Technologie und Märkte

Im Internet erschließt sich mit dem berühmten "Mausklick" bekanntlich die ganze Welt: mit Mausklick zum Meldeschein, Therapie per Mausklick, Festtagsessen für Weihnachten per Mausklick,  Hauskauf per Mausklick, Deutsch lernen per Mausklick, per Mausklick in die Theatergeschichte, per Mausklick die Seele verkaufen, Brennholzbestellung per Mausklick … man könnte stundenlang so weitermachen.

Sehr erstaunlich, dass wir auf das passende Geschäftsmodell so lange warten mussten:

Einige Kunden der Soester Sparkasse, die das Online-Banking nutzen, werden für jeden Klick auf die Website ihres Kontos zur Kasse gebeten*) – und das schon seit einiger Zeit und unabhängig davon, ob sie dabei auch weitere Vorgänge tätigen. […]

„Schließlich werden schon beim bloßen Anklicken der Seite technische Prozesse im Hintergrund ausgelöst, die mit Kosten verbunden sind“, begründet Schnabel**) diese Regelung.

Quelle: Soester Anzeiger vom 15.12.2016

 … und wer Soest falsch ausspricht, zahlt gefälligst extra!

Tipp unsererseits für ein Upgrade des Geschäftsmodells im Geiste des optimieren Kundenerlebnisses: Ins Schaufenster der Soester Sparkasse schauen kostet einen Cent pro zehn Sekunden. Schließlich werden durch die Gestaltung eines Schaufensters Prozesse ausgelöst, die mit Kosten verbunden sind.

* Derzeit ein Cent pro Klick – geplant ist eine Verdopplung der Gebühren auf zwei Cent pro Klick! (Quelle: Chip online vom 16.12.2016)

** Thomas Schnabel, Sprecher der Soester Sparkasse

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Amazon ist sehr innovativ – der klassische Online-Handel wird durch den allseits bekannten B2C-Marktplatz des globalen Players seit Jahren dominiert. Schritt für Schritt kommen neue Angebote und Services dazu, die zunächst im Heimatmarkt getestet und dann global ausgerollt werden. Jüngst etwa Services wie Prime oder den Lebensmittel-Lieferdienst Amazon Fresh, der bislang nur in den USA und in London verfügbar ist. Aber bis der Service nach Deutschland kommt, ist vermutlich nur eine Frage der Zeit und der Sprung zum stationären Handel ist damit ebenfalls nur reine Formsache (siehe weiter unten).

Nägel mit Köpfen hat Amazon dagegen vor ein paar Tagen mit dem Launch seines B2B-Marktplatzes für Händler in Deutschland gemacht. Nach B2C nun also auch B2B. Gewerbliche Kunden finden auf der B2B-Plattform mehr als hundert Millionen Produkte, die jedes Unternehmen braucht: Von Laptops über Lager- und Büroeinrichtung bis hin zu Werkzeug, Klebstoffen, Befestigungsmittel und so weiter. Spezifische, auf Geschäftskunden zugeschnittene Funktionen, wie der Kauf auf Rechnung oder die Anzeige von Netto-Preisen oder Firmenkonten, bietet der Marktplatz natürlich ebenfalls. Und zu Hause bereitet das Unternehmen übrigens in der Zwischenzeit tatsächlich den Angriff auf den stationären Handel vor: mit der Eröffnung eines Lebensmittelgeschäfts. Der Clou dabei, das Geschäft funktioniert ohne Warteschlangen und Kassen. Mehr als das Smartphone und ein Amazon-Account wird zum Shoppen nicht mehr benötigt. Bäm!

Sollte sich auch dieses Konzept durchsetzen, dann wird einem angst und bange um den deutschen Einzelhandel. Nach online also auch das klassische stationäre Geschäft. Neben B2C nun also auch B2B. Verwundert scheint sich der Handel bei jeder Innovation die Augen zu reiben und zu hoffen, dass es schon nicht so schlimm werden wird. Natürlich gibt es auch die positiven Beispiele hierzulande, aber als Außenstehender fragt man sich dennoch, wann und wie die etablierten Größen im Markt ihre Strategien in Zeiten der Digitalisierung und sich verändernden Nutzergewohnheiten anpassen wollen und können? Eines ist klar: die Zeit drängt. Es braucht mutige Konzepte, das Drehen an einzelnen Stellschrauben wird nicht reichen.

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Derzeit schießen sie wieder aus allen Rohren, die Peter Piskiis und Stephan Zubarevs, die einem herrenlose Festgeldkonten, unschlagbare Kredite oder die Zusammenarbeit mit großen Firmen andienen möchten. 

Nun bestechen die Angebote, die niemand braucht oder will, ja allerdings eher durch ihren Unterhaltungswert als ihre Ernsthaftigkeit – darauf reinfallen dürfte auf die in gebrochener, teils völlig unverständlicher Sprache verfassten Anschreiben hingegen kaum jemand mehr. 

Perfider sind da die E-Mails und Websites, die den echten Anschreiben und Seiten von Amazon, Paypal & Co. täuschend ähnlich sehen und mittels derer versucht wird, an sensible Daten wie Passwörter oder PINs zu gelangen. 

Da falle ich doch nicht drauf rein, werden sich die meisten jetzt denken. Wirklich nicht? 

Einen kleinen Selbsttest bietet der Phishing-Test von SonicWall. Und wie hoch ist Ihr Phishing-IQ so?

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Heute ist wieder lustiger Freitag, und damit Zeit für eine dieser abgefahrenen, verrückten Geschichten aus der Welt zwischen Web, IT und Sonstiges. Die eingeschworenen Fans unseres Blogs wissen, was nun kommt: Genau! Es geht endlich wieder mal um Wissenschaft.

Heute im Zentrum unserer Aufmerksamkeit: das Thema Fintechs. Wir erinnern uns, das sind diese coolen Start-ups, die wahnsinnig coole Sachen mit Internet und Finanzen machen. Die haben ja vor ein paar Jahren versprochen, dass sie jetzt die Banken aus dem Markt hinausfegen, und wenn man davon in der echten Welt nicht viel merkt, dann liegt das natürlich an den schlappen Kunden – Motto: Tolles Geschäftsmodell, aber die Kunden begreifen es einfach nicht. Aber darum geht's eigentlich gar nicht, was wollten wir? Ach ja: Wissenschaft.

Die Wissenschaft hat nämlich jetzt eine Studie zu Fintechs gemacht.

Mit Smartphone-Apps, Webdiensten, Crowd-Plattformen und Programmierschnittstellen soll die staubige Finanzwelt "disruptiert" werden. Die Bundesregierung sieht offenbar großes Potenzial für den Wirtschaftsstandort Deutschland in diesen Firmen: Einer aktuellen Studie im Auftrag des Finanzministeriums zufolge könnten sie bis 2035 ein Marktvolumen von 148 Milliarden Euro erreichen. Aktuell beliefe sich das noch auf 2 Milliarden Euro.

Quelle: Heise Online

Na, zu viel versprochen? Also wenn das nicht zum Schmunzeln herausfordert, weiß ich's auch nicht. Mutig blickt die Wissenschaft (zwei echte Professoren) in die Zukunft, 20 Jahre voraus bis 2035, sie rechnet und multipliziert, bringt einen echten Faktor in Anschlag ("Hierbei wird der potenziell adressierbare Markt zunächst mit der potenziellen Marktdurchdringung und anschließend zusätzlich mit einem Faktor multipliziert" – ja, ich hab mir die Studie tatsächlich vollumfänglich reingezogen!) und kommt schließlich auf einen exakten Wert: nicht etwas wie "ungefähr 150 Milliarden Euro", wie das vielleicht der Laie meinen würde, sondern richtig genaue, exakte Milliarden.

Da könnte man nun dahinphilosophieren über die Unwägbarkeiten des Konzepts Zukunft; man könnte 20 Jahre zurückdenken und sich ausdenken, auf welche Werte damals wohl so eine Marktprognose für … ja was nehmen wir? …vielleicht für Netscape, den Telefax-Markt oder den der Analogfotografie gekommen wäre; man könnte sogar sagen, kein Mensch wisse, ob's in 20 Jahren überhaupt noch einen Euro gibt; was die Chinesen dazu sagen oder man könnte einfach anführen, dass exakte Prognosen ausgerechnet für eine Branche, die doch selber behauptet, dass alles hyperschnelllebig und total "disruptiv" sei und sie selber sowieso, irgendwie … ach was, geschenkt. Denn nun – Achtung! – nun wird's richtig vollspaßig:

Zum Gutachten aus dem Ministerium ist noch anzumerken, dass die eingangs erwähnten 148 Milliarden Euro Marktvolumen im Jahr 2035 nur das Basisszenario der Prognose bilden. Das optimistische Szenario geht sogar von 847 Milliarden Euro aus, das pessimistische hingegen nur von 5 Milliarden.

Echt wahr. Steht so da, und Heise Online hat nicht geflunkert, es steht so (aufgedröselt nach Fintech-Segmenten) auch in der Studie. Mir haben wieder diese 847 Milliarden gefallen, weil sie so schön konsequent sind: nein, nicht ungefähr 850 sondern genau 847. Wobei, die eine oder andre Kommastelle wäre schon nett gewesen, vor allem bei den doch recht schlichten 5 Milliarden.

Aber der Brummer ist natürlich die Spannweite dieser Prognose: kann 5 sein, kann aber auch 847 sein (ich biete 873!, höre ich 900 …?). Laut Taschenrechner das 169-Fache! Im Klartext: die Damen und Herren aus der Wissenschaft haben keinen blassen Dunst! Aber das, das können sie genau ausmultiplizieren, nennen es Prognose und schreiben eine Studie. Und über das WM-Orakel von Goldfisch Zaki hat man gespottet, aber der hatte natürlich kein vierseitiges Literaturverzeichnis, war also wissenschaftlich voll danebengelegen.

Na, hab ich zu viel versprochen? War das eine abgefahrene Geschichte oder doch? 

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Die Digitalisierung verändert unsere Welt in rasendem Tempo, manchmal innerhalb von nur acht (8!) Tagen:

Quellen:

heise online vom 14.11.16
heise online vom 22.11.16

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Da sag noch einmal einer, dass durch den zunehmenden IT-Einsatz in allen Bereichen nur Arbeitsplätze wegrationalisiert werden – dass IT auch aktiv Arbeitsplätze – was sag ich, ganz neue Arbeitsfelder – schaffen kann, zeigt sich gerade mal wieder:

Kaum hat sich das Grundverständnis darüber, was die Aufgaben eines CISO (also eines Chief Information Security Officers) im Unternehmen alles umfasst einem ziemlich allgemeinen Konsens genähert, zeichnet sich ein neues Berufsfeld ab: der ISO hat nun Saison, wie eben auf dem IT-Gipfel der Bundesregierung ausgerufen. Was das ist, fragen Sie sich? Klingt nach dem allseits bekannten Industrie-Standard der Internationalen Organisation für Normung, was wohl nicht so ganz zufällig ist. Doch in diesem Fall geht es um den Industrial Security Officer, ein neuer Aufgabebereich im Unternehmen, der angesichts der wachsenden Bedeutung von IoT und Industrie 4.0 quasi unumgänglich ist. Neue Technologien erfordern nun mal mehr als die rein technische Umsetzung, dazu gehört ebenso eine angepasste Gesetzgebung und umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen innerhalb einer Organisation. Durch den ISO – also jetzt nicht den Industrie-Standard, sondern den „Sicherheitsbeauftragten“, was aber längst nicht so dynamisch und IT-affin klingt – soll schlicht vermieden werden, dass diese Position mit zentraler Bedeutung von mehreren Mitarbeitern mal eben so nebenbei mit erledigt wird – viele Köche verderben ja bekanntlich den Brei. Angesichts breiter Gesetzeslücken und zahlreicher Sicherheitsmängel bei IoT-Anwendungen ist schließlich noch viel zu tun. Ob mit dem neuen Namen dann auch gleich deren Lösung in Aussicht steht, bleibt abzuwarten. Für Gesprächsstoff sorgt das neue Berufsfeld allemal, und das sicher nicht nur bei der Begriffsklärung.

Dass Industrie 4.0 kein Gedankenspiel mehr ist, zeigt übrigens ganz eindrucksvoll eine Landkarte mit Praxisbeispielen, die Smart-Factory-Anwendungen ebenso umfasst wie Service- und Logistik-Lösungen, Predictive Maintenance bei Industrie-Anlagen oder den Einsatz bei der Vernetzung von Maschinen, Feldern und Fahrern in der Landwirtschaft.

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Es bleibt dabei. Die alte Redaktions-Weisheit, dass die Wirklichkeit die besten Geschichten schreibt, gilt auch im digitalen Zeitalter.

Was ist passiert? Neulich haben wir für einen Artikel zum Thema "Internet der Dinge" (also IoT) ein paar "Gefahren" gebraucht: Was kann alles passieren im IoT, wenn man die Sicherheit nicht gebührend berücksichtigt. Allerlei: Maschinen können ausfallen, Aufzüge steckenbleiben, Autos verunfallen, Turbinen falsche Leistungsdaten übermitteln. Klar, überall wo Sensoren und Aktoren drin stecken, stecken auch Risiken drin. Aber ganz ehrlich, so richtig abgefahren waren diese Szenarien alle nicht. Kein Wow-Effekt. Und der IoT-Kühlschrank, der statt Bier Milch nachbestellt … nein, so richtig abgefahren ist anders. Wie so oft kam die eingangs angesprochene Wirklichkeit zu Hilfe, diesmal in Gestalt einer interkontinentalen Forschergruppe, über die auf heise.de berichtet wurde:

Das Internet der Dinge (IoT) sorgt mal wieder für eine skurrile Sicherheitslücke: Diesmal haben Forscher einen Wurm programmiert, der von einer Philips-Hue-Birne zur anderen springt und diese mit bösartiger Firmware bespielt.

Eine Forschergruppe aus Israel und Kanada hat einen Angriff auf smarte Philips-Glühbirnen vorgestellt […] Eine infizierte Glühlampe hackt drahtlos benachbarte Birnen und verbreitet auf diesem Weg einen Firmware-Wurm der die Lampen wild flackern lässt oder sie zerstört – potenziell könnte sich der Schadcode so über eine ganze Stadt ausbreiten und alle smarten Glühbirnen übernehmen. Je mehr Birnen sich dicht beieinander befinden, desto schneller verbreitet sich der Wurm. In ihren Versuchen gelang es den Forschern smarte Lampen sowohl im Vorbeifahren mit dem Auto als auch im Vorbeiflug mit einer Drohne zu infizieren.

Eine Drohne, die am Fenster vorbeifliegt und das Licht ausmacht. Wie abgefahren ist das denn? Und was passiert eigentlich, wenn die Drohne vorbeifliegt und man schnell das Licht ausmacht? Das Internet der Dinge hat schon auch einen gewissen Unterhaltungsfaktor.

Also, was heißt da Sicherheitslücke? Das "Starter-Kit Philips Hue" inklusive Bridge im 3-er-Set mit 16 Millionen Farben, App-gesteuert – gibt es diese Woche im Sonderangebot für schlappe 139 Euro, mit anderen Worten: Geschenkt! Gleich bestellen! Sie sparen 56,96 Euro – Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch den Philips-Hue-Bewegungssensor und außerdem – und nun wird's richtig abgefahren, weil wir nun auch voll in die Lücken von Big Data hineinschliddern: "Pampers Baby Dry Windeln, Monatspackung, Größe 4 (Maxi), 8-16 kg, (1 x 174 Windeln)". Echt, steht da so. Wer denkt sich denn so was aus? Das kann wieder mal nur die Digitalisierung gewesen sein.

Und man mag sich nicht ausdenken, was die Drohnen mit den Windeln machen … wo bleibt die Forschung?

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Überzeugendes aus der Welt des Marketings.

Und so kommt es, dass wohl manch ein überlegenes Geschäftsmodell an der puren Ignoranz der Nachfrage gescheitert ist. (Quelle: http://stryber.com/fintech-chance-und-bedrohung-fuer-bank)

 

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Cyber-Angriffe – laut Wikipedia Attacken von außen, die auf größere, für eine spezifische Infrastruktur wichtige Computernetzwerke gerichtet sind – sind mittlerweile im Alltag angekommen. Egal, ob die Finanzbranche, wie beispielsweise das internationale Zahlungssystem Swift, öffentliche Einrichtungen und Organisationen wie der Deutsche Bundestag oder diverse Global Player wie Adobe Systems, das Sony Playstation Network oder Ebay, um nur einige prominente Fälle zu nennen: Sie alle waren bereits von Angriffen betroffen (die Dunkelziffer liegt sicherlich viel höher). Die Gründe dafür können vielfältig sein: Meistens geht es um Wirtschaftsspionage, Erpressung, Image- oder Geschäftsschädigung.

Aktuell hat Akamai seinen vierteljährlichen State of the Internet Security Report für das erste Quartal 2016 veröffentlicht. Die wichtigsten Ergebnisse sind wenig überraschend: DDoS-Attacken und Angriffe auf Webanwendungen haben weiter zugenommen. Im Vergleich zum ersten Quartal 2015 gab es bei den DDoS-Angriffen einen Anstieg um 125%, bei den Attacken auf Webanwendungen war es ein Anstieg um etwas mehr als 25% im Vergleich zum vierten Quartal 2015. Die DDoS-Angriffe werden dabei immer komplexer: Fast 60% der in Q1 2016 abgewehrten Angriffe verwendeten mindestens zwei Angriffsvektoren gleichzeitig. Eine Abwehr wird damit schwerer. Diese Art der Angriffe scheinen damit zum Standard zu werden. Für Unternehmen bedeutet das, dass sie entweder rasch das nötige Know-how aufbauen müssen oder externe Partner an Bord nehmen, die die entsprechende Infrastruktur und Expertise mitbringen. Den vollständigen Bericht gibt es hier: https://www.akamai.com/de/de/our-thinking/state-of-the-internet-report/global-state-of-the-internet-security-ddos-attack-reports.jsp

Der State of the Internet Security Report ist ein Quartalsbericht, der Analysen und Einblicke in cyberkriminelle Aktivitäten bietet, die auf der Akamai Intelligent Platform beobachtet wurden.

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Als PR-Mensch bin ich, quasi von Berufswegen, gezwungen, mich mit vielen Themen auseinanderzusetzen. Mein „Lieblingsthema“ in diesen Tagen? Na was wohl? Die Digitale Transformation.

Über diese haben viele Menschen in den vergangenen Monaten wiederholt folgenden Satz gesagt: „Alles was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert werden.“ Es kommt aber noch schlimmer: Es wird nicht nur alles digitalisiert, sondern auch vernetzt!

Allerdings frage ich mich immer öfter, was ist denn nun eigentlich die Digitale Transformation? Wo fängt sie an? Wo hört sie auf? Was macht die Digitale Transformation mit dem Menschen? Müssen Unternehmen digitalisieren und wenn ja, wie geht das? Gibt es für die Digitale Transformation eine offiziell anerkannte Definition, die auch gleich einen Vorschlag macht, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit Unternehmen losdigitalisieren können und welchen Nutzen Unternehmen aus der Digitalisierung ziehen?

Die Experton Group hat vor kurzem mit dem Status Quo der Digitalisierung in deutschen Unternehmen geschockt. Die Mehrzahl der Unternehmen befände sich noch im Anfangsstadium der Digitalen Transformation – also, wen wundert’s, in der Informations- oder Orientierungsphase – und agiere in vielen separaten Teilprojekten, häufig ohne klar definierte und übergeordnete Gesamtstrategie ... Ach was! Soll ich Euch was sagen? So was Ähnliches hatte ich mir schon gedacht. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, schieben die Experten noch eine Info hinterher: Selbst bei der Auffassung des Begriffs Digitalisierung gibt es große Unterschiede und Unsicherheiten ... Es scheint, als wäre ich nicht die Einzige, die sich unter der Digitalen Transformation nicht wirklich etwas Konkretes vorstellen kann. Tja, und was machen wir jetzt?

Unser Kunde adesso, ein cleverer IT-Dienstleister aus Dortmund, gab vor kurzem recht nützliche Tipps, wie Unternehmen die entscheidenden Bausteine für ihre Digitale Transformation finden können.

Unternehmen müssen dafür ganz unterschiedliche Digitalisierungstreiber analysieren und bewerten. Um diesen Prozess zu systematisieren und damit zu vereinfachen, empfiehlt adesso, die Digitale Transformation aus dem Blickwinkel der „Objects of Interest“ zu betrachten. Auf dieser Basis lassen sich in einem dreistufigen Verfahren die entscheidenden Bausteine für eine erfolgreiche Digitale Transformation identifizieren.

Das ist nicht ganz einfach, aber Unternehmen die das hinkriegen, „haben einen großen Vorteil bei der Umsetzung der Digitalen Transformation. Sie können exakt und schnell bestimmen, welche Schnittstellen zwischen Unternehmen und Partnern existieren und an welchen Stellen es sich lohnt, weiter in Zeit und Ressourcen zu investieren“, sagt zumindest Prof. Gruhn, Inhaber des Lehrstuhls für Software Engineering an der Universität Duisburg-Essen.

Das ist doch schon mal was. Zumindest wird das Thema Digitalisierung im Unternehmen damit etwas greifbarer und ich kriege eine Vorstellung davon, was möglich ist, wenn irgendwann alles digitalisiert und vernetzt ist.

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