BASIC

Unsere PR-Agentur feiert in diesem Jahr ein ganz besonderes Jubiläum: ihren 25. Geburtstag. Als unser Chef PR-COM 1990 gründete, hatte ich mein Abitur bestanden und war froh, den schulischen Informatikunterricht hinter mir zu haben. Ich kann mich gut erinnern, wie schrecklich ich diesen fand. Nicht nur, weil ich mir unter der Programmiersprache BASIC anfangs recht wenig vorstellen konnte, sondern auch, weil es im Informatikkabinett meiner Schule Kleincomputer gab, deren technische Ausstattung recht bescheiden war. Damit Ihr auch versteht, von welcher bescheidenen Ausstattung ich hier spreche, nachfolgend ein paar Abmessungen und technische Daten des "C64 der DDR", des Kleincomputer KC 85/2-4 (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleincomputer_KC_85/2-4):

  • Abmessungen: 385 mm × 270 mm × 77 mm
  • Gewicht: 4,1 kg
  • CPU: UB 880 D
  • Taktfrequenz: 1,75 MHz (112 × PAL-Zeilenfrequenz)
  • RAM: 32 KByte
  • ROM: 4 KByte (der KC 85/4 hatte 20 KByte)
  • für Anwender freier RAM: 17 KByte (der KC 85/4 hatte 64 KByte)
  • Bildgröße: 320 × 256 Pixel

Als Monitor nutzten wir einen schwarz-weiß Fernseher und als Speicher einen Kassettenrekorder. Die Tasten der Computertastatur ließen sich schwer drücken und wenn ich Befehle eingab, hatte ich immer das Gefühl, ich benutze ein Hackbrett. Mir war auch nicht klar, welchen Sinn der Informatikunterricht überhaupt hatte. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis kannte ich niemanden, der so einen Computer zu Hause stehen hatte. Nach dem Fall der Mauer und der Wiedervereinigung musste ich mir diese Frage auch nicht mehr stellen. Der KC 85/2-4 war Geschichte.

Und heute, 25 Jahre später? Heute wissen wir vor all den technologischen Entwicklungen in der IT, der technischen Ausstattung der Geräte und der Produktvielfalt bei Tablets, Smartphones, Laptops, PCs, Mac & Co. schon gar nicht mehr, welches Produkt wir kaufen sollen und welche Funktionen es wirklich haben muss. Viele Geräte haben sich zu Lifestyle-Produkten entwickelt, die schick aussehen, uns im Alltag unterstützen und uns Vieles erleichtern. Für meinen Geschmack haben sie aber häufig zu viel Schnickschnack und viele unnötige Funktionen.

Mit dem Internet der Dinge steht nun die nächste große Entwicklung an. Laut Wikipedia (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Internet_der_Dinge) beschreibt der Begriff Internet der Dinge, dass der (Personal) Computer zunehmend als Gerät verschwindet und durch „intelligente Gegenstände“ ersetzt wird. Das bedeutet, jedes „Ding“ soll einen Netzanschluss und eine IP-Adresse bekommen, egal ob Kühlschrank, Herd, Auto, Telefon oder T-Shirt, alle Dinge sollen miteinander vernetzt und übers Internet erreichbar sein. Mit den so genannten Wearables ist der Anfang gemacht…

Wie sich das Internet der Dinge weiterentwickelt, welche Produktideen und Geschäftsmodelle es geben und wie es sich auf unser Privatleben und den beruflichen Bereich auswirken wird? In spätestens 25 Jahren, zum 50. Geburtstag von PR-COM :o), werden wir es wissen.

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