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13. Jan 2022

NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart informiert sich bei adesso 

IKT-Tour in NRW

Dortmund, 13. Januar 2022Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) des Landes Nordrhein-Westfalen, stattete heute Vormittag dem Unternehmen adesso einen Informationsbesuch im Rahmen seiner „IKT-Tour“ ab. Auf der Agenda in der Dortmunder Zentrale standen dabei konkrete Digitalisierungsangebote für die Wirtschaft sowie Highlight-Projekte in der Region NRW. Sechs der insgesamt 30 adesso-Standorte in Deutschland engagieren sich bereits alleine im Land Nordrhein-Westfalen für die Zukunft der Digitalisierung. 

Auf adesso-Seite wurde der Wirtschafts- und Digitalminister von dem Gründer und Aufsichtsratsvorsitzenden Prof. Dr. Volker Gruhn sowie Vorstandsmitglied Andreas Prenneis empfangen. Nach einer kurzen Einführung in die Unternehmenshistorie und die heutige Struktur (rund 6.000 Mitarbeitende an knapp 50 Standorten in Europa) gaben Projektleiter von adesso Einblick in aktuelle State-of-the-Art-Projekte, denen eine maßgebliche Gestaltungsfunktion für die Digitale Transformation in der Wirtschaftsregion Nordrhein-Westfalen zukommt:

Projekt 5G EURIALE

adesso ist als Konsortialpartner (mit seiner Tochter adesso mobile solutions GmbH) am Projekt 5G EURIALE beteiligt. Das Vorhaben ist einer der Gewinner des Förderwettbewerbs 5G.NRW, der vom Land NRW zur Unterstützung innovativer Ideen rund um die 5G-Mobilfunktechnologie ausgeschrieben wurde. Die übergeordnete 5G-Mobilfunkstrategie des Landes Nordrhein-Westfalen mit dem Competence Center 5G.NRW (CC5G.NRW) und dem Förderwettbewerb zielt darauf ab, Nordrhein-Westfalen zum Leitmarkt für 5G zu entwickeln. Hier werden technische Eintrittshürden für Unternehmen reduziert und wirtschaftliche Potenziale für die vertikalen Märkte – wie Automotive und Mobilität, Energie, Lebensmittel und Landwirtschaft, Smart Cities, Gesundheitswesen und Produktion – entwickelt.

Ziel des Vorhabens EURIALE ist es, die Möglichkeiten des 5G-Mobilfunks zu nutzen, um die störungsfreie Übertragung von Bild-, Video- und Audioinformationen für die schnelle Versorgung von Schwerstverletzten in Notfallsituationen zu gewährleisten. Hier kommt 5G-basierte Medizin- und Verkehrstelematik zum Einsatz, um Ersthelfende und Notärzte vor Ort mit stationären Klinikärzten zu vernetzen und deren Datenaustausch untereinander zu ermöglichen.

Florian Bliesch, Leiter Innovation von adesso mobile solutions, stellte heute die Aktivitäten der adesso Group im Bereich 5G vor – mit besonderem Fokus auf der Rolle der 5G-Technologie als wichtiger „Enabler“ für Innovationsschübe in Wirtschaft und Gesellschaft, die sich aus den zentralen 5G-Leistungsversprechen wie Zuverlässigkeit, Bandbreite und Kapazität ergeben.

Unternehmen Staige in Essen

adesso ist an dem Essener Digitalisierungsunternehmen Staige, ehemals AISportsWatch, beteiligt. Geschäftsführer Jan Taube präsentierte Minister Pinkwart das innovative, KI-basierte Kamerasystem, mit dem das Unternehmen Live-Events wie Amateursportveranstaltungen in HD-Qualität im Netz streamt und Vereinen in NRW (und bundesweit) eine digitale Bühne zur Mitgliederbindung bietet sowie zusätzliche Einnahmequellen über Streaming-Angebote ermöglicht. Ein Thema war dabei auch die mögliche Integration der Technologie in die Infrastrukturen von Sportvereinen (Fußball, Tennis, Eishockey, Reitsport usw.) und bei kirchlichen Institutionen in Nordrhein-Westfalen sowie etwaige Fördermöglichkeiten, beispielsweise bei Einbindung kommunaler Einrichtungen und Behörden in die Staige-Infrastruktur.

Onlinezugangsgesetz (OZG) für Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung

Bei einem Informationsbesuch des NRW-Wirtschaftsministers durfte natürlich auch ein Einblick in Digitalisierungsprojekte in der öffentlichen Verwaltung nicht fehlen. Gerade das Onlinezugangsgesetz (OZG) verpflichtet Bund und Länder ja dazu, Verwaltungsleistungen bis Ende 2022 elektronisch über Verwaltungsportale anzubieten und diese miteinander zu einem Portalverbund zu verknüpfen. adesso betreut in NRW diverse Organe der öffentlichen Verwaltung bei der Umsetzung des OZG – mit einem konsequenten Fokus auf die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger, wie das Unternehmen dem Minister erläuterte.

Minister Pinkwart sagte bei seinem Besuch bei adesso: „Nordrhein-Westfalen ist auf dem Weg, digitaler Vorreiter in Deutschland zu werden. Als Pionierunternehmen aus NRW ist adesso dabei ein wichtiger Partner bei der Digitalisierung von Wirtschaft und Verwaltung. Mit seinen breit aufgestellten Aktivitäten in hochinnovativen Geschäftsfeldern wie 5G oder Künstliche Intelligenz zeigt das Unternehmen, wie die Digitale Transformation erfolgreich gestaltet werden kann.“

Das beiliegende Bildmaterial zeigt die adesso-Gastgeber zusammen mit dem Minister vor der Unternehmenszentrale in Dortmund.

​Diese Pressemitteilung kann auch www.adesso.de/presse abgerufen werden.

adesso

adesso ist einer der führenden IT-Dienstleister im deutschsprachigen Raum und konzentriert sich mit Beratung sowie individueller Softwareentwicklung auf die Kerngeschäftsprozesse von Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen. Die Strategie von adesso beruht auf drei Säulen: einem umfassenden Branchen-Know-how der Mitarbeitenden, einer breiten, herstellerneutralen Technologiekompetenz und erprobten Methoden bei der Umsetzung von Softwareprojekten. Das Ergebnis sind IT-Lösungen, mit denen Unternehmen wettbewerbsfähiger werden. Zu den Kernbranchen von adesso zählen Versicherungen/Rückversicherungen, Banken und Finanzdienstleistung, Gesundheitswesen/Health, Lotterie, Energieversorgung, Öffentliche Verwaltung, Automotive, Verkehrsbetriebe und Handel.

adesso wurde 1997 in Dortmund gegründet und beschäftigt aktuell in der adesso Group über 5.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (nach Vollzeitäquivalent/FTE). Die Aktie ist im regulierten Markt no-tiert. Zu den wichtigsten Kunden zählen im Bankensegment u.a. Commerzbank, KfW, DZ Bank, Hela-ba, Union Investment, BayernLB und DekaBank, im Versicherungsbereich u.a. Münchener Rück, Hannover Rück, DEVK, DAK, Zurich Versicherung, Medizinischer Dienst der Krankenversicherung (MDK-IT) sowie branchenübergreifend u.a. Daimler, Bosch, Westdeutsche Lotterie, Swisslos, DZR Deutsches Zahnärztliches Rechenzentrum, TÜV Rheinland, REWAG, Beschaffungsamt des Bundes-ministeriums des Innern und Bayerisches Staatsministerium der Justiz.

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