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1. Feb 2018

Führungskräfte sind uneins über die künftige Zusammenarbeit von Mensch und Maschine

Wir treten ein in ein neues Zeitalter der Zusammenarbeit von Mensch und Maschine, aber darüber, was das für die Zukunft bedeutet, herrscht Uneinigkeit – so das Ergebnis einer neuen, internationalen Studie im Auftrag von Dell Technologies unter 3.800 Führungskräften. Demnach erwarten 50% der Befragten, dass automatisierte Systeme mehr freie Zeit schaffen werden, während die andere Hälfte diese Auffassung nicht teilt. Ähnlich gespalten äußern sich die Führungskräfte zur künftigen Arbeitszufriedenheit: 42% von ihnen glauben, dass durch die Auslagerung von ungeliebten Aufgaben an intelligente Maschinen die Arbeitszufriedenheit zunehmen wird. 58% erwarten dies nicht.

Diese Umfrage ist die Fortsetzung der Dell-Technologies-Studie "Realizing 2030: The Next Era of Human-Machine Partnerships" aus dem vergangenen Sommer, die vorausgesagt hat, dass neue Technologien bis 2030 dafür sorgen werden, dass Menschen und Maschinen noch enger und intensiver zusammenarbeiten werden als jemals zuvor. Die aktuelle Untersuchung bestätigt diese Prognose: 82% der Führungskräfte erwarten, dass Menschen und Maschinen bereits in fünf Jahren als "integrierte Teams" innerhalb ihrer Unternehmen kooperieren werden.

Allerdings sind die befragten Führungskräfte dahingehend gespalten, ob diese Zukunft eher eine Chance oder eine Bedrohung darstellt.

  • 48% meinen, dass mit wachsender Abhängigkeit von der Technik die Risiken im Falle von Cyberangriffen zunehmen werden – 52% waren nicht dieser Ansicht;
     
  • 50% der Führungskräfte fordern klare Protokolle für den Fall, dass autonome Maschinen versagen; 50% stimmten hier nicht zu.

"Unsere Studie zeigt, dass nicht nur die Gesellschaft, sondern auch die Wirtschaft polarisiert ist", kommentiert Doris Albiez, Senior Vice President & General Manager Dell EMC Deutschland. "Es gibt zwei ganz unterschiedliche Zukunftsperspektiven: die pessimistische, die den Menschen gefährdet sieht, und die optimistische, die meint, dass Technologie die größten sozialen Probleme lösen kann. Diese unterschiedlichen Standpunkte könnten Veränderungen behindern und es Unternehmen erschweren, sich auf die Zukunft vorzubereiten."

Angesichts dieser umfassenden Veränderungen – beschleunigt durch exponentiell wachsende Datenmengen und neue technische Möglichkeiten, diese zu nutzen – glauben 56% der Befragten, dass es auch ein Umdenken in der Bildung braucht: Schulen sollten lehren, wie und nicht was man lernt, um Schüler auf Berufe vorzubereiten, die in den kommenden Jahren erst entstehen. Das entspricht auch den Ergebnissen der Vorgängerstudie aus dem vergangenen Sommer, die geschätzt hatte, dass es rund 85% der Jobs des Jahres 2030 derzeit noch gar nicht gibt.

Hindernisse bei der Transformation

Darüber hinaus verändern sich viele Unternehmen nicht schnell und tiefgreifend genug, um erfolgreich digital zu agieren. So glauben nur 27% der Unternehmen, dass die Digitalisierung in allen ihren Aktivitäten verwurzelt ist. 42% wissen nicht, ob sie in den nächsten zehn Jahren noch wettbewerbsfähig sein werden, und 57% der Unternehmen meinen, dass sie Mühe haben, mit der Geschwindigkeit des digitalen Wandels Schritt zu halten.

Als Haupthindernisse für die Transformation zu einem erfolgreichen digitalen Business bis zum Jahr 2030 gelten bei den Befragten:

  1. Fehlen einer digitalen Vision und Strategie: 61%
  2. Mangel an Bereitschaft der Mitarbeiter: 61%
  3. Technische Hindernisse: 51%
  4. Zeit- und Geldbeschränkungen: 37%
  5. Gesetze und Vorschriften: 20%

Auch wenn die Führungskräfte in ihrer Sicht auf die Zukunft geteilter Meinung sind, sehen sie doch die Notwendigkeit zur Veränderung. Eine große Mehrheit der Unternehmen glaubt, dass sie trotz aller Herausforderungen innerhalb von fünf Jahren auf dem richtigen Weg zur Transformation sein wird.

Innerhalb dieser Zeit halten sie es für wahrscheinlich, Folgendes zu erreichen:

  • Wirksame Maßnahmen zur Cybersicherheit ergriffen zu haben: 94%
     
  • Das Produktangebot als Service bereitzustellen: 90%
     
  • Den Übergang zu einem Software-definierten Unternehmen abzuschließen: 89%
     
  • Forschung und Entwicklung als Treiber des Unternehmens zu etablieren: 85%
     
  • Hyper-Connected Customer Experiences mit Virtual Reality (VR) bereitzustellen: 80%
     
  • KI einzusetzen, um Kundenanforderungen vorwegzunehmen: 81%

Weitere Ergebnisse der Studie

Alltag

Prognose

Ja

Nein

Automatisierte Systeme werden mehr freie Zeit schaffen

50%

50%

Mit Gesundheits-Tracking werden sich die Menschen mehr um sich selbst kümmern

46%

54%

Menschen werden Informationen auf völlig neue Weise aufnehmen und verwalten

54%

46%

Intelligente Maschinen werden unseren Alltag verwalten und Menschen mit hochpersonalisierten Gütern und Dienstleistungen verbinden

43%

57%

Es wird schwieriger, Technologie abzuschalten

42%

58%

Arbeitswelt

Prognose

Ja

Nein

Verbesserte Möglichkeiten der Zusammenarbeit führen zu einer gesteigerten Produktivität.

49%

51%

Durch die Verlagerung von ungeliebten Aufgaben an intelligente Maschinen wird die Arbeitszufriedenheit zunehmen

42%

58%

Schulen werden lehren müssen, wie und nicht was man lernt, um Schüler auf Berufe vorzubereiten, die künftig erst noch entstehen werden.

56%

44%

Beschäftigte werden sich mit Hilfe von Augmented Reality am Arbeitsplatz weiterbilden

46%

54%

Es ist nicht sicher, wie die nächsten 10-15 Jahre für unsere Branche und unsere Mitarbeiter aussehen wird

50%

50%

Business                                                                                                   

Prognose

Ja

Nein

Es müssen eindeutige Protokolle für den Fall erstellt werden, dass autonome Maschinen ausfallen

50%

50%

Je mehr man von Technologie abhängig ist, desto mehr kann man im Falle eines Cyberangriffs verlieren

48%

52%

Wir werden Teil einer global vernetzten, remote arbeitenden Belegschaft

49%

51%

Technik wird die richtigen Personen zur richtigen Zeit mit den richtigen Aufgaben betrauen

41%

59%

Über die Studie

Die Studie wurde von Dell Technologies in Auftrag gegeben und von Vanson Bourne, einem unabhängigen Forschungsunternehmen, durchgeführt. Von Juni bis August 2017 wurden 3.800 Führungskräften aus mittleren bis großen Unternehmen in 17 Ländern befragt. Die Befragten kamen aus zwölf Branchen und Schlüsselfunktionen – von Inhabern bis zu Entscheidungsträgern in den Bereichen IT, Marketing, Kundenservice, Forschung und Entwicklung oder Finanzen.

Dell Technologies auf Twitter: https://twitter.com/DellTech
Dell-Blog: https://blog.dell.com 

Über Dell Technologies

Dell Technologies (www.delltechnologies.com) ist eine einzigartige Unternehmensfamilie, die Organisationen mit der nötigen Infrastruktur ausstattet, damit sie ihre Zukunft digital gestalten, ihre IT nachhaltig transformieren und Informationen als ihr wichtigstes Gut wirksam schützen können. Das Unternehmen unterstützt Kunden jeder Größenordnung – von 98 Prozent der Fortune-500-Firmen bis hin zum individuellen Anwender – mit dem branchenweit umfangreichsten und innovativsten Portfolio vom Client über Lösungen für das Rechenzentrum bis in die Cloud.

Pressekontakt

Michael Rufer
Dell EMC
+49 69 9792 3271
Michael.Rufer@dell.com

Eva Kia-Wernard
PR-COM
+49 89 59997 802
Eva.Kia@pr-com.de

Infografik zur Studie