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Alain Blaes, Geschäftsführer von PR-COM: „Die meisten Gesprächspartner reden zu viel und zu schnell – und kommen nicht auf den Punkt. Jedes Interview und jeder öffentliche Auftritt sollten vorher unbedingt eingeübt werden. Der Lohn sind Souveränität und Überzeugungskraft.“ (Quelle: PR-COM)
19. Jun 2023

PR-COM: So wird aus dem Interview keine Galopprennbahn

München, 19. Juni 2023 – Herzklopfen ist schön – aber nicht bei Interviews. Die Münchner Kommunikationsagentur PR-COM verrät, wie sich jeder mit der richtigen Vorbereitung ein sicheres Auftreten antrainieren kann.

Die Chance, ein Interview geben zu müssen oder vor einem großen Publikum zu sprechen, steigt, je weiter Menschen die Karriereleiter hochklettern. Aber nicht jeder ist ein geborener Redner. Feuchte Hände, nervöser Blick und ein ganzer Haufen an Ähms oder Hms sind häufig treue Begleiter, sobald Führungskräfte vor der Presse oder einem anderen Publikum stehen. Damit keine Panik aufkommt, ist gründliche Vorbereitung die beste Lösung. Schließlich ist dieser ungeteilte Moment der Aufmerksamkeit, auch wenn es nur ein Zwiegespräch ist, eine einmalige Chance, um wichtige Botschaften professionell zu kommunizieren. Mit diesen Tipps wird der Auftritt zum Erfolg, sagt PR-COM:

1. Botschaft formulieren

Fast immer steht das Thema vor dem Interview oder der Präsentation fest. Es wäre also ein Leichtes, sich darauf vorzubereiten, oder? Die Wirklichkeit sieht oft anders aus. Statt klaren Kernbotschaften bekommen Gesprächspartner nicht selten minutenlange Aussagen, die am Ende kaum einen klaren Sinn ergeben. Richtig ist: sich vor dem Gespräch über den Standpunkt klar werden, die Position des Unternehmens genau kennen und die Botschaften verbalisieren. Vor besonders wichtigen Gesprächen lernen sie Profis auswendig – neben Zahlen, Fakten, Beispielen und Anekdoten. Nur wer ganz genau weiß, was er sagen möchte, kann auch mit der Sprache spielen und Zuhörer begeistern.

2. Sprechen trainieren

Niemand möchte überrannt werden; das gilt auch bei Interviews. Deswegen sollte der Befragte nicht schneller reden, als er denkt, sondern in einem Tempo, das auch der Gesprächspartner gedanklich nachvollziehen kann. Übrigens verleitet der gefürchtete Laber-Flash auch dazu, Sätze mit Füllwörtern anzureichern. So entstehen oft nur verwässerte Aussagen. Besser ist es, kurz und klar zu formulieren und, für die meisten eine nicht immer einfache Aufgabe, auch taktische Pausen nutzen.

3. Mimik und Gestik anpassen 

Nicht nur Worte fesseln das Publikum, sondern auch, mit welcher Mimik und Gestik der Redner diese unterstreicht. Augenkontakt schafft Vertrauen und ist vor allem bei Videogesprächen eine Herausforderung. Interviewte müssen lernen, ihren gesamten Ausdruck auf ein kleines digitales Fenster zu konzentrieren und sollten dafür beim Sprechen unbedingt direkt in die Kamera schauen. Ansonsten gilt: Lächeln und ein freundlicher Gesichtsausdruck, um Sympathien zu wecken. Vor dem Auftritt sollten sich alle Interviewten – auch die, die sehr von sich überzeugt sind – ein Feedback einholen; am besten aber nicht zu Hause vom Partner, sondern von Kommunikationsexperten im Rahmen eines Medientrainings.

4. Farbe bekennen

Journalisten haben schon viel gehört, gelesen und gesehen. Es gehört also einiges dazu, sie zu faszinieren. In einem Interview dürfen Gesprächspartner daher ruhig den Mut für eine starke Aussage aufbringen, ohne sich gleich dafür zu rechtfertigen. Nach der Pflicht kommt dann die Kür: Führungskräfte können in Interviews auch beweisen, warum sie diese Position verdient haben. Eine einfühlsame Gesprächsführung bedeutet, die Reaktionen des Gegenübers zu beobachten, darauf zu reagieren und so sicherzustellen, dass er dem Thema folgen kann.

„Nervosität, aber auch Selbstüberschätzung sind sehr häufig Gründe dafür, dass Führungskräfte die Chance eines Interviews nicht optimal nutzen“, hat Alain Blaes, Inhaber und Geschäftsführer von PR-COM, beobachtet. „Gegen beides hilft Vorbereitung. Im Vorfeld sollten die Interviewten klare Kernbotschaften formulieren und üben, diese überzeugend zu kommunizieren.“

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