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Wie wir schon aus den vorangegangenen Beiträgen zur Zukunft der Arbeitswelt erfahren haben, ist das Berufsleben heute vielschichtig – für Arbeitgeber wie auch Arbeitnehmer. Die moderne Technik bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, angefangen bei der Auswahl der bevorzugten Geräte bis hin zum flexiblen Remote-Arbeitsplatz von zuhause oder anderswo. Es liegt an jedem Einzelnen, ob und welche Variante er bevorzugt und wie weit das Unternehmen seines Vertrauens ihn dabei unterstützt.

Doch was bringt die Zukunft? Was erwarten Arbeitnehmer von den technologischen Entwicklungen, und welchen Einfluss sehen sie auf ihren Arbeitsplatz oder ihre Arbeitsweise?

Auch mit diesen Fragen hat sich die Evolving-Workforce-Studie von Dell und Intel befasst und liefert uns einige interessante Ausblicke.

Mal vorweg, insgesamt sind die Mitarbeiter hinsichtlich der Zukunft des Technologieeinsatzes am Arbeitsplatz optimistisch. Sie glauben, dass die technische Weiterentwicklung Vorteile und neue Möglichkeiten für die Beschäftigten mit sich bringen wird, aber nicht, dass sich die Art und Weise, wie wir arbeiten, grundlegend verändern wird.

Eine deutliche Mehrheit der Arbeitnehmer ist der Überzeugung, dass in Zukunft die Spracherkennung die Tastatur verdrängen wird (92% weltweit; 91% in Deutschland) und dass Tablets die Notebooks vollständig ersetzen werden (87% bzw. 84%). Ebenso eindeutig ist es für die meisten, dass wir alle künftig unsere Computer mit Gesten steuern werden (87% bzw. 91%) und wir dafür keine Tastaturen und Mäuse mehr benötigen. Stehen wir also künftig alle im Büro und wedeln wild mit den Armen, um unsere Computer zu bedienen? Minority Report lässt grüßen.

84% glauben sogar an das selbstfahrende Auto, das sie künftig zur Arbeit chauffiert, und 52% lassen sich im besten Fall gleich durch ein Hologramm am Arbeitsplatz ersetzen – wenn da der Wunsch mal nicht Vater des Gedanken war ...

Auch ein wenig Technologie-Pessimismus wird deutlich: 29% der deutschen Arbeitnehmer meinen, dass die zunehmende Technisierung den Menschen unwichtig macht (23% weltweit). Auch hegen 19% (15% weltweit) Sorgen, dass die zunehmende Verbreitung von Big-Data-Lösungen ihre persönliche Freiheit einschränkt. Und gar 32% der deutschen Befragten sind der Ansicht, dass Technologieunternehmen verantwortungslos mit ihren Daten umgehen. Damit ist der Pessimismus bei den deutschen Studienteilnehmern deutlich ausgeprägter als bei den weltweit befragten – dort sind es nur 20%.

Dennoch sind zwei Drittel der deutschen Arbeitnehmer der Ansicht, dass es Dinge gibt, die nach wie vor besser von Menschen erledigt werden. Und drei von vier Befragten sind sich sicher, dass die Automatisierung an einem bestimmten Punkt ihre Grenzen erreicht und der Mensch auf absehbare Zeit unersetzlich bleiben wird.

Was sich auch immer an den technologischen Rahmenbedingungen mittelfristig verändern wird, die wichtigsten Parameter von heute gelten unverändert: Dazu gehört eine auf die jeweiligen Aufgaben zugeschnittene Infrastruktur, die passende Technologien und Geräte bietet, ein einfacher aber sicherer Zugriff auf Unternehmensdaten und -Anwendungen von überall und zu jeder Zeit, sowie die Flexibilität, dass Mitarbeiter die für sie geeignete Arbeitsumgebung gestalten können.

Unter diesen Voraussetzungen erfüllen sich die Erwartungen aller an eine Work-Life-Balance ganz wie von selbst.

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In den vergangenen Tagen haben wir schon einige interessante Fakten über die Arbeitswelt in Deutschland erfahren: Während Desktop-PCs und klassische Bürostrukturen hierzulande nach wie vor am beliebtesten sind, stehen die Deutschen dem Home Office eher skeptisch gegenüber. Doch worin liegt der Schlüssel zu einem zufriedenstellenden Arbeitsplatz? Dell hat in der aktuellen Evolving-Workforce-Studie auch diese Frage gestellt und herausgefunden, dass neben der Unternehmens- und Führungskultur auch die technische Ausstattung des Arbeitsplatzes ein Faktor für die Zufriedenheit der Mitarbeiter ist.

Stehen Arbeitnehmern moderne Geräte für die Erledigung ihrer Aufgaben zur Verfügung, sind sie nicht nur zufriedener, sondern auch motivierter und arbeiten effizierter, was wiederum dem Unternehmenserfolg zugutekommt. So sehen es zumindest drei Viertel der in der Evolving-Workforce-Studie befragten deutschen Arbeitnehmer.

Insgesamt gesehen ist die IT-Zufriedenheit am Arbeitsplatz aber auch eine Generationenfrage und abhängig vom beruflichen Status. So messen acht von zehn Führungskräften der Technologie am Arbeitsplatz eine enorme Bedeutung bei. Für 86 Prozent von ihnen hat die Qualität der Technologie einen Einfluss auf die Entscheidung, eine neue Position anzunehmen. Und mehr als die Hälfte der Befragten würde aufgrund von veralteter Technologie sogar kündigen.

Noch entscheidender ist der Faktor Technologie für jüngere Arbeitnehmer. Sie erwarten nicht nur eine sehr gute technische Ausstattung, sondern zwei Drittel der Befragten erachten es sogar als wichtig, die beste Technologie zur Verfügung zu haben. Ein Drittel von ihnen würde einen Job aufgrund schlechter Technologie kündigen das ist das Dreifache der über 55-Jährigen. Und ähnlich wie bei den leitenden Angestellten gaben 80 Prozent der jüngeren Befragten an, dass die Qualität der verfügbaren Technologie ihre Entscheidung, eine neue Position anzunehmen, beeinflussen würde.

Diese Zahlen zeigen, dass sich die Investition in aktuelle, leistungsstarke Technologie auszahlt. Denn die Anziehungskraft auf neue Talente sowie die Bindung an das Unternehmen, die Motivation und damit die Leistung der Belegschaft hängen zu einem gewissen Teil auch davon ab. Das wiederum spiegelt sich im Unternehmenserfolg wider: Sind die Mitarbeiter zufrieden, profitiert das Unternehmen. Das wurde von Betriebswirtschaftsprofessor Alex Edmans von der Wharton Business School sogar wissenschaftlich belegt. Gemeinsam mit zwei Kollegen von der Warwick Business School untersuchte er den Börsenwert von Unternehmen in den USA mit besonders glücklichen Mitarbeitern. Und siehe da: Die Renditen der Unternehmen mit hoher Mitarbeiterzufriedenheit lagen auch langfristig zwei bis drei Prozent über dem Durchschnitt.

Aber nicht allein im Hinblick auf den Unternehmenserfolg sollten sich Chefs und IT-Entscheider über die Wichtigkeit der IT-Ausstattung im Klaren sein. Aktuelles und modernes IT-Equipment ist in gewisser Weise nämlich auch ein Zeichen von Wertschätzung den Mitarbeitern gegenüber. Und hier schließt sich der Kreis: Wertschöpfung durch Wertschätzung.

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„Die Arbeit ist so zu gestalten, daß eine Gefährdung für das Leben sowie die physische und die psychische Gesundheit möglichst vermieden und die verbleibende Gefährdung möglichst gering gehalten wird“ – so lautet der erste Grundsatz im Deutschen Arbeitsschutzgesetz.

Soweit die Theorie.

Es gibt einige Berufsgruppen – Bauarbeiter, Ärzte, Laboranten und andere – da sind Schutzmaßnahmen für die Gesundheit relativ leicht umsetzbar: Helme bewahren vor schlimmen Verletzungen, Ansteckungen kann durch das Tragen von Handschuhen und Mundschutz vorgebeugt werden. Wenn man sich aber die Realität von Büroangestellten anschaut, so wird man einsehen, dass es für die Erhaltung vor allem der psychischen Gesundheit etwas mehr braucht als einen Schutzhelm oder ein paar Handschuhe. Man wird vielmehr feststellen, dass dieser Grundsatz in der Arbeitswelt von heute gar nicht so leicht einzuhalten ist.

Denn auch wenn das Gros der Deutschen nach wie vor am liebsten im Büro vorm PC sitzt, um dort sein Tagwerk zu verrichten, so sollte man nicht aus den Augen verlieren, dass es heute neben dem klassischen 9-to-5-Job eine Reihe anderer Arbeits(zeit)modelle gibt. Und bei diesen ist der Angestellte oftmals auch selbst in der Pflicht, seine Arbeit so wenig gesundheitsgefährdend wie möglich zu gestalten.

Nehmen wir mal das Beispiel Home Office. Die Vorzüge wurden an dieser Stelle erst kürzlich dargestellt. Doch birgt das Arbeiten von zu Hause nicht auch die Gefahr, dass Bürostunden in Tageszeiten verlegt werden, die früher ganz klar als Freizeit definiert wurden? Zumindest bei einigen Berufsgruppen könnte man das annehmen, vor allem im Bildungs- und im kreativen Bereich. Die Evolving-Workforce-Studie von Dell und Intel zeigt, dass dies die Gruppen sind, die am wahrscheinlichsten ihren Arbeitsplatz zu Hause einrichten. Die Studie hat aber auch ergeben, dass es eben jene Berufstätigen sind, die am häufigsten geschäftliche E-Mails außerhalb der eigentlichen Arbeitszeiten lesen und bearbeiten.

Wir müssen aber auch gar nicht so weit gehen, es reicht auch schon, wenn wir uns nur das E-Mail-Verhalten von Angestellten vor Augen führen. Die technischen Grundlagen, um geschäftliche E-Mails quasi von überall zu lesen und zu bearbeiten, sind für kaum jemanden mehr Neuland. Und es ist ja auch praktisch, wenn man von unterwegs eine Anfrage beantworten oder einen neuen Auftrag an die Produktion weitergeben kann. Gleichzeitig besteht aber die Gefahr, dass die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben verwischen oder sogar ganz aufgehoben werden. Sogar Experten wie der Internet-Publizist und Autor Tim Cole attestieren den Deutschen eine gewisse Neigung zur Vermischung von Arbeits- und Privatleben:

„The Germans talk a lot about work‑life balance, about compartmentalizing between your professional life and your private life. That is mostly theory. In practice, of course, a digital worker is never off. You’re at least theoretically accessible 24/7.“ (Quelle: Evolving-Workforce-Studie 2014, Expert Insights)

Auch in unserem Agentur-Alltag sehen wir ab und zu E-Mails, die am Wochenende, mitten in der Nacht oder sogar aus dem Urlaub geschrieben werden. „Nur mal schnell nachgucken, ob was Dringendes reinkam.“ „Ich will nur schauen, ob etwas vorgefallen ist, das ich wissen muss.“

In Deutschland ist dieser Trend derzeit noch weniger stark ausgeprägt als in manch anderen Regionen. Hierzulande lesen 38 Prozent der Angestellten außerhalb der Arbeitszeiten ihre geschäftlichen E-Mails. Bei den Arbeitnehmern in Schwellenländern sieht das ganz anders aus, dort ist der Anteil mit 83 Prozent mehr als doppelt so hoch. Ganz nach dem Credo „always on“.

Bedeutet das gleich eine Gefahr für Leib und Leben? Sicher nicht. Aber eine übermäßige Erreichbarkeit für den Job oder das allzu häufige Checken der E-Mails kann Stress verursachen und der wiederum kann gefährlich werden. In der (Büro-)Arbeitswelt von heute kann es also nicht alleine dem Arbeitgeber obliegen, für den Schutz der Gesundheit seiner Mitarbeiter zu sorgen. Für eine ausgeglichene Work-Life-Balance sind vielmehr beide Seiten zu einem gewissen Grad verantwortlich.

Übrigens – für etwas Entspannung zwischendurch, sei es während oder außerhalb der Arbeitszeiten, haben wir eine Empfehlung: www.donothingfor2minutes.com

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Immer mehr Aufgaben sind digital zu erledigen. Mittels Mail, Online-Kommunikationsmittel wie Videokonferenzen und Virtualisierung wird es immer einfacher, Mitarbeiter von extern in Arbeitsprozesse einzubeziehen. Arbeitsgeräte werden immer leichter, kleiner und mobiler. Wozu also noch ins Office gehen? Flexible Arbeitsmodelle stehen hoch im Kurs. Denn Geräte und IT-Infrastruktur, insbesondere für Wissensarbeiter, bieten große Freiheiten.

Mehr und mehr Unternehmen ermöglichen Home-Office-Tage oder gar ein komplettes Arbeiten von zuhause aus. Andere erlauben zumindest von Fall zu Fall das "Office from Home". Denn macht es wirklich Sinn, nach einem Arzttermin morgens um 10 und einer halbstündigen Fahrt gegen Mittag im Büro aufzuschlagen oder spart es nicht Zeit und Nerven, die sinnvoll für die Arbeit genutzt werden können, an diesem Tag von zuhause aus zu arbeiten? Und für ein „Morgen arbeite ich von zu Hause aus“ erntet man doch meist erst mal ein „Oh, echt, das geht bei dir? Klasse!“. Büro-Outsourcing steht also hoch im Kurs. Möchte man meinen.

In Deutschland heißt es nämlich nach wie vor "Office is King!", wie die Ergebnisse der Evolving Workforce-Studie 2014 von Dell zeigen. Fakt ist, das klassische Büro ist nach wie vor der bevorzugte Arbeitsplatz der Deutschen. Ganze 95 Prozent verbringen zumindest einige Zeit in den Büros ihres Unternehmens, 65 Prozent sogar mehr als drei Viertel ihrer Arbeitszeit und 53 Prozent arbeiten dabei sogar in einer traditionellen Büroumgebung: jeder an seinem Schreibtisch, Fikus und Familienfoto neben dem Desktop.

So beliebt es auch ist, das Arbeiten im Büro hat auch seine Kehrseiten: Unterbrechungen von Kollegen, die um Rat fragen, der Plausch in der Kaffeeküche, der sich gerne mal in die Länge zieht ..., das alles kostet wertvolle Arbeitszeit und stört die Konzentration in der eigentlich doch so hoch gelobten klassischen Arbeitsumgebung. Und was ist mit dem sozialen Aspekt, dem persönlichen Kontakt, der im Home Office angeblich fehlt? Sind wir doch mal ehrlich, wie oft nehmen wir das Telefon oder schreiben eine E-Mail statt zum Kollegen ins Büro nebenan zu gehen?

Da kommen die Befürworter des Home Office ins Spiel: Auch wenn 70 Prozent der Deutschen laut der Dell-Studie überzeugt sind, dass sie im klassischen Büro am effektivsten arbeiten, glaubt auch die Hälfte, dass man im Home Office produktiv tätig sein kann, trotz dem Kühlschrank, der Ablenkung Nummer 1, den Kindern und dem Postboten.

Und nun? Was ist besser, was schlechter? „Jedem das Seine“ scheint das Patentrezept zu sein. Denn wir wünschen uns doch alle einen „Ort des guten Arbeitens“ und der ist je nach Lebensphase anders: Berufseinsteiger kommen vorwiegend noch gerne ins Büro, Familienmütter oder -väter arbeiten teils im Büro, teils von zuhause und Freelancer sind ohnehin ständig unterwegs und arbeiten mobil.

Und die Frage nach der Produktivität? Hier gilt das Gleiche: Mitarbeiter arbeiten dort am besten, wo sie sich wohl fühlen. Und es liegt am Arbeitgeber, seine Arbeitnehmer als Individuen zu verstehen und ihnen zu ermöglichen, die beste Arbeit in ihrer bevorzugten Umgebung zu leisten.

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Der deutsche Angestellte ist ein Gewohnheitstier. Das wurde schon im vorangegangenen Blog-Beitrag festgestellt und das spiegelt sich auch in einem weiteren Kernresultat der aktuellen Evolving-Workforce-Studie von Dell und Intel wider. Denn wenn es um den Arbeitsort Nr. 1 geht, dann mögen es die Deutschen am liebsten traditionell. Deutlich mehr als die Hälfte (58 Prozent) der Firmenbüros hierzulande folgen einem klassischen Konzept, sprich sind auf ein bis drei Mitarbeiter ausgelegt. Zum Vergleich: In allen befragten Industrienationen (*) zusammen beträgt dieser Anteil lediglich 40 Prozent und in den Schwellenländern (**) sind es sogar nur 37 Prozent.

Okay, zugegeben – wir Deutschen sind vielleicht nicht die experimentierfreudigsten Erdenbewohner und oftmals ziehen wir Altbekanntes aus dem einfachen Grund vor, dass es bisher ja auch bestens funktioniert hat. Aber es ist keineswegs so, dass man in Deutschland der sich wandelnden Arbeitswelt und damit auch neuen Arbeitsplatzkonzepten verschlossen gegenüber steht. Neue Bürokonzepte werden viel und kontrovers diskutiert: Innovativ müssen sie natürlich sein, das ist klar, und dazu am besten noch offen, mobil, teambildend, stylisch und mit einer Prise Wohlfühl-Atmosphäre. Die Ansätze sind zahlreich und einige Unternehmen avancieren sogar zu Vorreitern für den idealen Arbeitsplatz. Dennoch sind deutsche Firmen insgesamt noch sehr zaghaft, wenn es um die tatsächliche Umsetzung dieser Konzepte geht.

Eines hat die Dell-Studie aber auch gezeigt. So sehr wir auch am klassischen (Einzel-)Büroschema festhalten – wir sind keine distanzierten Eigenbrötler. Ganz im Gegenteil, denn in Deutschland wird mehr als anderswo Wert auf die direkte und persönliche Kommunikation gelegt. In Zahlen ausgedrückt liest sich das so:

  • 65% der befragten Deutschen bevorzugen persönliche Besprechungen gegenüber Online-Meetings – vs. 54% weltweit
     
  • 60% der deutschen Arbeitnehmer greifen lieber zum Telefonhörer als sich über Instant Messaging auszutauschen – vs. 50% weltweit
     
  • Und nur 26% schreiben lieber E-Mails anstatt sich telefonisch zu besprechen – vs. 37% weltweit

Darüber hinaus darf man eines auch nicht vergessen: Offene, helle, moderne Büros haben sicherlich ihre Vorteile, wenn es um die Zusammenarbeit in Teams und Abteilungen geht. Aber sie können auch ein Konzentrationskiller sein. Ablenkung durch klingelnde Telefone, plaudernde Kollegen oder klappernde Tastaturen in Großraum- oder Mehrpersonenbüros sind ein Problem und machen im schlimmsten Fall die vermeintlich hinzugewonnene Produktivität gleich wieder zunichte. Zwischenlösungen wie das Tragen von Kopfhören können hier sicherlich nicht das Maß der Dinge sein. Wirkliche Abhilfe schaffen Firmen nur dann, wenn sie ihren Mitarbeitern ganz genau zuhören und verstehen, wo deren Schmerzpunkte liegen. An Konzepten zur Behebung des Problems mangelt es sicherlich nicht. Sie müssen lediglich erkannt und ernst genommen werden.

(*)  Die Industrienationen umfassen: USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Japan
(**) Die Schwellenländer umfassen: Brasilien, China, Indien, Russland, Südafrika, Türkei,
      Vereinigte Arabische Emirate

In das „ideale“ Bürokonzept fließt eine Vielzahl von Faktoren ein.
(Bild: graphic-recorder.eu/Matthias Schwert)

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Alles ändert sich – oder doch nicht? Einerseits ist da der Trend zum Home Office, zu immer mehr mobilen Mitarbeitern und damit zu mobilen Geräten, zu neuen Bürostrukturen und Arbeitsweisen. Andererseits regiert die Gewohnheit: Auf dem Schreibtisch dominiert seit Jahren der Desktop-Rechner und er wird auch noch eine Weile dort bleiben, so das Ergebnis der Evolving-Workforce-Studie 2014 von Dell und Intel.

Ja, auch wenn es oft anders scheint und wir es nicht hören wollen, der Mensch ist ein Gewohnheitstier und der deutsche Arbeitnehmer an sich ganz besonders – klassisch, bewährt und gut, der Desktop-Rechner ist und bleibt vorerst der Deutschen liebstes „Arbeits-Gut“.

Andererseits wollen wir uns aber auch nicht damit zufriedengeben – ein Gerät ist nicht genug, Vielfalt muss es sein! Ob Smartphone, Tablet, Notebook oder 2-in-1 und Convertible – wir wollen sie haben, all die wunderbaren neuen Devices, aber ob und wie wir sie nutzen, steht auf einem anderen Blatt. Leben wir wirklich in einer multiplen Welt, in der der Second Screen nicht mehr wegzudenken ist?

Klar ist: Im Laufe des Tages wechseln wir zwischen all den schicken Geräten hin und her, schließlich müssen in der U-Bahn schnell die Mails auf dem Smartphone gecheckt werden, vielleicht noch ein Blick in die App der Tageszeitung und den Kalender, bevor es ins Büro geht, wo Dokumente und Datenmengen mit dem Desktop bewältigt werden. Für das Meeting beim Kunden wandert dann das Notebook in die Tasche. 

Aber das war es hierzulande auch schon mit dem angeblichen Trend zur Vielfalt – denn unsere Arbeit erledigen wir Deutschen eben nach wie vor am liebsten am klassischen Desktop. Wie die eingangs erwähnte Studie "Evolving Workforce" zeigt, ist der Desktop-Computer für sage und schreibe 66 Prozent der hierzulande Befragten nach wie vor das bevorzugte Arbeitsgerät, 44 Prozent arbeiten sogar ausschließlich mit dem Desktop. Auch wenn uns unterwegs Tablet, Smartphone und Notebook begleiten, scheint sich der Trend zum mobilen Arbeiten auf mehreren Geräten hierzulande aber nur schleppend durchzusetzen: Gerade einmal 24% der Deutschen bevorzugen den Laptop als Arbeitsgerät. Dennoch wollen wir alles und viel. Arbeitgeber kommen nicht darum herum, ihren Angestellten mehrere Geräte anzubieten – das gehört zum guten Ton, das motiviert und ist vor allem für Jüngere und Berufseinsteiger ein Kriterium bei der Wahl des Arbeitgebers. Ob das Tablet als Second Screen, das Business-Smartphone auf dem Weg zum Termin oder das Notebook auch genutzt werden, steht auf einem anderen Blatt. 

Aber keine Sorge, ganz so technikabgewandt sind wir Deutschen auch wieder nicht. Im Privatleben sieht es nämlich ganz anders aus, denn hier rangieren Laptop und Smartphone weit vor dem Schreibtischrechner. Sie dürfen als Second Screen abends auf der Couch nicht fehlen. Da werden parallel zum Film Hintergründe zum Thema oder den Hauptdarstellern gegoogelt, per Chat live beim Tatort mitermittelt und schon mal der Trailer zum nächsten Film geschaut. 

Der Trend ist also da, die Geräte ebenso, wir müssen nur zugreifen und sie nutzen. Wir haben die Wahl!

Wer noch mehr wissen will zur „Zukunft der Arbeitswelt“ bitte hier entlang:  http://techpageone.dell.com/business/evolvingworkforce

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Alles ändert sich. Ständig. Das war schon immer so und ist an sich auch keine Überraschung. Über viele dieser Prozesse machen wir uns im Alltag kaum Gedanken – sei es weil die Veränderung so schleichend voranschreitet, dass wir sie kaum bemerken, oder dass sie einen Lebensbereich betrifft, der für den Einzelnen keine vorrangige Bedeutung hat. Es gibt allerdings auch Bereiche, die fast jeden erwachsenen Menschen betreffen und deren Wandel daher auch stets besonders aufmerksam beobachtet wird.

Ein Beispiel hierfür ist die Arbeitswelt. In Europa sind die Menschen knapp 35 Jahre lang beruflich aktiv. Für viele ist das fast die Hälfte ihres Lebens. Es ist also nicht wirklich verwunderlich, wenn Veränderungen in der Arbeitswelt – sowohl retrospektiv als auch prospektiv – akribisch und unter verschiedensten Gesichtspunkten untersucht und beleuchtet werden. Eine solche Untersuchung hat in diesem Jahr Dell in Kooperation mit Intel zum wiederholten Mal beim Marktforscher TNS in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse der Evolving-Workforce-Studie 2014 liegen seit wenigen Tagen vor.

Den thematischen Schwerpunkt bildete, und das ist naheliegend, die Rolle von Technologie in der heutigen und künftigen Arbeitswelt. Dabei wollten die Auftraggeber vor allem wissen, welche Technik im Berufsalltag genutzt wird, welche Auswirkungen sie auf die Beschäftigten und auf die Arbeit hat und welche Entwicklungen künftig noch zu erwarten sind. Die Umfrage wurde in zwölf Ländern – verteilt über den Globus – unter insgesamt 4.764 Vollzeitkräften von mittleren bis großen Firmen über sechs Branchen hinweg durchgeführt. Auch Deutschland war dabei. Hier gaben 500 Angestellte Auskunft über ihre aktuelle Arbeitssituation und zu ihren Einschätzungen für die Zukunft.

In den kommenden Wochen stellen wir hier im Blog einige interessante Erkenntnisse aus der Dell-Evolving-Workforce-Studie 2014 vor. Hätten Sie zum Beispiel gedacht, dass deutsche Angestellte eine deutlich geringere Bereitschaft zu Überstunden zeigen als im globalen Schnitt üblich? Oder wussten Sie, dass man in Deutschland viel mehr Wert auf die persönliche und direkte Kommunikation legt, als das in anderen Ländern der Fall ist? Wie diese Fakten mit der Arbeitstechnik von heute zusammenhängen, können Sie in Kürze hier nachlesen. Wer es nicht erwarten kann und sich lieber selbst umfassend informieren möchte, kann dies hier tun: www.dell.com/evolvingworkforce

Alle anderen dürfen gespannt sein.

 

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