Red Hat beschleunigt Applikationsbereitstellung mit Linux-Container-Innovationen

San Francisco, Red Hat Summit 2014,
16. April 2014

Red Hat beschleunigt Applikationsbereitstellung mit Linux-Container-Innovationen

Host-Umgebung auf Basis von Red Hat Enterprise Linux und integrierte Entwickler-Services ermöglichen Unternehmen vereinfachte Applikationsentwicklung und -bereitstellung in der Open Hybrid Cloud.

Red Hat, der weltweit führende Anbieter von Open-Source-Lösungen, kündigt mehrere Linux-Container-Innovationen an. Sie stehen im Einklang mit der Unternehmensvision, Lösungen bereitzustellen, die eine Optimierung der Applikationsbereitstellung und -orchestrierung auf Bare-Metal-Systemen, virtuellen Maschinen und in Private und Public Clouds ermöglichen, und zwar durch den Einsatz von Containern und Docker-Technologie.

Die Innovationen von Red Hat im Überblick:

  • Project Atomic – ein neues Community-Projekt zur Entwicklung von Technologien für schlanke Linux Container Hosts. Die Tools, die im Rahmen des Atomic-Projektes entwickelt werden, ermöglichen die Konzeption einer neuen Variante von Red Hat Enterprise Linux, des Red Hat Enterprise Linux Atomic Host, den Red Hat mit Red Hat Enterprise Linux 7 vorstellen wird.
     
  • GearD – ein neues OpenShift-Community-Projekt mit Fokussierung auf die Bereiche Applikationsentwicklung, Continuous Integration, Delivery und Bereitstellung von Applikationscode in Application-Container-Umgebungen.
     
  • High-Touch Beta Program – eine Erweiterung des High-Touch Beta Program von Red Hat Enterprise Linux 7 mit Integration des Red Hat Enterprise Linux Atomic Host und von Docker-Container-Technologien.

Linux Container und Docker haben sich schnell als wichtige Open-Source-Application-Packaging- und Delivering-Technologien etabliert, die eine Applikations-Isolierung mit der Flexibilität einer Image-basierten Bereitstellung kombinieren. Zentrale Vorteile im Überblick:

  • Applikationsportabilität ermöglicht eine Bereitstellung von Application-Containern auf einer Vielzahl von Container Hosts.
     
  • Minimaler Platzbedarf reduziert die Notwendigkeit zur Bereitstellung neuer Application Container.
     
  • Vereinfachte Verwaltung verringert Aufwand und Risiken bei Patches.
     
  • Geringere Entwicklungskosten, da Unternehmen Applikationen nur in einer einzigen Container-Runtime-Umgebung entwickeln, testen und zertifizieren müssen.

Open-Source-Container-Technologien bereiten auch den Weg für applikationsoptimierte Infrastrukturen in der Open Hybrid Cloud, indem sie den gesamten Applikations-Lebenszyklus vereinfachen, von der Entwicklung und Bereitstellung bis zur Wartung und Verwaltung. Da zudem immer mehr Unternehmen DevOps-Ansätze verfolgen, erwartet Red Hat, dass Containertechnologien künftig eine zentrale Rolle bei der Bereitstellung und Verwaltung von Applikationen spielen werden.

Im Hinblick auf die steigende Popularität von Infrastructure-as-a-Service (IaaS)- und Platform-as-a-Service (PaaS)-Angeboten können Application Container einen entscheidenden Beitrag leisten, um einen Cloud-Lock-in zu verhindern. Durch die Trennung der Infrastruktur-Services von der Applikation können Application Container nicht nur beliebig zwischen unterschiedlichen Cloud-Umgebungen, sondern auch zwischen physischen und virtuellen Umgebungen verschoben werden.

Mit einem Container-spezifischen Host in Kombination mit neuen Container-Funktionalitäten in der weltweit führenden Enterprise-Linux-Plattform, einem Zertifizierungsprogramm für Application Container und einem umfassenden Support- und Services-Ökosystem ist Red Hat der erste und einzige IT-Anbieter mit einer umfassenden Application-Container-Bereitstellung für die Open Hybrid Cloud, einschließlich der Portabilität über Bare-Metal-Systeme, virtuelle Maschinen sowie Private und Public Clouds hinweg.

„Atomic“ Container Hosts

Das Atomic-Projekt verfolgt das Ziel, Technologien zur Entwicklung schlanker Host-Betriebssysteme für Application Container bereitzustellen, die auf Fedora, CentOS und Red Hat Enterprise Linux eingesetzt werden. Der „Atomic“ Container Host bietet Basisfunktionalitäten für die Nutzung von Application-Containern wie Docker – verbunden mit einem geringen Platzbedarf und der Möglichkeit zu Atomic-Updates. Das führt zu einer vereinfachten Wartung und bietet ein höheres Maß an Überprüfung und Überwachung sowie Update-Rollback-Möglichkeiten.

Neben Fedora und CentOS Atomic Hosts wird im Rahmen des Projektes auch ein neues Angebot für Red Hat Enterprise Linux realisiert: der Red Hat Enterprise Linux Atomic Host. Er kombiniert die flexiblen und modularen Funktionalitäten von Linux-Containern mit der Zuverlässigkeit und Sicherheit von Red Hat Enterprise Linux.

Wichtige Features von Red Hat Enterprise Linux, die der Red Hat Enterprise Linux Atomic Host bietet, in der Übersicht:

  • systemd: ein leistungsstarker, flexibler Prozessmanager für die Administration von Containern.
     
  • Security-Enhanced Linux (SELinux) bietet hochgradige Sicherheit und Isolierung in Container-Umgebungen.
     
  • Kompatibilität mit Red Hat Enterprise Linux 7 und Red Hats zertifizierten Linux- und Container-Ökosystemen.

Developer und Application Services

Ziel des GearD-Projektes ist, Anwender dabei zu unterstützen, den Leistungsumfang von Application-Containern voll zu nutzen. Red Hat erwartet, dass die aus dem GearD-Projekt resultierenden neuen Entwicklungs- und Applikationsservices für OpenShift Origin, das Community-Open-Source-Projekt und Basis von Red Hats Suite von OpenShift-PaaS-Angeboten, weitere Innovationen sowohl bei OpenShift Enterprise als auch bei OpenShift Online vorantreiben werden.

Zentrale Ziele des GearD-Projektes im Überblick:

  • Integration zwischen Application-Containern und Entwicklungstechnologien wie Git, die es Entwicklern ermöglicht, schnell vom Applikations-Sourcecode zu den Application Container Stacks zu gelangen, die auf den Produktivsystemen bereitgestellt werden.
     
  • Verbindung und Orchestrierung verschiedener Application-Container über mehrere Container Hosts hinweg, um Entwicklern die Bereitstellung komplexer, verknüpfter Applikationen zu ermöglichen – bei einer gleichzeitigen effizienten Verwendung von Infrastruktur-Ressourcen.
     
  • Flexibles und dynamisches Routing von Netzwerk-Traffic.
     
  • Zusätzliche Services für die Anforderungen von Applikationsentwicklern und Administratoren des IT-Betriebes bei der Einrichtung und Nutzung von Application-Container-Plattformen und DevOps-Verfahren.

Verfügbarkeit

Die Community-Projekte „Project Atomic“ und „GearD“ sind ab sofort verfügbar unter http://www.projectatomic.io beziehungsweise openshift.github.io/geard.

Ein High-Touch Beta Program einschließlich Red Hat Enterprise Linux Atomic Host und Docker-Technologien wird für ausgewählte Kunden von Red Hat in den kommenden Monaten erhältlich sein. Die allgemeine Verfügbarkeit des Red Hat Enterprise Linux Atomic Host wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Zitate

Paul Cormier, President Product and Technologies bei Red Hat
„Da die Cloud zunehmend Mainstream-Charakter bekommt und Applikationen, nicht aber Infrastrukturen im Fokus der Unternehmens-IT stehen, wächst die Bedeutung des Betriebssystems bei der Unterstützung von Applikationen und Infrastrukturen, natürlich nicht auf Kosten zentraler Anforderungen in den Bereichen Sicherheit, Stabilität und Verwaltbarkeit. Unsere neuen Container-Angebote, einschließlich des Red Hat Enterprise Linux Atomic Host, werden diese Entwicklung weiter forcieren, indem sie Unternehmen helfen, die Applikationsbereitstellung durch die Nutzung von Linux-Containern und Docker zu optimieren, und dabei Anwendungen beliebig in Cloud-, virtuellen oder physischen Umgebungen einzusetzen, wie es ein zentrales Merkmal der Open Hybrid Cloud ist.“

Eric Brewer, Vice President Infrastructure bei Google
„Bei Google machen wir einen umfassenden Gebrauch von Linux-Application-Containern zur Unterstützung unserer Produktionssysteme. Sie bieten ein hohes Maß an Runtime-Isolierung und Deployment-Flexibilität. Das reduziert zum einen die Komplexität in der Verwaltung verteilter Applikationen und steigert zum anderen die gesamte betriebliche Effizienz. Wir freuen uns, dass wir die Open-Source-Community mit Technologien unterstützen konnten, die wir nutzen, wie Linux Control Groups und LMCTFY, unseren Application Container Stack. Wir arbeiten eng mit Red Hat an Beiträgen zur Einführung eines Application-Container-Hostings für die Open-Source-Community.“

Webcast

Paul Cormier, President Products and Technologies bei Red Hat, hat am 15. April einen Live-Webcast vom Red Hat Summit zu den neuen Ankündigungen moderiert.

Eine Aufzeichnung des Webcast steht zur Verfügung unter: https://vts.inxpo.com/Launch/QReg.htm?ShowKey=19002&AffiliateData=pr

Weitere Informationen

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Über Red Hat, Inc.

Red Hat, der weltweit führende Anbieter von Open-Source-Lösungen, folgt einem von der Community angetriebenen Ansatz bei der Entwicklung hochperformanter Cloud-, Linux-, Middleware-, Storage- und Virtualisierungstechnologien. Ferner bietet Red Hat einen vielfach ausgezeichneten Support, Schulungen sowie Consulting-Services. Als zentrale Vermittlungsinstanz in einem weltweiten Netzwerk von Unternehmen, Partnern und der Open-Source-Community fördert Red Hat den Aufbau bedeutender, innovativer Technologien, die Wachstumskräfte freisetzen und Kunden fit machen für die künftige IT. Weitere Informationen: www.redhat.de.

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