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23. Aug 2018

Wirtschafts- und Digitalminister Pinkwart zu Gast bei soccerwatch.tv

Hoher Besuch in der soccerwatch.tv-Zentrale in der Essener Hafenstraße: NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart besuchte am Mittwoch das Start-up, das seit über einem Jahr schon Amateurfußballspiele im Internet streamt. Der FDP-Politiker würdigte das junge Unternehmen als Musterbeispiel dafür, wie Gründer dank Künstlicher Intelligenz erfolgreich sein können.

Mit einem eigens entwickelten Kamerasystem überträgt soccerwatch.tv Spiele von der Kreisliga bis hinauf in die Regionalliga im Internet: Live, on demand und als Highlight-Zusammenschnitt. Das an einem Flutlichtmasten befestigte Kamerasystem funktioniert vollautomatisch. Dank Künstlicher Intelligenz wird quasi der menschliche Kameramann ersetzt und es werden Fußballspiele übertragen, deren Ausstrahlung sonst nicht rentabel wären.

Minister Pinkwart: „Daten sind der Treibstoff der Zukunft und Künstliche Intelligenz hilft uns, diese Ressource für die Gesellschaft nutzbar zu machen. soccerwatch.tv ist ein hervorragendes Beispiel dafür, was herauskommen kann, wenn Forschung und Wirtschaft erfolgreich Doppelpass spielen.“

Die Macher von soccerwatch.tv demonstrierten Pinkwart, dessen Ministerium auch die Felder Digitalisierung und Innovationen umfasst, bei dessen Besuch, welche Möglichkeiten sich dank Künstlicher Intelligenz für das Essener Start-up eröffnen.

Jan Taube, Geschäftsführer von soccerwatch.tv: „Die Übertragung von Amateurfußballspielen ist in unseren Planungen erst der Anfang. Die ungemein lernfähige Künstliche Intelligenz, die wir erarbeitet haben, wollen wir eines Tages nutzbar machen, um auch andere Sportarten wie zum Beispiel Handball, Basketball oder Reitsport zu übertragen.“

Der Algorithmus lernt mit jeder übertragenen Partie dazu und wird durch menschlichen Input des soccerwatch.tv-Teams von Spieltag zu Spieltag schlauer. Auch wenn die Sonne blendet oder der Schnee glitzert, wenn um den Platz eine Laufbahn führt oder nicht, wenn das Spielfeld aus Rasen oder Asche besteht – das Kamerasystem überträgt das Spielgeschehen, wie es das menschliche Auge sehen möchte.

Dank Künstlicher Intelligenz fokussiert das Kamerasystem beispielsweise nicht auf die Stelle auf dem Platz, wo die meisten Spieler sind – was beispielsweise bei Kontersituationen nicht funktionieren würde. Es folgt auch nicht stur dem Ball, was beispielsweise bei Torerfolgen eine Einstellung des Tornetzes zur Folge hätte statt Bilder von jubelnden Spielern zu zeigen. Mit seinem eigens entwickelten Kamerasystem gehört soccerwatch.tv zu den Pionieren, was das Streamen von Sportveranstaltungen im Internet betrifft.

Einer der Wegbereiter des Projekts soccerwatch.tv ist Prof. Dr. Volker Gruhn, Gründer und Aufsichtsrat des IT-Dienstleisters adesso AG. In seiner Eigenschaft als Professor für Praktische Informatik (Schwerpunkt Software Engineering) an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen ist der leidenschaftliche Fußballfan auf die jungen Start-up-Gründer aufmerksam geworden.

Gruhn steht seither als eine Art Mentor an der Seite von soccerwatch.tv, das viel von dessen Erfahrung, Netzwerk und Know-how profitiert hat. Äußerst wertvoll für das Start-up war das Gründer-Stipendium sowie die Beratung durch das Kompetenzzentrum für Innovation und Unternehmensgründung der Universität Duisburg-Essen. Die adesso AG ist wenig später als Partner und Investor bei soccerwatch.tv eingestiegen – eine Erfolgsgeschichte.

„soccerwatch.tv verfolgt einen ungemein spannenden Ansatz und hat sich in den vergangenen Monaten prächtig entwickelt. Künstliche Intelligenz wird eines, wenn nicht das Megathema der Zukunft sein. Das bietet soccerwatch.tv großartige Entwicklungsperspektiven“, sagt Gruhn.

Gemeinsam mit Vertretern der Universität Duisburg-Essen und Minister Pinkwart hat Gruhn sich in der soccerwatch-Zentrale ein Bild gemacht von dem rasant wachsenden, mittlerweile 40 Angestellte umfassenden Start-up, dem er vom Anpfiff weg so wichtige Starthilfe gegeben hat.

Über soccerwatch.tv

Von Regionalliga-Könnern bis zu Kreisliga-Helden: soccerwatch.tv digitalisiert den Amateurfußball – und erfüllt damit die Träume Hunderttausender Kicker, deren Tore und Tricks, Spielzüge und Jubelszenen nun sichtbar werden. Das selbst entwickelte, vollautomatische Kamerasystem von soccerwatch.tv wird an Flutlicht-Masten installiert und erfasst von dort das Spielfeld mit einem 180-Grad-Blickwinkel. Die Vereine müssen sich nicht um Installation, Inbetriebnahme und Wartung der Kamera kümmern. Die geringen Kosten von 8,90 Euro im Monat werden verrechnet mit den Werbeeinnahmen. Denn soccerwatch.tv überträgt die Amateurfußballspiele nicht nur, sondern vermarktet sie auch. An den Werbeeinblendungen während der Partien von lokalen Partnern werden die Vereine mit 50 Prozent beteiligt. soccerwatch.tv streamt über das Mobilfunknetz seines Partners Vodafone. Investor und Technologiepartner des Essener Start-ups ist der IT-Dienstleister adesso AG. Weitere Informationen unter www.soccerwatch.tv.

Ansprechpartner

soccerwatch.tv GmbH
Jan Taube
Hafenstraße 100
45356 Essen
Tel.: +49-201-246851-0
Jan.taube@soccerwatch.tv
soccerwatch.tv

PR-COM GmbH
Christina Achtert
Sendlinger-Tor-Platz 6
80336 München
Tel.: +49-89-59997-702
christina.achtert@pr-com.de
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NRW-Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart zu Besuch bei soccerwatch.tv. Von links: Georg Moser, GF soccerwatch; Prof. Dr. Andreas Pinkwart; Jan Taube, GF Soccerwatch; Marvin Baudewig, CTO Soccerwatch; Prof. Dr. Volker Gruhn, Gründer und Aufsichtsrat des IT-Dienstleisters adesso AG (Quelle: soccerwatch.tv, August 2018)