Workstation

Das Thema „Virtualisierung“ - und ganz speziell die Desktop-Virtualisierung - ist nun wirklich nicht mehr neu. Seit Jahren schon werden die besten Strategien und Lösungsansätze der Hersteller in der Fachpresse vorgestellt, diskutiert und analysiert. „Hier kann es doch bis auf weiteres nichts Bahnbrechendes zu berichten geben“, könnte man meinen.

Ganz falsch!

Es gab tatsächlich noch einen Bereich in der IT, in den die Virtualisierung bis vor kurzem noch nicht vordringen konnte, da die nötigen technologischen Voraussetzungen fehlten. Denn erst mit der Einführung der GRID-vGPU-Technologie Ende 2013 ist es möglich, gleichzeitig mehrere Nutzer von rechen- und grafikintensiven Applikationen von einer einzigen GPU in eine virtuelle Umgebung zu verlagern. Und nur damit keine Missverständnisse entstehen, wir sprechen hier tatsächlich von High-Performance-Anwendungen wie Videorendering oder CAD-Modell-Bearbeitung, für die bislang der Einsatz einer physischen Workstation unumgänglich war.

Anders gesagt: Die Hersteller betreten eine neue Stufe auf der Treppe des Fortschritts und können jetzt auch Workstation-Virtualisierung.

Das wird vor allem Anwender aus Branchen wie Ingenieurswesen, Konstruktion, Multimedia, Automotive oder auch Architektur freuen, um nur ein paar zu nennen. Sie mussten nämlich lange auf das verzichten, was für viele andere mittlerweile völlig normal ist: der Zugriff auf Arbeitsdaten und -projekte von quasi jedem Endgerät und beliebigem Ort aus. Das macht nicht nur vieles einfacher, sondern vor allem auch sicherer, da alle Daten auf einem virtuellen Desktop in einem geschützten Rechenzentrum liegen und nicht mehr auf dem Endgerät selbst.

Darüber hinaus bringt die Workstation-Virtualisierung natürlich noch weitere Vorteile mit sich. Wir haben Peter Beck, Systems Engineer Workstation bei unserem Kunden Dell und Experte auf diesem Gebiet, ein paar Fragen gestellt:

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