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Quelle: Cloudian Jon Toor, CMO bei Cloudian (Quelle: Cloudian)​
4. März 2026

Cloudian: Robo ante portas – Unternehmen holen KI wieder nach Hause

Künstliche Intelligenz on-premises zu betreiben, erfreut sich zunehmender Beliebtheit​

München, 4. März 2026 – Die Public Cloud verliert im KI-Zeitalter zunehmend an Bedeutung, wie der aktuelle Enterprise AI Infrastructure Survey 2026 belegt. Laut der von Cloudian beauftragten Studie haben in den letzten zwei Jahren 93 Prozent der Unternehmen bereits einige KI-Workloads zurück auf ihre lokalen Server verlagert, sind gerade dabei oder planen es. Dafür gibt es drei leicht nachvollziehbare Gründe.​

Tatsächlich haben vier von fünf (79 %) Unternehmen KI-Workloads von der Public Cloud zurück auf die eigene On-premises-Infrastruktur migriert. Das ergibt die unabhängige Umfrage vom Forschungsunternehmen Centiment, für die im Auftrag von Cloudian 203 Entscheidungsträger im Bereich KI-Strategie, Investments oder Infrastruktur befragt wurden. Rund 73 % der Unternehmen geben an, zukünftig vermehrt auf On-premises- oder Hybride-Infrastrukturen setzen zu wollen. Der Enterprise AI Infrastructure Survey 2026 identifiziert drei zentrale Faktoren, die diese Entwicklung vorantreiben: Bedenken hinsichtlich der Datenhoheit, unvorhersehbare Kosten für die Cloud-Nutzung und Anforderungen an die Echtzeit-Performance.

Gute Gründe für On-premises-Infrastrukturen​

Das Thema Datensouveränität ist mit Abstand der wichtigste Faktor, um auf lokale Server zu setzen. Bei der Implementierung von KI-Anwendungen, die sensible Unternehmensdaten verarbeiten, würden 91 % der Befragten Alternativen zur Public Cloud vorziehen. Zudem stufen rund drei Viertel (74 %) die unkontrollierte Nutzung von Cloud-KI-Tools durch Mitarbeitende als kritisches oder erhebliches Sicherheitsrisiko ein. Und 58 % berichten, dass Bedenken hinsichtlich des Speicherortes sensibler Daten ihre KI-Initiativen verzögert oder negativ beeinflusst haben.

Auch finanziell sehen viele Unternehmen in der eigenen Infrastruktur eine besser planbare Alternative: 40 % der Unternehmen geben zu Protokoll, dass die tatsächlichen Ausgaben für die Nutzung von Cloud-basierten KI-Workloads das vorgesehene Budget überstiegen haben. Dementsprechend nennt fast die Hälfte die Unvorhersehbarkeit der Cloud-Kosten, einschließlich der schwierigen Prognose der Gesamtbetriebskosten und schwankender verbrauchsbasierter Preismodelle, als Hindernis für eine Ausweitung der generellen KI-Nutzung.

Der dritte Faktor, der für die Nutzung von On-premises-Infrastrukturen spricht, ist die Performance. Für drei Viertel der Befragten (75 %) bieten nur lokale Server eine akzeptable Leistung für aktuelle oder geplante KI-Workloads. Praktische Anwendungen, die von einer On-premises-Implementierung profitieren, umfassen die Echtzeit-Videoanalyse, Qualitätskontrolle in der Fertigung und die latenzarme Verarbeitung von Transaktionen.

KI-Budgets fließen in die lokale Infrastruktur​

In diesem Jahr sorgen unter anderem diese Gründe dafür, dass auch die KI-Budgets steigen, das erwarten jedenfalls 86 % der Befragten. Und das nicht zu knapp: 40 % prognostizieren eine Budgetsteigerung für Investitionen in Künstliche Intelligenz von 25 % oder mehr. Da immer mehr Unternehmen auf Hybrid-Cloud- oder On-premises-Modelle setzen wollen oder müssen, wird aller Voraussicht nach ein Großteil dieser Finanzspritzen in den Auf- und Ausbau der lokalen KI-Infrastrukturen fließen.

„Unternehmen kehren der Public Cloud natürlich nicht den Rücken. Sie machen sich nur mehr Gedanken, wo welche KI-Workloads am besten angesiedelt sind“, betont Jon Toor, CMO bei Cloudian. „Der Enterprise AI Infrastructure Survey 2026 bestätigt, was wir täglich von unseren Kunden hören: Wenn sensible Daten, planbare Kosten und Echtzeitleistung entscheidend sind, bietet eine lokale KI-Infrastruktur Vorteile, die die Public Cloud nicht erreichen kann.“

Die vollständige Studie steht hier zum kostenlosen Download bereit.

Über Cloudian

Cloudian ist ein führender Anbieter softwaredefinierter Objektspeicherlösungen. Die Exabyte-skalierbare, KI-fähige HyperStore-Plattform kombiniert native S3-API-Kompatibilität, Security auf Enterprise-Niveau, Geo-Verteilung und Multi-Tenancy für maximale Flexibilität in On-Premises- und Hybrid-Cloud-Umgebungen. Durch Integrationen mit AWS, Google Cloud und Microsoft Azure vereinfacht Cloudian das Datenmanagement und beschleunigt KI-, Analytics-, Backup- und Archiv-Workloads bis hin zu Bioinformatik und Edge-Szenarien. Unternehmen erschließen so das volle Potenzial ihrer Daten – sicher, effizient und in jeder Größenordnung.

Weitere Informationen gibt es unter https://cloudian.com/de/.

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