Arbeitsplatz der Zukunft

Wie wir schon aus den vorangegangenen Beiträgen zur Zukunft der Arbeitswelt erfahren haben, ist das Berufsleben heute vielschichtig – für Arbeitgeber wie auch Arbeitnehmer. Die moderne Technik bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, angefangen bei der Auswahl der bevorzugten Geräte bis hin zum flexiblen Remote-Arbeitsplatz von zuhause oder anderswo. Es liegt an jedem Einzelnen, ob und welche Variante er bevorzugt und wie weit das Unternehmen seines Vertrauens ihn dabei unterstützt.

Doch was bringt die Zukunft? Was erwarten Arbeitnehmer von den technologischen Entwicklungen, und welchen Einfluss sehen sie auf ihren Arbeitsplatz oder ihre Arbeitsweise?

Auch mit diesen Fragen hat sich die Evolving-Workforce-Studie von Dell und Intel befasst und liefert uns einige interessante Ausblicke.

Mal vorweg, insgesamt sind die Mitarbeiter hinsichtlich der Zukunft des Technologieeinsatzes am Arbeitsplatz optimistisch. Sie glauben, dass die technische Weiterentwicklung Vorteile und neue Möglichkeiten für die Beschäftigten mit sich bringen wird, aber nicht, dass sich die Art und Weise, wie wir arbeiten, grundlegend verändern wird.

Eine deutliche Mehrheit der Arbeitnehmer ist der Überzeugung, dass in Zukunft die Spracherkennung die Tastatur verdrängen wird (92% weltweit; 91% in Deutschland) und dass Tablets die Notebooks vollständig ersetzen werden (87% bzw. 84%). Ebenso eindeutig ist es für die meisten, dass wir alle künftig unsere Computer mit Gesten steuern werden (87% bzw. 91%) und wir dafür keine Tastaturen und Mäuse mehr benötigen. Stehen wir also künftig alle im Büro und wedeln wild mit den Armen, um unsere Computer zu bedienen? Minority Report lässt grüßen.

84% glauben sogar an das selbstfahrende Auto, das sie künftig zur Arbeit chauffiert, und 52% lassen sich im besten Fall gleich durch ein Hologramm am Arbeitsplatz ersetzen – wenn da der Wunsch mal nicht Vater des Gedanken war ...

Auch ein wenig Technologie-Pessimismus wird deutlich: 29% der deutschen Arbeitnehmer meinen, dass die zunehmende Technisierung den Menschen unwichtig macht (23% weltweit). Auch hegen 19% (15% weltweit) Sorgen, dass die zunehmende Verbreitung von Big-Data-Lösungen ihre persönliche Freiheit einschränkt. Und gar 32% der deutschen Befragten sind der Ansicht, dass Technologieunternehmen verantwortungslos mit ihren Daten umgehen. Damit ist der Pessimismus bei den deutschen Studienteilnehmern deutlich ausgeprägter als bei den weltweit befragten – dort sind es nur 20%.

Dennoch sind zwei Drittel der deutschen Arbeitnehmer der Ansicht, dass es Dinge gibt, die nach wie vor besser von Menschen erledigt werden. Und drei von vier Befragten sind sich sicher, dass die Automatisierung an einem bestimmten Punkt ihre Grenzen erreicht und der Mensch auf absehbare Zeit unersetzlich bleiben wird.

Was sich auch immer an den technologischen Rahmenbedingungen mittelfristig verändern wird, die wichtigsten Parameter von heute gelten unverändert: Dazu gehört eine auf die jeweiligen Aufgaben zugeschnittene Infrastruktur, die passende Technologien und Geräte bietet, ein einfacher aber sicherer Zugriff auf Unternehmensdaten und -Anwendungen von überall und zu jeder Zeit, sowie die Flexibilität, dass Mitarbeiter die für sie geeignete Arbeitsumgebung gestalten können.

Unter diesen Voraussetzungen erfüllen sich die Erwartungen aller an eine Work-Life-Balance ganz wie von selbst.

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