multiple Geräte

Alles ändert sich – oder doch nicht? Einerseits ist da der Trend zum Home Office, zu immer mehr mobilen Mitarbeitern und damit zu mobilen Geräten, zu neuen Bürostrukturen und Arbeitsweisen. Andererseits regiert die Gewohnheit: Auf dem Schreibtisch dominiert seit Jahren der Desktop-Rechner und er wird auch noch eine Weile dort bleiben, so das Ergebnis der Evolving-Workforce-Studie 2014 von Dell und Intel.

Ja, auch wenn es oft anders scheint und wir es nicht hören wollen, der Mensch ist ein Gewohnheitstier und der deutsche Arbeitnehmer an sich ganz besonders – klassisch, bewährt und gut, der Desktop-Rechner ist und bleibt vorerst der Deutschen liebstes „Arbeits-Gut“.

Andererseits wollen wir uns aber auch nicht damit zufriedengeben – ein Gerät ist nicht genug, Vielfalt muss es sein! Ob Smartphone, Tablet, Notebook oder 2-in-1 und Convertible – wir wollen sie haben, all die wunderbaren neuen Devices, aber ob und wie wir sie nutzen, steht auf einem anderen Blatt. Leben wir wirklich in einer multiplen Welt, in der der Second Screen nicht mehr wegzudenken ist?

Klar ist: Im Laufe des Tages wechseln wir zwischen all den schicken Geräten hin und her, schließlich müssen in der U-Bahn schnell die Mails auf dem Smartphone gecheckt werden, vielleicht noch ein Blick in die App der Tageszeitung und den Kalender, bevor es ins Büro geht, wo Dokumente und Datenmengen mit dem Desktop bewältigt werden. Für das Meeting beim Kunden wandert dann das Notebook in die Tasche. 

Aber das war es hierzulande auch schon mit dem angeblichen Trend zur Vielfalt – denn unsere Arbeit erledigen wir Deutschen eben nach wie vor am liebsten am klassischen Desktop. Wie die eingangs erwähnte Studie "Evolving Workforce" zeigt, ist der Desktop-Computer für sage und schreibe 66 Prozent der hierzulande Befragten nach wie vor das bevorzugte Arbeitsgerät, 44 Prozent arbeiten sogar ausschließlich mit dem Desktop. Auch wenn uns unterwegs Tablet, Smartphone und Notebook begleiten, scheint sich der Trend zum mobilen Arbeiten auf mehreren Geräten hierzulande aber nur schleppend durchzusetzen: Gerade einmal 24% der Deutschen bevorzugen den Laptop als Arbeitsgerät. Dennoch wollen wir alles und viel. Arbeitgeber kommen nicht darum herum, ihren Angestellten mehrere Geräte anzubieten – das gehört zum guten Ton, das motiviert und ist vor allem für Jüngere und Berufseinsteiger ein Kriterium bei der Wahl des Arbeitgebers. Ob das Tablet als Second Screen, das Business-Smartphone auf dem Weg zum Termin oder das Notebook auch genutzt werden, steht auf einem anderen Blatt. 

Aber keine Sorge, ganz so technikabgewandt sind wir Deutschen auch wieder nicht. Im Privatleben sieht es nämlich ganz anders aus, denn hier rangieren Laptop und Smartphone weit vor dem Schreibtischrechner. Sie dürfen als Second Screen abends auf der Couch nicht fehlen. Da werden parallel zum Film Hintergründe zum Thema oder den Hauptdarstellern gegoogelt, per Chat live beim Tatort mitermittelt und schon mal der Trailer zum nächsten Film geschaut. 

Der Trend ist also da, die Geräte ebenso, wir müssen nur zugreifen und sie nutzen. Wir haben die Wahl!

Wer noch mehr wissen will zur „Zukunft der Arbeitswelt“ bitte hier entlang:  http://techpageone.dell.com/business/evolvingworkforce

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