Red Hat AI liefert einen vollständigen „Metal to Agent“-Stack für KI und bietet mit neuen Funktionen eine Basis für die Skalierung von Modellen und autonomen Agenten in der Hybrid Cloud
ATLANTA – RED HAT SUMMIT, 13. Mai 2026 – Red Hat, der weltweit führende Anbieter von Open-Source-Lösungen, hat umfassende Verbesserungen für Red Hat AI angekündigt, die Unternehmen dabei unterstützen, KI vom Experimentierstadium in den produktiven Betrieb zu überführen. Die Plattform liefert einen einheitlichen und vollständigen „Metal to Agent“-Stack für KI, der mit Version 3.4 die Entwicklung und Bereitstellung agentenbasierter Workflows vereinfacht, sodass Unternehmen über ihre gesamte Infrastruktur hinweg von Piloten zu skalierbarer KI übergehen können.
Mit Red Hat AI bietet Red Hat ein konsistentes Framework für Entwicklungs- und Betriebsteams, das eine Basis für die Skalierung autonomer Systeme schafft und dabei die Kontrolle, Sicherheitsfunktionen und Hardware-Effizienz liefert, die moderne Unternehmen benötigen.
Was ist Red Hat AI 3.4?
Red Hat AI 3.4 ist eine umfassende Plattform, die die architektonische Basis und die betrieblichen Werkzeuge bereitstellt, die für die Skalierung von Modellen und agentenbasierten Workflows in der Hybrid Cloud benötigt werden. Im Mittelpunkt der neuen Version steht „Model-as-a-Service“ (MaaS), das Entwicklern eine einheitliche, kontrollierte Schnittstelle für den Zugriff auf kuratierte Modelle zur Verfügung stellt und es Administratoren erlaubt, deren Nutzung zu tracken und Richtlinien durchzusetzen. Unternehmen erhalten eine Grundlage für hochperformante, verteilte Inferenz, die auf vLLM und llm-d basiert, sodass sie Modelle optimiert und effizient in einer Vielzahl von Umgebungen bereitstellen können.
Agenten treiben die Nachfrage nach Inferenz exponentiell voran. Red Hat bietet Unternehmen die Möglichkeit, Agenten im großen Stil bereitzustellen und zu verwalten, unabhängig vom jeweiligen Agenten-Framework. Neu eingeführte AgentOps-Tools managen die Agenten von der Entwicklung bis zum Produktiveinsatz – inklusive integrierten Funktionen für Tracing, Observability, die Verwaltung von kryptografischen Identitäten und das Lifecycle-Management.
Um Unternehmensdaten leichter mit Modellen und Agenten zu verbinden, führt Red Hat AI 3.4 ein Prompt-Management ein, bei dem Prompts wie Daten-Assets erster Klasse behandelt werden. Darüber hinaus gibt es einen neuen Evaluation Hub zur Beurteilung der Genauigkeit, Qualität und Sicherheit von Modellen und Agenten. Die Funktionen basieren auf MLFlow, das sich auch um das Tracking von Experimenten und das Management von Artefakten kümmert – sowohl für generative als auch prädiktive KI. Die Plattform erlaubt es Nutzern, Modelle und Agenten mit Hilfe von automatisierten Sicherheitstest und Red Teaming sicher zu evaluieren. Dabei kommen Technologien von Chatterbox Labs und dem Garak-Projekt zum Einsatz, die einen sicheren Weg von experimentellen Piloten zu produktionsreifen Unternehmensanwendungen bereiten.
Warum ist Red Hat AI 3.4 wichtig?
Der Übergang von experimentellen Chatbots zu produktionsreifen autonomen Systemen erfordert einen grundlegenden Wandel in der Zusammenarbeit von IT-Teams. Viele Unternehmen erkennen inzwischen die Notwendigkeit, sich von reinen „Token-Verbrauchern“ zu „Token-Providern“ weiterzuentwickeln, um Kosten besser verwalten und private, souveräne KI-Anwendungsfälle umsetzen zu können. Eine Hürde stellen dabei weiterhin die unterschiedlichen Interessen von Entwicklern und Infrastrukturadministratoren dar. Ohne einen einheitlichen Ansatz, der diese beiden Rollen zusammenbringt, bremsen Zugangsbarrieren zur Infrastruktur die Innovationen aus, während Schatten-KI zu unkontrollierten Risiken und unvorhersehbaren Kosten führt.
Red Hat AI 3.4 hilft, dieses Spannungsfeld aufzulösen, indem es eine solide Enterprise-Basis für die skalierbare Bereitstellung von Inferenz und Agenten bietet und dabei genau die Transparenz und Kontrolle liefert, die für die Einhaltung strenger Risiko- und Governance-Standards erforderlich sind. Da Agenten mit einem gewissen Maß an Unabhängigkeit agieren, stellt ein Mangel an Sichtbarkeit in ihre Entscheidungsfindung ein kritisches Sicherheitsrisiko dar. Red Hat AI adressiert dieses Risiko und stellt eine Infrastruktur für das Nachvollziehen von Aktionen, Reasoning-Schritten und Tool-Aufrufen bereit, sodass geprüft werden kann, wie Agenten zu ihren Ergebnissen gekommen sind. Durch ein Management kryptografischer Identitäten verbindet die Plattform alle Aktionen mit einer verifizierten Identität, sodass sich erkennen lässt, welche Instanz eine Aufgabe ausgeführt hat. Im Zusammenspiel ermöglichen es diese Funktionen, KI über Pilotprojekte hinaus als skalierbares, vorhersehbares und verantwortungsvolles Werkzeug im Unternehmen einzusetzen.
Was Red Hat und seine Partner sagen
„Das Zeitalter der Agenten stellt auch eine Weiterentwicklung unserer Plattform dar – weg von der Ausführung traditioneller Anwendungen hin zur Unterstützung intelligenter, autonomer Systeme“, erklärt Joe Fernandes, Vice President und General Manager, AI Business Unit bei Red Hat. „Wir definieren einen offenen Standard, wie Unternehmen KI ausführen können. Durch die Bereitstellung einer gehärteten ‚Metal to Agent‘-Basis für KI-Inferenz, MaaS und AgentOps bietet Red Hat die betriebliche Sicherheit, die Unternehmen benötigen, um Innovationen schneller voranzutreiben und dabei strenge Kontrollen für die KI aufrechtzuerhalten.“
„Die Zusammenarbeit von CoreWeave mit Red Hat basiert auf dem gemeinsamen Bekenntnis zu Offenheit und der Bereitstellung einer Plattform für hochperformante Inferenz, die es Unternehmen erlaubt, auch ihre komplexesten KI-Workloads zu skalieren“, betont Urvashi Chowdhary, Vice President of Product Management – AI Services bei CoreWeave. „Gemeinsam liefern wir einen Blueprint für die Bereitstellung von Red Hat AI Inference auf dem CoreWeave Kubernetes Service, sodass derselbe Inferenz-Stack on-premises und in der Cloud genutzt werden kann – mit Kubernetes-nativer Kontrolle und produktionsreifer Performance. Die KI-Teams von Unternehmen in regulierten Branchen können sich somit auf das konzentrieren, was wichtig ist: das Erstellen und Skalieren von KI und nicht das Re-Tooling ihres Stacks für jede neue Umgebung.“
„Autonome, lang laufende Agenten erfordern ein ganz neues Level von Kontrolle und Sicherheit auf Infrastrukturebene, um einen vertrauenswürdigen Betrieb zu gewährleisten“, sagt John Fanelli, Vice President, Enterprise Software bei NVIDIA. „Red Hat AI Factory with NVIDIA bietet eine einheitliche, auf Open Source basierende Grundlage dafür – mit Governance und Sicherheit, sodass Entwicklungs- und Betriebsteams eine agentenbasierte Zukunft vorantreiben können.“
Das Wichtigste auf einen Blick
Weitere Details
Verfügbarkeit
Red Hat AI 3.4 wird voraussichtlich im Laufe des Monats verfügbar sein.
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