Der CAD-Arbeitsplatz der Zukunft steht im Zeichen von Mobilität, Ergonomie und Flexibilität

München,
10. Juli 2019

Der CAD-Arbeitsplatz der Zukunft steht im Zeichen von Mobilität, Ergonomie und Flexibilität

Der klassische Arbeitsplatz ist branchenübergreifend im Wandel, auch der CAD-Arbeitsplatz bildet hier keine Ausnahme. 3Dconnexion beschreibt die Anforderungen, die Eingabegeräte für CAD- und 3D-Professionals künftig erfüllen müssen.

Um dem sich ändernden Arbeitsumfeld von Designern und Konstrukteuren gerecht zu werden und auch neue Anwendungsgebiete zu ermöglichen, muss der moderne CAD-Arbeitsplatz nach Einschätzung von 3Dconnexion vor allem drei Kriterien erfüllen: Mobilität, Ergonomie und Flexibilität.

Mobiles Arbeiten

Gerade in den letzten Jahren haben viele Hersteller Cloud-basierte Versionen von CAD-Software auf den Markt gebracht. Ein Ende dieses Trends ist noch nicht abzusehen, deshalb wird nun auch für CAD-Anwender eine mobile Arbeitsweise immer mehr zur Regel. Folglich benötigen sie adäquate Eingabegeräte, die diesem Trend folgen – wie zum Beispiel kabellose Mäuse, die Anwendern ermöglichen, unabhängig vom Arbeitsplatz und vor allem ohne Performanceverluste an CAD-Projekten zu arbeiten.

Bei einem Eingabegerät für den mobilen CAD-Arbeitsplatz sind vor allem drei Aspekte wichtig: unterbrechungsfreies Arbeiten, eine lange Akkulaufzeit und ein ergonomisches Design. Unterbrechungsfreies Arbeiten unterstützen zum Beispiel Receiver mit 2,4-GHz-Funktechnologie, die für eine stabile Verbindung der Maus ohne Signalverluste sorgt. In Bezug auf Performance und Zuverlässigkeit unterscheidet sich der mobile Arbeitsplatz dadurch nicht mehr von einem kabelgebundenen. Für eine lange Akkulaufzeit empfehlen sich Mäuse mit Lithium-Polymer-Akkus und hoher Kapazität. Diese zeichnen sich im Vergleich zu anderen Akkutypen durch ihre hohe Energiedichte aus und vermeiden den sogenannten Memory-Effekt, der die Leistung beziehungsweise die Kapazität von Akkus vermindern kann. Zum anderen kann ein Lithium-Ionen-Akku etwa das Drei- bis Vierfache an Energie speichern, was eine lange Nutzungsdauer ermöglicht. Nicht zuletzt müssen Eingabegeräte für den mobilen Einsatz ein funktionelles und trotzdem ergonomisches Design aufweisen. Form und Anordnung der Tasten müssen so konzipiert sein, dass sie leicht zu erreichen sind und eine natürliche Handposition fördern. Gleichzeitig müssen die Mäuse kompakt genug sein, um auf jedem Schreibtisch problemlos Platz zu finden.

Ergonomisches Arbeiten

Für CAD-Anwender, Architekten und Designer wird die ergonomische Interaktion mit digitalen Inhalten und 3D-Modellen immer wichtiger. Folglich geht der Trend zur Nutzung von 3D-Eingabegeräten in Kombination mit Standardmäusen oder speziellen CAD-Mäusen. In der täglichen Arbeit mit CAD-, CAE- und CAM-Anwendungen bietet die kombinierte Nutzung von 3D-Maus und Standardmaus mehrere Vorteile. Die übliche einseitige Belastung beim alleinigen Einsatz der Standardmaus wird auf beide Hände verteilt. Während die linke Hand mit der 3D-Maus navigiert, übernimmt die rechte mit der Standard- oder speziellen CadMouse das Auswählen und Bearbeiten. So werden Klicks und Mausrad-Bewegungen um bis zu 29 Prozent reduziert, Nacken, Schultern, Arme und Handgelenke deutlich entlastet und möglichen gesundheitlichen Problemen durch Überlastung vorgebeugt. Zudem ergibt sich eine positive Auswirkung auf die Körperhaltung des Anwenders, der in der Regel automatisch aufrechter und symmetrischer vor dem Rechner sitzt.

Darüber hinaus tragen moderne Eingabe-Setups mit einer Kombination von 3D- und Standardmaus maßgeblich zu einer Steigerung der Produktivität bei. Eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation hat ergeben, dass für das Lösen einer randomisierten Aufgabe mit der 3D-Maus nur noch 68 Minuten anstatt 96 Minuten mit einem normalen Maus-Tastatur-Setup benötigt werden, also eine Produktivitätssteigerung von 28 Prozent erzielbar ist.

Flexibles Arbeiten

Wie in anderen Branchen auch sind die Arbeitsweise und das Berufsbild des CAD-Anwenders laufenden Änderungen unterworfen. So ist etwa ein Arbeiten in Multi-CAD-Umgebungen verstärkt anzutreffen, das ebenfalls direkte Auswirkungen auf die Ausstattung des Arbeitsplatzes hat. Wichtig ist, dass die eingesetzten Eingabegeräte automatisch erkennen, in welcher Anwendung aktuell gearbeitet wird und die entsprechenden Befehle anbieten. Selbstverständlich muss hierfür eine Integration gewährleistet sein. Darüber hinaus sollte die Möglichkeit bestehen, Eingabegeräte individuell zu konfigurieren, etwa durch die Definition bestimmter Kurzbefehle oder das Anlegen ganzer Menüs.

Nicht zu vernachlässigen sind auch die aktuellen Entwicklungen in den Bereichen Virtual Reality (VR), Augmented Reality (AR) und Mixed Reality (MR) und die damit verbundenen Workflows. Sie eröffnen gerade im Digital-Prototyping neue Möglichkeiten, die nicht nur Effizienzsteigerungen für die Anwender bedeuten, sondern gleichzeitig das Kundenerlebnis in Echtzeit eindrucksvoller gestalten. Zudem werden auch KI-Elemente eine zunehmend wichtigere Rolle spielen und die Workflows von morgen prägen.

„Diese Entwicklungen werden auch die Anforderungen an die benötigten Eingabegeräte erheblich verändern, denn neue und innovative Einsatzszenarien benötigen auch angepasste Bedienkonzepte“, erklärt Robert Stadie, Produktmanager 3Dconnexion GmbH. „Unsere Aufgabe wird es sein, Software- und Hardwareprodukte für Konstrukteure und Designer optimal aufeinander abzustimmen und dabei künftige Workflows und Kundenbedürfnisse in den Fokus zu nehmen. Dieser Herausforderung werden wir uns sehr gerne stellen.“

Über 3Dconnexion

3Dconnexion entwickelt präzise, ergonomische Hardware und intelligente, benutzerfreundliche Software, die das Arbeiten in den gängigen CAD- und 3D-Anwendungen schnell, komfortabel und angenehm gestalten. Die gesamte Produktpalette, von den 3D-Mäusen bis hin zur CadMouse-Produktlinie, bietet intelligente Lösungen, um die digitale Welt zu erleben und mit ihr zu interagieren. 3Dconnexion unterhält Niederlassungen weltweit. Die Hauptniederlassungen befinden sich in München, Monaco und Norwalk, CT.

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