Neue Studie von HTEC: The State of AI in Financial Services & Insurance 2025
München, 15. Dezember 2025 – HTEC, ein globaler Entwickler kundenspezifischer Hardware- und Softwarelösungen, hat den globalen „State of AI in Financial Services & Insurance 2025” veröffentlicht. Die Studie bietet einen tiefen Einblick in die Art und Weise, wie Finanzdienstleister Künstliche Intelligenz einsetzen und skalieren. Ein zentrales Untersuchungsergebnis lautet, dass immer noch 44 % der deutschen Institute KI nur in einzelnen Bereichen nutzen.
„The State of AI in Financial Services & Insurance 2025” ist der erste Teil einer branchenübergreifenden Untersuchung von HTEC zum Thema KI. Sie basiert auf den Antworten von mehr als 1.500 Führungskräften aus Deutschland, Spanien, dem Vereinigten Königreich, den Vereinigten Staaten sowie aus Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten, darunter 250 Vertretern aus der Finanzdienstleistungsbranche.
Die Untersuchungsergebnisse zeigen einen entscheidenden Wandel in der deutschen Finanzdienstleistungsbranche: KI nimmt inzwischen allgemein eine hohe Priorität ein. Führungskräfte sind sich überwiegend über das Potenzial von KI einig, doch die unternehmensweite Skalierung von KI bleibt eine Herausforderung: So bestätigt nur die Hälfte, dass KI vollständig in betriebliche Abläufe eingebunden ist. 44 % geben hingegen an, dass KI nur in begrenzten Bereichen eingesetzt wird. Dies deutet darauf hin, dass bei der Verbindung isolierter Anwendungsfälle oder der Integration von KI in die Kernsysteme und zentralen Arbeitsabläufe des Unternehmens Schwierigkeiten bestehen.
Bei der Einführung von KI sehen die deutschen Finanzdienstleister mehrere Herausforderungen. Dazu gehören:
Andererseits sehen die Führungskräfte aus deutschen Finanzinstituten und Versicherungen auch die großen Vorteile, die KI bietet. Genannt werden zum Beispiel:
Die Untersuchung hat auch den Stand der KI-Einführung thematisiert. Dabei zeigt sich, dass sich nur 17 % der Unternehmen in der Lage sehen, KI schnell zu implementieren und zu skalieren. 51 % geben zudem an, dass sie entweder noch lernen und experimentieren oder Schwierigkeiten haben, mit dem Tempo des Wandels Schritt zu halten. Diese Ergebnisse, verbunden mit den Lücken in der Ausrichtung der Führungskräfte und technischen Einschränkungen, unterstreichen nach Ansicht von HTEC die Notwendigkeit klarerer Roadmaps und stärkerer technischer Grundlagen – unter Umständen auch in Kombination mit Partnerschaften.
„Die schnellsten Unternehmen sind oft diejenigen, in denen technische und fachliche Führungskräfte als ein Team zusammenarbeiten und sich auf messbare Ergebnisse konzentrieren, anstatt nur um des Experimentierens willen zu experimentieren. Die Zusammenarbeit von verschiedenen Funktionsträgern und mit externen Experten ist unerlässlich, um die Wertschöpfung zu beschleunigen und das volle Potenzial von KI im Finanzdienstleistungsbereich auszuschöpfen“, betont Jamie Alsop, Managing Partner für Finanzdienstleistungen und Versicherungen bei HTEC und Mitautor des Berichts.
Die Untersuchung „The State of AI in Financial Services & Insurance 2025” ist zum Download verfügbar.
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Katrin Link
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