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24. Sep 2026

Mercury vereinfacht die Erweiterung von Zutrittskontrollsystemen mit neuen S4-I/O-Modulen

Secure-by-Design-Plattform erhöht die Resilienz und ermöglicht es Unternehmen, ihre Kapazitäten auszubauen, während bestehende Investitionen geschützt werden.

  • Doppelte Kapazität: MR54-S4 Reader Interface Module unterstützt vier Türen bei gleichem Platzbedarf und bis zu zwölf Eingänge sowie acht Lesegeräte pro Modul.
  • Integrierte Cybersicherheit: Secure Boot, EAL6+-Secure-Access-Modul und Post-Quanten-Kryptografie stärken den Schutz vor aktuellen und künftigen Bedrohungen.
  • Weniger Aufwand: Die modulare Architektur sowie Vorwärts- und Rückwärtskompatibilität ermöglichen eine schrittweise Erweiterung und Modernisierung bestehender Systeme.

CYPRESS, CA, 24. September 2026 – Mercury Security, ein weltweit führender Anbieter offener Hardware-Architekturen für Zutrittskontrollsysteme und eine Marke von HID, hat seine S4-I/O-Modulfamilie vorgestellt. Die neue Generation intelligenter Module unterstützt Unternehmen dabei, ihre Infrastruktur für die physische Zutrittskontrolle zu modernisieren und auszubauen, basierend auf der bereits vorhandenen Infrastruktur.

Mit der Expansion von Standorten, der Einführung von Cloud- und Mobiltechnologien sowie steigenden Anforderungen an die Cybersicherheit stehen Unternehmen zunehmend vor der Herausforderung, veraltete Zutrittskontrollinfrastrukturen zu modernisieren, ohne dafür wiederholt Hardware austauschen und hohe Kosten oder Betriebsunterbrechungen in Kauf nehmen zu müssen. Die neuen S4-I/O-Module ergänzen die bewährte Architektur der intelligenten Controller von Mercury um eine sichere, modulare Plattform. Unternehmen können damit ihre Systeme effizienter ausbauen, den laufenden Betrieb aufrechterhalten und ihre Infrastruktur auf künftige technologische Anforderungen vorbereiten.

„Von Sicherheitsinfrastrukturen wird erwartet, dass sie über viele Jahre hinweg zuverlässig funktionieren – selbst wenn sich die zugrunde liegende Technologie kontinuierlich weiterentwickelt“, sagt Steve Lucas, Vice President of Sales bei Mercury Security. „Wir haben die S4-Plattform deshalb so konzipiert, dass Kunden ihre Systeme langfristig erweitern sowie anpassen können und gleichzeitig ihre bereits getätigten Investitionen schützen. Die Module markieren die nächste Entwicklungsstufe unseres Ökosystems für die Zutrittskontrolle. Sie bieten ein höheres Cybersicherheitsniveau, eine verbesserte Systemleistung und erstmals eine High-Density-Option, die den Platzbedarf der Gesamtlösung reduziert.“

Einfachere Installation, höhere Effizienz

IT-Schränke und Technikräume werden zunehmend kleiner, sodass Systemintegratoren auf immer weniger Fläche mehr Leistung unterbringen müssen. Die S4-Plattform von Mercury adressiert diese Herausforderung unmittelbar. So ermöglicht das neue Reader-Interface-Modul MR54-S4 die Anbindung von vier Türen bei demselben Platzbedarf, den bislang ein Interface-Modul für zwei Türen benötigte. Damit verdoppelt sich die Türkapazität bei unverändertem Platzbedarf. Jedes Modul unterstützt bis zu zwölf Eingänge und bis zu acht Lesegeräte in einer einzigen Einheit. Die höhere Dichte auf der vorhandenen Fläche vereinfacht die Verkabelung, reduziert damit die Komplexität der Installation und erhöht gleichzeitig die Zuverlässigkeit. Unternehmen können ihre Kapazitäten erweitern, ohne zusätzliche Panels installieren oder wertvollen Platz beanspruchen zu müssen.

Secure by Design: für die Abwehr entwickelt

Die Cybersicherheit war während der gesamten Entwicklung ein zentraler Bestandteil des Produktdesigns. Die S4-I/O-Module von Mercury basieren auf einer Secure-by-Design-Architektur mit hardwarebasierten Schutzmechanismen. Diese sind darauf ausgelegt, neuen Cyberbedrohungen und regulatorischen Anforderungen gerecht zu werden und zugleich die notwendige Resilienz für unternehmenskritische Umgebungen bereitzustellen.

Zu den integrierten Schutzmechanismen gehört Secure Boot. Diese Funktion schafft eine hardwarebasierte Vertrauensbasis, indem sie verhindert, dass nicht autorisierte oder manipulierte Firmware ausgeführt wird. Darauf aufbauend sorgt eine hardwaregestützte Sicherung über ein EAL6+-Secure-Access-Modul* – eine Common-Criteria-Sicherheitszertifizierung der höchsten Stufe – für ein sicheres Schlüsselmanagement. Die Unterstützung von Post-Quanten-Kryptografie erweitert diesen Schutz und trägt dazu bei, Installationen gegen neue Bedrohungen abzusichern. Dies ist besonders relevant, da sowohl die USA als auch die Europäische Union den Übergang zur Post-Quanten-Kryptografie beschleunigen. So hat das Weiße Haus im Juni 2026 die Bundesbehörden angewiesen, mit der Migration zu beginnen. Die Europäische Kommission hat wiederum einen koordinierten Fahrplan veröffentlicht, der die Mitgliedstaaten dazu auffordert, Systeme kritischer und besonders risikobehafteter Infrastrukturen bis 2030 abzusichern. Darüber hinaus orientiert sich die Plattform an anerkannten Branchenstandards und Frameworks wie dem Center for Internet Security (CIS), dem National Institute of Standards and Technology (NIST) sowie den Anforderungen des Cyber Resilience Act (CRA). Damit sollen Risiken reduziert und eine langfristige Compliance gewährleistet werden.

Offen, flexibel und zukunftssicher

Anstatt bei technologischen Weiterentwicklungen einen vollständigen Austausch der Hardware zu erfordern, hat Mercury die Plattform so konzipiert, dass künftige Funktionen dank der modularen Architektur einfach integriert werden können. Für Unternehmen, die Hunderte oder sogar Tausende von Türen verwalten, bedeutet das weniger Panel-Austausche, weniger Neuverkabelung und weniger Technikerbesuche an den einzelnen Standorten. Da die Arbeitskosten häufig den größten Anteil an den Modernisierungskosten ausmachen, können seltenere Vor-Ort-Einsätze die Lebenszykluskosten deutlich senken. Gleichzeitig haben Sicherheitsteams die Möglichkeit, ihre Infrastruktur in ihrem eigenen Tempo zu modernisieren. 

Mehr Leistung, mehr Resilienz

Die S4-Familie basiert auf der offenen Architektur von Mercury und verbindet stärkere Cybersicherheit mit höherer Rechenleistung. Sie bietet sechsmal so viel Arbeitsspeicher und achtmal so viel Speicherkapazität wie die Vorgängergenerationen. Hinzu kommt eine umfassende Interoperabilität innerhalb eines modularen Designs, das sich an veränderte Unternehmensanforderungen anpassen lässt. Die Plattform unterstützt sowohl Vorwärts- als auch Rückwärtskompatibilität. Dadurch können Sicherheitsverantwortliche ihre Infrastruktur schrittweise modernisieren und gleichzeitig Unterbrechungen bestehender Installationen minimieren.

Diese Designgrundsätze spiegeln die aktuellen Marktanforderungen wider. Im Rahmen regelmäßiger Branchenanalysen hat Mercury die Erwartungen von Fachleuten im Bereich Zutrittskontrolle untersucht. Dabei haben sich zwei zentrale Themen herauskristallisiert: Einerseits die Notwendigkeit, mit sich weiterentwickelnden Standards für Cybersicherheit und Datenschutz Schritt zu halten, und andererseits die Bedeutung von Vorwärts- und Rückwärtskompatibilität bei der Planung künftiger Infrastrukturen. Diese Erkenntnisse unterstreichen die wachsende Nachfrage nach Zutrittskontrollplattformen, die Modernisierung und langfristigen Investitionsschutz miteinander vereinen.

Die S4-I/O-Module sind ab sofort über das OEM-Partnernetzwerk von Mercury erhältlich. Weitere Informationen finden sich auf der Mercury-Website.

Über Mercury Security

Mercury Security wurde 1992 gegründet und steht an der Spitze der Innovationen im Bereich Zutrittskontrolle. Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung und einem klaren Bekenntnis zu offenen Architekturen hat Mercury eine zukunftssichere Plattform entwickelt, die eine nahtlose Interoperabilität zwischen führenden Software- und Technologielösungen gewährleistet.

Als Anbieter einer vertrauenswürdigen Controller-Plattform für auf offenen Architekturen basierende Installationen hat Mercury weltweit mehr als 8 Millionen Controller installiert. Gemeinsam mit seinen Partnern und der Muttergesellschaft HID treibt Mercury Innovationen weiter voran, indem das Unternehmen Controller-Standards etabliert, die langfristige Stabilität und Anpassungsfähigkeit in einer sich kontinuierlich wandelnden Sicherheitslandschaft fördern. Weitere Informationen finden sich unter mercury-security.com.

Über HID

HID ist ein weltweit führender Anbieter von vertrauenswürdigen Identitätslösungen für Personen, Orte und Objekte. Die Identitätslösungen von HID ermöglichen einen sicheren und komfortablen Zugang zu physischen und digitalen Orten und eine Vernetzung von Objekten, die exakt identifiziert, überprüft und digital nachverfolgt werden können. Millionen Anwender weltweit nutzen Produkte und Services von HID und mehr als zwei Milliarden Objekte sind heute mittels Technologie von HID miteinander vernetzt. Das Unternehmen arbeitet mit Regierungen, Bildungsinstituten, Krankenhäusern, Finanzinstituten, Industrieunternehmen und einigen der innovativsten Firmen weltweit zusammen. HID ist Teil der schwedischen ASSA ABLOY Gruppe und beschäftigt weltweit über 4.500 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist mit internationalen Niederlassungen in über 100 Ländern vertreten.

Weitere Informationen zum Unternehmen sind verfügbar unter www.hidglobal.de, im Mediencenter und Blog sowie auf YouTube, Facebook, LinkedIn und X.

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