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Berend Booms, Head of EAM Insights bei Ultimo (Quelle: Ultimo)​
3. Feb. 2026

Ultimo: Ein modernes Enterprise Asset Management ist der Motor der Logistik  2026

Wesel, Deutschland / Nunspeet, Niederlande, 3. Februar 2026 – Die Welt der Logistik ist schnelllebig. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Logistikunternehmen kontinuierlich neue technologische Trends aufgreifen. Ultimo, ein führender Anbieter von Software im Bereich Enterprise Asset Management (EAM), sieht für 2026 vier Entwicklungen und Veränderungen.

Die Logistikbranche befindet sich an einem Wendepunkt. Die globalen Lieferketten sind noch immer von Störungen betroffen und die Erwartungen der Kunden hinsichtlich schnellerer, kostengünstigerer und nachhaltigerer Lieferungen steigen weiter. Allerdings zeichnet sich hier eine Verbesserung ab, gestützt von KI, IoT und fortschrittlicher Analytik. Für Asset Manager in der Logistik ergeben sich damit neue Chancen.

Ultimo sieht vier konkrete Entwicklungen, die den Logistiksektor 2026 nachhaltig prägen werden. Die zentrale Komponente ist dabei ein modernes Enterprise Asset Management, das als Daten- und Steuerungsplattform für alle physischen Assets über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg fungiert.

1. Flotten vorausschauend warten und Routen dynamisch planen

Im Jahr 2026 erreicht die vorausschauende Wartung ein neues Reifestadium. So können KI-gestützte Systeme Ausfälle inzwischen mit einer Genauigkeit von 95 % prognostizieren, wodurch die Ausfallzeiten von Flotten um 35 % sinken und Sendungen bei drohenden Störungen automatisch umgeleitet werden können.

Zudem ermöglichen Echtzeit-Telematikdaten aus Lkw, Schiffen, Flugzeugen und Lagereinrichtungen fundierte Wartungsentscheidungen. Die dynamische Zeitplanung stimmt Wartungsfenster optimal mit Lieferrouten ab, um Stillstandszeiten zu minimieren und die Auslastung zu maximieren. Damit ist die Branche deutlich weiter als noch 2025, als die größte Herausforderung in der Systemintegration zwischen Wartungs- und Betriebsteams lag. Diese Integration gilt nun als Standard, unterstützt durch ein multimodales Asset Health Monitoring, das einen nahtlosen Übergang zwischen Transportmitteln wie Lkw, Bahn, Schiff und Flugzeug erlaubt.

2. Assets für die „letzte Meile“ autonom managen

Die „letzte Meile“ war schon immer die kostspieligste Herausforderung in der Logistik, doch das automatisierte Asset Management bringt hier eine Veränderung. Selbstdiagnostizierende Lieferfahrzeuge und Drohnen planen künftig ihre Wartungszeiten eigenständig. Außerdem führen Lagerroboter und automatisierte Sortiersysteme ihre Wartung größtenteils selbst durch. Das Automatisierungspotenzial geht dabei über einzelne Anlagen hinaus und umfasst ganze Ökosysteme der letzten Meile, in denen Lieferfahrzeuge, Sortieranlagen und sogar Ladeinfrastrukturen miteinander kommunizieren.

3. Supply-Chain sichtbar machen und Assets synchronisieren

Im Jahr 2026 ist die lückenlose Transparenz in der Lieferkette kein Ziel mehr, sondern eine Voraussetzung. Durch ein Echtzeit-Asset-Tracking wird der Wartungsbedarf über globale Logistik-Netzwerke hinweg sichtbar, sodass eine abgestimmte Wartungsplanung zwischen Häfen, Flughäfen, Distributionszentren und Transportflotten möglich wird. So lassen sich Engpässe in der gesamten Lieferkette vermeiden.

Die Asset-Performance-Daten können zudem nicht nur intern, sondern auch mit den Verladern geteilt werden, um eine proaktive Logistikplanung zu ermöglichen. Nicht zuletzt erlaubt die globale Standardisierung von Wartungsprotokollen auch einen nahtlosen Asset-Transfer zwischen Logistikpartnern und beseitigt die Silos, die in der Vergangenheit zu einer Fragmentierung der Wartungsvorgänge geführt haben.

4. Nachhaltigkeit fördern und Energiewende vorantreiben

Wohl kein Trend wird die Logistikwartung so tiefgreifend verändern wie die Umstellung auf Elektrofahrzeugflotten und die allgemeine Energiewende. Die Überwachung der Emissionen und die Optimierung der Kraftstoffeffizienz werden in jede Wartungsentscheidung einfließen.

Die Regulierungen der Europäischen Union zur Reduzierung der Transportemissionen wird Logistikunternehmen zwingen, die Elektrifizierung ihrer Flotten zu beschleunigen und den Energieverbrauch in allen Betriebsbereichen zu optimieren Die Auswirkungen auf die Wartung sind enorm, wie diese Beispiele zeigen: Techniker benötigen neue Kenntnisse über elektrische Antriebe, die Ladeinfrastruktur erfordert eigene Wartungsprotokolle und die Abnutzung der Batterien muss überwacht werden.

„Die Logistikbranche steht durch die zunehmende Digitalisierung und Automatisierung vor vielfältigen Veränderungen. Sie werden auch dazu beitragen, dass die Wartung kein reiner Kostenfaktor mehr ist, sondern einen strategischen Vorteil darstellen kann. Logistikunternehmen sollten sich somit die Frage stellen, ob sie für diese Transformation bereit sind. Ein Reifegradmodell im Bereich Enterprise Asset Management, wie es Ultimo bereitstellt, kann ihnen dabei helfen, genau zu verstehen, wo sie stehen und welche Schritte die größte Wirkung erzielen“, erklärt Berend Booms, Head of EAM Insights von Ultimo.

Über Ultimo

Ultimo, ein Unternehmen der IFS-Gruppe, ist ein führender Anbieter von KI-gestützten Lösungen im Bereich Enterprise Asset Management (EAM). Mit dem Fokus auf Instandhaltung, Verfügbarkeit, Sicherheit, Kostenkontrolle und Effizienz unterstützt Ultimo Unternehmen aus der Fertigungsindustrie, Logistik und dem Gesundheitswesen, ihre operative Exzellenz zu steigern, regulatorische Vorgaben einzuhalten und erfolgreich zu agieren. Die KI-gestützte EAM-Plattform zeichnet eine schnelle Implementierung, eine hohe Benutzerfreundlichkeit und eine kurze Time-to-Value aus. Weltweit vertrauen über 2.500 Unternehmen auf Lösungen von Ultimo – mehr als 134.000 Techniker verwalten damit über 22 Millionen Anlagen.

Weitere Informationen finden sich unter ultimocom.

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