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12. Dez. 2025

Open Systems: SASE avanciert 2026 zum Erfolgsfaktor in der Fertigung

Zürich, 12. Dezember 2025 – Die Fertigungsbranche ist vernetzter denn je. Das bringt ganz eigene Herausforderungen in Sachen Sicherheit mit sich. Open Systems, ein führender Anbieter von nativen, gemanagten SASE-Lösungen, analysiert fünf Netzwerk- und Security-Trends für das kommende Jahr.

Nie waren stabile und resiliente Netzwerke in der Fertigungsindustrie wichtiger als heute. Angriffsvektoren steigen mit der Vernetzung und der Konvergenz von IT und OT. Gleichzeitig steigt der Traffic, sodass klassische WAN (Wide Area Network)- und Cybersecurity-Architekturen an ihre Grenzen stoßen. Open Systems hat die wichtigsten Themen der Industrie für das kommende Jahr analysiert und erklärt, warum SASE eine Schlüsseltechnologie darstellt.

1. Transparenz für Compliance und IT-/OT-Sicherheit

Neue Sicherheits- und Datenschutzanforderungen der EU setzen europäische Unternehmen zunehmend unter Druck, ein hohes Maß an Transparenz zu erreichen. Dafür ist eine holistische Betrachtungsweise und ein zentrales Management aller Policies, Prozesse und Assets nötig. SASE (Secure Access Service Edge) schafft die Basis für die Implementierung einheitlicher Compliance-Richtlinien im gesamten Unternehmen. In Verbindung mit CSPM (Cloud Security Posture Management)-Systemen bietet SASE Visibility- und Threat-Management sowie Monitoring-Funktionen, um ungewöhnliche Vorgänge in sämtlichen Unternehmensbereichen umgehend aufzudecken, vom Sensor in der Fabrik bis hin zur Cloud-Infrastruktur.

2. Sicherheit trotz Budget-Engpässen

Geopolitische Entwicklungen wie jüngst im Zollstreit mit den USA wirken sich unmittelbar auf die Investitionsentscheidungen innerhalb von Unternehmen aus. Teils hatten Unternehmen schlicht kein Budget mehr oder sie priorisierten plötzlich andere Projekte als die Sicherheit von IT- und OT-Systemen. SASE hilft durch seine flexible und skalierbare Natur, Kosten zu optimieren. Auch die Konsolidierung von Security- und Netzwerkfunktionen in einer holistischen, Cloud-basierten Lösung hilft Fertigungsbetrieben, ROI (Return on Investment) und die TCO (Total Cost of Ownership) in einem überschaubaren Rahmen zu halten und auf unsichere Weltlagen reibungslos reagieren zu können.

3. Moderne Netzwerke für die Fabrik von Morgen

Industry 5.0 verstärkt die Vernetzung zwischen Menschen, Maschinen und Cloud-Systemen und erweitert damit die Anforderungen an moderne Netzwerke. Cloud-Services, Edge Computing, Remote-Zugriff auf Industrieanlagen und klassische On-Premises-Systeme müssen reibungslos zusammenarbeiten. Die Netzwerklast verschiebt sich zudem zunehmend dynamisch, was für traditionelle MPLS (Multiprotocol Label Switching)-Infrastrukturen der metaphorische Todesstoß ist. An ihre Stelle müssen nun SD-WAN-Lösungen treten, die dynamische, performante und kosteneffiziente Vernetzung ermöglichen und als Bestandteil von SASE die Security-Funktionen nativ ins Netzwerk integrieren.

4. Zero Trust: Pflicht, nicht Kür

Cyberattacken auf die IT- und OT-Systeme nehmen rapide zu. Klassische Perimeter-Sicherheit, die ausschließlich darauf basiert, die äußeren Grenzen des Netzwerks zu schützen, greifen nicht mehr. Das liegt vor allem an dem hohen Grad an regulären Schnittstellen und Zugängen, die von außen auf Assets innerhalb des Netzwerks zugreifen können und dürfen. SASE ebnet daher den Weg zu einem Zero-Trust-Ansatz, der zur Grundvoraussetzung für die Cybersecurity in der Fertigung avanciert. Mit ZTNA (Zero Trust Network Access) sichern Unternehmen ihre Anlagen und Systeme feingranular über das gesamte Netzwerk hinweg, sodass weder Anwendungen noch Mitarbeitende auf mehr Bereiche zugreifen können, als sie unbedingt müssen. Frei nach dem Motto: „Never trust, always verify“.

5. Vom Projekt- zum Plattform-Denken

Viele Industriebetriebe denken noch in Projekten. Entsprechend hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie jeden Bestandteil des SASE-Ansatzes nach dem „Best of Breed“-Prinzip suchen und implementieren. Günstiger und sinnvoller ist es, auf eine integrierte SASE-Plattform zu setzen, wie sie Managed-SASE-Anbieter bereitstellen. Auf diese Weise können Unternehmen der Fertigung ihre Sicherheits- und Netzwerklösungen konsolidiert als holistische Plattform in Zusammenarbeit mit einem vertrauenswürdigen Partner implementieren, ihren Transformationspfad einheitlich bestreiten sowie von resilienten, skalierbaren und jederzeit überwachten Netzwerken profitieren.

„Alle Bestandteile eines Fertigungsunternehmens von der Verwaltung über verteilte Industrieanlagen bis hin zu Cloud-Infrastrukturen zu vernetzen und zu schützen, ist eine Mammutaufgabe“, erklärt Marcel Stadler, Product Manager SD-WAN bei Open Systems. „Unternehmen der Fertigungsindustrie benötigen daher eine holistische Netzwerk- und Sicherheitsarchitektur nach SASE-Ansatz, die SSE und SD-WAN in sich vereint. Open Systems bietet als vertrauenswürdiger Anbieter von Managed SASE ‚Swiss made Software‘ an, die höchsten Qualitätsstandards entspricht.“

Über Open Systems

Open Systems AG ist ein führender Anbieter von nativen Managed-SASE-Lösungen, der Netzwerk- und Sicherheitslösungen auf einer cloudbasierten Plattform vereint. Open Systems unterstützt Unternehmen und Organisationen in mehr als 180 Ländern mit einem ganzheitlichen, kundenorientierten Servicemodell, das Expertensupport rund um die Uhr garantiert. Die Kombination aus innovativer Plattform, integrierten Lösungen und exzellentem Service gewährleistet einen sicheren, zuverlässigen und sorgenfreien Netzwerkbetrieb – selbst in den komplexen IT-Infrastrukturen globaler Produktionsunternehmen bis hin zu NGOs. Open Systems ist zudem mit dem Qualitätssiegel „Swiss made Software“ ausgezeichnet.

Nebst zuverlässiger Konnektivität über Cloud-, On-Premises- und Hybrid-Umgebungen hinweg bietet die Lösung auch ein intuitives Kundenportal für ein herausragendes Nutzererlebnis. Unterstützt durch eine zentrale Datenplattform und 24×7 Managed Services steigert Open Systems nebst der Sicherheit auch die betriebliche Effizienz und beschleunigt Innovationen – für sichere Netzwerke, die mit ihrem Unternehmen wachsen. Das Schweizer Cybersecurity-Unternehmen mit Hauptsitz in Zürich wurde 1990 gegründet und ist seit 2024 eine Konzerngesellschaft der Schweizerischen Post.

Weitere Informationen finden sich unter https://www.open-systems.com/de/.

Kontakt

Open Systems
Barbara Jaeggi
Corporate Communications Manager
bjaeggi@open-systems.com

Brandmacher GmbH
Natalie Burkhart
Account Manager
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Tel.: 089/59997-804
natalie.burkhart@brandmacher.de