Cyber-Kriminalität

Cyber-Kriminelle entwickeln immer raffiniertere Angriffsmethoden, um die Sicherheitssysteme von Unternehmen auszutricksen: Nicht zuletzt durch Trends wie BYOD, Mobility und Cloud Computing sind IT-Infrastrukturen in Unternehmen heute verschiedensten Bedrohungen ausgesetzt und effiziente, umfassende Sicherheitskonzepte unabdingbar.

Aber sind sich Unternehmen dessen wirklich bewusst und handeln sie entsprechend? Unser Kunde Dell Software hat in einer weltweiten Umfrage 1.440 IT-Entscheidungsträger in Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern, darunter 200 Unternehmen aus Deutschland, nach ihrer Einschätzung der IT-Sicherheit und künftiger Bedrohungen befragt.

Demnach verleihen lediglich 17 Prozent der befragten deutschen Unternehmen dem Thema IT-Sicherheit 2014 die höchste Priorität auf ihrer Agenda, doch Achtung: Zugleich betonen ganze 69 Prozent, IT-Sicherheit sei für sie Dauerbrenner und in jedem Jahr wichtig. Dies beschert deutschen Unternehmen die Pole-Position im internationalen Vergleich: Denn nur rund jedes zweite Unternehmen weltweit (48 Prozent) sieht die IT-Sicherheit als permanentes Top-Thema. In den USA wiederum zeichnet sich ein ganz anderes Bild – hier scheinen die Snowden-Affäre und ihre Folgen einen wahren Bewusstseinskick ausgelöst zu haben: Schreiben nur 22 Prozent der Unternehmen der IT-Sicherheit eine ständige Priorität zu, so sehen sie stolze 72 Prozent in diesem Jahr thematisch ganz vorne.

So weit, so gut. Aber bedeutet dies nun, dass deutsche Unternehmen in der Mehrheit bereits bestens gewappnet sind und sich entspannt zurücklehnen können?

Besser nicht! Sich hier auf sicherem Posten zu wähnen, könnte sich als trügerisch erweisen: Denn mit neuen Technologien und Nutzungsweisen gehen auch immer wieder neue Bedrohungen einher. Und neben verschiedenen Motiven wie Datenklau oder direkter Schädigung der IT-Systeme gibt es auch vielfältige andere Gefahrenquellen - Angriffe von außen, aber auch von innen, zum Beispiel durch unwissende oder schlampig handelnde Mitarbeiter.

So erlitten rund 66 Prozent der deutschen Unternehmen in den letzten zwölf Monaten Sicherheitsverletzungen - weltweit lag die Quote bei 74 Prozent, in den USA sogar bei 87 Prozent. Laut der Studie schlugen diese Sicherheitsvorfälle in den befragten Unternehmen durchschnittlich jeweils mit rund einer Million Dollar zu Buche. Proaktive Maßnahmen, bevor das Kind im Brunnen liegt bzw. der Hacker oder Schadcode in der Leitung sitzt, können hier einiges abwehren. Und: Nur 55 Prozent der befragten deutschen IT-Entscheidungsträger sehen sich gegen jegliche Art künftiger Bedrohungen gewappnet, weltweit sind es 60 Prozent.

Übrigens, ganze 64 Prozent der weltweit befragten Unternehmen meinen, die Frage laute nicht, ob sie Sicherheitsverletzungen zum Opfer fallen, sondern vielmehr wann

Unser „Projekt Datenschutz“ zeigt die letzten Fälle von Datenpannen, -skandalen und
-missbrauch auf sowie alle Ereignisse rund um die Affäre Snowden: www.projekt-datenschutz.de

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