Meeting

Es tut sich was in der Arbeitswelt. Die Digitale Transformation ist auch hier gewaltig im Anmarsch, das unterstreichen auch neue Studien:

Dell und Intel haben in der Ende 2015 durchgeführten Studie "The Global Evolving Workforce Study" mit weltweiten Befragungen von Unternehmen untersucht, welche Entwicklungen den Arbeitsplatz der Zukunft prägen werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Mitarbeiter in modernen Unternehmen und wie sie ihrer Arbeit nachgehen werden. Quelle: Computerwoche online

Diese Entwicklung führt auch zu neuen Berufsbildern wie dem des "Meeting-Spezialisten":

Die Studie beschreibt Meeting-Spezialisten als jene Mitarbeiter, die mehr als 50 Prozent ihrer Arbeitszeit von Meeting zu Meeting innerhalb des Unternehmens pendeln.

Jeder, der mit der modernen Arbeitswelt auch nur halbwegs vertraut ist, weiß: diese(r) neue Kollege/Kollegin ist Gold wert! Wie viele Stunden und übers Jahr gerechnet Tage und Wochen hat man nicht in Meetings herumgesessen, während sich draußen die Arbeit höher und höher auftürmte? Diese Stunden und Tage einfach komplett in die Hände von versierten Fachleuten übergeben – ein Traum!

Und ich meine, man darf auch hier keine halben Sachen machen: Warum also nur 50 Prozent der Arbeitszeit? Ein echter Spezialist begreift seine Aufgabe doch als 100 Prozent. Also: wir brauchen den Kollegen, der rund um die Uhr im Meeting sitzt und gar nicht mehr herauskommt – den klassischen Nur-Meeter. Nur so ist Spezialistentum wirklich effizient, auch und gerade in der Ära der Digitalisierung. Ein neues Berufsbild mit Zukunft.

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Das Smartphone erleichtert uns das Leben in fast jeder Lebenslage. Man kann mal eben von überall (fast) alles zu jeder Zeit recherchieren, kontaktieren oder organisieren. Doch spätestens wenn man sich in einem persönlichen Gespräch befindet, gibt es eine wichtige Benimmregel: Smartphone weg. Das erwartet der Gesprächspartner, das erwarten Sie und das erwarte ich. Diese Benimm-Regel sollte einfach Standard  sein.

Umso mehr ist es überraschend, wenn im Pressegespräch plötzlich das Smartphone gezückt wird und scheinbar unaufschiebbare Dinge erledigt werden müssen. Dies gilt insbesondere für Presseveranstaltungen, bei denen mehrere Personen anwesend sind...

Reicht ja auch aus, wenn nur einer ganz bei der Sache ist. Oder?

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