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CyberArk sichert mit seinen Lösungen privilegierte Zugangsdaten in Unternehmen, der Cloud und in DevOps-Umgebungen ab. An dieser Stelle wollen Sie jetzt doch bestimmt wissen, warum denn gerade eine Absicherung der privilegierten Accounts so wichtig ist?

Mit privilegierten Accounts haben Nutzer umfassende Rechte und Zugriff auf kritische Daten, Systeme und Anwendungen. Deswegen nutzen Hacker diese, um in das Unternehmensnetzwerk zu gelangen und sich dort zunächst umzusehen. Sobald sie Zugang zum Netzwerk haben, können sie Informationen und Daten stehlen, Daten verschlüsseln sowie die Kontrolle, zum Beispiel über Produktionssysteme, übernehmen. Was das für Unternehmen bedeutet, ist klar: Der Ruf wird geschädigt, finanzielle Schäden können immens sein, die Produktion kann zum Stillstand kommen und auch Verstöße gegen bestehende Richtlinien wie dem IT-Sicherheitsgesetz oder der EU-Datenschutz-Grundverordnung werden mit hohen finanziellen Strafen belegt.

Um Unternehmen schon im Vorfeld vor diesen Attacken zu schützen und Angreifern den Weg in das Netzwerk zu versperren, müssen privilegierte Accounts und Zugangsdaten besonders geschützt werden.

Das macht also CyberArk, kurz und knapp in ein paar Sätzen. Natürlich bietet das Unternehmen noch eine Vielzahl an weiteren Produkten und Lösungen. Wenn Sie immer up to date sein wollen, schauen Sie doch einfach unter http://www.pr-com.de/de/cyberark oder auf der Website von CyberArk vorbei: https://www.cyberark.com/de/.

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Cloud Computing ist erwachsen. Im ersten Jahrzehnt nach dem Aufkommen der Cloud waren in erster Linie die reinen Internet-Unternehmen und Start-ups auf den Public-Cloud-Plattformen vertreten. Seit etwa zwei Jahren hat sich das gewandelt. Primär beziehen jetzt große Unternehmen immer mehr Cloud-Services, oft von unterschiedlichen Providern. Im Mittelstand aber gibt es nach all den Jahren immer noch Vorbehalte, vor allem bezüglich der Sicherheit von Daten. Langsam kommt aber auch hier Cloud Computing in Schwung: Besonders dort, wo die CIOs sich aus den Fachabteilungen und dem Vorstand wiederholt den Vorwurf anhören müssen, die IT sei zu träge. Lediglich Rechen- und Speicherkapazitäten nach dem IaaS-Modell aus einer Cloud zu beziehen, hilft aber nur in den wenigsten Fällen. Manche gehen gar so weit zu behaupten, dass IaaS gescheitert sei. Richtig ist: Nur durch IaaS werden Unternehmen nicht automatisch agiler. Wer Entwicklungs- und Wartungszyklen deutlich verkürzen will, muss neue Pfade gehen. Ein Beispiel dafür ist BizDevOps, denn DevOps allein reicht nicht mehr aus. BizDevOps beschreibt eine neue Art, Software zu entwickeln und zu betreiben. Ein interdisziplinäres Team aus einer Fach- und der IT-Abteilung erstellt nach agilen Methoden in kurzen Entwicklungszyklen dringend benötige Applikationen. Dazu können die Mitarbeiter interne IT-Ressourcen nutzen oder eine PaaS-Umgebung mit einem generischen IaaS-Fundament in der Cloud.

IaaS allein spielt momentan also keine Rolle. Das könnte sich aber bald wieder ändern. In Branchen wie Banken, Versicherungen und dem produzierenden Gewerbe gewinnen Künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen und Deep Learning im Rahmen der digitalen Wertschöpfung an Bedeutung. Das gleiche gilt für Mixed Reality und Virtual Reality, die meines Erachtens in den nächsten zwei Jahren vor allem in Anwendungsszenarien im Retail den Durchbruch schaffen. Die Rechen- und Speicherleistungen einer IaaS-Umgebung sind dafür hervorragend geeignet – angereichert um Funktionen, wie sie beispielsweise eine Container-basierte PaaS-Umgebung bereitstellt.

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Ob die selbstbetriebene Private Cloud, eine flexible und kostengünstige Public Cloud oder eine Mischform wie die Hybrid oder Multi-Cloud – die Möglichkeiten für Unternehmen Cloud-Architekturen aufzubauen, sind vielfältig. Doch für wen bietet sich welches Modell an und in welcher Planungs- und Umsetzungsphase befinden sich Unternehmen in Deutschland überhaupt?

Dieser Frage widmete sich Nexinto gemeinsam mit dem unabhängigen IT-Research- und Beratungsunternehmen Crisp Research in der aktuellen Studie „Multi-Cloud-Management im Mittelstand“.

Dabei hat sich gezeigt, dass gerade für mittelständische Unternehmen Single-Cloud-Architekturen in Zukunft die Ausnahme darstellen werden. Sie setzen mehrheitlich auf hybride und Multi-Cloud-Architekturen (68,8 Prozent). Die Vorteile liegen auf der Hand: Man kann einerseits unternehmenskritische Daten bei sich behalten, und dennoch auf die Flexibilität und Kostenvorteile einer Public Cloud zurückgreifen.

Doch wie so oft steckt der Teufel im Detail: Viele mittelständische Unternehmen verstehen die Public Cloud nicht und schätzen die Aufgabenverteilung falsch ein. So sehen mehr als die Hälfte der mittelständischen Unternehmen (57,3 Prozent) bei der Public-Cloud-Nutzung die Verantwortung für den Betrieb und die Sicherheit der eigenen Applikationen, Services und Systeme beim Anbieter.

Mittelständische Cloud-Sourcer verstehen das Shared-Responsibility-Modell nicht: Bei allen Fragen rund um den Betrieb und die Sicherheit nehmen die IT-Entscheider den Public-Cloud-Anbieter in die Pflicht. (Quelle: Crisp Research AG, 2015)

Die besondere Eigenschaft einer Public Cloud besteht jedoch genau in dem Self-Service-Modell. Das bedeutet, dass der Anbieter zwar die Verantwortung für den Betrieb und die Sicherheit auf der physikalischen Ebene übernimmt, der Kunde aber für die logische Ebene – also den zuverlässigen Betrieb der Anwendungen auf Software-Ebene – zu 100 Prozent selbst zuständig ist.

Für mittelständische Unternehmen eine große Herausforderung, denn oft fehlen die Ressourcen und das entsprechende Know-how, um diese Aufgaben selbst zu übernehmen.

Ein Managed Public Cloud Provider kann hier Abhilfe schaffen. Er bietet einerseits die flexiblen und kostengünstigen Strukturen einer Public Cloud, und gleicht andererseits die fehlenden Ressourcen aus und steht beratend bei der Umsetzung einer hybriden oder Multi-Cloud-Architektur zur Seite.

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Seit dem 13. April läuft in Hannover die weltweit wichtigste Industriemesse. Die Hannover Messe beschäftigt sich in diesem Jahr neben Energie- und Umwelttechnologien, Antriebs- und Fluidtechnik, industrieller Zulieferung, Produktionstechnologien und Dienstleistungen, Forschung und Entwicklung erneut mit dem Thema Industrie 4.0. 

Industrie 4.0 steht für die vernetzte Fabrik, in der Maschinen und Werkstücke miteinander permanent Informationen austauschen. Das funktioniert mit Hilfe von kleinen Computern und Sensoren, die sich zum Beispiel in den Maschinen befinden und zu einer Art Netzwerk (genauer einem cyber-physischen System) zusammengeschaltet werden. So ein cyber-physisches System kann zum Beispiel aus einer Cloud Daten ziehen. Wohin das künftig führen könnte, hat zum Beispiel Miele in Hannover mit einer Projektstudie gezeigt: Ein Herd mit Assistenzsystem, der die notwendigen Daten beziehungsweise die Einstellungen zum Gelingen eines Rezeptes über Microsoft Azure bezieht. Kunden können sich auf der Website von Miele für ein Gericht entscheiden. Nach der Auswahl des Gerichtes werden die notwendigen Zubereitungsstufen auf das Smartphone oder Tablet des Anwenders übertragen. Aber das ist noch nicht alles: Via Microsoft Azure kommt das entsprechende Automatikprogramm in den Backofen. Unter Berücksichtigung von Betriebsart, Temperatur, Kochzeit, Feuchtigkeit und anderen Faktoren soll das Wunschgericht dann gelingen. Rezepte wie Automatikprogramme werden in den Miele-Versuchsküchen auf die Geräte abgestimmt. Auch wenn das Projekt derzeit noch eine Studie ist, zeigt es, was mit dem Internet der Dinge und Cloud-Technologien künftig möglich ist. 

Trotz aller Euphorie lässt die wirkliche Revolution bei Industrie-4.0 aber noch auf sich warten. Eine aktuelle Studie des BITKOM zeigt, dass gut vier von zehn Unternehmen (44 Prozent) in den industriellen Kernbranchen bereits Industrie-4.0-Anwendungen nutzen. Der Automobilbau hat bei der Nutzung von Industrie-4.0-Anwendungen mit 53 Prozent einen Vorsprung vor den anderen Branchen. In der Elektrotechnik nutzen 48 Prozent Industrie 4.0-Anwendungen, in der chemischen Industrie sind es 42 Prozent, im Maschinen- und Anlagenbau lediglich 41 Prozent. Offenbar gibt es auch noch viele Bedenken: Fast 80 Prozent der Betriebe halten die eigene Branche für zu zögerlich, was die Umsetzung von Industrie 4.0 angeht. Ein Hindernis sind laut Umfrage die Investitionskosten. 72 Prozent der Befragten sagen, dass diese Investitionskosten gegen den Einsatz von Industrie-4.0-Anwendungen in ihrem Unternehmen sprechen. Für die Studie wurden dafür je 100 Unternehmen mit mindestens 100 Mitarbeitern aus der Automobilbranche, dem Maschinenbau, der chemischen Industrie sowie der Elektroindustrie befragt. 

Um den richtigen Rahmen für Industrie 4.0 zu schaffen, hat der Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) auch eine europäische Initiative für Industrie 4.0 gefordert. Laut VDMA-Präsident Dr. Reinhold Festge sollten Vertreter der EU-Kommission, des Europäischen Parlaments, der EU-Mitgliedstaaten und der Industrie in einer hochrangigen Arbeitsgruppe mit klar definierten Prozessen die Strategie für die digitale Produktion in Europa erarbeiten. Ein Schritt in die richtige Richtung, wie ich meine. Bleibt zu hoffen, dass das Thema Industrie 4.0 für die Politik nicht auch „Neuland" ist.

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Vor Kurzem haben die Analysten von Crisp Research in Zusammenarbeit mit HP eine Studie zum Thema „OpenStack-Einsatz im DACH-Markt“ vorgestellt.

OpenStack ist ein Open-Source-Cloud-Betriebssystem. Unterstützt wird das Projekt von verschiedenen großen IT-Firmen, wie zum Beispiel IBM, Red Hat, HP, Cisco und Dell – teils mit eigenen OpenStack-Distributionen, wie der Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform unseres Kunden Red Hat.

Für die Crisp-Studie wurden insgesamt knapp 700 IT-Entscheider in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt. Dabei kam heraus, dass OpenStack schon lange kein unbekanntes Open-Source-Projekt mehr ist, sondern bereits in den Köpfen der IT-Verantwortlichen angekommen, was die Ergebnisse von Crisp widerspiegeln:

  • 29 % aller Befragten, die Cloud-Technologien in ihrem Unternehmen bereits aktiv nutzen, beschäftigen sich schon mit OpenStack
     
  • 58 % der befragten IT-Entscheider antworteten außerdem, dass OpenStack für sie eine echte Alternative zu bereits etablierten Cloud-Management-Lösungen ist.

Dass OpenStack immer mehr an Fahrt gewinnt und nun auch für Investoren interessant wird, zeigte die kürzlich erschienene Meldung, dass Mirantis – ein reiner OpenStack-Anbieter – Wagniskapital in Höhe von 100 Millionen Dollar erhalten hat.

Open Source ist übrigens nicht nur im Cloud-Umfeld eine echte Alternative zu proprietären Angeboten, sondern mittlerweile in fast allen Bereichen der IT etabliert. Wer sich über die Vorteile von Open Source genauer informieren möchte, der sei auf den folgenden Blog-Eintrag verwiesen: Business-Katalysator Open Source.

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Stets auf dem neuesten Informationsstand zu sein, was den Status quo der extrem schnelllebigen und innovationsfreudigen IT-Branche angeht, ist schwierig. Dabei noch zwischen substanziellen Veränderungen des Marktgeschehens und Marketing-getriebenen, gehaltlosen Heraufbeschwörungen zu unterscheiden, ist noch schwieriger.

In diesem Zusammenhang muss auch die Frage nach der (vermeintlichen) Wirklichkeit rund um das Thema „Cloud Computing“ gestellt werden, begleitet uns die Wolke doch schon um einiges länger als andere (vermeintliche) IT-Trends. Oracle-Chef Larry Ellison sagte darauf bezogen noch 2008: „Die Computerindustrie ist die einzige Industrie, die noch stärker modegetrieben ist, als die Modeindustrie selbst. Vielleicht bin ich ein Idiot – ich habe keine Ahnung, worüber die Leute da reden. (...) Wann hört dieser Schwachsinn endlich auf.“ (Computerwoche 27/2014) Sechs Jahre später scheint dieses Statement wie aus der Zeit gefallen.

Die Fachleute sind sich in ihren Analysen zwar nicht völlig einig, was die Entwicklung der Cloud angeht und die Prognosen bleiben unscharf. Doch dass die Cloud grundsätzlich Bedeutung hat und weiter an Gewicht zunimmt, scheint unzweifelhaft. Mehr und mehr Unternehmen ersetzen lizenzierte Standardanwendungen durch Web-basierte SaaS-Lösungen, welche im Rahmen von Subskriptionsmodellen abgerechnet werden. Dazu kommt eine Entwicklung, wonach immer mehr Firmen vermeiden, ihre eigenen Rechenzentren aufzubauen, und stattdessen Rechenleistung aus dem Netz zuschalten. Forrester Research geht davon aus, dass der globale Cloud-Markt 2020 mit einem Volumen von 191 Milliarden rund ein Fünftel größer sein wird, als das Institut ursprünglich angenommen hatte. Und 2020 soll laut den Analysten bereits ein Viertel des weltweiten Applikationsgeschäfts auf das Konto von SaaS-Anwendungen gehen. Damit sei das Cloud Computing in eine Phase des Hyper-Wachstums eingetreten, so die Fachleute.

Nun mag es auch im Cloud Computing viel Marktgeschrei geben und unzweifelhaft werden auch hier Entwicklungen postuliert, die mit der Realität nur wenig gemein haben. Dass die Marketing-Abteilungen oft vorschnell Äußerungen treffen, welche die Produktentwickler nicht halten können oder die vom Markt nicht angenommen werden, soll ja nicht nur in der IT-Branche vorkommen. Zweifellos ist aber, dass das Cloud Computing kein Strohfeuer ist. Es wird weitere gewaltige Transformationen innerhalb der IT-Branche selbst geben, die ihre Business-Modelle hinterfragen muss. Und die deutsche Wirtschaft wird die IT völlig anders einzusetzen wissen und bestehende Paradigmen nach und nach über den Haufen werfen.

Und Larry Ellison wird es am Ende mit seiner Einschätzung vielleicht ähnlich gehen wie Bill Gates. Der bezeichnete das Internet einst als „Hype“, mit dem man nie Geld verdienen könne. So kann man sich täuschen. 

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