journalistische Dauerbrenner offenbar verloren.

Denn urplötzlich erhebt sich Kodak! Schluss mit Katzenstreu und Futterdosen. Die Firma hat von einem Zaubertrank gekostet, der derzeit alles vermag, der nicht nur einen Eisteeabfüller aus New England weltberühmt macht, der normale Mitmenschen über Nacht "reicher als Zuckerberg" werden lässt und der Müllhalden in Goldgruben verwandelt, sondern der auch Tote erwecken kann:

Totgesagte leben länger - jedenfalls wenn sie sich eine eigene Kryptowährung gönnen. So geschehen am vergangenen Dienstag: Die Eastman Kodak Company startet ihren KodakCoin. Die Nachricht sorgt für einen gigantischen Kurssprung der Kodak-Aktie. […]

Mit dem KodakCoin sollen Fotografen ihre alten und neuen Werke registrieren und lizensieren können sowie auch Zahlungen abwickeln. Für den Token wird eine eigene Blockchain-basierte Rechte-Verwaltungsplattform namens KodakOne eingesetzt. […] Die Kodak-Aktie stieg im US-Handel um fast 120 Prozent.
Quelle: Der Aktionär

Das muss man erst mal hinkriegen: tot sein und sich "eine eigene Kryptowährung gönnen" (man gönnt sich ja sonst nichts). Doch damit nicht genug. Denn jetzt will der Kodak-Zombie alles:

Doch Kodakcoin, der ICO und die auf der Blockchain basierende Kodakone-Plattform sind noch nicht alles: Kodak will auch ins Bitcoin-Mining-Geschäft einsteigen […] Der Kashminer mit Kodak-Logo soll Bitcoins schürfen.

Der Kashminer (ein Name, der Märkte aufwühlen kann) ist eine kleine Maschine, die aussieht wie ein Heizlüfter, und die tatsächlich Bitcoins "schürfen" kann. Heißt es zumindest, denn vielleicht ist die kleine Maschine ja auch ein Heizlüfter, der nur aussieht wie ein Heizlüfter. (Kuckst du selber)

Trotzdem, ich werde mich nicht in die Riege der Dauernörgler, Miesepeter und Besserwisser einreihen ("gibt doch noch gar kein Produkt, mimimi"). Ich erwarte vielmehr, dass da noch einiges nachkommt, dass auch andere Von-uns-gegangene die Gunst der Stunde nutzen und dass die Marken meiner Jugendzeit über Nacht als Zombies zurückkehren:

  • Grundig mit einer Blockchain, damit man sich endlich im Fernsehprogramm zurechtfindet
  • Quelle mit einem Quellekatalog auf Blockchainbasis und man kann mit Quellcoins zahlen
  • Schlecker – da zahlt man mit Schleckcoins und alles wird gut
  • Der Transrapid: warum denn nicht?
  • AGFA – denn was Kodak recht ist, muss AGFA billig sein
  • Beate Uhse: Da wird sich doch auch was finden, vielleicht Uhsecoins?

Oder, um abschließend einen Meilenstein der Filmgeschichte zu zitieren, der bestimmt nicht zufällig etwa zu der Zeit in die Lichtspielhäuser kam, als Kodak schon einmal ganz oben war:

Die Geisterfahrt des Horrors geht weiter […] Diesmal ist keiner mehr sicher […] sei fit, schrei mit!

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Nach der Air-Berlin-Pleite sind in Deutschland die Preise vor allem für Inlandsflüge in erheblichem Maße gestiegen. Nachdem das Bundeskartellamt beim Verkauf des größten Teils von Air Berlin – vorsichtig formuliert erstaunlicherweise – eine vornehme Zurückhaltung an den Tag gelegt hatte, nahm es nun nach nicht abebbenden öffentlichen Beschwerden doch tatsächlich Ermittlungen gegen die Lufthansa auf.

Schnell kam dabei aber heraus, dass die Lufthansa nach Eigenaussage an der aktuellen Preisentwicklung schuldlos ist, die Verantwortung liege einzig und allein bei Algorithmen. Eine mehr als seltsame Argumentation. Und überraschenderweise gibt sich nicht einmal das Kartellamt damit zufrieden. Es will seine Untersuchungen fortsetzen.

Die Lufthansa-Argumentation macht aber in aller Deutlichkeit auf ein Problem aufmerksam, dass in immer größerer Tragweite zutage treten wird. Die Macht von „emotionslosen“ Algorithmen, die zentrale Bereiche des öffentlichen Lebens bestimmen könnten. Ein Beispiel ist das Autonome Fahren. Hier werden Algorithmen dann eventuell über Leben und Tod entscheiden. Es ist keine Zukunftsmusik. Die Macht der Algorithmen verdeutlicht ein Blick über den großen Teich. Schon heute bestimmen im US-Justizsystem Algorithmen das Strafmaß von Straftätern, indem sie Wiederholungsgefahr und Rückfallwahrscheinlichkeit ermitteln.

Doch was sollte die Konsequenz sein? Klar ist, dass vor der breitflächigen Nutzung von Algorithmen in kritischen Bereichen wie dem Autonomen Fahren etliche juristische und ethische Fragestellungen zu klären sind. Und hier stehen wir heute bestenfalls am Anfang.

Darüber hinaus stellt sich aber auch noch eine andere und vermutlich äußerst schwierige Frage. Wie sieht es mit der Überwachung beziehungsweise Kontrolle aus? Bezogen auf das Beispiel Autonomes Fahren wäre dann zu fragen: Wie ist ein genutzter Algorithmus überhaupt aufgebaut, was umfasst er konkret und welche Instanzen werden Zugriffs- und Kontrollmöglichkeiten haben? Die Antworten dürften allein schon unter dem Aspekt „Intellectual Property“ nicht leicht ausfallen. Aber im Hinblick auf eine maximale Transparenz bei essenziellen gesellschaftlichen Umwälzungen sind sie unverzichtbar – und vielfach auch unerlässlich, um komplexen Problemstellungen zufriedenstellend zu begegnen. Nicht umsonst hat auch das Bundeskartellamt Interesse am Programmcode der Lufthansa bekundet. Dass er offengelegt wird, dürfte jedoch mehr als fraglich sein.

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Einige meiner Kollegen sprechen immer wieder darüber, dass die E-Mail das Kommunikationstool Nr. 1 ist (wie beispielsweise Franzi). Immer mehr Unternehmen nutzen allerdings Chat- oder Messenger-Dienste wie Slack oder auch WhatsApp für ihre Kommunikation. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Messaging-Apps ermöglichen es, jederzeit und an jedem Ort zu kommunizieren – in Zeiten der ständigen Erreichbarkeit und der oft gewünschten Rund-um-Verfügbarkeit also ein absoluter Pluspunkt. Fragen können damit unkompliziert auf direktem Weg geklärt werden und da auf Höflichkeitsfloskeln wie Begrüßung oder Verabschiedung verzichtet werden kann, spart man sich auch noch Zeit.

Klingt also eigentlich alles ganz gut. Wäre da nicht die Sache mit dem Datenschutz. Denn was man bei all den Vorteilen nicht vergessen darf: Viele dieser Anbieter sind amerikanische Konzerne mit – und an dieser Stelle muss ich jetzt einfach mal so ehrlich sein – haarsträubenden Nutzungsbedingungen. Nicht zuletzt durch die DSGVO, die ab 25. Mai 2018 gilt, kann der Einsatz von Messengern damit zu einem hohen Risiko für Unternehmen werden.

Denn auch wenn Sie nicht zu den Kandidaten gehören, die „mal eben die aktuellen Geschäftszahlen über WhatsApp rüberschicken“, die wenigsten Nutzer sind sich tatsächlich bewusst, welche Rechte sie den Anbietern einräumen, wie beispielsweise den Zugriff auf gespeicherte Kontakte oder auf personenbezogene Daten, die es den Diensten ermöglichen, persönliche Benutzerprofile zu erstellen.

Aber – und ich denke, hier sind wir uns alle einig – Messenger sind einfach viel zu bequem, um sie den Mitarbeitern grundsätzlich zu verbieten. Zumal sie, bei richtigem Einsatz, sogar eine sichere Alternative zur E-Mail, dem amtierenden Platzhirsch unter den Kommunikationsmethoden, darstellt. Unternehmen sollten deshalb nach europäischen Diensten Ausschau halten, die komplett verschlüsselt werden, also nicht nur während der Datenübertragung, sondern auch bei der Datenlagerung auf den Endgeräten und Servern.

Eine weitere Möglichkeit ist der Einsatz von sogenannten Container-Lösungen, die sicherstellen, dass bestimmte Anwendungen und Daten in einem abgeschotteten Umfeld, dem Container, laufen. Die Daten sind dann vom Rest des Geräts isoliert und ein unerlaubter Datenabgleich damit nicht mehr möglich.

Und so können dann endlich auch die weniger seriösen Fotos der letzten Weihnachtsfeier mit allen Kollegen geteilt werden.

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Es ist Dezember – und somit Zeit für unsere PR-COM-Crew Christmas Edition. Es präsentiert sich Katzen- und (natürlich!) Weihnachtsmarktfan Andrea, die mit #FranggnPower Leben in unsere PR-COM-Bude bringt.

Wie lange bist du schon bei PR-COM und in welcher Funktion?

Ich bin seit fast zwei Jahren als Junior Account Manager bei PR-COM und betreue Kunden aus den unterschiedlichsten IT-Bereichen.

Was war das beste oder schlimmste Kundenerlebnis?

Es ist immer wieder schön, wenn sich Kunden so richtig über die Ergebnisse freuen. Dadurch wird man immer wieder neu motiviert.



Was würdest du gern unbedingt noch einmal machen?

Schon lange ein Traum von mir ist es, einmal mit der Transsibirischen Eisenbahn von Moskau nach Wladiwostok zu fahren. Also eigentlich einmal quer durch die Taiga.

Beschreibe dich in drei Hashtags.

#FranggnPower
#KatzenAnDieMacht
#RedenIstGold

Beschreibe PR-COM in drei Hashtags.

#TeamWork
#Kommunikationspartner
#KundeIstKönig

Was ist für dich PR/Kommunikation in drei Hashtags?

#Vielseitigkeit
#Kreativität
#EssentiellWichtig

Und zum Schluss: Was sollte man im Moment unbedingt hören/lesen/sich anschauen (Buch, Musik, Kino, Theater …)?

Zur Weihnachtszeit muss man in München unbedingt den Weihnachtsmarkt am Chinesischen Turm besuchen. Und natürlich muss man auch auf der Mutter aller Weihnachtsmärkte, dem Nürnberger Christkindlesmarkt, vorbeischauen. Der ist immer einen Besuch wert.

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Seit ein paar Tagen arbeitet Sonja bei uns. Eigentlich absolviert sie derzeit ein Praktikum in der Presseabteilung unseres Kunden Dell EMC. Damit sie einen vollständigen 360-Grad-Einblick in die Kommunikationsarbeit erhält, hat sie eine mehrwöchige Zwischenstation bei PR-COM eingelegt. Hier lernt sie den PR-Alltag aus der Agentur-Perspektive kennen.

Höchste Zeit, dass wir sie zu dieser Erfahrung ein bisschen befragen.

Sonja, du absolvierst dieses Praktikum im Rahmen deines Studiums. Was genau studierst du denn?

Sonja: Ich studiere gerade im fünften Semester „Public Governance across Borders“. Kurz gesagt, befasse ich mich in meinem Studium mit verschiedenen grenzüberschreitenden Bereichen der Öffentlichkeit: Politik, Ökonomie, Verwaltung und Recht.

Was hat dich daran gereizt, dein Praktikum in einer Presseabteilung zu leisten?

Sonja: Neben Schule und Uni habe ich mich schon immer gerne mit Journalismus befasst, zum Beispiel während meiner Praktika bei verschiedenen Medien und der Mitarbeit beim Campus-Radio. Dadurch war ich auch sehr häufig mit Presseabteilungen von Unternehmen oder politischen Institutionen in Kontakt und wollte gerne mal erfahren, wie es auf der anderen Seite eigentlich so läuft.

Und gefällt es dir bisher?

Sonja: Bisher gefallen mir mein Praktikum und die Arbeit richtig gut. Ich wurde von allen Kollegen super herzlich aufgenommen und fühle mich richtig wohl!

Was sind deine Hauptaufgaben?

Sonja: Grundsätzlich unterstütze ich den Pressesprecher von Dell EMC bei seiner Arbeit. Das kann alles Mögliche sein – Lektorat, Recherche, Mitbetreuung von Journalisten etc. Daneben begleite ich auch andere Projekte im Bereich der internen Kommunikation oder des Eventmanagements.

Du warst ja jetzt schon einige Monate bei Dell EMC auf der Unternehmensseite tätig und bist nun seit Kurzem bei uns in der Agentur. Was würdest du sagen sind die größten Unterschiede?

Sonja: Also der offensichtlichste Unterschied ist natürlich die Größe. Dell EMC ist ein riesiges Unternehmen mit Standorten überall auf der Welt. Deshalb hat man auch täglich mit Menschen aus anderen Ländern und mit den verschiedensten Kulturen zu tun – das finde ich immer super spannend. In der Agentur ist dafür alles wesentlich persönlicher. Schon nach einer Woche kann man fast jedem Gesicht einen Namen zuordnen. Bei Dell EMC fällt mir das allein bei den deutschen Mitarbeitern immer noch schwer. Das liegt natürlich auch an den vielen Abteilungen dort: PR, Marketing, Vertrieb, Finanzen – alle in einem Büro. In der Agentur sind die Tätigkeiten der einzelnen Mitarbeiter logischerweise näher beieinander, alle befassen sich mit PR.

Hast du dir die Arbeit in der Agentur so vorgestellt?

Sonja: Da ich ja schon einige Monate mit PR-COM zusammengearbeitet habe, hatte ich eine relativ genaue Vorstellung von der Arbeit. Trotzdem ist es natürlich immer etwas anderes, das alles konkret mitzuerleben – besonders die Zusammenarbeit der einzelnen Teams mit der PR-COM-Redaktion.

Könntest du dir vorstellen, nach deinem Studium auch in der Kommunikation zu arbeiten?

Sonja: Mir macht die Arbeit sehr viel Spaß und ich finde es toll, dass die Aufgaben so vielfältig sind und man mit den unterschiedlichsten Leuten zusammenarbeitet. Mein Fazit ist also: Ja!

Lieber im Unternehmen oder in der Agentur?

Sonja: Das finde ich eine sehr schwierige Frage. Beides hat seine Vorzüge. Mal schauen, wo ich nach dem Studium lande.

Gibt es noch irgendetwas, das du loswerden möchtest? The stage is yours …

Sonja: Ich würde gerne zwei Sachen loswerden. Erstens: IT ist sehr viel spannender als ich dachte! Es ist beeindruckend, was Technik alles ermöglichen kann. Zweitens: Ich bin sehr froh, dass ich auch mal auf Agenturseite einen Einblick in die Kommunikation bekommen darf. Danke an PR-COM für die nette Aufnahme in euer Team!

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Unser Kunde Scandit ist in der Schweiz zu Hause, genauer gesagt in Zürich. 2009 wurde das Unternehmen von einer Gruppe promovierter Hochschulabsolventen und Wissenschaftlern der ETH Zürich, dem MIT und IBM Research gegründet. Ihr Ziel: Schnelle und zuverlässige Lösungen zur mobilen Datenerfassung. Mit diesen Apps verwandeln sich beliebige, unter iOS und Android laufende Endgeräte in leistungsfähige Barcodescanner, die durchaus mit traditionellen Barcodescannern mithalten können und das zu einem Bruchteil der Kosten. Besonders interessant ist die Lösung für den Einzelhandel, die Logistik, die Fertigung und das Gesundheitswesen. Die innovativen Lösungen mit Augmented-Reality-Funktionen erlauben es, mehrere Barcodes gleichzeitig zu erfassen und Produktinformationen in Echtzeit zur Verfügung zu stellen. Sie lassen sich einfach in vorhandene Infrastrukturen einbinden und optimieren Geschäftsprozesse. Die durchgehende Digitalisierung der Abläufe ermöglicht eine deutliche Effizienzsteigerung vorhandener und die Etablierung völlig neuer Geschäftsprozesse. Damit werden die Lösungen von Scandit auch zu einem wichtigen Treiber der digitalen Transformation. Wer mehr über das Unternehmen erfahren möchte, sollte hier regelmäßig vorbeischauen: www.pr-com.de/de/scandit.

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FPX bietet CPQ-Lösungen im B2B-Bereich an. CPQ-was-bitte? Diese Frage stellen sich bestimmt einige an dieser Stelle. Die Bezeichnung klingt in der Tat etwas abenteuerlich und steht für Configure Price Quote. Wäre dies Teil einer Unterhaltung, wäre die Reaktion in etwa „Klingt ja super interessant. Ich weiß aber immer noch nicht, was die genau machen“.

CPQ-Anwendungen unterstützen Vertriebsmitarbeiter bei der Erstellung von Angeboten, die variantenreiche Produkte und Services in einem Komplettangebot zusammenfassen. In der Praxis bedeutet das konkret, dass umfangreiche und vielfältige Daten aus der Produktion und der betriebswirtschaftlichen Kalkulation integriert werden. Die Angebots- und Bestellprozesse werden beschleunigt und es entsteht ein zuverlässiges Fundament für eine automatisierte Auftragsabwicklung und Produktionssteuerung. Mit derartigen Lösungen können Unternehmen viel Zeit und Geld sparen. Die CPQ-Lösungen von FPX kommen primär in Branchen wie dem Automobilbau, der diskreten Fertigung, den Finanzdienstleistungen, der Medizintechnik, der Luft- und Raumfahrt und der Telekommunikation zum Einsatz.

An dieser Stelle sollte jetzt klar sein, was FPX macht. Und wer sich über das Thema ausführlicher beim Smalltalk unterhalten möchte, kann die „Glaskugel“ Internet (www.fpx.com oder www.pr-com.de/de/fpx) befragen, um in die Tiefen von CPQ einzutauchen.

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Es wird ernst, anders kann man es kaum sagen. Was lange wie eine Zukunftsvision erschien, findet mehr und mehr Einsatz in der Praxis: das selbstfahrende, nach offizieller Terminologie „autonome“ Auto steht quasi schon vor der Tür. Also nicht bei mir, falls Sie das jetzt meinen, sondern eher vor unser aller Haustür, als Transportmittel der Zukunft. Vorbei das lange Zeit glorifizierte Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit hinter dem Steuer, jetzt ist der Fahrzeuglenker, dank künstlicher Intelligenz (KI) und Deep Learning, eine Mischung aus Rechenzentrum auf Rädern und HAL 9000, dem Supercomputer aus „2001: Odyssee im Weltraum“. Es wird nicht mehr lange dauern, dann gehören sie ganz selbstverständlich zum Straßenbild. Die Weichen dafür sind gestellt, wie die im Moment immer zahlreicheren Berichte über die Pläne von Herstellern wie Google, Praxis-Tests in Berlin und London  oder die Absicht von Uber, eine Flotte autonomer Fahrzeuge aufzubauen, deutlich machen.

Die Technik ist also einsatzbereit, doch nach und nach rücken andere Aspekte ins Blickfeld, die der Einsatz im Straßenverkehr mit sich bringt: Welches Gefahrenpotenzial bergen Cyberattacken auf die Fahrzeuge? Wie lassen sich Daten des Fahrzeugs oder der Insassen schützen? Wie muss eine den neuen Gegebenheiten angepasste Gesetzgebung aussehen? Welche Auswirkungen haben autonome Fahrzeuge auf die künftige Verkehrsplanung? Und was ist überhaupt, wenn ein selbstfahrendes Auto einen Unfall verursacht? Auch wenn menschliches Versagen in dem Fall ja offensichtlich auszuschließen ist, wer muss zahlen? Vielleicht am Ende der Softwareentwickler? Wie komplex die Steuerung eines Fahrzeuges in der Realität ist, zeigt auch die Tatsache, dass Testfahrzeuge immer mal wieder in Unfälle verwickelt sind, wie jüngst zu beobachten.

Noch komplizierter wird es, wenn ein autonomes Fahrzeug selbst entscheiden muss, welches von zwei denkbaren Übeln denn bitteschön das kleinere ist. Wen gilt es zu schützen, Insassen oder eher Fußgänger? Und nach welchen Kriterien wird bewertet? Diese Entscheidung einer Maschine zu überlassen, ist sicher nicht nur für mich ein mulmiger Gedanke.

Wie groß das moralische Dilemma in so einer Situation tatsächlich sein kann, zeigt die Moral Machine, ein Experiment des MIT (Massachusetts Institute of Technology), bei dem ein führerloses Fahrzeug entweder auf Fußgänger oder eine Betonwand zusteuert. Als außenstehender Beobachter soll man sich für das kleinere Übel entscheiden: Wen opfert man eher, zwei Mitfahrer oder drei Fußgänger? Für Katzenliebhaber wird es noch haariger, soviel sei verraten.

Noch ist unklar, wer darüber entscheidet, wie ein selbstfahrendes Auto in einer bestimmten Situation zu reagieren hat. Bleibt es den Herstellern überlassen, ist anzunehmen, dass sie vor allem die Fahrzeuginsassen schützen wollen, was für andere Verkehrsteilnehmer schlecht ausgehen könnte.

Damit es uns am Ende nicht so geht wie den Fußballern des BVB im Spot eines deutschen Autoherstellers, sollte die Überlegung, wer bei autonomen Fahrzeugen nicht nur steuert sondern auch die Verantwortung trägt, abgeschlossen sein, bevor der praktische Einsatz beginnt.  

Übrigens, heute (am 22. November) ist „Mach-eine-Spritztour-Tag“ (der amerikanische Go For A Ride Day), wenn das kein Omen ist – aber halten Sie das Steuer gut fest!

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Viele unserer Kunden starten mit PR-COM ihre ersten Schritte in die PR. Ergo kennen sie oft die Medienlandschaft nicht besonders gut und können zudem nicht einschätzen, welche Informationen für die Presse relevant sind und wie sie sich am besten als Experte in ihrem Themenbereich positionieren.

Mit einem Journalisten haben bis dato die wenigsten gesprochen. Das führt zu Unsicherheiten und im schlimmsten Fall zu falsch kommunizierten Botschaften.

Damit das gar nicht erst passiert, führen wir schon seit über zwei Jahrzehnten Medientrainings für Vorstände, Geschäftsführer, CIOs, CMOs sowie Produktmanager oder Sales-Mitarbeiter durch.

Ziel ist es, unter anderem zu vermitteln,

  • was PR im Rahmen des Kommunikationsmixes leisten kann,
     
  • wie wichtig eine integrierte Kommunikation ist, also ein Zusammenspiel aller Disziplinen im Kommunikationsmix,
     
  • wie die Medienlandschaft in den relevanten Branchen aussieht und
     
  • was die Do’s and Don’ts bei Pressegesprächen sind, beispielsweise wie Unternehmensvertreter auf Augenhöhe mit den Medien sprechen, ohne in Marketing-Sprech abzudriften.

Unsere Trainings bestehen aber nicht nur aus grauer Theorie. Das Augenmerk liegt auf der Umsetzung des Gelernten in die Praxis.

Wie das geht? Wir stellen eine Interviewsituation nach, die zudem gefilmt wird. So können wir im Anschluss eine detaillierte Analyse abliefern und gezielt Feedback zu Inhalten, Sprechweise sowie Gestik und Mimik geben. Die Interviewfragen kommen aus der Praxis: Sie beziehen sich auf das Unternehmen, den jeweiligen Themenbereich des Trainierten sowie das generelle Marktumfeld und Trendthemen der Branche.

Die Rückmeldungen unserer Kunden auf die Trainings sind durchweg positiv, so auch das oft begeisterte Feedback der Teilnehmer. Die gleichbleibend hohe Nachfrage zeigt zudem, dass Unternehmen verstehen, wie wichtig es ist, ihre Vertreter für Pressegespräche professionell ausbilden zu lassen. Wir empfehlen unseren Kunden daher für alle Mitarbeiter, die perspektivisch mit der Presse in Kontakt treten, ein Medientraining. Dann fühlen sich diese gut vorbereitet und sicherer, wenn sie das erste Mal mit Journalisten, sei es spontan auf Messen oder gezielt bei vereinbarten Interviews, sprechen sollen.

Außerdem sind Medientrainings ein wichtiger Schritt hin zu einer einheitlichen Kommunikation nach außen, da alle Mitarbeiter mit einer Stimme sprechen und nur die Messages in den Markt tragen, die vorab definiert wurden und eine Abgrenzung zum Wettbewerb dadurch erst möglich machen.

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Ich sag es jetzt mal so: Meine Eltern sind langsam in einem Alter, in dem sie sich schon Gedanken darüber machen, was mal passiert, wenn sie nicht mehr da sind. Deswegen fand ich mich vor Kurzem in einem recht unangenehmen (wenn auch unbedingt notwendigen) Gespräch mit meinem Vater wieder, in dem er mir erklärt hat, wo wir im Fall der Fälle sein Testament, seine Patientenvollmacht und die wichtigsten Passwörter finden. Moment – Passwörter? Den Amazon-Account wird man schon irgendwie kündigen können, oder nicht?

Ganz so einfach ist es aber gar nicht, auch wenn mein Vater im Netz weit weniger involviert ist als beispielsweise meine Wenigkeit oder andere Mitglieder der Generation Y. Außerdem umfasst unser digitales Leben natürlich viel mehr als nur unseren Amazon- oder E-Mail-Account. Grund genug, sich einmal ausführlich damit auseinanderzusetzen, was eigentlich mit unseren Daten passiert, sollten wir einmal nicht mehr sein.

Eine Veranstaltung, die sich mit ebendieser Thematik beschäftigt, ist die digina 2017 in München. Die Konferenz stellt das digitale Leben in den Fokus und gibt Antworten auf neue, bisher unbeantwortete Fragen:  

Wie lässt sich dieses Leben verwalten und schützen? Wie bewahrt man das Wichtigste dauerhaft? Wie gibt man es an die nächste Generation weiter? Wie verwaltet man dieses digitale Erbe? Den digitalen Nachlass? Wer hilft dabei? Welche Fallstricke warten? (Quelle: https://digina-conference.com)

Auf der diesjährigen digina sind zahlreiche interessante Speaker aus Wirtschaft, Politik und der Medienwelt vertreten – und wenn es um Datenschutz geht, darf unser Kunde Brabbler natürlich nicht fehlen. Karsten Schramm, Aufsichtsratsvorsitzender der Brabbler AG und leidenschaftlicher Privatsphäre-Blogger, spricht über das Thema „Vorsorgefunktion digitaler Nachlass als unternehmerische Verantwortung“.

Auch wenn man dieses Thema gerne von sich wegschiebt und ich beim Schreiben dieses Blogs mehrfach auf Holz klopfen musste, zum Abschluss noch ein kleiner Call to action: Testament oder Patientenverfügung sind nicht spießig, sondern #schlau, also kümmert euch. Ob digital oder analog.

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Weiter geht’s mit unserer PR-COM-Crew, dieses Mal ganz im Zeichen der guten Laune. Denn wenn am Montag in der Früh ein fröhliches „Guten Morgen allerseits!“ durchs Büro tönt, dann kann es nur von Melli kommen. Vielleicht sollten wir anderen das mit dem #tanzdichglücklich auch mal probieren?

Wie lange bist du schon bei PR-COM und in welcher Funktion?

Bei PR-COM bin ich inzwischen seit gut drei Jahren. Angefangen habe ich als PR-Volontärin, inzwischen betreue ich als Junior Account Manager insbesondere Kunden aus den Bereichen IT-Consulting, Security und Insurance.  

Was war das beste oder schlimmste Kundenerlebnis?

Das Beste an unserem Job ist es, unsere Kunden immer wieder zu überraschen. Ein „Frau Meier, wie haben Sie das denn wieder geschafft?!“ wird einfach nie langweilig.

Was würdest du gern unbedingt noch einmal machen?

Auf der Bucket-List in meiner Schublade steht schon lange ein Surfkurs. Ich liebe das Meer und – mal ehrlich – Surfer sind einfach cool. Wenn da nur nicht diese Haie wären ...

Beschreibe dich in drei Hashtags.

#guteLaune(sogarmorgens)
#tanzdichglücklich
#3imWeggla

Beschreibe PR-COM in drei Hashtags.

#strategischerPartner
#TeamArbeit
#Sektmussauchmalsein

Was ist für dich PR/Kommunikation in drei Hashtags?

#endloseVielfalt
#dasAundO
#oftunterschätzt

Und zum Schluss: Was sollte man im Moment unbedingt hören/lesen/sich anschauen (Buch, Musik, Kino, Theater …)?

Aktuell geht es nicht ohne Benedict Wells. Eine kleine Warnung an alle U-Bahn-Leser: Beim Lesen kommt es nicht selten zu spontanen Gefühlsausbrüchen. Wer also dazu neigt, mit den Protagonisten mitzufühlen, sollte die Romane eher zu Hause lesen. Oder man weint einfach in der Bahn. Geht auch.

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Die großen Flops der Technikgeschichte

Die technische Entwicklung verläuft nur selten gerade aufwärts, allzu oft führt sie auch in Sackgassen, wo sich die vermeintlichen Innovationen als Flops erweisen. Wer erinnert sich heute noch an den Transrapid, an den Wankel-Motor, BTX, Laser-Disk, Cargolifter oder OS/2?

Zu den längst vergessenen "Innovationen" gehört auch Apples iPhone, das genau heute vor zehn Jahren erstmals in Deutschland verkauft wurde. Vielleicht erinnert sich daran noch der/die eine oder andere. Während damals Marketing-Fuzzies und selbsternannte Apple-Fans vor Staunen und Begeisterung tagelang den Mund nicht mehr zu bekamen, wussten andere frühzeitig Bescheid – nicht zuletzt die Schwarmintelligenz in den einschlägigen Foren. Ein paar ihrer Expertisen konnte ich noch ausgraben:

  • "Wir reden hier von einem TELFON - meinetwegen eines mit VIELEN zusätzlichen Funktionen, die natürlich jeder tolle "Businessanwender" unter euch jeden Tag braucht - ALLESAMT - aber es bleibt unterm Strich ein TELEFON - NUR EIN TELEFON - HALLO! und der "iPhone-Rivale" ebenso! Wisst Ihr was? Ich habe zum Telefonieren auch ein Handy mit dabei - ansonsten besitze ich sowas wie ein altmodisches "Filofax" - ein in wirklich nettes Leder eingebundenes Ringbuchgerät im DIN A5 Format, wo ich Anfang jeden Jahres einen neuen Kalender für kaufe und wo meine Adressen und Termine drin stehen. Das Teil ist mittlerweile 10 Jahre alt, aber es 'funktioniert' wie am ersten Tag."
  • "was ist denn so toll an einem EiPhone? Mein olles Samsung ist jetzt über 6 Jahre alt und funktioniert immer noch? Wer surft denn mit den EiPhone wirklich?"
  • "Aber was ist nicht verstehe und das meine ich total ernst – warum viele Nutzer so mit diesem Zeug prahlen und es als unglaublich gut klassifizieren, aber nicht wissen warum. […] Es ist auch keine Kunst eine Benutzerführung einfach und intuitiv zu gestalten wenn kaum Funktionalität da ist. Es ist im Gegensatz dazu sehr anspruchsvoll Benutzer durch ein Gerät (PC, Handy, Waschmaschine...) zu führen welches sehr viele Funktionen bietet und flexibel ist. Aber flexibel und funktionsvielfalt war bei Apple in den ganzen jahren noch nie gefragt."

Und nicht nur die Schwarmintelligenz wusste Bescheid, sondern auch die echten, also die von ihren Unternehmen ernannten Experten und Strategen:

  • “500 Dollar für ein Telefon mit Vertrag? Das ist das teuerste Telefon der Welt und spricht Geschäftskunden nicht an, weil es keine Tastatur hat." – So der damalige Microsoft-Chef Steve Ballmer (an den erinnern wir uns natürlich gerne). Ballmer weiter: "There's no chance that the iPhone is going to get any significant market share. No chance."
  • Jon Rubinstein, ehedem CEO bei Palm: "Is there a toaster that also knows how to brew coffee? There is no such combined device, because it would not make anything better than an individual toaster or coffee machine."
  • Anssi Vanjoki, damals Chefstratege bei Nokia: "Even with the Mac, Apple has attracted much attention at first, but they have still remained a niche manufacturer. That will be in mobile phones as well."

Quellen:
heise online
Business Insider

Demnächst in diesem Blog: Warum man sich den Wankel-Motor aus der modernen Welt gar nicht mehr wegdenken kann.

 

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