Red Hat Ansible 2.1 unterstützt Netzwerkautomation, Container, Microsoft Windows und Azure

München,
25. Mai 2016

Red Hat Ansible 2.1 unterstützt Netzwerkautomation, Container, Microsoft Windows und Azure

Das neue Release des Open-Source-IT-Automation-Frameworks enthält 40 neue, integrierte Module für DevOps-Teams und IT-Administratoren.

Red Hat, der weltweit führende Anbieter von Open-Source-Lösungen, liefert ab sofort Ansible 2.1 aus, die neueste Version des führenden, einfach einsetzbaren, leistungsfähigen und agentenlos arbeitenden IT-Automation-Frameworks. Ansible 2.1 unterstützt die Netzwerk-Automation, die zur weiteren Verbreitung von Ansible als allgemeiner Programmiersprache in unternehmensweiten IT-Umgebungen beiträgt – angefangen von grundlegenden Netzwerkinfrastrukturen bis hin zur Implementierung von Containern.

Entwickler und für den IT-Betrieb verantwortliche Mitarbeiter können mit Ansible schnell und einfach Applikationen und IT-Umgebungen implementieren und beseitigen durch die Automation von Routinetätigkeiten, wie der Netzwerkkonfiguration, der Bereitstellung von Funktionalitäten in der Cloud und dem Einrichten von Entwicklungsumgebungen, Hindernisse zwischen IT-Teams. Der modulare Ansible-Code – kombiniert mit einfachen Möglichkeiten, neuen Code hinzuzufügen und einer Contributor Community in GitHub – stellt eine leistungsfähige IT-Automationsplattform bereit, mit der sich aktuelle Infrastrukturen verwalten und an neue IT-Anforderungen und DevOps-Workflows anpassen lassen.

Die wichtigsten Neuerungen von Ansible 2.1 im Überblick:

  • Unterstützung von Microsoft Windows und Microsoft Azure. Ansible 2.1 lässt sich jetzt auch in Microsoft-Windows-Umgebungen einsetzen und bietet Anwendern damit eine durchgängige Umgebung für die plattformunabhängige Automation. Neu hinzugekommen sind:

    - Eine umfangreichere Unterstützung von Microsoft Azure und damit für Hybrid-Cloud-Implementierungen, einschließlich der Möglichkeit, die Funktionalität des Azure Resource Manager zu nutzen

    - Neue Windows-Module, die den Einsatz von Windows File Sharing und der Windows Firewall ermöglichen und damit das Einsatzgebiet von automatisierbaren Windows-Funktionalitäten noch einmal verbreitern

    - Eine einfache Verwaltung von Domain-Joined Machines mit dem NT LAN Manager (NTLM), der eine sichere Authentifizierung von Domain-Usern nur mit dem Benutzernamen und Passwort erlaubt – damit muss in Ansible kein Kerberos mehr konfiguriert und verwaltet werden

    - Eine erweiterte Kerberos-Delegierung für Multi-Hop-Szenarien sorgt für einen verbesserten Berechtigungsnachweis für vorhandene Scripts und Installationen, die einen transparenten Zugriff, beispielsweise auf Domain File Shares und Microsoft SQL Server, erlauben

    - Das neue win_reboot ermöglicht einfachere Reboots, mit denen sich die Herausforderungen automatisierter Softwareinstallationen bei Windows meistern lassen, die als Teil des Workflows auch einen Restart vorsehen.
     

  • Verbesserte Unterstützung von Containern: Ansible 2.1 enthält leistungsstarke neue Module, den Docker-Service und eine Überarbeitung der bereits vorhandenen Docker-Module:

    - docker_service: damit können Ansible-User Docker Compose einsetzen und Multi-Container-Applikationen verwalten und skalieren

    - docker_container: ermöglicht die Verwaltung eines grundlegenden Container-Lebenszyklus

    - docker_image: damit lassen sich Docker Images erstellen, ausliefern, anfordern und kennzeichnen

    - docker_login: ermöglicht die Verwaltung des Zugriffs auf Docker Registries

    - docker_image Facts: damit lassen sich die Metadaten von Images inspizieren.

Mit den neuen Docker-Service-Modulen von Ansible 2.1 können Anwender Docker Compose in umfangreiche Ansible-Projekte einbinden und damit Netzwerk, Betriebssystem und Implementierungsinfrastrukturen konfigurieren, die außerhalb der Container-Umgebung existieren.

Allgemeine Verfügbarkeit der Netzwerk-Automation

Mit Ansible 2.1 ist nun die im Februar angekündigte Netzwerk-Automation verfügbar. Durch die Erweiterung der Automationsfunktionen lassen sich jetzt auch Netzwerkinfrastrukturen ebenso einfach, leistungsstark und agentenlos verwalten wie zuvor bereits die eingesetzten Systeme und Applikationen. Die Netzwerkteams profitieren damit von den gleichen Implementierungsvorteilen, einschließlich der automatischen Konfiguration, einer testgesteuerten Netzwerkimplementierung und einer kontinuierlichen Überwachung von Compliance-Anforderungen.

Ansible 2.1 enthält mehr als 40 neue Core-Module, die eine Netzwerkautomation auf einer Vielzahl von Plattformen unterstützen: Arista EOS, Cisco IOS, Cisco IOS-XR, Cisco NXOS, Cumulus Networks, Juniper Networks Junos OS und OpenSwitch.

Verfügbarkeit

Ansible 2.1 ist via GitHub, PyPi und Package Manager für die meisten Linux-Distributionen erhältlich. Für Anwender, die mehr Kontrolle, Informationen und Verantwortlichkeit bei ihren Ansible-Implementierungen benötigen, ist eine Subskription von Ansible Tower verfügbar, die Entwicklerteams aller Größen bis hin zu großen Unternehmensabteilungen unterstützt.

Zitat

Tim Cramer, Head of Ansible Engineering, Red Hat

„Wir freuen uns über die Fertigstellung von Ansible 2.1 und setzen damit die wichtigen Projekte fort, die wir in der Community seit dem Release 2.0 begonnen haben. Durch die Erweiterung der Ansible-Funktionalitäten in Richtung Microsoft Windows, Azure und Netzwerke können Anwender die Automationsfunktionen auch in anderen Bereichen einsetzen und den IT-Betrieb so flexibel wie möglich gestalten.“

Weitere Informationen

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