Avision: Neue Software von KIMdata gibt Kliniken Sicherheit bei rechtlichen Personalvorgaben
„Personalausstattung Psychiatrie und Psychosomatik-Richtlinie“
Oberhaching bei München, 26. Januar 2026 – Seit dem 1. Januar 2026 sanktioniert der Gesetzgeber erstmals Verstöße gegen die Mindestvorgaben des Personalschlüssels im Bereich der Erwachsenen- sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie. Mit der neuen Erweiterung seines PPP-RL-Moduls bringt die Avision-Tochterfirma KIMdata Klarheit in das komplexe Regelwerk, liefert Daten auf Knopfdruck und macht Risiken sichtbar.
Die Sanktionierung der Vorgaben der „Personalausstattung Psychiatrie und Psychosomatik-Richtlinie“ (PPP-RL) ist in Kraft getreten. Die PPP-RL legt verbindliche Mindestvorgaben für die Personalausstattung in der Erwachsenen- sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie fest. Wird das Soll nicht erfüllt, werden Erlöse gekürzt. Auch der Bereich Psychosomatik fällt unter die gesetzliche Vorgabe, Sanktionen drohen hier allerdings erst 2028.
Wie eine Blitzumfrage des DKI (Deutsches Krankenhaus Institut) zeigt, fürchten betroffene Kliniken zunehmenden finanziellen Druck durch die Maßnahmen und erwarten neben den Sanktionen auch kontinuierliche Einbußen. Die Richtung ist damit klar vorgegeben: Psychiatrische Einrichtungen benötigen mehr Transparenz, eine bessere Kenntnis über ihre Daten und eine Software, die das komplexe Regelwerk verarbeitet.
Genau hier setzt die Erweiterung des PPP-RL-Moduls von KIMdata an und unterstützt Kliniken dabei, die relevanten Personaldaten systematisch auszuwerten und übersichtlich darzustellen. Die Software berechnet die Personalschlüssel automatisiert, bildet die Anforderungen der Richtlinie ab und zeigt, in welchen Bereichen Abweichungen bestehen oder sich abzeichnen. Auf dieser Grundlage lassen sich Risiken frühzeitig erkennen und intern einordnen. Der größte Mehrwert entsteht dabei durch die Prognosen für das laufende Quartal:
- Mit welchen Zahlen ist zu rechnen?
- In welchen Berufsgruppen bestehen Unterbesetzungen?
- In welchen Fachbereichen und Standorten drohen Sanktionen?
„Die Zeit der manuellen Auswertung von riesigen Datenbergen sollte eigentlich schon lange vorbei sein. Spätestens mit Inkrafttreten der PPP-RL ist der Einsatz einer spezialisierten Software aber erfolgskritisch“, verdeutlicht Manfred Merkelbach, Geschäftsführer von KIMdata. „Unser neues Modul führt die relevanten Daten zentral zusammen, schafft eine verlässliche Grundlage für Controlling sowie Management und zeigt, wie sich Personalentwicklungen auf die Einhaltung der Vorgaben auswirken – auch mit Blick auf die kommenden Quartale.“
Mehr Informationen zu den scharfgestellten gesetzlichen Vorgaben und dem erweiterten PPP-RL-Modul finden sich auf dem Blog von KIMdata.
Über KIMdata
KIMdata, 1999 gegründet, entwickelt spezialisierte Data-Warehouse-Lösungen und Business-Intelligence-Software, die Krankenhäuser und Krankenhausverbünde in die Lage versetzen, große Datenmengen effizient zu konsolidieren und zu analysieren. Die Software bietet dem Management und Controlling im Einklang mit aktuellen gesetzlichen Vorgaben schnelle und präzise Einblicke in zentrale Kennzahlen, beispielsweise zu Leistungen, Auslastung, Pflegepersonaluntergrenzen sowie Kosten und Erlöse.
Die Kombination aus langjährigem Branchen-Know-how, IT-Expertise und leistungsstarken Lösungen optimiert das Krankenhausmanagement, gewährleistet Investitionssicherheit und steigert die Effizienz nachhaltig.
KIMdata ist seit 2024 eine Tochterfirma des IT-Dienstleisters Avision in Oberhaching bei München. Alle Informationen finden sich unter: https://kimdata.de
Über Avision
Avision in Oberhaching bei München ist ein auf Software Revival spezialisierter IT-Dienstleister für Anwendungsentwicklung und -betreuung. Als Alternative zu kompletten Neuimplementierungen, die häufig kostspielig und riskant sind, modernisiert Avision die Legacy-Software von Unternehmen auf effiziente Art und Weise. Performante und businesskritische Elemente werden beibehalten, veraltete und teure Module abgelöst und wichtige Funktionalitäten weiterentwickelt, erneuert oder in anderen Systemen umgesetzt. Die 150 Mitarbeiter von Avision bringen dafür ein breit gefächertes und fundiertes Know-how für Betriebssysteme, Datenbanken, Middleware und Programmiersprachen mit. Auf Grundlage einer gründlichen Analyse schaffen sie auch für komplexe Probleme maßgeschneiderte Lösungen. Weitere Informationen unter: www.avision-it.de
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