Objects of Interest

Als PR-Mensch bin ich, quasi von Berufswegen, gezwungen, mich mit vielen Themen auseinanderzusetzen. Mein „Lieblingsthema“ in diesen Tagen? Na was wohl? Die Digitale Transformation.

Über diese haben viele Menschen in den vergangenen Monaten wiederholt folgenden Satz gesagt: „Alles was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert werden.“ Es kommt aber noch schlimmer: Es wird nicht nur alles digitalisiert, sondern auch vernetzt!

Allerdings frage ich mich immer öfter, was ist denn nun eigentlich die Digitale Transformation? Wo fängt sie an? Wo hört sie auf? Was macht die Digitale Transformation mit dem Menschen? Müssen Unternehmen digitalisieren und wenn ja, wie geht das? Gibt es für die Digitale Transformation eine offiziell anerkannte Definition, die auch gleich einen Vorschlag macht, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit Unternehmen losdigitalisieren können und welchen Nutzen Unternehmen aus der Digitalisierung ziehen?

Die Experton Group hat vor kurzem mit dem Status Quo der Digitalisierung in deutschen Unternehmen geschockt. Die Mehrzahl der Unternehmen befände sich noch im Anfangsstadium der Digitalen Transformation – also, wen wundert’s, in der Informations- oder Orientierungsphase – und agiere in vielen separaten Teilprojekten, häufig ohne klar definierte und übergeordnete Gesamtstrategie ... Ach was! Soll ich Euch was sagen? So was Ähnliches hatte ich mir schon gedacht. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, schieben die Experten noch eine Info hinterher: Selbst bei der Auffassung des Begriffs Digitalisierung gibt es große Unterschiede und Unsicherheiten ... Es scheint, als wäre ich nicht die Einzige, die sich unter der Digitalen Transformation nicht wirklich etwas Konkretes vorstellen kann. Tja, und was machen wir jetzt?

Unser Kunde adesso, ein cleverer IT-Dienstleister aus Dortmund, gab vor kurzem recht nützliche Tipps, wie Unternehmen die entscheidenden Bausteine für ihre Digitale Transformation finden können.

Unternehmen müssen dafür ganz unterschiedliche Digitalisierungstreiber analysieren und bewerten. Um diesen Prozess zu systematisieren und damit zu vereinfachen, empfiehlt adesso, die Digitale Transformation aus dem Blickwinkel der „Objects of Interest“ zu betrachten. Auf dieser Basis lassen sich in einem dreistufigen Verfahren die entscheidenden Bausteine für eine erfolgreiche Digitale Transformation identifizieren.

Das ist nicht ganz einfach, aber Unternehmen die das hinkriegen, „haben einen großen Vorteil bei der Umsetzung der Digitalen Transformation. Sie können exakt und schnell bestimmen, welche Schnittstellen zwischen Unternehmen und Partnern existieren und an welchen Stellen es sich lohnt, weiter in Zeit und Ressourcen zu investieren“, sagt zumindest Prof. Gruhn, Inhaber des Lehrstuhls für Software Engineering an der Universität Duisburg-Essen.

Das ist doch schon mal was. Zumindest wird das Thema Digitalisierung im Unternehmen damit etwas greifbarer und ich kriege eine Vorstellung davon, was möglich ist, wenn irgendwann alles digitalisiert und vernetzt ist.

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